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Paolo Cognetti

1. Unten im Tal

Unten im Tal

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Urs Remond

Spieldauer

3 Stunden und 12 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

11.09.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

62

Verlag

DerDiwan Hörbuchverlag

Übersetzt von

Christiane Burkhardt

Sprache

Deutsch

EAN

4066004397313

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Urs Remond

Spieldauer

3 Stunden und 12 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

11.09.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

62

Verlag

DerDiwan Hörbuchverlag

Übersetzt von

Christiane Burkhardt

Sprache

Deutsch

EAN

4066004397313

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  • MarieOn

    5/5

    18.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine feine dichte Geschichte

    Es ist noch nicht drei Uhr in der Früh, als Luigi sich aus dem Bett wühlt. Seine schwangere Frau Elisabetta liegt schlaftrunken neben ihm. Im Ort sprechen die Leute über getötete Hunde. Zehn an der Zahl sind es bisher, alle durch einen tödlichen Biss in die Kehle verendet. Luigi ist Forstpolizist und fährt die einzelnen Hundebesitzer ab, um Indizien zu prüfen und die Spur aufzunehmen. Die weiße Hündin folgt ihrem Liebhaber flussaufwärts. Er ist stark, hat es mit allen Konkurrenten aufgenommen. Sie liebt seinen erdig würzigen Geruch, vermischt mit dem süßlichen Duft der Widersacher. Luigi will in das Haus seines Vaters ziehen. Es liegt weit oben. Vom Garten aus blickt man in das unverstellte Tal. Einst hatte sein Vater zwei Bäume gepflanzt, eine Lärche, die wie Luigi hart und zerbrechlich ist und eine robuste Fichte, die im Schatten der Lärche gedeiht für Alfredo. Luigi hat Alfredo seit sieben Jahren nicht gesehen. Er hatte ihn benachrichtigt, als ihr Vater gestorben war, doch der hatte nicht reagiert. Jetzt kommt Fredo sein Heimatdorf besuchen, Luigi hat ihn ausbezahlt, nun soll der Notartermin folgen. Luigi betritt Tessas Kneipe und erkennt Fredo sofort, obwohl er ihm den Rücken zuwendet. Die wenigen Leute reden laut und Luigi fürchtet, dass sein Bruder sich mit ihnen streitet, wie er das früher immer getan hat, aber Fredo kommentiert bloß und lacht. Er trägt ein Holzfällerhemd, auf dessen Rücken sich der breite Schultergürtel abzeichnet. Er sieht gut aus, trägt die blonden Haare länger, der Bart vielleicht sieben Tage alt. Sie begrüßen sich und Fredo bestellt eine Runde Whisky und helles Bier. Fazit: Paolo Cognetti hat eine feine, dichte Geschichte geschaffen, inspiriert – wie er anmerkt – durch Bruce Springsteens Album Nebraska, das der ganz mit sich allein in der Abgeschiedenheit aufgenommen hat. Die Erzählung beginnt mit einer Junghündin, die einem Rüden folgt und dann Luigis Weg kreuzt. Mit Luigi und Alfredo sind dem Autor zwei starke Charaktere gelungen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Fredo, der grobe unberechenbare Trinker, der sich im wahrsten Sinne des Wortes durchschlägt und der empfindsame, sesshafte Luigi mit Frau und Kind. Beide Brüder verwurzelt mit der schroffen Landschaft des Piemont, verbunden durch die familiäre Herkunft und getrennt durch unterschiedliche Temperamente. Die Schreibtechnik ist gekonnt, jedes Wort sitzt, keins ist zu viel. Dann spitzt der Konflikt sich zu und reißt mich mit. Das hat mir ausgesprochen gut gefallen.

  • Bewertung

    3/5

    14.07.2025

    eBook (ePUB)

    Eine poetische Sprache

    Ich liebe die Bücher von Paolo Cognetti, besonders 'Acht Berge' zählt zu meinen Lieblingsbüchern. Er hat einen wundervollen Schreibstil mit tollen Beschreibungen, die mich jedes Mal faszinieren. So auch wieder bei seinem neuesten Werk 'Unten im Tal'. Jedoch konnte mich dieser Roman inhaltlich nicht ganz abholen, etwas, was ich nicht ganz benennn kann, fehlt mir dieses Mal.

  • Sue

    aus Uelzen

    3/5

    12.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bleibt hinter den Erwartungen zurück

    Die Valesia hat als Zufluchtsort für Verfolgte und Minderheiten eine lange Tradition und gilt als Regenloch Italiens. Und genau dort spielt die Geschichte zweier Brüder in Paolo Cognettis neuem Romsn "Unten im Tal". In der Geschichte geht es im Kern um den Loyalitätskonflikt der beiden Brüder Luigi und Alfredo. Beide sind in einem abgelegenen Haus in Fontana Fredda, auf der Sonnenseite des Tals, aufgewachsen. Alfredo ist ein streitsüchtiger Geselle und hat der Valesia den Rücken gekehrt, um in Kanada als Holzfäller seinen Lebensunterhalt zu verdingen. Luigi hingegen hat das Tal nie verlassen und erwartet mit seiner Frau Elisabetta das erste Kind. Als Forstpolizist sorgt er im Tal für Ordnung. Nach dem Tod des Vaters kehrt Alfredo ins Tal zurück, um sich endgültig von seiner Herkunft zu befreien. Alfredo und Luigi trennt mehr als sie verbindet und doch haben sie die gleichen Wurzeln. Ich liebe die einfache, teils poetische Sprache Cognettis. Doch mit "Unten im Tal" konnte Cognetti mich zum ersten Mal nicht ganz abholen. Woran das liegt, kann ich gar nicht so genau sagen. Irgendetwas fehlte mir dieses Mal. Weder kam dieses melancholische Gefühl auf, das ich sonst bei seinen Büchern habe, noch konnte ich mich gut in die Geschichte reinfühlen. Was mir allerdings wieder sehr gut gefallen hat, waren die Beschreibungen des Tals und die Bilder der wundervollen Landschaft, die Cognetti entstehen lässt. Er schafft es jedes Mal aufs Neue meine Sehnsucht nach diesen ruhigen Fleckchen zu wecken, wo seine Geschichten spielen.

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Bewertungen (3)

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