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Toxisch Reich Warum extremer Reichtum unsere Demokratie gefährdet. Wir müssen reden – über Geld, Steuergerechtigkeit, Milliardär:innen, Umverteilung und die Verteidigung unserer Demokratie

4

20,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

28755

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.02.2025

Abbildungen

10 Schaubilder

Verlag

Oekom verlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20,3/13/1,8 cm

Gewicht

276 g

Farbe

Rot / Wollweiß

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9872613-8-1

Beschreibung

Rezension

»[Sebastian Kleins] Analysen zerlegen die liberale Lebenslüge, dass Leistung und Fleiß allein Erfolg erzeugen. [...] Überhaupt zeigt das Buch seine Stärken besonders dort, wo es sich anschaut, welche Wirklichkeit durch Framing und Begriffe erzeugt wird. Erfrischend wirkt auch, sich überhaupt wieder um die soziale Frage als Kernproblem der Ungleichheit zu scheren und den Einfluss milliardenschwerer »Philanthropen« zu attackieren, auch wenn sie Bill Gates heißen.« Oliver Uschmann, Galore
»Die Verbindung von persönlichen Erfahrungen mit fundierten sozioökonomischen Analysen macht „Toxisch reich“ zu einem überzeugenden Plädoyer für mehr Verteilungsgerechtigkeit.« David Kreitz, socialnet
»Trotz der teils vehementen Systemkritik bleibt Klein differenziert, lösungsorientiert und rational.« BANKINGCLUB, Margaretha Müller
»Das Buch ist sehr empfehlenswert für alle, die nicht bereit sind, die Demokratie an Reiche zu verkaufen.« Jasmin Fuchs, Rezensöhnchen

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28755

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.02.2025

Abbildungen

10 Schaubilder

Verlag

Oekom verlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20,3/13/1,8 cm

Gewicht

276 g

Farbe

Rot / Wollweiß

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9872613-8-1

Herstelleradresse

Oekom Verlag GmbH
Goethestraße 28
80336 München
DE

Email: info@oekom.de

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2 Sterne

1 Sterne

(0)

Kreditwürdig

SternchenBlau am 19.07.2025

Bewertungsnummer: 2543508

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es gibt eine Schieflage in diesem Land und in dieser Welt, die eine große Gefahr darstellt – für unsere Demokratie und unsere Lebensgrundlagen. „Mit großem Vermögen geht immer große Macht einher. Und zwar mehr Macht, als eine Demokratie verträgt. Ich spreche da aus Erfahrung: Weil ich vermögend bin, kann ich meine Meinung in großen Medien kundtun. Ich werde regelmäßig ins Fernsehen und zu Events mit Politiker:innen eingeladen.“ Und genau deswegen trägt Sebastian Klein seine Kritik mit so großer Überzeugungskraft. Klein ist im wahrsten Sinne des Wortes „bankable“, so kreditwürdig, dass man ihm zuhört, so kreditwürdig, dass er weiß, wovon er spricht, was es heißt Vermögen abzugeben. Als Blinkist-Gründer wurde er Millionär – und ist doch im Reigen der Reichen ein kleiner Fisch, wenn man ihn mit Milliardär*innen vergleicht. Eindrucksvoll legt er in „Toxisch Reich“ dar, warum es solche Vermögen nicht geben sollte: Einfluss auf die Politik, Klima- und Umweltzerstörung, Marginalisierung aller Menschen, die kaum oder gar nichts besitzen, Fortführung von Kolonialisierung und Rassismus und so weiter und so fort. Kleins Argumente sind mir nicht neu, aber trotzdem habe ich sein Buch total gerne gelesen. Er argumentiert anschaulich und nachvollziehbar. Wie wäre z.B. das Vermögen verteilt, wenn Deutschland ein Dorf mit 1.000 Einwohnenden wäre? „Insgesamt sind nur circa 3 Prozent des gesamten Dorfvermögens im Besitz dieser ärmeren 500 Menschen. (…) „Ganz am oberen Ende der Verteilung ist eine Person, die extrem reich ist: Ihr gehören über 20 Prozent des gesamten Dorfvermögens. Diese Person besitzt fast so viel wie die ganze Unter- und Mittelschicht zusammen, also 900 Personen. Sie besitzt sogar mehr als die zweit- bis neuntreichste Person zusammengenommen.“ Seine Interviewpartner*innen sind kompetent und gestalten das Buch lebendig. Zum Ende jedes Kapitels fasst er das „Take Away“ nochmal prägnant zusammen. Und Kleins persönliche Geschichte ist das Salz in der Suppe, zwischen den großen Blöcken Gestern - Heute - Morgen. So bietet Kleins Ausblick als Mehrfachgründer durchaus auch Impulse für Firmeninnovationen. Nur geht es bei ihm nicht mehr um Profitmaximierung, die, wie er darlegt echte Innovationen bremst, sondern um Gemeinwohl und regeneratives Wirtschaften. Ach ja, Vermögens- und Erbschaftssteuern kommen auch vor. Gerade durch Kleins persönliche Geschichte liest sich das Buch richtig gut. 4,5 von 5 Sternen.

Kreditwürdig

SternchenBlau am 19.07.2025
Bewertungsnummer: 2543508
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es gibt eine Schieflage in diesem Land und in dieser Welt, die eine große Gefahr darstellt – für unsere Demokratie und unsere Lebensgrundlagen. „Mit großem Vermögen geht immer große Macht einher. Und zwar mehr Macht, als eine Demokratie verträgt. Ich spreche da aus Erfahrung: Weil ich vermögend bin, kann ich meine Meinung in großen Medien kundtun. Ich werde regelmäßig ins Fernsehen und zu Events mit Politiker:innen eingeladen.“ Und genau deswegen trägt Sebastian Klein seine Kritik mit so großer Überzeugungskraft. Klein ist im wahrsten Sinne des Wortes „bankable“, so kreditwürdig, dass man ihm zuhört, so kreditwürdig, dass er weiß, wovon er spricht, was es heißt Vermögen abzugeben. Als Blinkist-Gründer wurde er Millionär – und ist doch im Reigen der Reichen ein kleiner Fisch, wenn man ihn mit Milliardär*innen vergleicht. Eindrucksvoll legt er in „Toxisch Reich“ dar, warum es solche Vermögen nicht geben sollte: Einfluss auf die Politik, Klima- und Umweltzerstörung, Marginalisierung aller Menschen, die kaum oder gar nichts besitzen, Fortführung von Kolonialisierung und Rassismus und so weiter und so fort. Kleins Argumente sind mir nicht neu, aber trotzdem habe ich sein Buch total gerne gelesen. Er argumentiert anschaulich und nachvollziehbar. Wie wäre z.B. das Vermögen verteilt, wenn Deutschland ein Dorf mit 1.000 Einwohnenden wäre? „Insgesamt sind nur circa 3 Prozent des gesamten Dorfvermögens im Besitz dieser ärmeren 500 Menschen. (…) „Ganz am oberen Ende der Verteilung ist eine Person, die extrem reich ist: Ihr gehören über 20 Prozent des gesamten Dorfvermögens. Diese Person besitzt fast so viel wie die ganze Unter- und Mittelschicht zusammen, also 900 Personen. Sie besitzt sogar mehr als die zweit- bis neuntreichste Person zusammengenommen.“ Seine Interviewpartner*innen sind kompetent und gestalten das Buch lebendig. Zum Ende jedes Kapitels fasst er das „Take Away“ nochmal prägnant zusammen. Und Kleins persönliche Geschichte ist das Salz in der Suppe, zwischen den großen Blöcken Gestern - Heute - Morgen. So bietet Kleins Ausblick als Mehrfachgründer durchaus auch Impulse für Firmeninnovationen. Nur geht es bei ihm nicht mehr um Profitmaximierung, die, wie er darlegt echte Innovationen bremst, sondern um Gemeinwohl und regeneratives Wirtschaften. Ach ja, Vermögens- und Erbschaftssteuern kommen auch vor. Gerade durch Kleins persönliche Geschichte liest sich das Buch richtig gut. 4,5 von 5 Sternen.

Passt genau in unsere Zeit.

Bewertung am 13.02.2025

Bewertungsnummer: 2411342

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sebastian Klein stellt die richtigen Fragen. Er zeigt nicht nur, was er erlebt hat, als er mit seinen 15 Millionen zum reichsten 1% der bundesdeutschen Bevölkerung gehörte, sondern zeigt vor allem, auf wessen Kosten Überreichtum entstanden ist und entsteht. Er zeigt die Folgen die Überreichtum für die GANZE Gesellschaft hat und hinterfragt den gängigen Begriff von Leistung. Er geht besonders auf die wirklich Armen ein. Ich dachte immer, ich habe verstanden, wieso prekäre Arbeitsverhältnisse Menschen von sozialer Teilhabe ausschließen. Aber das war ein Irrtum. Das Buch erhellt die Dimension, die dieser Ausschluss hat, in dem es konsequent alles zusammenführt , was „man“ so wissen könnte, wenn man aufmerksam und interessiert unterwegs ist. Erschütternd. Aufrüttelnd. Und: ermutigend, denn er ist kein „kommunistischer“ Enteigner, sondern regt Veränderungen im Steuersystem an, besonders die Erbschaftssteuer auf sehr große, wirklich sehr große Vermögen. „Toxisch reich“ erscheint mir umfassend und gut recherchiert, hat viele Quellenangaben und Empfehlungen zum Weiterlesen. Es ist Not-wendig. Ich wünsche dem Buch einen Riesenerfolg.

Passt genau in unsere Zeit.

Bewertung am 13.02.2025
Bewertungsnummer: 2411342
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sebastian Klein stellt die richtigen Fragen. Er zeigt nicht nur, was er erlebt hat, als er mit seinen 15 Millionen zum reichsten 1% der bundesdeutschen Bevölkerung gehörte, sondern zeigt vor allem, auf wessen Kosten Überreichtum entstanden ist und entsteht. Er zeigt die Folgen die Überreichtum für die GANZE Gesellschaft hat und hinterfragt den gängigen Begriff von Leistung. Er geht besonders auf die wirklich Armen ein. Ich dachte immer, ich habe verstanden, wieso prekäre Arbeitsverhältnisse Menschen von sozialer Teilhabe ausschließen. Aber das war ein Irrtum. Das Buch erhellt die Dimension, die dieser Ausschluss hat, in dem es konsequent alles zusammenführt , was „man“ so wissen könnte, wenn man aufmerksam und interessiert unterwegs ist. Erschütternd. Aufrüttelnd. Und: ermutigend, denn er ist kein „kommunistischer“ Enteigner, sondern regt Veränderungen im Steuersystem an, besonders die Erbschaftssteuer auf sehr große, wirklich sehr große Vermögen. „Toxisch reich“ erscheint mir umfassend und gut recherchiert, hat viele Quellenangaben und Empfehlungen zum Weiterlesen. Es ist Not-wendig. Ich wünsche dem Buch einen Riesenerfolg.

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Toxisch Reich

von Sebastian Klein

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