Historische Pauken Die Sammlung von Bernhard Kolberg
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
29.08.2024
Abbildungen
zahlreiche Abbildungen teilweise vierfarbig
Herausgeber
Kolberg MuseumVerlag
E. Reinhold VerlagSeitenzahl
164
Maße (L/B/H)
30/21,2/2 cm
Gewicht
1022 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-9875301-7-3
Anhand der ungewöhnlich großen Fülle verschiedener Exemplare in der Kolberg-Sammlung kann die technische Entwicklung der europäischen Paukenherstellung in den letzten 300 Jahren bildhaft nachvollzogen werden. Aus den Barockpauken mit flachem Kessel, angenietetem Dreibein und Schraubenspannung erwuchsen zahlreiche technisch ausgeklügelte Modelle. Alle Neu-Erfindungen des 19. Jahrhunderts eint das Streben nach möglichst großer Tonfülle und nach einer leichten und sicheren Umstimm-Vorrichtung. Die sogenannte Dresdner Pedalpauke, 1881 patentiert, ist bis heute in Europa – wenn auch mit zahlreichen Verbesserungen – flächendeckend im Gebrauch und hat die Dreh- und die Hebelpauke praktisch verdrängt.
Die vorliegende Publikation erschien anlässlich der Sonderausstellung „Herzschlag des Orchesters – Mitteldeutsche Pauken aus der Sammlung Kolberg“ vom 30. August bis 31. Dezember 2024 im Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig. Zu sehen sind in dieser Ausstellung Pauken aus zahlreichen mitteldeutschen Städten von namhaften Herstellern der vergangenen Jahrhunderte: G. Jul. Wunderlich (Altenburg), Gustav Ad. Poschardt (Dresden/Leipzig), Carl Korte (Leipzig), Musima (Markneukirchen) und vielen anderen. Die Publikation ist jedoch weiter gefasst und enthält – neben einer ausführlichen Darstellung der Entwicklungsgeschichte der Pauke seit dem Barock – Fotos, Beschreibungen und Maße sämtlicher auf Stand 2024 vorhandener Pauken aus der Sammlung von Bernhard Kolberg.
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