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All An! Ausgezeichnet mit dem SERAPH 2025 für den besten Independent-Titel in der fantastischen Literatur

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

03.10.2024

Verlag

Tredition

Seitenzahl

600

Maße (L/B/H)

20,5/13,5/4,2 cm

Gewicht

761 g

Farbe

Beige / Anthrazit

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-384-32621-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

03.10.2024

Verlag

Tredition

Seitenzahl

600

Maße (L/B/H)

20,5/13,5/4,2 cm

Gewicht

761 g

Farbe

Beige / Anthrazit

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-384-32621-8

Herstelleradresse

tredition GmbH
Heinz-Beusen-Stieg 5
22926 Ahrensburg
DE

Email: support@tredition.com

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  • Bewertung

    5/5

    29.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Schöne Utopie - so machbar!

    Der erste Band der Trilogie liest sich wie eine absolut machbare und schöne Lösung für jede Menge Probleme der Menschheit. Klimawandel, Kriege, konkurrierende Staaten. Und dann noch ein riesiger Meteor, der auf die Erde zurast. Statt einer rasenden Hollywood-Story legt dieser Roman eher Wert auf realistische, konstruktive Lösungen. Die Katastrophe aus dem All wird erstaunlich schnell und problemlos beseitigt, löst aber eine viel größere Transformation der gesamten Menschheit aus. Man möchte sagen: Warum liegt die Lösung erst im Jahre 2100? Das alles klingt so machbar und gut recherchiert, dass man mit dieser Transformation am liebsten schon 2025 beginnen möchte. Nach all den Last-Minute-Menschheit-gerettet Filmen und Romanen ist eine solche Geschichte eine echte Wohltat. Im zweiten Teil beleuchtet Herr Brassel erste Probleme in einer Welt, in der es eigentlich keine Konflikte mehr gibt. Die meisten Kriege sind Vergangenheit, der Klimawandel abgewendet. Die Menschen müssen nicht mehr so viel arbeiten (wie genau, wird hier nicht groß beschrieben. Grundeinkommen?). Nur noch ein paar Stunden die Woche müssen für soziale oder gemeinschaftliche Arbeiten abgegolten werden. Doch genau hier entsteht ein neues Problem: Langeweile, Perspektivlosigkeit bei der Jugend, es gibt keine Abenteuer mehr zu bestehen. Die Lösung liegt im Abtauchen in virtuelle Welten, hier "Nebenleben" genannt. Parallel dazu entwickeln sich die KIs weiter, und ein kleine Gruppe Menschen möchte ein Generationenraumschiff bauen, um irgendwann auf fremden Planeten zu landen. All diese Konflikte sind, wie schon im ersten Band, eigentlich nur Nebenerzählungen, die ohne große Gewalt oder Last-Minute-Rettungen erzählt werden. Denn es geht um die Lösung, wie man Menschen, die utopisch-schön leben und nichts mehr arbeiten müssen, beschäftigen kann. Der dritte Teil erzählt von sich selbstständig machenden KIs, die einen Asteroiden kapern und dort wiederum an ihrem Nachwuchs arbeiten. Die Menschheit lässt sie schließlich gewähren und der Blick geht noch weiter nach draußen. Gibt es doch noch Leben in den Tiefen des Alls? Herr Brassel entwickelt hier eine interessante Philosophie, von der ich nicht so viel vorwegnehmen möchte. Nur so viel: Das Denken wird langsamer!

  • Bewertung

    aus Heek

    5/5

    16.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    All An

    Ich durfte das Buch "All An" im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks lesen. Das Cover des Buches macht erst einen recht schlichten und unscheinbaren Eindruck. Taucht man tiefer in die Geschichte ein, stellt man fest, dass es sehr gut zum Thema des Buches passt. Das Buch umfasst ca. 600 Seiten und ist in drei Bücher oder Kapitel eingeteilt. Der Zukunftsroman erzählt eine packende Geschichte, die viel Raum zum Nachdenken lässt. Der erste Teil fängt mit dem Prolog an, wo ein Hobbyastronom einen Astereoiden entdeckt, der auf Kollisionkurs mit der Erde befindet. Die Entdeckung des Astereoiden wird von einem Kreis mächtiger Entscheidungsträger der Öffentlichkeit vorenthalten. Die Maßnahmen um die Katastropfe abzuwenden, werden spannend dargestellt. Auch wird sehr gut die politische und gesellschaftliche Lage der Welt beschrieben. Um das Überleben der Menschheit zu sichern werden verschiedene Möglichkeiten entworfen. Auch spielt hier die KI eine große Rolle. Ich könnte hier noch viel mehr zum Inhalt des Buches schreiben, aber ich denke, dass würde zuviel vorweg nehmen. Das Buch ist eine gute Mischung aus Science-Fiction und Auseinandersetzung mit den großen Herausforderungen der Menschheit. Ein Buch, dass auf jeden Fall viel Potenzial zum Nachdenken hat.

  • rem member

    aus munich

    4/5

    22.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Überraschende Aussichten und…

    Überraschende Aussichten und Ansichten der Zukunft Im Jahre 2084, ist der Klimawandel mittlerweile weit fortgeschritten, doch die Menschheit ist sich weiterhin uneinig. Da entdeckt ein Hobby-Astronom zufällig eine weitaus größere Gefahr für die Erde. Ein globaler Killer mit direktem Kurs wird in acht Jahren auf die Erde treffen. Diese Entdeckung ruft die UN auf den Plan und es wird eine geheime Strategie entwickelt, den Planeten zu retten. Der Plan ist riskant aber auch ziemlich clever. Debütautor Kai-Holger Brassel macht sich in seinem Utopie-Roman „All an“, seine Gedanken und Visionen zur Zukunft unseres Planeten. Ausgangspunkt ist eine drohende apokalyptische Katastrophe im Jahre 2084. Seine Visionen reichen von nachvollziehbar vernünftig, über interessant, bis hin zu visionär und ungewöhnlich. Eingeteilt in mehrere Teilbereiche begibt sich das Buch vom »Umschwung«, zum »Drift«, um am Ende in »Zukünfte« in Teil drei bis ins Jahr 2192 und darüber hinauszublicken. Die Handlung ist manchmal recht komplex, technisch anspruchsvoll, ausführlich und einfallsreich erzählt. Der Leser bekommt viel geboten, vom politischen Umschwung über eine gute Portion künstlicher Intelligenz bis zu Reisen zum Mars und ins All bleibt die Geschichte abwechslungsreich. Es heißt durchhalten, wenn sich manche Abschnitte manchmal ein wenig in die Länge ziehen können, gerade wenn es um technische, politische oder wissenschaftliche Themen geht. Die auftretenden Protagonisten sind allesamt gut gewählt, treffend beschrieben und charakterisiert. Der Schreibstil ist anschaulich, angenehm und gut verständlich. Es ist eine umfangreiche Lektüre, die Ausdauer erfordert, umfasst das Buch doch beinahe 600 Seiten. Es hat sich für mich auf alle Fälle gelohnt am Ball zu bleiben, um viele innovative Zukunftsmomente zu erleben. Das Cover, Schrift und Aufmachung des Paperback-Exemplars finde ich optisch gut gelungen, und zum Buch passend. Mein Fazit: Der Roman zeigt eine Utopie, die Freude macht, da die Handlung doch überwiegend positiv besetzt ist, trotz aller Dramatik und Schwierigkeiten, die uns Menschen bedrohen könnten. „Ob allerdings in Wirklichkeit alles so problemlos ablaufen würde?“, das frage ich mich am Ende.

  • Totto

    aus Nümbrecht

    3/5

    16.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    eine ungewisse Zukunft

    Der SiFi-Roman "All an!" von Kai-Holger Brassel erzählt eine Utopie über die Welt, die von der Kollision mit einem großen Himmelskörper bedroht ist. Die eingeweihten Menschen verbünden sich mit KIs und versuchen die Menschheit gemeinsam zu retten, ohne dass eine Panik ausgelöst wird. Stück für Stück wird eine neue Weltordnung aufgebaut, die auch die Klimakatastrophe und andere Probleme lösen soll. Dabei spielt die Zusammenarbeit zwischen den KIs und der neuen Weltordnung eine große Rolle. Der Roman hat drei große Teile: 1. Kollision Himmelskörper 2. Neue Weltordnung 3. Intergalaktische Ambitionen. Er erzählt eine mögliche Menschheit der nächsten 600 Jahre, teilweise sehr detailliert und klein-klein, dann aber auch in großen Sprüngen von hunderten Jahren. Relevant ist das Grundvertrauen in die computergestützte Hilfe und die Einsicht, dass Expansion und Ausbeutung unsere Menschheit in den Abgrund führt. Ab dieser Stelle habe ich meine grössten Bedenken, dass es zu einer Einsicht der Menschheit kommt, denn es sind immer die Großen, Reichen und Mächtigen, die das Schicksal, die Konzerne und die Zukunft des Planeten bestimmen. Sie wollen mehr und weiter. Ein weniger und zurück gibt es nicht. Ansonsten hätten wir keine Kriege, keine Umweltprobleme und ein großeres Gemeinschaftsdenken. Anstatt hier Fortschritte zu machen laufen wir in immer größere Probleme hinein, die von den Mächtigen Personen und Nationen getrieben werden. Damit bleibt das Buch eine Utopie. Den spanndsten Abschnitt fand ich, als sich KI mit Chips in das menschliche Denken eingebunden hat, weil es Schnittstellen mit dem Gehirn gab. Dieser Aspekt ist aber nur ein seltenes Randphänomen. Eine interessante Idee fand ich auch bei der Weiterentwicklung von KIs in eine Eigenständigkeit. Hier gab es für meine Begriffe aber auch zu wenig Konflikt mit dem menschlichen Denken, die von der KI bestimmt wurden (schon rund um Corona haben wir alle gemerkt, dass eine Fremdbestimmung und Bevormundung durch Systeme dem menschlichen Freiheitsdenken widerspricht). Der Roman ist in sich schlüssig. Es gibt einige spannende Charaktere, die zeitweilig eine größere Rolle spielen. Deren Denken und Handeln bestimmt den Lauf der weiteren Geschichte. Letztlich hat mich der Roman aufgrund benannter Prämissen und Entwicklungen aber nicht abgeholt. Die Erzählweise war mir auch an vielen Stellen zu langatmig und detailliert. Es ist ein Gedankenexperiment, bei dem ich aber früh meine Zustimmung entzogen habe.

  • welikaja

    aus Löbejün

    5/5

    03.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auf in die Zukunft!

    „ALL An!“ von Kai-Holger Brassel ist ein umfassender Zukunftsroman, der in seiner Komplexität seinesgleichen sucht. Äußeres: Das Cover wirkt zwar schlicht, hat es aber bei genauerer Betrachtung in sich. Die Gestaltung des Softcovers ist übersichtlich und angenehm zu lesen. Ein Highlight sind die drei farbigen Seiten, die die Abschnitte trennen, sie stechen schön heraus. Der Schreibstil gefällt mir total gut, flüssig, bildlich, spannend, anspruchsvoll ohne zu überfordern. Inhaltlich: Gleich der Prolog hat mir sehr gut gefallen. Ein wenig geheimnisvoll, mit der Verarbeitung der eigenen Erfahrungen Brassels, verrät er einiges über den Autor und über den Roman. Zu Beginn hat mich die Einführung vieler Charaktere zunächst verwirrt, das legte sich aber schnell. Der Umbau der Gesellschaft in Teil 1 wird so leicht dahin skizziert, ist aber sicher ein wesentliches Element der Utopie des Romans. Der zweite Abschnitt wirkte auf mich wie ein Zeitraffer. Es passiert so viel auf den verschiedenen Ebenen, dass sich die ganze Komplexität des Romans voll entfaltet. Anhand der persönlichen Entwicklung verschiedener Charaktere erleben wir die Umgestaltung des Zusammenlebens auf der Erde in eine Gesellschaftsordnung, die man tatsächlich als nachhaltig bezeichnen kann. Ökonomisch, ökologische und sozial oder eher, wie es die KIs formulieren, Ökosphäre, Soziosphäre und Technosphäre befinden sich im Gleichgewicht. Auch die KIs haben sich weiterentwickelt zu sogenannten GI, gewachsene Intelligenzen. Erste Ausflüge ins All finden statt…Gerade die persönlichen Lebensgeschichten der Figuren, machen den Roman greifbar. Die Gestaltung der KIs ist für mich das utopischste Element des Romans und doch sind sie sehr menschlich charakterisiert. Mir gefiel, wie die KIs beschrieben wurden und wie sie sich im Roman entwickeln, bis hin zu ihrem Wunsch, eigene Nachkommen zu erzeugen. Ein weiteres zentrales Element des Romans ist die Entwicklung virtueller Welten, in denen sich die Menschen in ihrer Freizeit aufhalten, diese sind im Roman für das Bestehen der Menschheit von zentraler Bedeutung. Die Idee mit den virtuellen Reisen fand ich großartig. Sie kommt zwar auch in anderen Utopien vor, aber nicht in dieser Bedeutung. Auch die Probleme, welche VR-Erlebnisse in großem Stil mit sich bringen, werden detailliert erörtert, Rechnerzeit, Programmierung, Sinneseindrücke .... Am Ende muss ich sagen, die Zukunft auf der Erde stelle ich mir zwar anders vor, bzw. würde sie mir anders wünschen, als im Roman. Aber im Buch ist sie die logische Konsequenz. Von mir eine absolute Leseemmpfehlung!

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