Sterben kann ewig dauern ...
... aber der menschliche Körper beginnt kaum fünf Minuten nach dem Tod zu verwesen - und wird dann zu einem gigantischen Festschmaus für andere Organismen. Zuerst für Bakterien, dann für Insekten. Fliegen. Die Larven verlassen die Leiche in Reih und Glied, in einer Schlangenlinie, die sich immer nach Süden bewegt. Ein Anblick, der jeden dazu veranlassen würde, das Phänomen zu seinem Ursprung zurückzuverfolgen. Und so entdecken die Yates-Brüder, was von Sally Palmer übrig geblieben war ...
Die Tote war Schriftstellerin, eine Außenseiterin in Devonshire. Verdächtiger Nummer eins ist der schweigsame Fremde im Dorf, ein Dr. David Hunter. Doch es stellt sich heraus, dass er früher Englands berühmtester Rechtsmediziner war, und die Polizei bittet ihn um Unterstützung.
Gerade als seine Analysen zeigen, dass die Ermordete vor ihrem Tod tagelang gefoltert wurde, verschwindet eine weitere junge Frau. Eine fieberhafte Suche beginnt. Gleichzeitig bricht im Dorf eine Hexenjagd los. Der Pfarrer, ein knöcherner Fanatiker, hetzt die Leute auf, und David ist Zielscheibe seiner Hasspredigten ...
Der Auftakt zu einer der erfolgreichsten Thrillerserien überhaupt - unwiderstehlich und nervenzerfetzend intensiv gelesen von Johannes Steck.
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4.5/5.0
207 Bewertungen
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tolle Mischung aus Spannung, Psychologie und wissenschaftlichen Details.
Jana SternSplitter am 11.04.2026
Bewertungsnummer: 3105949
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Was für ein toller Auftakt in eine Buchreihe. Ich liebe David Hunter. Was für ein genialer Charakter. Er ist absolut nicht überzogen dargestellt. Er zeigt Verletzlichkeit und trägt ziemlich viel Trauer mit sich herum. Ich habe sofort begriffen, der arme Kerl hat einiges erlebt und versucht trotzdem, irgendwie nach vorne zu blicken.
Aber worum geht es überhaupt? ✨️ Eigentlich geht es hier um einen Mann, der nichts sehnlicher will, als seine Ruhe zu haben, nachdem sein Leben komplett auseinandergebrochen ist. Aber er landet ausgerechnet in einem kleinen Dorf, wo Angst und Schrecken ausbricht. Früher war David Hunter ein sogenannter forensischer Experte, doch als Landarzt versucht er, ein neues Leben zu beginnen, was auch funktionieren würde, wenn da nicht die grausam zugerichtete Leiche wäre. Obwohl er sich dagegen sträubt, nimmt er seine alte Arbeit wieder auf und kommt dabei einer schlimmen Tatsache auf die Spur, die viel näher ist, als man zunächst denkt.
Und dann ist da noch der Stil von Beckett. Richtig beeindruckend schreibt er über Tod, Verwesung und Mord, also nichts, wobei man sich gerade wohlfühlt, und trotzdem liest sich alles so unglaublich gut. Er geht auch exzellent auf wissenschaftliche Details ein, sodass ich plötzlich dachte: Krass, das ist ja richtig interessant. Man lernt beim Lesen ständig etwas, ohne dass es sich wie Unterricht anfühlt. Wäre nur mal so grandios in der Schule unterrichtet worden, dann hätte ich freiwillig Biologie als Leistungsfach gewählt.
Anthropologe war für mich nach diesem Werk ganz plötzlich eine ganz interessante Berufswahl. Anhand von Knochen, Gewebe und sogar Insekten herauszufinden, wie lange jemand schon tot ist und was genau passiert ist, finde ich schon sehr beeindruckend.
Aber jetzt zurück zu David Hunter, denn der lebt in diesem Dorf eher zurückgezogen, zeigt sich aber auch stets freundlich und hilfsbereit. Man merkt schnell, dass er eigentlich nur versucht, den Schmerz der Vergangenheit zu überstehen. Natürlich bleibt es nicht lange ruhig. Ich kann euch sagen, da kam so einiges auf mich zu.
Ihr wollt wissen, was? Na, dann lest es doch einfach und findet es heraus. Es lohnt sich so sehr. Findet selbst heraus, wie sich die Stimmung im kleinen Dörfchen verändert. Lasst euch von Gerüchten und Misstrauen ruhig in die Irre führen, ging mir schließlich auch so. Ich habe gefühlt jeden zweiten Charakter schief angeschaut. Am Ende wurde ich dennoch gnadenlos an der Nase herumgeführt. Und genau so liebe ich es.
Es war eine tolle Mischung aus Spannung, Psychologie und erstaunlich faszinierenden wissenschaftlichen Details. Vor allem gefiel es mir, dass hier Trauer und einfach auch Menschlichkeit einen wunderbaren Raum geboten bekommen haben.
Die Reihe um Hunter beginnt grausam ...
Anthony93 aus Berlin am 24.03.2026
Bewertungsnummer: 3087088
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Lange Zeit war ich Beckett gegenüber abgeneigt aber dies war ein großer Irrtum. Dieses Buch liest sich doch schnell weg. Besonders interessant fand ich hier, dass es um die forensische Arbeit geht. Welche man in anderen Büchern oft vermisst. Das Buch ist ein guter Einstieg und wird definitiv nicht das letzte Buch von Beckett, um Hunter, sein, welches ich lesen werde.
Ich gebe eine absolute Leseempfehlung.
Meinung aus der Buchhandlung
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„Tote erzählen keine Geschichten. Ihre Körper schon.“ ⚰️☠️
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
In die Chemie des Todes von Simon Beckett geht es um den forensischen Anthropologen David Hunter, der sich nach einem schweren Schicksalsschlag in ein kleines Dorf zurückzieht und dort eigentlich nur noch als Hausarzt arbeiten will. Doch als eine grausam zugerichtete Leiche gefunden wird, holt ihn seine Vergangenheit schneller ein, als ihm lieb ist.
⭐️ Mich hat das Buch von Anfang an gepackt. Ich war sofort drin in der Geschichte und wollte unbedingt wissen, wie alles zusammenhängt. Besonders interessant fand ich Hunters früheren Job – die Einblicke in seine Arbeit als forensischer Anthropologe waren total spannend und so genau beschrieben, dass man sich alles richtig gut vorstellen konnte.
⚕️ David Hunter war mir auch direkt sympathisch. Er wirkt ruhig, klug und gleichzeitig menschlich, mit Ecken und Kanten. Gerade das hat ihn für mich so greifbar gemacht.
Für mich war es ein durchgehend spannender Thriller, der nicht nur mit der Handlung überzeugt, sondern auch mit einer starken Hauptfigur. Diese Mischung aus Wissenschaft, Spannung und Gänsehaut fand ich toll.
Definitiv ein Buch, das ich gerne gelesen habe.
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Von der ersten Seite an konnte mich dieser Thriller vollkommen begeistern!
Einfach alles hat mir gefallen, der fesselnde Schreibstil, das atmosphärische Setting und die sympathischen Charaktere.
Wer auf der Suche nach einem spannenden, stimmungsvollen Krimi ist, der ohne übermäßige Gewalt auskommt, ist hier genau richtig.
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