Produktbild: Von guten Eltern
Band 3

Von guten Eltern »Russo blickt tief ins Innere Amerikas.« MARTIN EBEL, TAGES-ANZEIGER — Roman

Aus der Reihe North-Bath-Trilogie
4

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.05.2025

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

576

Maße (L/B/H)

19,8/13,5/3,4 cm

Gewicht

462 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Somebody’s Fool

Übersetzt von

Monika Köpfer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0521-2

Beschreibung

Rezension

»Es ist eine Verquickung aus sehr vielen privaten Strängen, diesen wunderbar aufbereiteten Lebensgeschichten.« Rainer Moritz, DEUTSCHLANDFUNK BUCHKRITIK »Zweifellos ist Richard Russos Roman [...] mit Gewinn und Vergnügen zu lesen.« Eberhard Falcke, DEUTSCHLANDFUNK BÜCHERMARKT »Einfühlsam, witzig und auf unterhaltsame Art sehr politisch.« Susanne Hamm, WDR3 LESESTOFF »Russo nennt die Probleme beim Namen und schreibt doch über universell Menschliches, zeigt voller Empathie aber ohne Kitsch, dass es nie zu spät ist, nochmals neu anzufangen.« Britta Spichiger, SRF BUCHZEICHEN »Ein souverän erzählter, witziger, dialogstarker Roman über Freundschaft, Verrat, gescheiterte Beziehungen, Älterwerden und Rassismus - großes US-Kino« CHRISMON »Er schaut den Leuten aufs Maul, schreibt so bedächtig und offenherzig, wie seine rustikalen Helden eben reden.« Norbert Mayer, DIE PRESSE »Während der Lektüre dieses wunderbaren Romans lebt man in einer anderen Welt. Richard Russo ist einer der grossen amerikanischen Erzähler.« Welf Grombacher, LUZERNER ZEITUNG »Ein souverän erzählter, witziger, dialogstarker Roman über Freundschaft, Verrat, gescheiterte Beziehungen, Älterwerden und Rassismus - großes US-Kino.« Rainer Moritz, CHRISMON »Große amerikanische Erzählkunst [...] Ein ebenso gefinkelter wie warmherziger Erzähler.« Bernd Melichar, KLEINE ZEITUNG »Wie immer taucht Russo tief ein in die Psyche seiner Figuren, entlarvt äußerst glaubhaft ihre Träume, Lügen, Schwächen, Kümmernisse und Verliebtheiten. Am Ende [...] kennen wir sie alle so gut, als seien sie gute Bekannte von uns. Und die allermeisten haben wir mittlerweile ins Herz geschlossen. [...] Ein tolles Buch!« Andreas Schröter, RUHR NACHRICHTEN »Ein grosser Menschenfreund.« Martin Ebel, TAGES-ANZEIGER »Menschen und Orte [porträtiert] er meisterhaft.« Bernd Melichar, KLEINE ZEITUNG »Ein grandioser Roman über die US-amerikanische Lebensweise im minutiösen Zeitlupenstil« Hans-Dieter Grünefeld, BUCHKULTUR

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.05.2025

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

576

Maße (L/B/H)

19,8/13,5/3,4 cm

Gewicht

462 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Somebody’s Fool

Übersetzt von

Monika Köpfer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0521-2

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

Email: herstellung@dumont.de

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Portrait einer amerikanischen Kleinstadt

Schoko_und_Buch aus Friedberg am 04.07.2025

Bewertungsnummer: 2530777

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

amerikanische Kleinstadt North Bath soll eingemeindet werden, entsprechend wird auch das Polizeirevier zusammengelegt und der aktuelle Chief quittiert seinen Dienst. Seine bisherige Mitarbeiterin und Partnerin Charice übernimmt die neue Leitung. Doch just in dieser Übergangszeit wird eine Leiche gefunden und der alte Chief ist als erster am Tatort und unterstützt. Begleitet wird er dabei von seinen privaten Problemen. Und dann ist da noch Peter, der nach dem Tod seines Vaters eher unfreiwillig in die Kleinstadt zurückkehrte und nun das Haus auf Vordermann bringt. Wie in einer Kleinstadt üblich, kreuzen sich die Wege der Familien häufig, man weiß Bescheid, man trifft sich im Diner. Und so kommen auch hier nach und nach Sorgen und Probleme auf den Tisch, Beziehungen werden klar, und die Entwicklungen setzen bei einigen neue Denkprozesse in Gang. Polizeigewalt, Rassismus, Familienprobleme spielen hier eine Rolle und werden geschickt miteinander verknüpft. Es ist ein tolles Portrait des Lebens in einer Kleinstadt mit einer handvoll zentralen Akteuren, die dafür umso tiefgründiger dargestellt sind. An manchen Stellen hatte das Buch ein paar Längen. Aber ich habe es sehr gern gelesen und kann daher auch gut darüber hinweg sehen.

Portrait einer amerikanischen Kleinstadt

Schoko_und_Buch aus Friedberg am 04.07.2025
Bewertungsnummer: 2530777
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

amerikanische Kleinstadt North Bath soll eingemeindet werden, entsprechend wird auch das Polizeirevier zusammengelegt und der aktuelle Chief quittiert seinen Dienst. Seine bisherige Mitarbeiterin und Partnerin Charice übernimmt die neue Leitung. Doch just in dieser Übergangszeit wird eine Leiche gefunden und der alte Chief ist als erster am Tatort und unterstützt. Begleitet wird er dabei von seinen privaten Problemen. Und dann ist da noch Peter, der nach dem Tod seines Vaters eher unfreiwillig in die Kleinstadt zurückkehrte und nun das Haus auf Vordermann bringt. Wie in einer Kleinstadt üblich, kreuzen sich die Wege der Familien häufig, man weiß Bescheid, man trifft sich im Diner. Und so kommen auch hier nach und nach Sorgen und Probleme auf den Tisch, Beziehungen werden klar, und die Entwicklungen setzen bei einigen neue Denkprozesse in Gang. Polizeigewalt, Rassismus, Familienprobleme spielen hier eine Rolle und werden geschickt miteinander verknüpft. Es ist ein tolles Portrait des Lebens in einer Kleinstadt mit einer handvoll zentralen Akteuren, die dafür umso tiefgründiger dargestellt sind. An manchen Stellen hatte das Buch ein paar Längen. Aber ich habe es sehr gern gelesen und kann daher auch gut darüber hinweg sehen.

Rückkehr nach North Bath

mimitatis_buecherkiste aus Krefeld am 05.01.2025

Bewertungsnummer: 2379129

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Kleinstadt North Bath, Upstate New York, ist eingemeindet worden in die Nachbarstadt Schuylers Springs, nicht allen gefällt dieser Umstand. Als in dem seit Jahrzehnten leerstehenden Hotel Sans Souci eine Leiche gefunden wird, hat die neu ernannte Polizeichefin von Schuylers Springs viel zu tun, sie bittet Douglas Raymer, ihren Ex und ehemaligen Chef, um Hilfe. Peter Sullivan indessen hat alle Hände voll zu tun mit der Liste seines Vaters, auf der Menschen stehen, um die er sich kümmern soll. Unerklärlicherweise wird diese Liste täglich länger, was ein Besuch seines Sohnes, den er seit vielen Jahren nicht mehr gesehen hat, nicht einfacher macht. »War es tatsächlich möglich, dass Birdie dieses eine Mal zur richtigen Zeit am richtigen Ort war? Das war zwar noch nie der Fall gewesen, aber wo stand geschrieben, dass sie nicht wenigstens ein Mal in ihrem Leben Glück haben konnte? Ihr alter Freund Sully war der größte Pechvogel gewesen, den sie gekannt hatte, bis sich das Blatt für ihn auf einen Schlag gewendet hat. Warum sollte das nicht auch ihr passieren?« (Seite 13) Dies ist nach »Ein grundzufriedener Mann« sowie »Ein Mann der Tat« der abschließende und voraussichtlich letzte Teil der North Bath-Reihe. Theoretisch sind alle Teile unabhängig voneinander lesbar, wovon ich allerdings besonders beim vorliegenden Buch abraten würde, weil alle Bände aufeinander aufbauen und Menschen, die nicht mehr dabei sein können, immer noch eine mal kleine, eine mal große Rolle spielen. Es gibt zwar permanent Wiederholungen und Erklärungen, diese reichen jedoch meines Erachtens nicht aus, um den Gesamtzusammenhang zu verstehen. Nun also North Bath zum dritten und wahrscheinlich letzten Mal, was mich bereits vor dem Lesen etwas wehmütig machte. Ich habe mich auf ein Wiedersehen mit den Figuren gefreut, was leider dadurch getrübt wurde, dass ich davor gespoilert und mir verraten wurde, wer nicht mehr dabei sein wird. Dies werde ich in meinem Text zu vermeiden wissen. Wie bereits in den ersten beiden Teilen konzentrierte sich Richard Russo auch hier auf einige wenige Personen, die er in den Mittelpunkt stellte. Deren Leben umfasste weitere Menschen, die nebenher berücksichtigt wurden, sodass sich ein umfassendes Bild ergab, was seit den Ereignissen im letzten Buch passiert ist. Die erste Hälfte war dadurch zwar durchaus interessant, allerdings doch eher unspektakulär; ganz langsam steuerte der Autor auf Enthüllungen zu, die dem letzten Teil des Buches genau die richtige Würze gegeben haben. Für mich persönlich war dieser Abschluss stimmig und schon sehr nah am Auftakt der Reihe, der mich seinerzeit mehr als begeistert hat. Für ein Highlight reicht dies bedauerlicherweise nicht, aber für eine große Zufriedenheit meinerseits, dabei gewesen sein zu dürfen.

Rückkehr nach North Bath

mimitatis_buecherkiste aus Krefeld am 05.01.2025
Bewertungsnummer: 2379129
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Kleinstadt North Bath, Upstate New York, ist eingemeindet worden in die Nachbarstadt Schuylers Springs, nicht allen gefällt dieser Umstand. Als in dem seit Jahrzehnten leerstehenden Hotel Sans Souci eine Leiche gefunden wird, hat die neu ernannte Polizeichefin von Schuylers Springs viel zu tun, sie bittet Douglas Raymer, ihren Ex und ehemaligen Chef, um Hilfe. Peter Sullivan indessen hat alle Hände voll zu tun mit der Liste seines Vaters, auf der Menschen stehen, um die er sich kümmern soll. Unerklärlicherweise wird diese Liste täglich länger, was ein Besuch seines Sohnes, den er seit vielen Jahren nicht mehr gesehen hat, nicht einfacher macht. »War es tatsächlich möglich, dass Birdie dieses eine Mal zur richtigen Zeit am richtigen Ort war? Das war zwar noch nie der Fall gewesen, aber wo stand geschrieben, dass sie nicht wenigstens ein Mal in ihrem Leben Glück haben konnte? Ihr alter Freund Sully war der größte Pechvogel gewesen, den sie gekannt hatte, bis sich das Blatt für ihn auf einen Schlag gewendet hat. Warum sollte das nicht auch ihr passieren?« (Seite 13) Dies ist nach »Ein grundzufriedener Mann« sowie »Ein Mann der Tat« der abschließende und voraussichtlich letzte Teil der North Bath-Reihe. Theoretisch sind alle Teile unabhängig voneinander lesbar, wovon ich allerdings besonders beim vorliegenden Buch abraten würde, weil alle Bände aufeinander aufbauen und Menschen, die nicht mehr dabei sein können, immer noch eine mal kleine, eine mal große Rolle spielen. Es gibt zwar permanent Wiederholungen und Erklärungen, diese reichen jedoch meines Erachtens nicht aus, um den Gesamtzusammenhang zu verstehen. Nun also North Bath zum dritten und wahrscheinlich letzten Mal, was mich bereits vor dem Lesen etwas wehmütig machte. Ich habe mich auf ein Wiedersehen mit den Figuren gefreut, was leider dadurch getrübt wurde, dass ich davor gespoilert und mir verraten wurde, wer nicht mehr dabei sein wird. Dies werde ich in meinem Text zu vermeiden wissen. Wie bereits in den ersten beiden Teilen konzentrierte sich Richard Russo auch hier auf einige wenige Personen, die er in den Mittelpunkt stellte. Deren Leben umfasste weitere Menschen, die nebenher berücksichtigt wurden, sodass sich ein umfassendes Bild ergab, was seit den Ereignissen im letzten Buch passiert ist. Die erste Hälfte war dadurch zwar durchaus interessant, allerdings doch eher unspektakulär; ganz langsam steuerte der Autor auf Enthüllungen zu, die dem letzten Teil des Buches genau die richtige Würze gegeben haben. Für mich persönlich war dieser Abschluss stimmig und schon sehr nah am Auftakt der Reihe, der mich seinerzeit mehr als begeistert hat. Für ein Highlight reicht dies bedauerlicherweise nicht, aber für eine große Zufriedenheit meinerseits, dabei gewesen sein zu dürfen.

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