Produktbild: Schule des Schweigens
Band 1
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Jeffery Deaver

1. Schule des Schweigens

Schule des Schweigens

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Dietmar Wunder

Spieldauer

15 Stunden und 13 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

18.10.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

126

Verlag

Audiobuch

Übersetzt von

Wulf Bergner

Sprache

Deutsch

EAN

9788727184043

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Dietmar Wunder

Spieldauer

15 Stunden und 13 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

18.10.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

126

Verlag

Audiobuch

Übersetzt von

Wulf Bergner

Sprache

Deutsch

EAN

9788727184043

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  • Bewertung

    5/5

    31.12.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Wer der Meinung ist, dass ihn...

    Wer der Meinung ist, dass ihn bei Thrillern nichts mehr überraschen kann, der sollte "Die Schule des Schweigens" lesen...Atemlose Spannung garantiert!

  • Bewertung

    5/5

    01.06.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Spannung auf hohem Niveau. Viele...

    Spannung auf hohem Niveau. Viele falsche Fährten und am Ende ist doch alles anders als man dachte....

  • Mandy

    aus Leipzig

    5/5

    30.03.2017

    Buch (Taschenbuch)

    toll

    Ich habe mich etwas geärgert, dass ich das Buch so lange ungelesen im Regal stand, denn es ist wirklich spannend. Es ist das erste Buch, dieser Art, was ich gelesen habe. Es ging ja hauptsächlich um die Verhandlung mit den Geiselnehmern und die Entwicklung der Geiseln und dem Verhandler. Sehr zu empfehlen...

  • Mikka Liest

    aus Hilter am Teutoburger Wald

    5/5

    23.11.2015

    Buch (Taschenbuch)

    A Maiden's Grave

    Eigentlich ist das Buch schon ein Oldie, denn es ist 1996 erstmals auf deutsch erschienen! Aber in meinen Augen ist es zeitlos spannend und daher definitiv auch ein Goldie der Thriller-Literatur. Was das Buch für mich so außergewöhnlich und hochinteressant machte war vor allem zweierlei: Zum einen gibt es dem Leser einen faszinierenden Einblick darin, was bei einer Geiselnahme (in den USA) eigentlich hinter den Kulissen passiert: eine enorme, gut geölte Maschinerie, an der außer dem mit den Geiselnehmern ermittelnden Verhandler viele unterschiedliche Parteien beteiligt sind. Bundespolizei, Staatspolizei, FBI... Leider ergeben sich daraus in dieser Geschichte auch interne Machtkämpfe, denn so mancher Beteiligte will sich mithilfe der Geiselnahme und dem damit einhergehenden Medienspektakel profilieren - oder hat andere Gründe, Sand ins Getriebe zu streuen, was für die Geiseln tödlich enden kann... Darüber hinaus erfährt man viel über die ganz eigene Kultur und die Gemeinschaft der Gehörlosen. Eine völlig andere Welt mit Hierarchien, Wertvorstellungen und Kunstformen, von denen ich keine Ahnung hatte! Im Mittelpunkt der Geschichte stehen drei Personen: Arthur Potter, der FBI-Spezialst, der mit den Geiselnehmern verhandeln soll, die gehörlose junge Lehrerin Melanie, die zu den Geiseln gehört, und der Anführer der Geiselnehmer, Lou Handy. Arthur Potter ist ohne Zweifel ein ungewöhnlicher Romanheld: kurz vom Rentenalter, leicht übergewichtig, nicht unbedingt gut aussehend... Aber er ist ein Verhandler mit immenser Erfahrung, der eine beinahe schon übernatürliche Fähigkeit dazu hat, sich in Geiselnehmer hinein zu versetzen und dadurch genau das zu sagen, was nötig ist, um sie in eine bestimmte Richtung zu lenken. Erst erschien er mir sehr skrupellos, denn er betrachtet es als seine höchste Priorität, dass die Geiselnehmer gestoppt werden - wenn die Geiseln dabei sterben, dann ist das bedauerlich, aber ein vertretbarer Verlust. Im Laufe des Buches konnte ich ihn aber immer besser verstehen, denn seine Erfahrung hat ihn gelehrt, dass entflohene Geiselnehmer im Endeffekt oft wesentlich mehr Unschuldige das Leben kosten. Melanie steht in der Hierarchie der Gehörlosen relativ weit unten, denn sie ist erst nach ihrem achten Lebensjahr nach und nach ertaubt. Für sie war das doppelt tragisch, da sie eigentlich immer Musikerin werden wollte. Ihre Eltern betrachten ihr Taubsein als Problem und Makel, und vielleicht ist sie daher so ängstlich, zaudernd und wenig selbstbewusst. Obwohl sie für ihre Schülerinnen verantwortlich ist, schafft sie es kaum, ihnen wenigstens ein bisschen Trost zu spenden. Stattdessen flüchtet sie sich in ihre Traumwelt: ihr "Musikzimmer", in dem sie noch hören kann und Besuch von berühmten Komponisten bekommt. Ich habe mir immer wieder gedacht: "Komm schon, Melanie - komm schon!" Sie will ja mutig sein, sie setzt immer wieder dazu an, die Kinder den Geiselnehmern gegenüber zu beschützen, tritt aber stets ängstlich den Rückzug an. Aber natürlich macht sie dann doch noch eine große Entwicklung durch, die mich größtenteils auch überzeugt hat. Erst ganz am Schluss stellt sie an sich etwas fest, das ich drastisch, schockierend und nicht mehr komplett glaubwürdig fand. Einer von zwei Kritikpunkten, die ich an dem Buch habe! Lou Handy (den Melanie und die Kinder "Brutus" nennen) ist hochintelligent und völlig skrupellos. Die Vorstellung, kleine Kinder zu töten, berührt ihn nicht mehr als die Vorstellung, einen Wurm zu zertreten. In seiner verdrehten Vorstellung der Welt ist sein Verhalten dennoch gerechtfertigt, denn er bestraft ja nur, wenn ihm etwas vorenthalten wird, was ihm zusteht... Sowohl Arthur als auch Melanie spüren eine tiefe Verbundenheit mit dem eiskalten Killer - und miteinander, obwohl sie sich nie begegnet sind. Aber am Ende können nur zwei dieses seltsamen Dreigespanns überleben... Es gibt ziemlich viele Charaktere, aber ich hatte keine Schwierigkeiten damit, sie auseinander zu halten, weil sie alle lebendig, detailliert und glaubhaft beschrieben werden. Gut fand ich, dass man auch bei den "Bösen" zumindest nachvollziehen (wenn auch nicht entschuldigen) kann, warum sie handeln, wie sie handeln. Obwohl ein Großteil es Buches beherrscht wird von den Gesprächen zwischen Arthur und "Brutus", war es für mich immer unglaublich spannend. Ich fand es sehr intelligent geschrieben, mit vielen unerwarteten Wendungen. Besonders gegen Ende passieren dann noch einmal Dinge, die ich überhaupt nicht erwartet hatte, und die Auflösung widersteht den üblichen Klischees. Mein zweiter Kritikpunkt ist, dass in den letzten Kapiteln ein paar Dinge passieren, die ich vollkommen unrealistisch fand, und die die Spannung auf in meinen Augen billige Art und Weise hoch puschen - was gar nicht nötig wäre. Der Schreibstil hat mich voll und ganz überzeugt. Der Autor schreibt prägnant und atmosphärisch, mit ungewöhnlichen Formulierungen und viel Gespür dafür, wie Gehörlose die Welt wahrnehmen. Fazit: Meiner Meinung nach ist "Schule des Schweigens" ein intelligenter Thriller, in dem einerseits politische Elemente eine Rolle spielen, andererseits aber auch die faszinierende Kultur der Gehörlosen und die verschiedenen Spielarten des Stockholm-Syndroms. Im Mittelpunkt stehen drei starke Charaktere, und die Handlung konnte mich immer wieder überraschen und überzeugen.

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