Produktbild: Niemand hat es kommen sehen

Niemand hat es kommen sehen Kriminalroman

16

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

20.02.2025

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

270 (Printausgabe)

Dateigröße

1730 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783709984536

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Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

20.02.2025

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

270 (Printausgabe)

Dateigröße

1730 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783709984536

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  • MarcoL

    aus Füssen

    5/5

    06.03.2025

    eBook (ePUB 3)

    Sehr unterhaltsame Spannungsliteratur. Eine Frau kommt nach einem Jahr zurück, erinnert sich an nichts, und wird einer Tat verdächtigt.

    Ein Jahr lang war Maria Arnold verschwunden. Dann kehrt sie zurück in ihr Dorf im Waldviertel, in ihr Haus, in dem sie zuletzt ihre Mutter aufopfernd bis deren Tod pflegte, nur um dann am allernächsten Tag zu verschwinden. Maria behauptet, sich an nichts erinnern zu können, was das ganze vergangene Jahr mit ihr geschah. Das Gedächtnis sei wie ausgelöscht. Das Tuscheln und Flüstern, die Blicke, aber auch Anfeindungen und direkte Konfrontationen machen ihr Heimkommen nicht einfach. Dazu die Presse, die Polizei – alle nerven, einfach alle. Maria möchte nur ihre Ruhe. Verständlicherweise, denn die Leser*innen wissen bald mehr als die in die Handlung involvierten Personen. Allen voran das Ermittlerduo Mel und Theo. Denn in einem Ort im Salzburger Land geschah ein grausamer Mord. Der Täter wurde zwar gefasst und verurteilt, aber es werden Verbindungen auf Grund eines unscharfen Fotos mit Maria hergestellt. Maria steht auf einmal unter Mordverdacht – oder zumindest muss sie sich den Vorwurf der Mittäterschaft gefallen lassen – und wird von den Inspektoren kurzerhand verhaftet. Dabei kann sie sich doch an absolut nichts erinnern. Ihre gute Freundin Rafi, die ein Café betreibt und ausgefallene Kuchen fabriziert, steht ihr bei. Mit einer herzlichen, herrlichen Aktion wie es wirklich nur die allerbesten Freundinnen auf die Beine stellen können, gelingt es, mittels Crowdfunding eine Anwältin zu engagieren. Anscheinend eine sehr gute Anwältin … Die langersehnte Ruhe für Maria muss warten … denn auch die Presse stürzt sich erneut auf sie. Allen voran der aufstrebender Journalist Lando (eigentlich Orlando, aber der Name war ihm dann zu bloomig ), dem unlautere Methoden zuwider sind, voll auf Anständigkeit macht (leider etwas unglaubwürdig, würde ich meinen). Wie auch immer – der sehr spannende Roman wechselt zwischen den Erlebnissen von Maria und Lando hin und her, bis sie eins werden. Die Personen sind sehr gekonnt beschrieben und in Szene gesetzt. Es ist eine Spannungslektüre, in denen die Ermittlungen zwar präsent sind, aber nie im Vordergrund stehen. Viel mehr steht der Fokus auf den Personen, ihren Gefühlen und Gedanken – und auch in meist nur knappen Andeutungen auf die vielen Probleme, die unser Planet hat. Gender-Gap, Migration, Bildung, Verarmung der Gesellschaft. Einen zentralen Part hat die Ausbeutung der Menschen im Tourismus. Die Pointen sind treffend, oftmals gewürzt mit einer süffisanten Prise Sarkasmus. Sehr gerne gelesen, diesen Krimi, der eigentlich gar keiner ist, und dann doch wieder, wenn Opfer vielleicht Täter sind – also auf jeden Fall ein sehr zu empfehlender Roman. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung. Es gibt übrigens einen Vorgängerroman, der die Geschichte von Maria an ihrem Grenzgang zur Unsichtbarkeit erzählt (muss ich noch nachholen). Titel: „Zwischen euch verschwinden“

  • Irene

    aus Wien

    5/5

    02.03.2025

    eBook (ePUB 3)

    Ein komplexer und sehr spannender Krimi

    "Niemand hat es kommen sehen" von Gudrun Lerchbaum ist ein ungemein spannender wie auch faszinierender Krimi, was großteils an der Hauptprotagonistin Maria Arnold liegt, die nach einem Jahr Verschwinden plötzlich wieder in ihr Heimatdorf im Waldviertel zurückkehrt und das Interesse von Einwohnern, Kriminalpolizei und Medien weckt. Angeblich kann sich Maria an nichts erinnern, doch für die Leser wird schnell klar, dass Maria mehr weiß, als sie zugibt. Dabei habe ich mich die ganze Zeit gefragt, ob Maria nun Täterin oder Opfer ist. Einerseits scheint sie eine sehr zurückhaltende, unscheinbare und sanfte Frau zu sein, andererseits werden ihr grausame Verbrechen zur Last gelegt. Erst gegen Ende des Romans konnte ich diese Frage für mich beantworten. Dieser Kriminalroman lebt von der Spannung, die durch das "Mysterium Maria" entsteht. Die anderen Charaktere umkreisen diese Frau und versuchen ihr Geheimnis zu ergründen. Da Maria eigenen Angaben zu Folge an Amnesie leidet, bleibt einiges auch für die Leser vorerst im Dunkeln. Doch durch die Ermittlungen der sympathischen Kriminalbeamten Theo Nebel und Melanie Ramsauer sowie durch den Journalisten Lando, der im Zuge seiner Recherchen über die ausbeuterischen Praktiken im Tourismusgewerbe auf Maria aufmerksam wird, bekommt man allmählich ein -durchaus noch löchriges - Gesamtbild von Maria, und dieses ist dann doch berührend und erschreckend zugleich. Manchmal muss man all die schrecklichen Dinge, die man durchgemacht hat, ausblenden, um weiterleben zu können. Da "Niemand hat es kommen sehen" der Folgeroman von "Zwischen euch verschwinden" ist, bin ich jetzt sehr neugierig auf den Vorgänger geworden, denn dieser beschreibt jene Ereignisse, die Maria erlebt hat, als sie nach dem Tod der Mutter einfach ein Jahr lang untergetaucht ist und die im Folgeroman nur angedeutet werden. Für "Niemand hat es kommen sehen" gibt es von mir jedenfalls eine ganz klare Leseempfehlung, hat es die Autorin doch großartig verstanden, ein sehr komplexes Bild einer Frau zu zeichnen, die begonnen hat, sich zu wehren. Das Ende des Buches hat die Hoffnung in mir geweckt, dass es eine Fortsetzung von Marias Geschichte geben könnte, hat der Kriminalbeamte Theo Nebel doch am Schluss so ein vages Gefühl, dass er etwas übersehen hat. Ich würde mich sehr darüber freuen!

  • Bewertung

    5/5

    23.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schweigen und ein dunkles Geheimnis.

    Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut, ich finde, es wirkt unheimlich und geheimnisvoll. Die düsteren Farben passt gut und auch der Titel ist gut gewählt. Maria Arnold sorgt für viel Aufsehen in ihrem Dorf. Ein Jahr war sie verschwunden und taucht plötzlich wieder auf, nur kann sie sich an nichts erinnern, was ist in diesem einem Jahr passiert? Theo Nebel und seine Kollegin Melanie Raumsauer untersuchen den Fall und dabei kommt ihnen einen Verbindung in den Sinn, könnte Maria die verschwundene Mia Berger sein? Diese soll bei einem Mordfall an einer Wirtin beteiligt gewesen sein, jedoch wurde ihr Sohn bereits dafür verurteilt. Wo laufen die Fäden zusammen? Und wer ist Maria? Opfer?Täter? Oder eine Kombination aus beidem? Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und ich fand den Fall spannend. Maria wirkte erst sehr unnahbar als Charakter, jedoch im Laufe der Geschichte hat man immer mehr über sie erfahren und sie wurde mir sympathisch. Ich mochte den Verlauf der Handlung und wurde immer wieder überrascht. Ein wirklich spannendes Buch, ich empfehle es auf jeden Fall weiter.

  • Bewertung

    aus Claußnitz

    5/5

    20.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Maria schweigt

    Ich empfehle, den ersten Band "Zwischen euch verschwinden" unbedingt vorher zu lesen. Maria taucht zu Weihnachten nach einem Jahr in ihrem Dorf wieder auf. Aber wo hat sie die ganze Zeit gesteckt? Und was ist passiert, dass sie sich an nichts mehr erinnern kann? Ist ihr Gedächtnis wirklich weg? Das Ermittlerduo Theo Nebel und Melanie Ramsauer versuchen einen Mordfall aufzuklären, bei dem es eine Spur zu Maria gibt. Auch der Reporter Lando soll über die Tat berichten. Er geht den Fall ganz anders an, als die Ermittler. Es kommen viele neue Details ans Licht. Kann Lando klären, ob Maria Täter oder Opfer war? Ein sehr komplexer und spannender Krimi.

  • Bewertung

    aus Schönebeck

    5/5

    12.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Niemand hat es kommen sehen

    Mit diesem Roman entwirft die Autorin ein atmosphärisch dichtes, psychologisch raffiniertes Drama, das sich zwischen Kriminalfall, Gesellschaftsporträt und feministischer Erzählung bewegt. Im Mittelpunkt steht Maria, eine Frau, die nach einem Jahr spurlosen Verschwindens zurückkehrt – doch ohne Erinnerung an das, was passiert ist. Ihr Schweigen macht sie zum perfekten Objekt für Spekulationen, Gerüchte und schließlich polizeiliche Ermittlungen. Hat sie ihre Mutter getötet? Täuscht sie ihre Amnesie nur vor? Während die Dorfgemeinschaft ihr eigenes Bild von Maria entwirft, prallen Vorurteile, mediale Sensationsgier und patriarchale Strukturen aufeinander. Besonders eindrucksvoll ist die Art, wie die Geschichte erzählt wird: Die Stille der Protagonistin spricht lauter als jedes Wort. Während sich das Dorf und die Medien an ihrer vermeintlichen Schuld abarbeiten, entfaltet sich ein faszinierendes Psychogramm einer Gesellschaft, die Frauen schnell in Schubladen steckt – Mörderin, Opfer – ohne sie wirklich zu sehen. Doch diese Geschichte ist nicht nur ein Krimi oder ein Thriller, sondern auch ein Buch über weibliche Solidarität. Die Frage, ob Maria Täterin oder Opfer ist, rückt zunehmend in den Hintergrund, während andere Frauen beginnen, ihre eigene Stimme zu erheben. In einer Welt, in der die öffentliche Meinung oft über das Schicksal Einzelner entscheidet, wird Marias Schweigen zur stärksten Waffe. Ein fesselnder, klug komponierter Roman, der lange nachhallt und zum Nachdenken über Gerechtigkeit, Macht und Widerstand anregt.

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