Gerade als Samy Wilde ihr neues Leben in Windsor zu genießen beginnt, fällt ihr ein Toter vor die Füße. Das passt ihr gar nicht, denn die Informatikerin war durch den Verkauf einer App zu Geld gekommen und möchte sich endlich einmal den angenehmen Dingen des Lebens widmen. Stattdessen wird sie selbst des Mordes verdächtigt.
Als Frau der Tat beginnt Samy mithilfe ihres guten und etwas skurrilen Freundes Cornelius, ihre eigenen Recherchen rund um das Windsor Castle durchzuführen. Dabei werden beide mit Samys Vergangenheit konfrontiert. Könnte es sein, dass der Mord mit ihrem jüngst verstorbenen Vater zusammenhängt?
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Vielversprechender Auftakt
Bücher in meiner Hand am 20.03.2022
Bewertungsnummer: 1679207
Bewertet: eBook (PDF)
Ich wollte nur ein oder zwei Kapitel lesen an einem frühen Morgen noch im Bett. Doch dann wurde es immer noch eins und noch eins mehr, bis ich mitten im Buch angelangt war. Die Besetzungscouch ist einfach auch gut gewählt, und die Lektüre machte Spass.
Nachdem Samy eines Morgens eine Leiche auf die Füsse fällt, wird sie von einer jungen, vorurteilsbehafteten Polizistin beleidigt und verdächtigt. Deren Chef ist äusserst attraktiv und eindeutig netter, doch beide tauchen leider immer wieder bei Samy auf. Erst recht, als sich herausstellt, dass der Tote etwas mit Samys Vater zu tun hatte.
Ihren englischen Vater kannte Samy nicht - erst vor einigen Monaten erfuhr sie von seinem Tod und erbte eine Wohnung in Windsor, in der sie nun wohnt. Mit Hilfe ihres Anwalts Sir Charles und ihrem besten Freund Cor, Cornelius von Reeder, macht sich Samy auf, mehr über die Verbindung des Toten und ihrem Vater herauszufinden.
Der Schauplatz, das beschauliche Windsor, mit der Queen als Nachbarin sozusagen, kenne ich selbst von einigen Besuchen und konnte mir deshalb gut vorstellen, welche Wege die Protagonisten nehmen und wie sie sich in Windsor fühlen - tagsüber viele Touristen, abends ein fast menschenleeres Dorf.
Die Charaktere vergisst man so schnell nicht mehr: Samy, die aktuell nicht arbeitet - weswegen verrate ich nicht, die Autorin bereitet das sehr ansehnlich aus. Samys deutscher bester Freund Cornelius von Reeder ist eine Erscheinung, um die 2 Meter gross und speziell angezogen. Anwalt Sir Charles Bolman-Whitecliff, wie man sich einen älteren britischen Herrn mit viel Tradition und Ansehen halt so vorstellt. Constable Becca Friendly, die ihren Nachnamen zu Unrecht trägt, unfreundlicher und vorurteilsbeladener gehts kaum. Ihr Chef, DCI Nate Stone, attraktiv und nett, meistens jedenfalls.
An dem Tag, an dem ich frühmorgens zu lesen begann, nutzte ich fortan jede freie Minute, um weiter zu lesen. Die Geschichte um den ermordeten Jeremy Burkeheard war fesselnd und wurde gut aufgerollt. Als Leser rätselt man mit und hat genau wie Samy, Cornelius und die Polizei erst als es fast schon zu spät ist, eine Ahnung, wer der Täter sein könnte.
Mir gefiel auch sehr gut, wie Samys Geschichte erklärt wird und wie man sie als Leser auf ihrem neuen Lebensweg begleiten kann. Selten hat mich ein erster Band einer neuen Krimireihe so gefesselt, wie "Mord in Windsor" von Trudy Cos.
Fazit: Ein toller und vielversprechender Auftakt, der Lust auf weitere Fälle mit der Windsor-Brigade macht.
5 Punkte.
Spannung in Windsor
Bewertung aus Düsseldorf am 09.05.2021
Bewertungsnummer: 1489816
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Meine Meinung:
Während meiner häufigen Besuche in London war ich auch einmal in Windsor und deshalb fiel mir dieses Buch natürlich auf. Es war klar, dass ich es lesen wollte. Mit Begeisterung habe ich gelesen, wo die Autorin Samy in Windsor untergebracht hat. Zu gerne würde ich mal durch Samys Wohnzimmerfenster nach draußen blicken.
So sehr ich mich freute, mal wieder in Windsor zu sein, gab es für Samy aber eine weniger erfreuliche Situation. In einer Sauna fällt ihr ein Toter vor die Füße und der Ärger beginnt. Eine Polizistin, die ihrem Namen keine Ehre macht, schießt sich sofort auf Samy ein, aus den verschiedensten Gründen. Es war ja wohl klar, dass sie nicht auf meine Liste der sympathischen Personen kam. Nate und Cornelius schafften dies allerdings und natürlich Samy.
Gespannt verfolgte ich, was Samy und Cor, wie sie ihren besten Freund nannte, heraus fanden. Manches war mit reichlich Emotionen verbunden. Außerdem war es auch nicht ungefährlich für Samy, gut, dass Cor da war. Aber mehr verrate ich nicht.
Fazit:
Ein spannender und unterhaltsamer Krimi, der gleichzeitig auch viel über das Leben einer jungen Deutschen berichtet, die sich in Windsor nicht so leicht einleben konnte. Aber am Ende wurde alles gut, zumindest erweckte es den Eindruck bei mir. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.
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