Produktbild: Homo Deus
Band 6329

Homo Deus Eine Geschichte von Morgen

Aus der Reihe Beck Paperback
22

19,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

5220

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.2024

Abbildungen

mit 55 Abbildungen

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

653

Maße (L/B/H)

19,4/12,5/3,4 cm

Gewicht

474 g

Farbe

Weiß / Grau

Auflage

17. Auflage

Originaltitel

Homo Deus. A Brief History of Tomorrow

Übersetzt von

Andreas Wirthensohn

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-83159-1

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

5220

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.2024

Abbildungen

mit 55 Abbildungen

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

653

Maße (L/B/H)

19,4/12,5/3,4 cm

Gewicht

474 g

Farbe

Weiß / Grau

Auflage

17. Auflage

Originaltitel

Homo Deus. A Brief History of Tomorrow

Übersetzt von

Andreas Wirthensohn

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-83159-1

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

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  • Raumzeitreisender

    aus Ahaus

    4/5

    06.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein visionäres Aufklärungsbuch

    Mit dem Buch "Eine kurze Geschichte der Menschheit" servierte Yuval Noah Harari den Lesern eine verständliche Reise durch die Menschheitsgeschichte. Angekommen in der Gegenwart, hisst Harari erneut die Segel und nimmt volle Fahrt auf in Richtung Zukunft. "Homo Deus" ist die Geschichte der Menschheit von Morgen. Harari beschreibt in der Agenda das Streben nach Gesundheit, Glück und Macht, linear extrapoliert auf Grundlage der Ideen und Hoffnungen der letzten dreihundert Jahre. In dem Hauptteil des Buches, bestehend aus drei Kapiteln, geht es um Visionen auf Basis neuer Ideen und Hoffnungen des 21. Jahrhunderts. "Die wirkliche Zukunft … könnte eine völlig andere sein." Zu Beginn seiner Ausführungen tritt eine gewisse Ernüchterung ein, wenn der Autor die Menschen mit den Tieren vergleicht. Was macht unsere Spezies so besonders? Der Autor bezeichnet Organismen als Algorithmen, ein Vergleich, der sich durch das gesamte Buch zieht. An dieser Stelle ist die Frage erlaubt, ob der Vergleich gerechtfertigt ist. Jedenfalls arbeitet die Naturwissenschaft auf dieser Grundlage und hat große Erfolge mit dieser Prämisse. Wenn der Mensch keine Seele hat, wie die Grundprinzipien der Evolution nahe legen, wo liegt dann der prinzipielle Unterschied zur Tierwelt? Wenn Organismen als Algorithmen beschreibbar sind, können dann nicht auch Maschinen gebaut werden, die das gleiche leisten wie Menschen? Menschen zeichnen sich durch Bewusstsein aus. Ist da nicht zu vermuten, dass Tiere ebenfalls eine Form von Bewusstsein haben? Die Themen Geist und Bewusstsein sind mit vielen Fragezeichen verknüpft und es gilt weiterhin das, was Gerhard Roth in "Das Gehirn und seine Wirklichkeit" dazu schreibt. Bewusstsein ist das Eigensignal des Gehirns für die Bewältigung eines neuen Problems. Wenn aber Maschinen das gleiche und künftig noch viel mehr leisten als Menschen, wozu werden dann noch Wesen mit Bewusstsein benötigt? Im zweiten Teil des Buches thematisiert Harari die Welt, die die Menschen geschaffen haben einschließlich der Glaubenssysteme, dabei liegt der Fokus auf dem Humanismus. Deutlich wird die Kraft von Glaubenssystemen, selbst wenn die Grundlage fragwürdig ist. "Die moderne Gesellschaft glaubt an humanistische Dogmen und nutzt die Wissenschaften nicht, um diese Dogmen in Frage zu stellen, sondern um sie zu implementieren." Im dritten Teil erklärt der Autor, warum sich der Pakt zwischen Wissenschaft und Humanismus allmählich auflösen wird und was an seine Stelle treten wird. In diesem pessimistisch klingenden Kapitel werden nach der Seele zunächst der freie Wille und dann das Ich infrage gestellt. Was ist dann der Sinn des Lebens? Die liberale Philosophie gerät ins Wanken. Harari beschreibt die Auswirkungen der technologischen Entwicklungen auf die Gesellschaft, wenn die technischen Systeme übermächtig werden und sich Intelligenz von Bewusstsein abkoppelt. Die Menschen werden ihren wirtschaftlichen Nutzen verlieren, Individuen werden an Bedeutung verlieren und eine elitäre Gruppe wird entstehen. Bezogen auf den Humanismus heutiger Ausprägung handelt es sich um ein Horrorszenario. Im Zeitalter vernetzter Datenbestände wissen Computer mehr über den einzelnen Menschen als er selbst. Das ist die Geburtsstunde des Dataismus, einer Datenreligion. Wie Entscheidungen entstehen, kann nicht mehr nachvollzogen werden, Verantwortung kann nicht mehr Individuen zugeordnet werden. Es entsteht eine unkontrollierte Eigendynamik wie Schirrmacher sie in "Ego" für die Börse beschrieben hat. Statt "Freiheit des Menschen" heißt das neue Credo "Freiheit der Information". Harari schreibt geistreich, denkt selbstständig und das ist heute nicht selbstverständlich. In einer Rezension können nur Facetten dieses visionären Buches angerissen werden. Es ist als Diskussionsgrundlage zu empfehlen.

  • Tm22

    aus Overath

    2/5

    05.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ich kann den Postulaten von…

    Ich kann den Postulaten von Harari wenig bis garnicht folgen, sagt er doch „wir leben in einer Zeit, wo die Menschen immer weniger Krieg führen“. Allein diese Aussage straft die Situation in Europa, siege Ukraine und naher Osten.

  • Bewertung

    aus Bergisch Gladbach

    5/5

    04.11.2021

    Buch (Taschenbuch)

    sehr gut geschriebenes Buch

    Yuval Noah Harari verführt einen in die Zukunft der Menschheit. Was kommt noch auf uns zu? Wie könnte unsere Zukunft aussehen? Sehr interessant und sehr anschaulich geschrieben!

  • Bewertung

    aus Zürich

    5/5

    03.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    6 von 5 Sternen

    530 Seiten die den eigenen menschlichen Intellekt und das Bewusstsein gegenüber ungewollten Fehlentwicklungen als Spezies wachsen lassen (müssen!?)... Goo... ah... Face... ähm Skynet lässt grüssen. ;)

  • Bewertung

    aus Zeitz

    5/5

    17.10.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Ja, auch ich habe getanzt!

    Auf dem Einband hat Herr Scheck von "Druckfrisch" geschrieben: "Ein Sachbuch, so anregend, dass man dazu tanzen möchte." Und dieses Gefühl überkam mich tatsächlich sehr häufig. Als Mensch der die "Bühne" wahrnimmt aber gerne hinter den "Kulissen" schaut, fühlt es sich befreiend an wenn jemand wie Herr Harari die eigene Wahrnehmung in Worte packen kann und aufzeigt dass der Mensch zwar noch (herum)irrt, doch auf gutem Wege (ist). Es ist leicht, trotz schwere der komplexen Sachverhalte. Ich las gerne Stückweise um zwischendurch tanzend die Gedanken und Erkenntnisse wirken zu lassen und ihnen auch mal nachzugehen. Wie so oft bei guten Büchern wünscht man sich, alle sollen/müssen es lesen. Doch in dem Falle würde jede*r Einzelne, sich selbst ein Geschenk machen dies auch zu tun. Jenen die es machen wünsche ich viel Spaß beim Tanzen.

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