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Ibicaba Die Neuauflage zum 40. Jubiläum | Eine Auswanderungsgeschichte nach Brasilien

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26,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.07.2025

Verlag

Nagel & Kimche

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,4/12,4/3,1 cm

Gewicht

360 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Ibicaba. Das Paradies in den Köpfen

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-312-01388-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.07.2025

Verlag

Nagel & Kimche

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,4/12,4/3,1 cm

Gewicht

360 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Ibicaba. Das Paradies in den Köpfen

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-312-01388-3

Herstelleradresse

Nagel & Kimche
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
DE

Email: vertrieb@harpercollins.de

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Auf in neue Welten

Schoko_und_Buch aus Friedberg am 16.09.2025

Bewertungsnummer: 2598004

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ibicaba ist eine Plantage / Landgut in Brasilien. 1855 war ein Jahr voller Hunger und Entbehrungen. Und so hofften über 250 Personen aus Europa dort eine neue Bleibe und Zukunft zu finden. Getrieben von positiven Auswanderergeschichten machten sie sich auf den beschwerlichen Weg nach Brasilien, um dort ein Stück Land zu bewirtschaften. Doch es kam anders. Diese Geschichte erzählt von wahren Begebenheiten, basierend auf Aufzeichnungen einer der Mitreisenden. Die beklemmende Atmosphäre an Deck bei der Überfahrt wird bereits eindrucksvoll geschildert. Ich konnte mich beim Lesen gut in diese schwere Zeit zurück denken. Und auch das Ankommen, die Hoffnung, die Enttäuschung kommen sehr gut raus. Auch wenn es auf einzelne Schicksale eingeht, blieb das Buch für mich insgesamt näher an einer Schilderung, was aber aus dem Klappentext auch in etwa zu erwarten war. Auch sprachlich ist es passend zu Zeit und Thema. Auf jeden Fall war es interessant etwas über diesen Teil der Vergangenheit zu erfahren. Ein Unterhaltungsroman darf hier nicht erwartet werden. Aber wer gern in die Geschichte eintaucht, wird hier sicher auch auf seinen Geschmack kommen. .

Auf in neue Welten

Schoko_und_Buch aus Friedberg am 16.09.2025
Bewertungsnummer: 2598004
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ibicaba ist eine Plantage / Landgut in Brasilien. 1855 war ein Jahr voller Hunger und Entbehrungen. Und so hofften über 250 Personen aus Europa dort eine neue Bleibe und Zukunft zu finden. Getrieben von positiven Auswanderergeschichten machten sie sich auf den beschwerlichen Weg nach Brasilien, um dort ein Stück Land zu bewirtschaften. Doch es kam anders. Diese Geschichte erzählt von wahren Begebenheiten, basierend auf Aufzeichnungen einer der Mitreisenden. Die beklemmende Atmosphäre an Deck bei der Überfahrt wird bereits eindrucksvoll geschildert. Ich konnte mich beim Lesen gut in diese schwere Zeit zurück denken. Und auch das Ankommen, die Hoffnung, die Enttäuschung kommen sehr gut raus. Auch wenn es auf einzelne Schicksale eingeht, blieb das Buch für mich insgesamt näher an einer Schilderung, was aber aus dem Klappentext auch in etwa zu erwarten war. Auch sprachlich ist es passend zu Zeit und Thema. Auf jeden Fall war es interessant etwas über diesen Teil der Vergangenheit zu erfahren. Ein Unterhaltungsroman darf hier nicht erwartet werden. Aber wer gern in die Geschichte eintaucht, wird hier sicher auch auf seinen Geschmack kommen. .

Zwischen Hoffnung und Ausbeutung

Shilo aus Ulm am 29.07.2025

Bewertungsnummer: 2552679

Bewertet: eBook (ePUB)

Eveline Haslers Roman "Ibicaba" ist eine eindrucksvolle literarische Aufarbeitung eines weitgehend unbekannten Kapitels der Schweizer Auswanderungsgeschichte. Im Zentrum steht die tragische Reise von 265 Auswanderern aus verschiedenen Schweizer Kantonen, die 1855 in der Hoffnung auf ein besseres Leben nach Brasilien aufbrechen – und dort statt eines Paradieses Ausbeutung, Hunger und Elend vorfinden. Hasler schildert die Ereignisse mit großer Detailtreue und spürbarer Empathie für die Figuren. Besonders beeindruckend ist, wie sie historische Fakten und Zeitdokumente geschickt in die Handlung einwebt. Dadurch erhält der Roman eine Authentizität, die den Leser mitten in die Zeit und das Lebensgefühl der damaligen Menschen versetzt. Die Zustände auf der Plantage Ibicaba, wo die Auswanderer unter sklavereiähnlichen Bedingungen arbeiten müssen, werden schonungslos, aber nicht reißerisch dargestellt. Der Schreibstil ist zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, da Frau Hasler auf wörtliche Rede verzichtet. Diese ungewöhnliche Erzählweise verlangt zunächst eine gewisse Umstellung, doch schon nach kurzer Zeit entfaltet der Text eine eigene Dynamik und Tiefe, die den Leser mitnimmt. Besonders berührend ist die Figur des Thomas Davatz, der sich nicht mit der Ungerechtigkeit abfindet und durch seinen Mut zur Wahrheit eine wichtige Rolle für die Aufklärung in Europa spielt. Die Solidarität der anderen Auswanderer – auch der deutschen – zeigt, dass Menschlichkeit selbst unter härtesten Bedingungen möglich ist. Insgesamt ist "Ibicaba" ein wichtiges, aufrüttelndes und sehr lesenswertes Buch. Es macht deutlich, wie nah vergangenes Leid oft noch ist und wie stark die Hoffnung auf ein besseres Leben Menschen antreiben kann – selbst wenn sie dafür alles riskieren müssen. Ein Stück Geschichte, das nachhallt. 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

Zwischen Hoffnung und Ausbeutung

Shilo aus Ulm am 29.07.2025
Bewertungsnummer: 2552679
Bewertet: eBook (ePUB)

Eveline Haslers Roman "Ibicaba" ist eine eindrucksvolle literarische Aufarbeitung eines weitgehend unbekannten Kapitels der Schweizer Auswanderungsgeschichte. Im Zentrum steht die tragische Reise von 265 Auswanderern aus verschiedenen Schweizer Kantonen, die 1855 in der Hoffnung auf ein besseres Leben nach Brasilien aufbrechen – und dort statt eines Paradieses Ausbeutung, Hunger und Elend vorfinden. Hasler schildert die Ereignisse mit großer Detailtreue und spürbarer Empathie für die Figuren. Besonders beeindruckend ist, wie sie historische Fakten und Zeitdokumente geschickt in die Handlung einwebt. Dadurch erhält der Roman eine Authentizität, die den Leser mitten in die Zeit und das Lebensgefühl der damaligen Menschen versetzt. Die Zustände auf der Plantage Ibicaba, wo die Auswanderer unter sklavereiähnlichen Bedingungen arbeiten müssen, werden schonungslos, aber nicht reißerisch dargestellt. Der Schreibstil ist zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, da Frau Hasler auf wörtliche Rede verzichtet. Diese ungewöhnliche Erzählweise verlangt zunächst eine gewisse Umstellung, doch schon nach kurzer Zeit entfaltet der Text eine eigene Dynamik und Tiefe, die den Leser mitnimmt. Besonders berührend ist die Figur des Thomas Davatz, der sich nicht mit der Ungerechtigkeit abfindet und durch seinen Mut zur Wahrheit eine wichtige Rolle für die Aufklärung in Europa spielt. Die Solidarität der anderen Auswanderer – auch der deutschen – zeigt, dass Menschlichkeit selbst unter härtesten Bedingungen möglich ist. Insgesamt ist "Ibicaba" ein wichtiges, aufrüttelndes und sehr lesenswertes Buch. Es macht deutlich, wie nah vergangenes Leid oft noch ist und wie stark die Hoffnung auf ein besseres Leben Menschen antreiben kann – selbst wenn sie dafür alles riskieren müssen. Ein Stück Geschichte, das nachhallt. 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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von Eveline Hasler

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