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Du wolltest doch auf den Ponyhof! Urlaub mit Kleinkindern in elf Versuchen

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

47619

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.06.2025

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

18,7/12,2/1,7 cm

Gewicht

162 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-01712-4

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

47619

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.06.2025

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

18,7/12,2/1,7 cm

Gewicht

162 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-01712-4

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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Ferienwahnsinn mit Humor ertragen – Judith Luig macht’s vor

Alrik Gerlach aus NordWestMecklenburg am 02.08.2025

Bewertungsnummer: 2556178

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Du wolltest doch auf den Ponyhof! – tja, das dachte ich auch, als ich das Buchcover sah. Erwartet hatte ich eine lockere Ponyhof-Romantik, vielleicht mit einem Hauch Bullerbü-Idylle. Bekommen habe ich stattdessen einen humorvollen, manchmal herrlich überdrehten Ritt durch die bitter-süße Realität von Familienurlauben mit kleinen Kindern. Judith Luig schreibt, als säße sie mit einem Kaffee (wahrscheinlich kalt geworden) am Küchentisch und würde einem die besten Anekdoten servieren – ehrlich, charmant und immer mit einem Augenzwinkern. Man fühlt sich sofort ertappt, wenn der Plan “diesmal wird alles entspannt” schon auf Seite 10 zerschellt. Es ist tröstlich, zu lesen, dass selbst die abenteuerlichsten Ferienpläne (Eltern mitnehmen! Robinson-Club! Nordsee im April!) regelmäßig im Chaos enden. Trotzdem schafft es Luig, diesen Wahnsinn so humorvoll zu verpacken, dass man als Leser das eigene Urlaubstrauma plötzlich viel gelassener sieht. Besonders witzig fand ich ihre Beschreibungen der familienhoteltauglichen Selbstaufgabe – man spürt förmlich, wie sie innerlich schreiend den Wellnessbereich anstarrt, während der Nachwuchs sich am Basteltisch festklebt. Auch das ewige Scheitern an der Erwartung, als Paar mal wieder zueinander zu finden, trifft sie mit einer Mischung aus Ironie und liebevoller Resignation auf den Punkt. Stellenweise hätte ich mir allerdings etwas mehr Tiefgang gewünscht. Die Geschichten sind lustig, keine Frage, aber manchmal wirkte es, als würde Luig den schnellen Gag über die emotionale Tiefe stellen. Trotzdem: Wer selbst Kinder hat (oder hatte) und bei dem das Wort “Urlaub” eher für leichtes Zucken sorgt, wird sich hier wiederfinden – und dabei schmunzeln, laut lachen und am Ende seltsam erleichtert das Buch zuklappen. Kein Ponyhof also – aber ein sehr unterhaltsamer Erlebnisbericht, der genau das richtige Maß an Selbstironie und Herz mitbringt. Vier solide Sterne, weil’s mit Augenzwinkern genau den Nerv trifft, auch wenn ich mir vom Cover her anfangs was anderes vorgestellt hatte.

Ferienwahnsinn mit Humor ertragen – Judith Luig macht’s vor

Alrik Gerlach aus NordWestMecklenburg am 02.08.2025
Bewertungsnummer: 2556178
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Du wolltest doch auf den Ponyhof! – tja, das dachte ich auch, als ich das Buchcover sah. Erwartet hatte ich eine lockere Ponyhof-Romantik, vielleicht mit einem Hauch Bullerbü-Idylle. Bekommen habe ich stattdessen einen humorvollen, manchmal herrlich überdrehten Ritt durch die bitter-süße Realität von Familienurlauben mit kleinen Kindern. Judith Luig schreibt, als säße sie mit einem Kaffee (wahrscheinlich kalt geworden) am Küchentisch und würde einem die besten Anekdoten servieren – ehrlich, charmant und immer mit einem Augenzwinkern. Man fühlt sich sofort ertappt, wenn der Plan “diesmal wird alles entspannt” schon auf Seite 10 zerschellt. Es ist tröstlich, zu lesen, dass selbst die abenteuerlichsten Ferienpläne (Eltern mitnehmen! Robinson-Club! Nordsee im April!) regelmäßig im Chaos enden. Trotzdem schafft es Luig, diesen Wahnsinn so humorvoll zu verpacken, dass man als Leser das eigene Urlaubstrauma plötzlich viel gelassener sieht. Besonders witzig fand ich ihre Beschreibungen der familienhoteltauglichen Selbstaufgabe – man spürt förmlich, wie sie innerlich schreiend den Wellnessbereich anstarrt, während der Nachwuchs sich am Basteltisch festklebt. Auch das ewige Scheitern an der Erwartung, als Paar mal wieder zueinander zu finden, trifft sie mit einer Mischung aus Ironie und liebevoller Resignation auf den Punkt. Stellenweise hätte ich mir allerdings etwas mehr Tiefgang gewünscht. Die Geschichten sind lustig, keine Frage, aber manchmal wirkte es, als würde Luig den schnellen Gag über die emotionale Tiefe stellen. Trotzdem: Wer selbst Kinder hat (oder hatte) und bei dem das Wort “Urlaub” eher für leichtes Zucken sorgt, wird sich hier wiederfinden – und dabei schmunzeln, laut lachen und am Ende seltsam erleichtert das Buch zuklappen. Kein Ponyhof also – aber ein sehr unterhaltsamer Erlebnisbericht, der genau das richtige Maß an Selbstironie und Herz mitbringt. Vier solide Sterne, weil’s mit Augenzwinkern genau den Nerv trifft, auch wenn ich mir vom Cover her anfangs was anderes vorgestellt hatte.

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