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Brechen wir aus! Als polnische Jüdin auf der Flucht in Tirol. Eine autobiografische Überlebensgeschichte

4

34,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.02.2025

Abbildungen

112 farbige und 9 sw. Abbildungen, 4 Übersichtskarten

Herausgeber

Niko Hofinger + weitere

Verlag

Tyrolia

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

22,8/15,6/3,6 cm

Gewicht

766 g

Farbe

Anthrazit / Silbergrau

Auflage

aktualisiert, April 2026

Übersetzt von

Birgit Salzmann + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7022-4275-6

Beschreibung

Rezension

„Die Geschichte der polnischen Jüdin Leokadia Justman, die während der NS-Zeit mit Hilfe Tiroler Widerstandskämpfer überlebt hat, ist kürzlich entdeckt und dokumentiert worden. Ihre Geschichte erinnert an die von Anne Frank.“
ORF
"In Tirol setzten fünf Polizisten und drei Frauen ihr eigenes Leben aufs Spiel, um die Jüdinnen Leokadia und ihre Freundin Marysia Fuks zu retten, weshalb sie in der Jerusalemer Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem als „Gerechte unter den Völkern“ gelten. Dank der Unterstützung von Leokadias Sohn Jeffrey Wisnicki erscheint dieser packende Überlebensbericht nun erstmals in deutscher Sprache."
erinnern.at
"Eine junge jüdische Frau überlebt den Holocaust, dank der Zivilcourage einiger mutiger Innsbrucker. Und dank einer großen Portion Glück. Leokadia Justmans wahre Geschichte liest sich wie ein Thriller. Die atemberaubende Biografie gibt es nun im Buchform."
Innsbruck.at
"Diese erschütternde Zeit wird so greifbar nah geschildert, dass die Leser sie als bewusstes Gedenken und warnendes Mahnen erfahren."
buchprofile
„Dieses Buch hat mich gefesselt, gepackt.“
Georg Willi, Vizebürgermeister der Stadt Innsbruck
"Dieser erstmals ins Deutsche übersetzte autobiografische Bericht gibt einen seltenen, authentischen Einblick in das Leben und Überleben als Jüdin in Tirol während der NS-Zeit."
Canisianum

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.02.2025

Abbildungen

112 farbige und 9 sw. Abbildungen, 4 Übersichtskarten

Herausgeber

Verlag

Tyrolia

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

22,8/15,6/3,6 cm

Gewicht

766 g

Farbe

Anthrazit / Silbergrau

Auflage

aktualisiert, April 2026

Übersetzt von

  • Birgit Salzmann
  • Susanne Costa

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7022-4275-6

Herstelleradresse

Tyrolia Verlagsanstalt Gm
Exlgasse 20
6020 Innsbruck
AT

Email: buchverlag@tyrolia.at

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Eine klare Leseempfehlung!

Bellis-Perennis aus Wien am 03.06.2026

Bewertungsnummer: 3156921

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Memoir, das von Dominik Markl und Niko Höfinger 2025 im Tyrolia-Verlag herausgegeben worden ist, ist die bewegende Flucht- und Überlebensgeschichte von Leokadia Justmann (1922-2002), die gemeinsam mit ihrem Vater aus dem Warschauer Ghetto geflohen ist, während ihre Mutter nach Treblinka deportiert und ermordet worden ist. Leokadia und ihr Vater kommen 1943 als Zwangsarbeiter nach Tirol, leben dort mit falschen Papieren bis sie an die Gestapo verraten werden. Der Vater stirbt im KZ Reichenau, während es Leokadia mit einer Freundin gelingt, aus dem Gefängnis zu fliehen. Die beiden Frauen werden mit Hilfe von fünf mutigen Polizisten und drei unerschrockenen Frauen versteckt. In Innsbruck wird sie Joseph Wisnicki, einen polnischen Juden kennenlernen, der eine ähnliche Lebensgeschichte hat. Die beiden heiraten 1946 und lassen sich 1950 in den USA nieder. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Meine Meinung: Leokadia Justmann hat, wie man im Nachwort lesen kann, mit ihren Aufzeichnungen bereits während ihrer Flucht begonnen, sie mehrmals redigiert und in mehreren Auszügen veröffentlicht unter anderem 1963 als „In Quest for Life“. Bei ihrem Tod 2002 findet sich eine neuerliche überarbeitete Version dieser acht Jahre dauernden Überlebensgeschichte, die Grundlage für die Forschungsarbeit von Dominik Markl und Niko Höfinger ist. Die beiden Herausgeber haben den Bericht behutsam redigiert, die Angaben gegengecheckt und dort wo notwendig, die eine oder andere Ergänzung oder Korrektur angebracht. Auf Grund der detaillierten Angaben von Leokadia Justmann, ist es Dominik Markl und Niko Höfinger gelungen, einige wenige ähnliche Schicksale ausfindig zu machen. Das Buch ist, ebenso wie jenes ihres Ehemanns Joseph Wisnicki, als Hardcover mit zahlreichen privaten Abbildungen erschienen. Fazit: Gerne gebe ich diesem, erstmals in Deutsche übersetze Memoir, das einen authentischen Einblick in die (Über)Lebengsgeschichte einer polnischen Jüdin in Tirol gibt, eine Leseempfehlung und 5 Sterne.

Eine klare Leseempfehlung!

Bellis-Perennis aus Wien am 03.06.2026
Bewertungsnummer: 3156921
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Memoir, das von Dominik Markl und Niko Höfinger 2025 im Tyrolia-Verlag herausgegeben worden ist, ist die bewegende Flucht- und Überlebensgeschichte von Leokadia Justmann (1922-2002), die gemeinsam mit ihrem Vater aus dem Warschauer Ghetto geflohen ist, während ihre Mutter nach Treblinka deportiert und ermordet worden ist. Leokadia und ihr Vater kommen 1943 als Zwangsarbeiter nach Tirol, leben dort mit falschen Papieren bis sie an die Gestapo verraten werden. Der Vater stirbt im KZ Reichenau, während es Leokadia mit einer Freundin gelingt, aus dem Gefängnis zu fliehen. Die beiden Frauen werden mit Hilfe von fünf mutigen Polizisten und drei unerschrockenen Frauen versteckt. In Innsbruck wird sie Joseph Wisnicki, einen polnischen Juden kennenlernen, der eine ähnliche Lebensgeschichte hat. Die beiden heiraten 1946 und lassen sich 1950 in den USA nieder. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Meine Meinung: Leokadia Justmann hat, wie man im Nachwort lesen kann, mit ihren Aufzeichnungen bereits während ihrer Flucht begonnen, sie mehrmals redigiert und in mehreren Auszügen veröffentlicht unter anderem 1963 als „In Quest for Life“. Bei ihrem Tod 2002 findet sich eine neuerliche überarbeitete Version dieser acht Jahre dauernden Überlebensgeschichte, die Grundlage für die Forschungsarbeit von Dominik Markl und Niko Höfinger ist. Die beiden Herausgeber haben den Bericht behutsam redigiert, die Angaben gegengecheckt und dort wo notwendig, die eine oder andere Ergänzung oder Korrektur angebracht. Auf Grund der detaillierten Angaben von Leokadia Justmann, ist es Dominik Markl und Niko Höfinger gelungen, einige wenige ähnliche Schicksale ausfindig zu machen. Das Buch ist, ebenso wie jenes ihres Ehemanns Joseph Wisnicki, als Hardcover mit zahlreichen privaten Abbildungen erschienen. Fazit: Gerne gebe ich diesem, erstmals in Deutsche übersetze Memoir, das einen authentischen Einblick in die (Über)Lebengsgeschichte einer polnischen Jüdin in Tirol gibt, eine Leseempfehlung und 5 Sterne.

Rezension zum Buch

Bewertung am 09.03.2026

Bewertungsnummer: 3070380

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Leokadia Justmann- eine jüdische Polin, die dem Glück, dem Wohlwollen ihrer Vorgesetzen und vor allem ihrer eigenen Courage das Überleben des 2. Weltkriegs verdankt. Eingekesselt im Warschauer Ghetto und tief betroffen von dem Verlust ihrer Mutter macht sie sich auf die Flucht- und gelangt von Deutschland nach Österreich in das Bundesland Tirol. Leokadia wird von vielen ihr völlig fremden Personen vor der nationalsozialistischen SS geschützt, ein Beispiel ist Anna Lechner, die ihr die Erlaubnis gibt, in einem Zimmer neben ihren Söhnen wohnen zu dürfen. Das Mädchen verliert trotz der an ihrer eigenen Haut erlebten Verfolgung nie die Hoffnung an den guten Habitus der Menschen und eine friedliche Welt, wo der "jüdische Geist weiterlebt". Denn wie es so schön auf einem im Buch zitierten Wegweiser heißt: „Achte auf deine Gedanken, denn sie werden deine Worte, achte auf deine Worte, denn sie werden deine Handlungen, achte auf deine Handlungen, denn sie werden deine Gewohnheiten, achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter, achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal“.   Das Buch ist packend und detailgenau geschrieben und erzählt seinen Leser:innen über Flucht eines jungen Mädchens im Zweiten Weltkrieg. Ihre Erlebnisse werden chronologisch wiedergegeben und durch die Angabe der Jahreszahl lassen sie sich gut in das allgemeine Kriegsgeschehen verorten

Rezension zum Buch

Bewertung am 09.03.2026
Bewertungsnummer: 3070380
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Leokadia Justmann- eine jüdische Polin, die dem Glück, dem Wohlwollen ihrer Vorgesetzen und vor allem ihrer eigenen Courage das Überleben des 2. Weltkriegs verdankt. Eingekesselt im Warschauer Ghetto und tief betroffen von dem Verlust ihrer Mutter macht sie sich auf die Flucht- und gelangt von Deutschland nach Österreich in das Bundesland Tirol. Leokadia wird von vielen ihr völlig fremden Personen vor der nationalsozialistischen SS geschützt, ein Beispiel ist Anna Lechner, die ihr die Erlaubnis gibt, in einem Zimmer neben ihren Söhnen wohnen zu dürfen. Das Mädchen verliert trotz der an ihrer eigenen Haut erlebten Verfolgung nie die Hoffnung an den guten Habitus der Menschen und eine friedliche Welt, wo der "jüdische Geist weiterlebt". Denn wie es so schön auf einem im Buch zitierten Wegweiser heißt: „Achte auf deine Gedanken, denn sie werden deine Worte, achte auf deine Worte, denn sie werden deine Handlungen, achte auf deine Handlungen, denn sie werden deine Gewohnheiten, achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter, achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal“.   Das Buch ist packend und detailgenau geschrieben und erzählt seinen Leser:innen über Flucht eines jungen Mädchens im Zweiten Weltkrieg. Ihre Erlebnisse werden chronologisch wiedergegeben und durch die Angabe der Jahreszahl lassen sie sich gut in das allgemeine Kriegsgeschehen verorten

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