Produktbild: Vergiftete Sonne (DDR-BRD Giftgasthriller. Golfkrieg 1980-1988. Roman. Broschiert. Buchhandelsausg. m. 39 Bildern)

Vergiftete Sonne (DDR-BRD Giftgasthriller. Golfkrieg 1980-1988. Roman. Broschiert. Buchhandelsausg. m. 39 Bildern)

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.10.2024

Verlag

MBS

Seitenzahl

486

Maße (L/B/H)

23,5/15,5/3,4 cm

Gewicht

822 g

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-94-037-6174-9

Beschreibung

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.10.2024

Verlag

MBS

Seitenzahl

486

Maße (L/B/H)

23,5/15,5/3,4 cm

Gewicht

822 g

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-94-037-6174-9

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Absolute Leseempfehlung!

Bewertung am 13.04.2026

Bewertungsnummer: 3108378

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit „Vergiftete Sonne“ entführt Stefan Piasecki seine Leser in die politisch brisante Welt der späten 1980er-Jahre. Dr. Reza Sistani erzielt in einem Frankfurter Bankhaus enorme Renditen durch illegale Finanzgeschäfte. Er gerät jedoch durch eine hartnäckige Journalistin, die diese hinterfragt, zunehmend unter Druck. Parallel dazu spielt die Geschichte von Ada, Tochter einer DDR-Elitefamilie. Sie wird im Westen versteckt und kämpft mit ihrer Abneigung gegenüber dem neuen Leben. Reza gerät immer tiefer in einen Sumpf aus Lügen, Intrigen und dubiosen Machenschaften. Um seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen, reist er in den Iran und wird dort Opfer eines Giftgas-Anschlages. Die Handlung spitzt sich zu und endet in einem dramatischen Finale, das einen fassungslos und traurig zurücklässt. Besonders hervorzuheben ist die äußerst präzise Recherche und die dichte Einbettung in die geschichtlichen Hintergründe des Kalten Krieges. Der Zeitgeist der 80er wird lebendig eingefangen. Vor allem Adas Perspektive sorgt für emotionale Tiefe. Auch wenn die detaillierten Finanzbeschreibungen stellenweise den Lesefluss bremsen, gewinnt die Geschichte schnell an Spannung und endet in einem packenden Showdown. Ein lesenswerter Roman für alle, die sich für politische Zusammenhänge und deutsche Geschichte interessieren.

Absolute Leseempfehlung!

Bewertung am 13.04.2026
Bewertungsnummer: 3108378
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit „Vergiftete Sonne“ entführt Stefan Piasecki seine Leser in die politisch brisante Welt der späten 1980er-Jahre. Dr. Reza Sistani erzielt in einem Frankfurter Bankhaus enorme Renditen durch illegale Finanzgeschäfte. Er gerät jedoch durch eine hartnäckige Journalistin, die diese hinterfragt, zunehmend unter Druck. Parallel dazu spielt die Geschichte von Ada, Tochter einer DDR-Elitefamilie. Sie wird im Westen versteckt und kämpft mit ihrer Abneigung gegenüber dem neuen Leben. Reza gerät immer tiefer in einen Sumpf aus Lügen, Intrigen und dubiosen Machenschaften. Um seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen, reist er in den Iran und wird dort Opfer eines Giftgas-Anschlages. Die Handlung spitzt sich zu und endet in einem dramatischen Finale, das einen fassungslos und traurig zurücklässt. Besonders hervorzuheben ist die äußerst präzise Recherche und die dichte Einbettung in die geschichtlichen Hintergründe des Kalten Krieges. Der Zeitgeist der 80er wird lebendig eingefangen. Vor allem Adas Perspektive sorgt für emotionale Tiefe. Auch wenn die detaillierten Finanzbeschreibungen stellenweise den Lesefluss bremsen, gewinnt die Geschichte schnell an Spannung und endet in einem packenden Showdown. Ein lesenswerter Roman für alle, die sich für politische Zusammenhänge und deutsche Geschichte interessieren.

Exzellent recherchierter Politthriller, der den Zeitgeist der 80er widerspiegelt

Kerstin Thieme aus Zittau am 01.04.2025

Bewertungsnummer: 2454529

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dr. Reza Sistani ermöglicht seinen Anlegern im Frankfurter Bankhaus Praetorius Ende der 80er enorme Renditen, wird jedoch hartnäckig von der Journalistin Shila Abó Malungu verfolgt, die an der Legalität seiner Geschäfte zweifelt. Sein wichtigster Mitarbeiter versteckt die durch Zufall im Westen gestrandete Ada aus der DDR, deren Eltern hochangesiedelt beim MfS arbeiten, in der Hausbesetzerszene. Durch seine Großanleger unter Druck gesetzt, begeht Reza Fehler und verstrickt sich immer tiefer in deren Geschäfte mit Waffen. Von verschiedenen Geheimdiensten ausgespielt, gerät er bei einem Giftgasanschlag im Iran in tödliche Gefahr. Meine Meinung: Bereits mit seinem Roman "Die Sterne der Welt" hat mich Stefan Piasecki durch seine aufwendige Recherche und detailgetreue Beschreibung der Zustände auf dem politischen Parkett der damaligen Zeit sehr für sich eingenommen. In "Vergiftete Sonne" gibt es ein Wiedersehen mit der Familie Darburg, hauptsächlich in Form von Linns Tochter Ada, sowie Reza, der schlussendlich bereuen wird, seiner Liebe zu Linn keine Chance gegeben zu haben. Ob es die Einblicke in die neue Welt der Computer, das Geschäft mit der käuflichen Liebe, die radikalen Ideen einiger Hausbesetzer oder die Italo Disco Szene sind, der Zeitgeist der 80er wird überall deutlich. Vor allem dem Erzählstrang um Ada bin ich sehr gern gefolgt, die aus ihrer Verachtung für den Westen keinen Hehl macht und einfach nur zurück in ihre Heimat will. Die teilweise sehr ins Detail gehenden Beschreibungen der Finanzstrukturen bis etwa zur Mitte des Buches haben meinen Lesefluss ein wenig gehemmt, aber danach nimmt die Spannung enorm an Fahrt auf und es endet mit einem großen Showdown, der mich auch ein wenig traurig zurückließ. Die Machenschaften auf höchsten politischen Ebenen und wie skrupellos für Profite mit Menschenleben gespielt wurde, macht wieder einmal unfassbar wütend, besonders vor dem Hintergrund, dass sich dahingehend vermutlich nicht viel verändert hat. Die zahlreichen Fotos von Originalschauplätzen und Zeitdokumenten zeigen, wie tiefgehend die Recherche des Autors geht und machen so das Buch zu einem Gewinn für politisch Interessierte vor allem zur Zeit des Kalten Krieges und geben weitere Einblicke in deutsch-deutscher Geschichte.

Exzellent recherchierter Politthriller, der den Zeitgeist der 80er widerspiegelt

Kerstin Thieme aus Zittau am 01.04.2025
Bewertungsnummer: 2454529
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dr. Reza Sistani ermöglicht seinen Anlegern im Frankfurter Bankhaus Praetorius Ende der 80er enorme Renditen, wird jedoch hartnäckig von der Journalistin Shila Abó Malungu verfolgt, die an der Legalität seiner Geschäfte zweifelt. Sein wichtigster Mitarbeiter versteckt die durch Zufall im Westen gestrandete Ada aus der DDR, deren Eltern hochangesiedelt beim MfS arbeiten, in der Hausbesetzerszene. Durch seine Großanleger unter Druck gesetzt, begeht Reza Fehler und verstrickt sich immer tiefer in deren Geschäfte mit Waffen. Von verschiedenen Geheimdiensten ausgespielt, gerät er bei einem Giftgasanschlag im Iran in tödliche Gefahr. Meine Meinung: Bereits mit seinem Roman "Die Sterne der Welt" hat mich Stefan Piasecki durch seine aufwendige Recherche und detailgetreue Beschreibung der Zustände auf dem politischen Parkett der damaligen Zeit sehr für sich eingenommen. In "Vergiftete Sonne" gibt es ein Wiedersehen mit der Familie Darburg, hauptsächlich in Form von Linns Tochter Ada, sowie Reza, der schlussendlich bereuen wird, seiner Liebe zu Linn keine Chance gegeben zu haben. Ob es die Einblicke in die neue Welt der Computer, das Geschäft mit der käuflichen Liebe, die radikalen Ideen einiger Hausbesetzer oder die Italo Disco Szene sind, der Zeitgeist der 80er wird überall deutlich. Vor allem dem Erzählstrang um Ada bin ich sehr gern gefolgt, die aus ihrer Verachtung für den Westen keinen Hehl macht und einfach nur zurück in ihre Heimat will. Die teilweise sehr ins Detail gehenden Beschreibungen der Finanzstrukturen bis etwa zur Mitte des Buches haben meinen Lesefluss ein wenig gehemmt, aber danach nimmt die Spannung enorm an Fahrt auf und es endet mit einem großen Showdown, der mich auch ein wenig traurig zurückließ. Die Machenschaften auf höchsten politischen Ebenen und wie skrupellos für Profite mit Menschenleben gespielt wurde, macht wieder einmal unfassbar wütend, besonders vor dem Hintergrund, dass sich dahingehend vermutlich nicht viel verändert hat. Die zahlreichen Fotos von Originalschauplätzen und Zeitdokumenten zeigen, wie tiefgehend die Recherche des Autors geht und machen so das Buch zu einem Gewinn für politisch Interessierte vor allem zur Zeit des Kalten Krieges und geben weitere Einblicke in deutsch-deutscher Geschichte.

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Vergiftete Sonne (DDR-BRD Giftgasthriller. Golfkrieg 1980-1988. Roman. Broschiert. Buchhandelsausg. m. 39 Bildern)

von Stefan Piasecki

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