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Fassaden Roman | »Die Susan Sontag ihrer Generation« Deborah Levy | Atmosphärisch und bewegend

3

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.03.2025

Verlag

Nagel & Kimche

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

18,5/12,1/4 cm

Gewicht

654 g

Farbe

Grau / Karamell

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Scaffolding

Übersetzt von

Eva Bonne

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-312-01384-5

Beschreibung

Rezension

»Das Buch ist zudem ein Pageturner und vollbringt das Kunststück, anspruchsvolle psychoanalytische Überlegungen mit einem Plot und süffigem Schreibstil zu verknüpfen [...].« Isabelle Graw Texte zur Kunst 20250117

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.03.2025

Verlag

Nagel & Kimche

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

18,5/12,1/4 cm

Gewicht

654 g

Farbe

Grau / Karamell

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Scaffolding

Übersetzt von

Eva Bonne

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-312-01384-5

Herstelleradresse

Nagel & Kimche
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
DE

Email: vertrieb@harpercollins.de

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  • Bewertung

    4/5

    15.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fassaden

    Was für ein atmosphärisches und philosophisches Buch Fassaden doch ist. Voller kluger Sätze, starker Charaktere und Gefühlen. Ein vergleichbares Buch habe ich noch nicht gelesen.   Auf zwei Zeitebenen lernen wir zwei Paare kennen. Anna und ihren Ehemann David lernen wir im Jahr 2019 kennen und Florence mit Henry im Jahr 1972. Beide Paare renovieren ihre Küche, Anna total besessen nach einer erlittenen Fehlgeburt während David einen Job in London annimmt und Florence ist in den letzten Zügen ihres Studiums und möchte schwanger werden.   Auf einer ruhigen philosophischen und leidenschaftlichen Art zeichnet Elkin die Protagonist*innen und verbindet unheimlich wichtige Themen miteinander. Sie schreibt über das Begehren, die Untreue, queere Liebe und die schrecklichen Femizide die in Paris/ Frankreich passieren. Ich finde sie verbindet alles so wunderbar miteinander ohne, dass ein Thema zu präsent oder in den Hintergrund gerät. Elkin schafft ein tolles Gleichgewicht und verzaubert mit den Eindrücken von Paris, man spürt den Flair regelrecht beim Lesen und spaziert mit Anna und Clémentine durch die Gassen.   Anna und Clémentine tragen die Geschichte wunderbar von Seite zu Seite und nehmen uns emotional mit. Ganz so einfach ist es mir nicht gefallen die passenden Worte für den Roman zu finden, weil er mich so fasziniert hat. Eine absolute Leseempfehlung wenn euch die genannten Themen interessieren und ihr aufgeschlossen dem Thema der offenen Beziehungskonstellationen seid. Lasst euch von Lauren Elkin verzaubern mit ihren Worten. Instagram: leeexieh

  • Bewertung

    3/5

    01.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Aufklärung"

    Warum sind wir in einer Beziehung wenn wir uns doch nicht alles sagen können und oder betrügen!? Lauren Etkin beschreibt diese Konstellation wirklich einmalig. Kein Lieblingsbuch aber wer gern in anderer Leben herumschnüffelt dem sei es empfohlen. Außerdem enthält es auch einige erotische Szenen was sicher auch einige Leser in Romanen suchen.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    2/5

    24.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fassaden: Leider sehr ausschweifend und handlungsarm

    Lauren Elkins Roman "Fassaden” erzählt auf zwei Zeitebenen die Geschichten zweier Frauen. Da ist zum einen Anna, die im Jahr 2019 mit ihrem Mann David in Paris lebt. Sie ist Psychoanalytikerin, übt den Beruf aber aktuell nicht aus, da sie unter den Folgen einer Fehlgeburt leidet. Ihr Mann David hat einen Job in London angenommen, so dass sie ihre Tage hauptsächlich alleine verbringt. Sie ist besessen von der Idee, die Küche zu renovieren. Außerdem freundet sie sich mit ihrer Nachbarin, der jüngeren Clémentine, an. Diese gehört einem radikal-feministischen Kollektiv an. Auf der anderen Seite ist da im Jahr 1972 Florence, die mit ihrem Mann Henry ebenfalls die Küche renoviert. Florence ist dabei, ihr Psychologiestudium abzuschließen, außerdem hofft sie, schwanger zu werden. Doch Henry ist sich nicht sicher, ob er schon bereit ist, Vater zu werden.   Leider konnte mich dieser Roman, der vom Klappentext her recht vielversprechend klang, nicht wirklich überzeugen. Der Schreibstil ist sehr, sehr, sehr ausschweifend … und es passiert nicht wirklich viel. Ich muss leider sagen, dass ich mich mehr durch die 480 Seiten gequält habe, besonders gegen Ende hin. Das erwartete Lesevergnügen bliebt weitgehend aus. Ich hatte hier wohl andere (und höhere) Erwartungen. Besonders der Teil rund um Florence und Henry war so belanglos, dass ich sehr enttäuscht war.  Vor allem hatte ich erwartet, dass die beiden Frauengeschichten mehr miteinander verwoben werden, was leider nicht der Fall war. So bleibt für mich die Frage, was die kurze Anekdote um Florence überhaupt aussagen sollte.   Zwischendrin blitzen mal ein paar interessante Worte auf -   “Man wird in dem Sinne nicht geheilt. Es gibt kein Heilmittel gegen das Menschsein.”   “Ich frage mich, wozu die Plane dient. Wahrscheinlich soll sie verhindern, dass Fassadentrümmer auf die Straße fallen. Ich habe Verständnis. Womöglich habe ich etwas Vergleichbares durchgemacht, eine dramatische Veränderung, in deren Folge ich für die Außenwelt gefährliche Splitter meiner selbst absondere. Nachdem wir das Kind verloren hatten, wollte ich mich in eine Plane hüllen. Nicht um meinetwillen, sondern um die Welt vor mir zu schützen.”   “Seine Mutter hat ihm alles abgenommen. Ich verurteile sie nicht, sie hatte es nicht immer leicht, aber die Welt können wir nur verbessern, indem wir unsere Söhne zu Feministen erziehen. Wir machen die Menschen, und wir sollten in der Lage sein, sie besser zu machen.”    - doch insgesamt sprang der Funke leider nicht über.   Die Figuren blieben für mich leider recht fern, ich konnte keine Beziehung zu ihnen aufbauen. Schade, aus dem interessant klingenden Plot hätte man sicher mehr machen können. So vergebe ich leider nur 2 Sterne. ⭐️

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