Es ist wichtig, im alltäglichen Chaos das eigene Glück als Leitstern im Blick zu behalten. Aber mitunter verschwindet es hinter Wolken, sodass wir die Orientierung verlieren. Das mag uns nicht immer sofort auffallen. Doch irgendwann kommt die Zeit, in der Unruhe und Unzufriedenheit uns zwingen, die eigene Ausrichtung zu überprüfen. Dann fragen wir uns: Was macht mich eigentlich glücklich? Auf der Suche nach Antworten begleitet Sie das Buch von Silke Heimes. Es lädt Sie ein, sich schreibend Ihren Bedürfnissen, Wünschen und Zielen zu nähern, um zu erkennen, wie Ihr ganz persönliches Glück aussieht. Interaktiv und in kleinen Etappen erfahren Sie anhand von 141 Schreibübungen viel über sich selbst und das Glück der kleinen Dinge. Unterstützt werden Sie zudem von einem siebenwöchigen Glückstagebuch mit 33 zusätzlichen Schreibübungen, sodass Sie Ihrem ganz persönlichen Glück am Ende ein Stück nähergekommen sind.
Kundinnen und Kunden meinen
4.0/5.0
Katia Simon
5/5
02.12.2024
Buch (Taschenbuch)
Inspirierend und klug
Eine spannende Mischung aus reflektierenden Schreibanlässen und Essay, die sich die Frage nach dem Glück stellt. Sehr kenntnisreich in Bezug auf Literatur und Philosophie und inspirierend formuliert. Die Impulse zum Schreiben machen Lust darauf, nachzudenken und den eigenen Gedanken auch schriftlich nachzugehen und sie weiterzuführen.
Bewertung
4/5
25.06.2025
Buch (Taschenbuch)
Selbstbeobachtung und Reflexion
Nicht das erste Buch, das Schreiben und Glück in Zusammenhang bringt. Aus sich herausgehen und den „Stift“ (besser noch als eine Tastatur) als Glücksinstrument und Glücksbringer sehen, das ist es u.a. was die Autorin will. Gedanken verfliegen, aber Niedergeschriebenes bleibt vor den Augen und in einem selbst. Dadurch werden Prozesse eingeleitet und begleitet. Die Autorin vermittelt eine interessante, ungewöhnliche Herangehensweise, um Glücksmomente zu erarbeiten und diese in ein Buch zu „pressen“. Es mag ihr gelingen Mut zu machen, um „Selbstwirksamkeit zu entfalten“, indem sie ein Instrumentarium bereitstellt, das Selbstbeobachtung und Reflexion ermöglicht. So liegt hier ein Glücksarbeitsbuch vor, das viele Übungsaufgaben, Schreibübungen, Vorlagen und ein Glückstagebuch anbietet, die über einen längeren Zeitraum zur Verfügung stehen und auch öfter wiederholt werden können. Das alles kann persönliche Glücksmomente schaffen und unterstützen sowie persönliche Zustandsformen ändern. Viele Fragestellungen werden angeboten, um Reflexion und Kreativität zu ermöglichen. Beispiele gefällig?
Was macht mich (langfristig) glücklich, unglücklich? Wo, wann erfuhr ich Glück oder Unglück?
Was würde mich jetzt glücklich machen? Was hätte ich als Glück empfunden? Habe, brauche ich Glücksbringer? Was erwarte ich von ihnen? Haben sie mir (schon) geholfen?
Mehr gefällig? Einfach reinlesen in diese Didaktik des Glücks, es lohnt auf jeden Fall über die Gedanken der Autorin nachzudenken und ihr zu folgen, um Glück in allen seinen Facetten zu finden. Und wenn jemand dem nur ein Stück entgegenkommt, ist schon viel gewonnen.
Jochen Vatter
MoneP
aus Haltern am See
3/5
19.01.2025
Buch (Taschenbuch)
Ein Buch mit vielen Aufgaben, Selbstreflektionen und einem sieben Wochen Glückstagebuch
Tatsächlich fühle ich mich zur Zeit glücklich auch, wenn der Test am Ende des Buches besagt, ich sei nur durchschnittlich zufrieden. Aber auch da sieht man eben, dass das empfinden, ob jemand glücklich ist oder nicht, subjektiv ist. Ich bin aber der Meinung das es nie schaden kann einen solchen Ratgeber zu lesen, falls man sich zwischenzeitlich verloren hat.
Wie ich gerade schon erwähnte ist Glück für jeden etwas anderes und jeden macht etwas anderes glücklich. Was mich glücklich macht, muss dich nicht glücklich macht. Und es ist sogar noch viel komplexer. Denn was mich heute glücklich macht, muss mich morgen nicht unbedingt auch glücklich machen. Umso wichtiger ist es, dass wir täglich in uns hineinhorchen, was wir benötigen und dieses dann auch umsetzen, wenn wir die Möglichkeit dazu haben.
Ich persönlich bin der Meinung jeder ist für sein „Glück“ oder „Unglück“ mitverantwortlich. Wenn dich etwas unglücklich macht oder du dich ständig unglücklich fühlst, solltest du in deinem Leben dringend etwas verändern. Und in uns drin wissen wir meistens genau, was das ist auch, wenn es uns nicht immer gefallen mag. Viele Menschen haben es sich nämlich in ihrer Opferrolle bequem gemacht und sie fühlen sich wohl in dieser. Das ist das, was sie kennen. Um etwas zu verändern muss man schließlich seine Komfortzone verlassen und das ist nicht leicht.
In dem Buch sind tolle kleine Aufgaben zwischendurch verteilt. Man kann sich ein Notizbuch dafür zur Hand nehmen. So kann man es immer wieder durchgehen und von Zeit zu Zeit schauen, ob sich etwas verändert hat.
Das Glückstagebuch am Ende sind die gesammelten Aufgaben aufgeteilt auf sieben Wochen, damit man sich nicht zu viel auf einmal vornimmt. Das hat mir sehr gut gefallen. Am besten ist es, wenn man sich die Seiten kopiert. So kann man dieses Glückstagebuch mehrmals machen. Dieser Teil des Buches hat mir auch am besten gefallen, da ich mich dort ausschließlich mit mir selber und meinen Bedürfnissen befasse, die es bedarf, um glücklicher zu werden.
Davor ging es überwiegend um Philosophen und deren Ansichten von Glück. Doch das war für mich nicht wirklich von Bedeutung, da es von vornherein klar war, dass das Glück selektiv ist.
In dem Buch steht auch etwas von „Zufallsglück“ und ob ich ihm schonmal begegnet bin. Sehr oft sogar, doch dafür muss man mit offenen durch die Gegend laufen und das machen nicht alle. Auch ich mache es nicht immer. Man sollte sich auf das positive konzentrieren und nicht auf das negative. Ich glaube an das Gesetzt der Anziehung. Was ich denke, strahle ich aus. Was ich ausstrahle, ziehe ich an. Niemand kann immer glücklich sein, das ist normal. Aber wenn du dich in/ mit deinem Leben nur unglücklich fühlst, dann ändere etwas. Lies Ratgeber über das Thema oder rede mit einem Therapeuten/Lebenscoach. Schau, was dir hilft, deine Situation zu verbessern.
Der Fragebogen zur Verfolgung deiner Entwicklung am Ende ist etwas falsch platziert im Buch, wenn man ihn vor dem Lesen des Buches und vor dem sieben Wochen Glückstagebuch zum Vergleich machen soll. Dann gehört er noch vor das erste Kapitel.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.