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Umwege Essays für schwieriges Terrain | Wie wir bei allem Realismus nicht die Hoffnung verlieren

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.05.2025

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,9/13,1/2,6 cm

Gewicht

306 g

Farbe

Beige

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

No Straight Road Takes You There. Essays For Uneven Terrain

Übersetzt von

Michaela Grabinger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00761-4

Beschreibung

Rezension

"Präzise und poetisch geschriebene Essays." Andrea Gerk Deutschlandfunk Kultur "Buchkritik" 20250804

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.05.2025

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,9/13,1/2,6 cm

Gewicht

306 g

Farbe

Beige

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

No Straight Road Takes You There. Essays For Uneven Terrain

Übersetzt von

Michaela Grabinger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00761-4

Herstelleradresse

Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

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    Book Circle Community

    5/5

    06.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Egomanen und Tech-Milliardäre verhindern wahren Reichtum

    Solnit geht in ihren Essays für schwieriges Terrain der Frage nach, wie wir trotz aller negativen Kräfte an die Zukunft der Menschheit und unserer Erde glauben können – und was wir dazu beitragen können und müssen. Eindrücklich beschreibt sie die Verflechtungen von Macht und Milliarden, von konservativen Kräften, Ölprofiteuren und deren Handlangern. Noch bedeutungsvoller aber sind die vielen Initiativen, Protestbewegungen und Solidaritätsbewegungen, die – auch wenn es nicht gleich sichtbar wird – viel erreicht haben und erreichen. Überall gibt und gab es Menschen, die die grossen Ungerechtigkeiten, Machtgefälle und Ungleichheiten auf dieser Erde erkannt haben und in Richtung einer solidarischen Gesellschaft unterwegs sind, sei es im Feminismus, in der Klimabewegung oder im Pazifismus. Mit geschichtlichen Rückblicken und Mut machenden Erzählungen wird das untermauert. Im letzten Essay vom 5. November 2024 ruft sie dazu auf, trotz aller Trauer, aller Wut, trotz des Entsetzens weiterzumachen: «Sammelt eure Kräfte –nicht nur die praktischen, auch die metaphysischen: nämlich Herz, Seele und Anteilnahme. Ein engagiertes Buch mitten ins schwierige Terrain hineingeschrieben, das Tech-Giganten, Egomanen und Diktatoren zu beherrschen scheinen.

  • Alrik Gerlach

    aus NordWestMecklenburg

    4/5

    20.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mit Solnit durchs Gedankenlabyrinth – und zurück

    Ich habe das Buch nicht gelesen, ich habe es durchwandert. Mal Schritt für Schritt, mal querfeldein, mal mit Stirnrunzeln, mal mit Grinsen bis hinter die Ohren. Rebecca Solnit schreibt nicht linear – sie mäandert, sie kurvt, sie tanzt mit den Gedanken wie eine Katze auf heißen Dächern, bloß philosophischer. Und ganz ehrlich: Das macht verdammt viel Spaß. Meistens. In einem Kapitel geht’s um eine Geige, und ehe man sich versieht, landet man im Wald und denkt über das Klima nach. Dann plötzlich: Tanten. Ja, Tanten! Als stille Heldinnen des Alltags. Ich war kurz davor, meiner eigenen Tante eine Dankeskarte zu schreiben. Und dann zack, wird einem ein Vortrag über Milliardäre reingeworfen, so elegant wie eine Ohrfeige mit Samthandschuh. Applaus! Solnit kann einem echt das Gefühl geben, man sei klüger geworden, einfach nur, weil man ihren Gedankenspagat mitvollzogen hat. Aber manchmal, ganz ehrlich, wäre weniger auch mehr gewesen. Ich bin ein Freund der großen Themen, aber manchmal wollte ich sie schütteln und rufen: „Rebecca, bitte, ein klitzekleines bisschen mehr Struktur!“ Trotzdem: Ihr Blick auf die Welt ist erfrischend schräg, hellwach und oft genau das Gegengift, das man braucht, wenn man zu viel Tagesschau geschaut hat. Ich hab gelacht, gestaunt, genickt, gelegentlich den Faden verloren, ihn aber meist wiedergefunden. Irgendwo zwischen Hoffnung, Wut und einem leisen "Vielleicht geht da noch was". Fazit: Kein Buch für den schnellen Happen zwischendurch, eher ein Spaziergang mit Umwegen – aber einer, der sich lohnt. Vier Sterne und ein imaginärer High-Five für diesen wilden Ritt durch die Welt der klugen Gedanken.

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