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Die Nordseeprinzeßin

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

18 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

04.10.2024

Verlag

Epubli

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

19/12,5/1,6 cm

Gewicht

280 g

Auflage

13. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7598-8689-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

18 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

04.10.2024

Verlag

Epubli

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

19/12,5/1,6 cm

Gewicht

280 g

Auflage

13. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7598-8689-7

Herstelleradresse

epubli
Köpenicker Str. 154a
10997 Berlin
Deutschland
Email: kontakt@epubli.de
Url: www.epubli.de
Telephone: +49 30 25559540

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Dramatisch, erschreckend und bewegend

Christine Busch aus Nalbach am 23.05.2025

Bewertungsnummer: 2497618

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Geschichte beginnt mit Annemarie. Sie ist der Liebling ihres Vaters. Sie interessiert sich nicht so sehr für "Mädchenkram", sondern spielt lieber mit den Jungs auf der Insel. Ihr Vater behandelt sie selbst auch wie einen Sohn. Doch als sie 13 Jahre alt wird, ändert sich ihr Leben. Plötzlich wird sie von der Mutter in die Rolle einer Frau gepresst. Annemarie widersetzt sich vehement, doch sie hat keine Chance. Das Ansehen der Familie muss schließlich gewahrt werden - egal mit welchen Mitteln. Dieser Teil spielt sich in einem Zeitraum von 1945 bis 1962 ab, in der junge Mädchen keine eigene Meinung haben dürfen, wie sie ihr Leben gestalten wollen. Mehr gebe ich nicht preis, sonst müsste ich spoilern. Im zweiten Teil des Romans treffen wir im Jahr 2021 auf Delia. Sie ist in einem liebevollen Elternhaus großgeworden und hat nun selbst eine erwachsene Tochter. Diese findet nach dem Tod ihrer Großmutter vergessene Briefe, die Delias bisheriges Leben total auf den Kopf stellt. Wer war diese Frau, die sie für ihre Mutter hält? Ist sie überhaupt ihre leibliche Mutter? Sie begibt sich auf die Suche nach ihren Wurzeln und kommt auf einer deutschen Nordseeinsel einem Geheimnis auf die Spur, was wirklich nur erschreckend ist. Die Autorin hat hier einen für mich sehr bewegenden Roman geschrieben. Allein das Cover fand ich schon faszinierend. Diese Idee stammt von der Autorin, die sie bei Recherchen auf einer Reise an die Nordsee aufgenommen hat. Der Schreibstil ist fesselnd und spannend. Die Autorin versteht es sehr gut, diese beiden Geschichten zu vereinen. Während des lesens war ich hin und her gerissen zwischen Wut, Schock, Fassungslosigkeit. Es gibt aber auch sehr viele schöne Momente. Es ist ein Buch mit Tiefgang und sehr atmosphärisch. Eine Geschichte, die nachhallt. Man sollte sie unbedingt lesen. Von mir eine klare Leseempfehlung.

Dramatisch, erschreckend und bewegend

Christine Busch aus Nalbach am 23.05.2025
Bewertungsnummer: 2497618
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Geschichte beginnt mit Annemarie. Sie ist der Liebling ihres Vaters. Sie interessiert sich nicht so sehr für "Mädchenkram", sondern spielt lieber mit den Jungs auf der Insel. Ihr Vater behandelt sie selbst auch wie einen Sohn. Doch als sie 13 Jahre alt wird, ändert sich ihr Leben. Plötzlich wird sie von der Mutter in die Rolle einer Frau gepresst. Annemarie widersetzt sich vehement, doch sie hat keine Chance. Das Ansehen der Familie muss schließlich gewahrt werden - egal mit welchen Mitteln. Dieser Teil spielt sich in einem Zeitraum von 1945 bis 1962 ab, in der junge Mädchen keine eigene Meinung haben dürfen, wie sie ihr Leben gestalten wollen. Mehr gebe ich nicht preis, sonst müsste ich spoilern. Im zweiten Teil des Romans treffen wir im Jahr 2021 auf Delia. Sie ist in einem liebevollen Elternhaus großgeworden und hat nun selbst eine erwachsene Tochter. Diese findet nach dem Tod ihrer Großmutter vergessene Briefe, die Delias bisheriges Leben total auf den Kopf stellt. Wer war diese Frau, die sie für ihre Mutter hält? Ist sie überhaupt ihre leibliche Mutter? Sie begibt sich auf die Suche nach ihren Wurzeln und kommt auf einer deutschen Nordseeinsel einem Geheimnis auf die Spur, was wirklich nur erschreckend ist. Die Autorin hat hier einen für mich sehr bewegenden Roman geschrieben. Allein das Cover fand ich schon faszinierend. Diese Idee stammt von der Autorin, die sie bei Recherchen auf einer Reise an die Nordsee aufgenommen hat. Der Schreibstil ist fesselnd und spannend. Die Autorin versteht es sehr gut, diese beiden Geschichten zu vereinen. Während des lesens war ich hin und her gerissen zwischen Wut, Schock, Fassungslosigkeit. Es gibt aber auch sehr viele schöne Momente. Es ist ein Buch mit Tiefgang und sehr atmosphärisch. Eine Geschichte, die nachhallt. Man sollte sie unbedingt lesen. Von mir eine klare Leseempfehlung.

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Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 13.12.2024

Bewertungsnummer: 3029397

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nach dem Tod ihrer Mutter findet die griechische Übersetzerin Delia alte Briefe, die ihre eigene Identität in Frage stellen. Die Spurensuche führt sie auf eine deutsche Nordseeinsel zu einer verwirrten alten Frau. Nur sehr langsam kommt sie einer verstörenden Geschichte auf die Spur: Die Tochter des reichsten Inselbauern hat in den 1960er Jahren ihre eigenen Vorstellungen vom Leben. Da diese den gängigen Konventionen widersprechen und zudem den Erhalt der Familiendynastie gefährden, sollen sie ihr ausgetrieben werden – mit schwerwiegenden Folgen für ihr ganzes Leben. (Verlagsbeschreibung) In diesem Fall war es das Cover, das mich neugierig werden ließ: ein Foto mit einer eher verstörenden handschriftlichen Botschaft - einschließlich Rechtschreibfehlern, von denen sich einer dann auch im Buchtitel wiederfindet. Und tatsächlich ist es ein Foto, das die Autorin während eines Aufenthaltes an der Nordsee aufgenommen hat. Ein Foto von vielen, von einer kleinen Kate, deren Fenster sämtlich mit solchen Schriften beklebt waren. Von dem, was hinter diesen seltsam anmutenden Botschaften stecken könnte, handelt dieser Roman. Und mitten im Buch finden sich eine Reihe weiterer Fotos von den Fenstern dieser Kate, was die rein fiktive Geschichte fast authentisch wirken lässt. Der Roman wird in zwei Teilen erzählt. Der erste beleuchtet das Geschehen auf einer deutschen Nordseeinsel in den Jahren 1945 bis 1962 und begleitet die junge Annemarie in ihrer Entwicklung vom Kind bis zur Jugendlichen. Ihre Brüder waren im Krieg und gelten seither als vermisst, der Vater kommt spät aus der Gefangenschaft zurück. Annemarie ist ein wildes Kind, das mit den Jungen der umliegenden Höfe durch die Gegend streift, Höhlen baut, auf Bäume klettert und Piratenspiele spielt. Als sie 13 Jahre alt wird, ist es damit plötzlich vorbei. Sie soll lernen, sich wie ein richtiges Mädchen zu verhalten, schöne Kleider tragen, Haushaltspflichten übernehmen und sich angemessen betragen. Schließlich soll sie bald einen Mann heiraten, der das Hab und Gut des Großgrundbesitzers noch vermehren und später an Stelle des Vaters verwalten soll - mit Annemarie als schicklicher Frau im Hintergrund. Doch Annemarie rebelliert gegen die ihr zugedachte Rolle, sie will als Inselprinzessin ganz allein alles im Sinne des Vaters weiterführen, ohne einen Mann, der ihr vorschreibt, was zu tun ist. Und sie liebt Geske, ihre Freundin - und will auch von daher ganz bestimmt keinen Mann! Ein Ansinnen, das der Großgrundbesitzer ganz sicher nicht tolerieren wird…   “Aber diesen Mädchen muss endlich auch eine Chance gegeben werden. So ein Leben kann doch nicht einfach in einer Keksdose verschwinden.” (S. 112)   Der erste Teil endet recht abrupt, die Handlung springt im zweiten Teil ins Jahr 2021 nach Griechenland. Nach dem Tod der Mutter finden sich beim Ausräumen des Hauses alte Briefe, die für die griechische Übersetzerin Delia sehr verstörend sind. Diese Briefe veranlassen sie, zu der Nordseeinsel zu reisen, auf der seinerzeit Annemarie aufwuchs. Dort begibt sich Delia auf eine ganz persönliche Spurensuche, die nicht nur ihre eigene Identität ins Wanken bringt, sondern auch eine unglaubliche Geschichte zutage fördert. Sie kommt einem bedrückenden Frauenschicksal auf die Spur, das von heuchlerischer Moral, Geldgier und strikten gesellschaftlichen Konventionen geprägt wurde und das Bedrückende bis heute nicht verloren hat. Doch was bedeutet das alles für Delias Zukunft? Der Roman lässt sich sehr flüssig lesen. Das liegt zum einen am eingängigen Schreibstil, zum anderen aber auch an den angerissenen Themen sowie an dem Wunsch, stets wissen zu wollen, wie es weitergeht. An manchen Stellen war ich berührt, oftmals aber auch sehr wütend. Da wäre ich gerne wie Delia am Strand entlang gelaufen, um mir den Kopf freipusten zu lassen. Zum Glück stieß Delia bei ihrem Besuch auf der Nordseeinsel auf sehr nette Personen, die auch mir beim Lesen gut taten. Am Ende gibt es einige Entwicklungen, die deutlicher in den Bereich der Fiktion zu verorten sind - aber mir gefielen die positiven Ausblicke, die das vorherige Geschehen zumindest etwas erträglicher werden lassen. Ein Roman, dem ich viele Leser:innen wünsche - ein Wegweiser zu mehr Toleranz im Leben. Lesenswert!   © Parden

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Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 13.12.2024
Bewertungsnummer: 3029397
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nach dem Tod ihrer Mutter findet die griechische Übersetzerin Delia alte Briefe, die ihre eigene Identität in Frage stellen. Die Spurensuche führt sie auf eine deutsche Nordseeinsel zu einer verwirrten alten Frau. Nur sehr langsam kommt sie einer verstörenden Geschichte auf die Spur: Die Tochter des reichsten Inselbauern hat in den 1960er Jahren ihre eigenen Vorstellungen vom Leben. Da diese den gängigen Konventionen widersprechen und zudem den Erhalt der Familiendynastie gefährden, sollen sie ihr ausgetrieben werden – mit schwerwiegenden Folgen für ihr ganzes Leben. (Verlagsbeschreibung) In diesem Fall war es das Cover, das mich neugierig werden ließ: ein Foto mit einer eher verstörenden handschriftlichen Botschaft - einschließlich Rechtschreibfehlern, von denen sich einer dann auch im Buchtitel wiederfindet. Und tatsächlich ist es ein Foto, das die Autorin während eines Aufenthaltes an der Nordsee aufgenommen hat. Ein Foto von vielen, von einer kleinen Kate, deren Fenster sämtlich mit solchen Schriften beklebt waren. Von dem, was hinter diesen seltsam anmutenden Botschaften stecken könnte, handelt dieser Roman. Und mitten im Buch finden sich eine Reihe weiterer Fotos von den Fenstern dieser Kate, was die rein fiktive Geschichte fast authentisch wirken lässt. Der Roman wird in zwei Teilen erzählt. Der erste beleuchtet das Geschehen auf einer deutschen Nordseeinsel in den Jahren 1945 bis 1962 und begleitet die junge Annemarie in ihrer Entwicklung vom Kind bis zur Jugendlichen. Ihre Brüder waren im Krieg und gelten seither als vermisst, der Vater kommt spät aus der Gefangenschaft zurück. Annemarie ist ein wildes Kind, das mit den Jungen der umliegenden Höfe durch die Gegend streift, Höhlen baut, auf Bäume klettert und Piratenspiele spielt. Als sie 13 Jahre alt wird, ist es damit plötzlich vorbei. Sie soll lernen, sich wie ein richtiges Mädchen zu verhalten, schöne Kleider tragen, Haushaltspflichten übernehmen und sich angemessen betragen. Schließlich soll sie bald einen Mann heiraten, der das Hab und Gut des Großgrundbesitzers noch vermehren und später an Stelle des Vaters verwalten soll - mit Annemarie als schicklicher Frau im Hintergrund. Doch Annemarie rebelliert gegen die ihr zugedachte Rolle, sie will als Inselprinzessin ganz allein alles im Sinne des Vaters weiterführen, ohne einen Mann, der ihr vorschreibt, was zu tun ist. Und sie liebt Geske, ihre Freundin - und will auch von daher ganz bestimmt keinen Mann! Ein Ansinnen, das der Großgrundbesitzer ganz sicher nicht tolerieren wird…   “Aber diesen Mädchen muss endlich auch eine Chance gegeben werden. So ein Leben kann doch nicht einfach in einer Keksdose verschwinden.” (S. 112)   Der erste Teil endet recht abrupt, die Handlung springt im zweiten Teil ins Jahr 2021 nach Griechenland. Nach dem Tod der Mutter finden sich beim Ausräumen des Hauses alte Briefe, die für die griechische Übersetzerin Delia sehr verstörend sind. Diese Briefe veranlassen sie, zu der Nordseeinsel zu reisen, auf der seinerzeit Annemarie aufwuchs. Dort begibt sich Delia auf eine ganz persönliche Spurensuche, die nicht nur ihre eigene Identität ins Wanken bringt, sondern auch eine unglaubliche Geschichte zutage fördert. Sie kommt einem bedrückenden Frauenschicksal auf die Spur, das von heuchlerischer Moral, Geldgier und strikten gesellschaftlichen Konventionen geprägt wurde und das Bedrückende bis heute nicht verloren hat. Doch was bedeutet das alles für Delias Zukunft? Der Roman lässt sich sehr flüssig lesen. Das liegt zum einen am eingängigen Schreibstil, zum anderen aber auch an den angerissenen Themen sowie an dem Wunsch, stets wissen zu wollen, wie es weitergeht. An manchen Stellen war ich berührt, oftmals aber auch sehr wütend. Da wäre ich gerne wie Delia am Strand entlang gelaufen, um mir den Kopf freipusten zu lassen. Zum Glück stieß Delia bei ihrem Besuch auf der Nordseeinsel auf sehr nette Personen, die auch mir beim Lesen gut taten. Am Ende gibt es einige Entwicklungen, die deutlicher in den Bereich der Fiktion zu verorten sind - aber mir gefielen die positiven Ausblicke, die das vorherige Geschehen zumindest etwas erträglicher werden lassen. Ein Roman, dem ich viele Leser:innen wünsche - ein Wegweiser zu mehr Toleranz im Leben. Lesenswert!   © Parden

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Die Nordseeprinzeßin

von Maria Braig

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