Produktbild: Frevel
Band 1

Frevel

Aus der Reihe Die Frankfurt-Morde
Gesprochen von
58
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Bernd Hölscher + weitere

Spieldauer

11 Stunden und 38 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

17.10.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

221

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732475339

Beschreibung

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Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Spieldauer

11 Stunden und 38 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

17.10.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

221

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732475339

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • Bewertung

    aus Dresden

    5/5

    28.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Fesselnd, spannend und interessant

    Johann hat es als Zeitungsschreiber nicht gerade leicht. Seines Berufes wegen muss er immer in der ersten Reihe stehen, egal ob er einen schwachen Magen hat oder nicht. Wer sonst sollte detailgetreu über Hinrichtungen, Morde oder Aufstände berichten? Eine Frau wird furchtbar massagriert aufgefunden, da musste schnell ein Täter her. Die Frankfurter Bevölkerung, angestachelt durch die Zeitung, vermutet den Täter unter den Juden. Theophil Pontos, ein "Rechtsmediziner" und seine Tochter Manon, helfen mit, den Fall.......oder im Laufe der Ermittlungen, die Fälle , zu lösen Auch wenn Manon, als Frau, absolut nichts zu sagen hat, ist es auch ihrer Auffassungs- und Kombinationgabe, die die unglaubliche Wahrheit ans Licht bringt und zur Lösung der Fälle beiträgt. Mein Fazit: Die Autorin schafft es mit einer unglaublichen Leichtigkeit und einem wahnsinnigen Schreibstil die Atmosphäre 1800 in Frankfurt einzufangen. Egal, ob es die Judengasse mit ihren dreckigen Gassen , der düsteren Stimmung ist, oder das gesamte Gesellschaftsbild, es ist mehr als bildlich eingefangen. Mich hat manchmal geschockt, wie krass das Frauenbild war, wie die Christen die Juden gesehen haben, wie der alltägliche Umgang miteinander war. Vorurteile und Willkür waren an der Tagesordnung, egal ob richtig oder falsch. Einige Szenen sind sehr bildlich und gruselig beschrieben, aber das macht das Buch aus. Zart besaitet darf man nicht sein, beim lesen. Der Stand der damaligen Rechtsmedizin, ließ mich eher manchmal schmunzeln. Wiederum empfand ich die Ausführungen auch wahnsinnig interessant. Manon als Frau, ihre Einstellungen, ihr Wissen, ihre Durchsetzungsvermögen und ihr Mut haben mich beeindruckt. Ein sehr spannendes Buch, welches mehr als fesselt. Von mir bekommt es definitiv eine Leseempfehlung und ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

  • Anchsunamun

    aus xxxx

    5/5

    07.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Wenn ein Mörder nachweislich tot ist, kann er dann noch morden?

    "Frevel" von Nora Kain ist ein historischer Thriller, der einen Einblick in die Anfänge der Gerichtsmedizin bietet und 2024 bei der dtv Verlagsgesellschaft GmbH & Co.KG erschienen ist. In Frankfurt im Jahre 1800 werden drei Leichen gefunden, die ungewöhnlich zugerichtet wurden. Sofort geht das Gerücht um, es handele sich um Ritualmorde. Nur zwei Personen glauben daran nicht: der Zeitungsredaktuer Johann und Manon, die Tochter des Gerichtsmediziners, der die Leichen auch in Augenschein genommen hat. Beide meinen bei den Morden die Handschrift eines Serienmörders zu erkennen, der der Aal genannt wurde, weil seine bei einem Unfall erlittenen Verletzungen einst mit Aalhaut geheilt worden sind. Dabei gibt es nur ein Problem: Der Aal ist tot, Johann selbst war bei der Hinrichtung dabei. Trotz intensiver Forschungen erkennen Johann und Manon fast zu spät die Wahrheit. Schon am Cover lässt sich erkennen, dass es hier nicht ganz unblutig zugehen wird und so ist es auch. Die Gerichtsmedizin steckt noch in den Kinderschuhen, die Polizei war in ihrer Ermittlungsarbeit nicht besonders sorgfältig, wenn sie nur einen Täter vorweisen konnte. Mit Johann und Manon hat Nora Kain ein Ermittlerteam geschaffen, dass seinesgleichen sucht. Er kann kein Blut sehen, ist aber gegen jede Ungerechtigkeit und sie ist die Tochter eines Gerichtsmediziners, der sie an seiner Arbeit teilnehmen lässt, weil er ganz einfach vergisst, dass sie weiblich ist. Seine Arbeit ist für ihn am wichtigsten. So lernt Manon Dinge, die für eine Frau zur damaligen Zeit nicht üblich sind. Man wird als Frau fast böse, wenn man die Vorurteile, die damals über Frauen herrschten,liest und ist froh, in der heutigen Zeit zzu leben, Respekt habe ich vor Johann, der sich kein X für ein U vormachen läasst und trotz seines Handycaps alles tut, um die Wahrheit ans Licht zu bringen. Erschüttert hat mich das Ansehen der Frau und dieser unbändige Hass, wenn etwas nicht so ist wie es zu sein hat. Erschreckend besonders deshalb, weil man es problemlos ins hier und jetzt übertragen könnte. Das Ende war für mich zwar befriedgend was den Fall angeht, auch wenn ich es fast vermutet hatte, aber leider nicht was die beiden Ermittler angeht. Doch es kann ja noch eine Fortsetzung folgen oder wie meine Oma immer sagte:"Es ist noch nicht aller Tage Abend." Mir hat der Thirller sehr gefallen, denn er hat alles was ein historischer Thriller braucht. Es geht langsam los und steigert sich dann so, dass man das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen kann. Ich kann ihn allen Krimifans nur wärmstens empfehlen.

  • Elvira P.

    aus Goch

    5/5

    05.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Gefühlte Geschichte

    Frankfurt, Mai 1800 Johann, Redakteur des Frankfurter Korrespondenten, und Manon, Tochter des verwitweten Medicus Forensis Theophil Pontus, dem sie bei seinen Obduktionen zuweilen assistieren darf, fühlen sich der Wahrheitsfindung verschrieben. Johann widerstrebt die reißerische und aufwieglerisch Art der Artikelaufmachung seines Zeitungsverlegers Uffenbach. Während Manon gegen das Bild der Frau im angebrochenen 19. Jahrhundert ankämpft, das Wissen ihres Vater aufsaugt und mit ihm gemeinsam den menschlichen Körper erforschen will. Eine abscheuliche Mordserie lässt Johann und Manon gemeinsam nach Spuren, Gerüchten und üblen Machenschaften ermitteln. Sie lassen sich nicht durch Gerüchte über religiöse Ritualmorde oder alten Aberglauben ablenken, sondern sehen schnell den unvorstellbaren Zusammenhang zu Morden in der Vergangenheit, deren Täter aber bereits vor Jahren hingerichtet wurde. Frevel ist ein mitreißender, fesselnder, historischer Roman. In diesem Roman versetzt uns Nora Kain einige Wochen ins Jahr 1800. Ihr Schreibstil ist lebendig und man fühlt in den Dialogen und Beschreibungen die Sprache und ganz gezielte Ausdrücke dieser Zeit, die heute nicht mehr verwendet werden. Wir lernen viel über die sich gerade entwickelnde Rechtsmedizin. Die Stellung der Frau zu dieser Zeit wird deutlich im Dialog oder soll man sagen, Kampf der beiden Schwestern Jeanette und Manon. Jeanette verkörpert die Ehefrau, Mutter und Hausherrin dieser Zeit, während Manon zur Wissenschaft geboren ist und alles andere als unnütz und langweilig empfindet. Johann kämpft derweil um die Pressefreiheit, die der Wahrheitsfindung und neutralen Information dienen sollte. Hinrichtungen und Beschreibungen von äußerst brutalen und blutigen Morden liegen ihm weniger. Das Leben der Juden in Frankfurt im 19. Jahrhundert wird thematisiert und vorsichtig in die Geschichte eingewoben. Wir erfahren viel über das Los der Juden in Frankfurt, das längst nicht alle Erleichterungen, die in anderen Städte bereits den Juden gewährt wurden, umsetzt. Alle Vorgänge im Judenviertel werden beschrieben, aber nicht bewertet. Die Protagonisten Johann und Manon werden genau beleuchtet, was mich zur wagen Vermutung veranlasst, dass hieraus vielleicht eine Reihe historischer Verbrechen mit den beiden als Ermittlerteam entstehen könnte. Für Frevel kann ich eine uneingeschränkte Leseempfehlung geben und freue mich schon auf den nächsten historischen Roman von Nora Kain.

  • Bewertung

    5/5

    03.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Spannender historischer Krimi

    Nora Kain hat mit „Frevel“ einen äußerst spannenden, historischen Krimi verfasst, den ich im Nu durchgelesen habe. Der Roman handelt von einem brutalen Serienkiller, der 1860 in Frankfurt Frauen ermordet. Mano, eine Arzttochter und der junge Zeitungsredakteur Johann versuchen den Mörder zu ermitteln und geraten dadurch selber in brenzlige Situationen. Der Thriller ist packend geschrieben, aber mache Szenen wurden mir zu detailliert beschrieben, da sie sehr brutal waren. Gut gefallen hat mir, dass ich einiges über das damalige Leben in Frankfurt erfahren habe.

  • Rebecca Beer

    5/5

    24.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Tolle Millieustudie, mit Verbrechen!

    ⭐️⭐️Kurzrezi⭐️⭐️ FREVEL von Nora Kain Historischer Thriller rund um das Frankfurt des 19.Jahrhunderts 384 Seiten, erschienen 2024 im dtv Verlag, gelesen als Taschenbuch Zum Cover: Auf dem in Dunkel gehaltene Cover dominiert der Titel FREVEL, gekreuzt von einem blutigen Handbohrer und einer Handsäge. Etwas abgehoben in herbstlich leuchtenden Orangetönen, das historische Mainufer von Frankfurt, mit Bootsverkehr. Auf der Rückseite die Beschreibung und drei dominierende Sätze: Drei entstellte Leichen Ein Mörder wie aus dem dunkelsten Albtraum Die blutigen Anfänge der Rechtsmedizin Über die Autorin: Nora Kain ist das Pseudonym einer deutschen Bestsellerautorin. Sie lebt in Frankfurt und ist als studierte Historikerin seit langem davon gefesselt, welche blutgetränkten Geheimnisse die Geschichte ihrer Heimatstadt bereithält. Wenn sie nicht am Schreibtisch sitzt, gibt sie ihr Wissen im Historischen Museum Frankfurt als Tourguide an die Besucherinnen und Besucher weiter. Darum geht es: Frankfurt im Jahr 1800: Drei auf ungewöhnliche Weise entstellte Leichen versetzen die Stadt in Angst. Gerüchte über religiöse Ritualmorde machen die Runde. Nur zwei erliegen dem alten Aberglauben nicht: Zeitungsredakteur Johann und Manon, deren Vater als Rechtsmediziner die Überreste der Ermordeten obduziert. Die beiden erkennen, dass die Verbrechen die blutige Handschrift eines berüchtigten Mörders tragen – einer Gestalt wie aus dem dunkelsten Albtraum. Man nennt ihn »den Aal«, weil er einst lebensgefährlich verletzt wurde und seine Wunden nur dank der Schuppen eines Aals geheilt werden konnten. Doch der Aal wurde vor Jahren hingerichtet, Johann selbst hat die Enthauptung bezeugt. Bis Manon und er die wahren Hintergründe aufdecken, ist es für beide fast zu spät … Meine Meinung: An das Cover musste ich mich erst gewöhnen. Das Wort "Frevel" wurde über zwei Zeilen gezogen und dominiert so das komplette Bild. Persönlich hätte ich ein überwiegenden historisches Cover besser gefunden. Diese Art Cover gibt es auf dem Markt schon relativ häufig und würde mich persönlich nicht zum Kauf animieren. Fasziniert hat mich aber von Anfang an, der Schreibstil. Der immer wieder durch Passagen des Medicina Forensis durchbrochen wird. Man muss sich schon Zeit nehmen, um die Feinheiten der Sprache, bei den doch recht blutigen und teils brutalen Szenen zu erkennen.Springend zwischen 1800, dem " Irgendwann" und heute, möchte das Buch seinen Leser nicht umschmeicheln, sondern die Geschichte möchte erarbeitet werden. Man ist sofort mit Johann auf der Suche nach dem Täter, auch wenn fast alle an einen religiös motivierten Mord glauben. Man steht neben Theophil Pontus ,während der Leichensektion und man folgt der jungen Manon durch die dunklen, stinkenden Gassen des alten Frankfurts und begreift, das die heutige Weltstadt Frankfurt, damals kein guter Ort für kluge Frauen, gewissenhafte Pathologen und neugierige Lokalreporter war. Ich liebe es, wenn die Spannung in diesem Buch von Seite zu Seite steigt. Bis sie fast spürbar aus dem Buch heraussteigt, um in einem Crescendo zu explodieren. Die Protagonisten werden mit all ihren Schwächen und nicht überzeichnet dargestellt, was bei vielen historischen Büchern leider mittlerweile der Fall ist. Da ich 16 Jahre in Frankfurt gelebt und gearbeitet habe. Mein Mann dort über 20 Jahre bei der Kripo war, weiß ich, dass auch die historischen Fakten stimmen und laufe in Gedanken durch die " gud Stub". Dieses Buch ist wirklich eine Freude und nicht nur für eingefleischte Frankfurter ein Genuss! Habe jede Seite genossen, wäre aber durch das eher " Allerwelts- Thriller- Cover" nicht darauf gekommen, welch eine spannende, historisch authentische Geschichtswelt mir da geboten wird. Kann dieses Buch nur jedem historisch Interessierten, Frankfurt Liebhabern und Freunde des morbiden, blutigen Thrillergenre empfehlen. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️/5

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