Produktbild: Heimat

Heimat

1

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

9781

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

04.10.2024

Verlag

Edition keiper

Seitenzahl

260 (Printausgabe)

Dateigröße

1211 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783903575363

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

9781

Erscheinungsdatum

04.10.2024

Verlag

Edition keiper

Seitenzahl

260 (Printausgabe)

Dateigröße

1211 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783903575363

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  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    01.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine kritische Liebeserklärung

    Schauspieler und Autor August Schmölzer nimmt seine Leser in eine landschaftlich schöne Gegend Österreichs mit, nämlich in die Weststeiermark: die malerischen Weinberge sowie die sanfte Hügellandschaft machen diesen Landstrich für Touristen, die das (angeblich) Ursprüngliche suchen, interessant. Doch hinter der schön präsentierten Fassade gärt es. Da ist zum einen die behördlich verordnete Zusammenlegung der Weststeiermark mit der Südsteiermark, die den stolzen Bewohnern gegen den Strich geht und für böses Blut sorgt, und zum anderen sind es die kleinen und größeren Alltagssorgen sowie eine nicht aufgearbeitete Vergangenheit, die zur Unzeit aufbricht. „„Das Gute und das Schlechte geben sich in St. Vinzenz die Hand“, sagt Frau Klug, die nicht nur so heißt, sondern es auch ist.“ Franziska Klug, ist eine betagte Kleinbäuerin, die um ihre kleine Rente mit dem Vermieten eines Zimmers an den pensionierte Gendarm Josef Sudi, aufbessert. Die Bewohner von St. Vinzenz sind so schillernd wie der Schilcher, der dort in Strömen fließt: herb, sperrig und unberechenbar. So ertränkt der Bürgermeister seine Probleme in der Gemeinde, aus der die Jugend abwandert und die national-traditionelle Heimat-Partei im Teich der Unzufriedenheit fischt, im Alkohol. Auch seine nicht mehr funktionierenden Ehe und den behinderten Sohn säuft er einfach weg. Also, nicht einfach, denn die Folgen des chronischen Alkoholabusus sind absehbar. Als dann noch zwei Menschen ermordet werden, zerbröckelt die ohnehin trügerische Idylle vollends. Längst vergessen Geglaubtes, unter den Teppich gekehrtes, kommt, ob die Einheimischen wollen oder nicht, ans Tageslicht. Meine Meinung: August Schmölzer zeichnet mit seinem neuen Roman „Heimat“ ein fast kitschiges Gemälde der Landschaft und der Menschen in deren Seelen so mancher Abgrund lauert. Er fördert Wunderbares und Widerliches zu Tage. Dabei ist es gar nicht so leicht unter diesem Titel ein Buch herausbringen, wird doch das Wort gegenwärtig wieder instrumentalisiert, wenn es darum geht als „WIR gegen die ANDEREN“ zu sein. Die Bösen, die Schlechten sind immer die anderen, so dass man den selbst verursachten Schmutz vor der eigenen Haustüre gar nicht wahrnimmt. Dieser Roman ist eine Art Liebeserklärung an das Dorf, das so oder so ähnlich überall sein könnte. August Schmölzer beschreibt das Dorfleben und seine Menschen in einer gelungenen Mischung aus Provinzposse, Gesellschaftskritik und Krimi, bei der Probleme und Missstände offenbart werden. Sich aus reiner Bequemlichkeit und Nicht-anecken-wollen, weg zu ducken hat ausgedient. Hier muss ich wieder einmal Ingeborg Bachmann zitieren: „Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar.“. Das Cover passt recht gut, betrachten die Leser das Dorf wie durch ein Schlüsselloch. Fazit: Gerne gebe ich dieser kritischen Liebeserklärung an die „Heimat“, die voll Wortwitz und sprachlicher Eloquenz daherkommt, 5 Sterne.

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