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Waffen für die Welt Rheinmetall und das Geschäft mit dem Krieg

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.12.2024

Verlag

Das Neue Berlin

Seitenzahl

112

Maße (L/B/H)

18,7/12,2/0,6 cm

Gewicht

168 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-360-02767-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.12.2024

Verlag

Das Neue Berlin

Seitenzahl

112

Maße (L/B/H)

18,7/12,2/0,6 cm

Gewicht

168 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-360-02767-2

Herstelleradresse

Das Neue Berlin
Märkisches Ufer 28
10179 Berlin
DE

Email: kontakt@eulenspiegelverlag.de

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Waffen für die Welt: Rheinmetall und das Geschäft mit dem Krieg - Ein entlarvender Report

j.h. aus Berlin am 27.10.2024

Bewertungsnummer: 2326805

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Voller Stolz führt der Rheinmetall-Vorstandsvorsitzende Armin Papperger in der Lüneburger Heide das aktuell größte Werk des Unternehmens vor. Man schreibt den 12. Juni 2024 und gekommen sind Bundeskanzler Scholz, Verteidigungsminister Pistorius und die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen. Panzer und Munition produziert das Unternehmen hier, derzeit vor allem für den Kriegseinsatz in der Ukraine. … Herr Papperger bringt dreißig Jahre Erfahrung mit in Diensten des Rüstungskonzerns Rheinmetall, und er weiß, dass man das Eisen schmieden muss, solange es heiß ist, wenn man was erreichen will, genauer, wenn ein möglichst großer Teil der Steuergelder in der eigenen Tasche landen soll. Also warnt er vor einem Scheitern der Zeitenwende. … Die Bundesregierung müsse ein neues Paket schnüren, sagt er und meint damit genau die weiteren dreißig Milliarden jährlich für Aufrüstung, deren Fehlen er ein paar Tage vorher schon angemahnt hatte. Und wie aus diesen Äußerungen hervorgeht, ist Papperger guter Dinge, dass seine Ideen auf fruchtbaren Boden fallen. Sogar die Grünen hätten erkannt, das Menschenrechte wichtiger seien als Pazifismus.“ (S. 11 ff.) Das obige Zitat aus dem Eingangskapitel des schmalen Buches von Fred Schumacher (*1947) ist in vielerlei Hinsicht entlarvend. Es wirft ein Schlaglicht auf eine Branche (und deren größter Vertreter in Deutschland ist Rheinmetall), der es schon in friedlicheren Zeiten - trotz unseliger Tradition bis in die 1930er Jahre und früher - durchaus gut ging – wenn auch eher im Verborgenen. Durch Bellizisten in fast allen Parteien (deren agitatorischste Vertreter wohl jeder sofort nennen kann) und Think-Thank-gesponsterte „Experten“ soll das Volk nun „kriegstüchtig“ gemacht werden – und die Verteidigungsbranche erhält dafür quasi den Heiligenschein. Dabei lohnt der Blick zurück durchaus: Schumacher zeigt anschaulich an zahlreichen Beispielen, wie perfekt das Geschäft mit Tod und Zerstörung all die Jahre unter vielfältiger Tarnung weltweit für Rheinmetall lief. Das entlarvende Buch aus dem Verlag Das Neue Berlin ist für politisch interessierte Leser unbedingt lesenswert und regt zum Nachdenken auch über die mehr und mehr gleichgeschalteten Leitmedien an, in denen kritische Fragen kaum noch gestellt werden dürfen.

Waffen für die Welt: Rheinmetall und das Geschäft mit dem Krieg - Ein entlarvender Report

j.h. aus Berlin am 27.10.2024
Bewertungsnummer: 2326805
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Voller Stolz führt der Rheinmetall-Vorstandsvorsitzende Armin Papperger in der Lüneburger Heide das aktuell größte Werk des Unternehmens vor. Man schreibt den 12. Juni 2024 und gekommen sind Bundeskanzler Scholz, Verteidigungsminister Pistorius und die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen. Panzer und Munition produziert das Unternehmen hier, derzeit vor allem für den Kriegseinsatz in der Ukraine. … Herr Papperger bringt dreißig Jahre Erfahrung mit in Diensten des Rüstungskonzerns Rheinmetall, und er weiß, dass man das Eisen schmieden muss, solange es heiß ist, wenn man was erreichen will, genauer, wenn ein möglichst großer Teil der Steuergelder in der eigenen Tasche landen soll. Also warnt er vor einem Scheitern der Zeitenwende. … Die Bundesregierung müsse ein neues Paket schnüren, sagt er und meint damit genau die weiteren dreißig Milliarden jährlich für Aufrüstung, deren Fehlen er ein paar Tage vorher schon angemahnt hatte. Und wie aus diesen Äußerungen hervorgeht, ist Papperger guter Dinge, dass seine Ideen auf fruchtbaren Boden fallen. Sogar die Grünen hätten erkannt, das Menschenrechte wichtiger seien als Pazifismus.“ (S. 11 ff.) Das obige Zitat aus dem Eingangskapitel des schmalen Buches von Fred Schumacher (*1947) ist in vielerlei Hinsicht entlarvend. Es wirft ein Schlaglicht auf eine Branche (und deren größter Vertreter in Deutschland ist Rheinmetall), der es schon in friedlicheren Zeiten - trotz unseliger Tradition bis in die 1930er Jahre und früher - durchaus gut ging – wenn auch eher im Verborgenen. Durch Bellizisten in fast allen Parteien (deren agitatorischste Vertreter wohl jeder sofort nennen kann) und Think-Thank-gesponsterte „Experten“ soll das Volk nun „kriegstüchtig“ gemacht werden – und die Verteidigungsbranche erhält dafür quasi den Heiligenschein. Dabei lohnt der Blick zurück durchaus: Schumacher zeigt anschaulich an zahlreichen Beispielen, wie perfekt das Geschäft mit Tod und Zerstörung all die Jahre unter vielfältiger Tarnung weltweit für Rheinmetall lief. Das entlarvende Buch aus dem Verlag Das Neue Berlin ist für politisch interessierte Leser unbedingt lesenswert und regt zum Nachdenken auch über die mehr und mehr gleichgeschalteten Leitmedien an, in denen kritische Fragen kaum noch gestellt werden dürfen.

Endlich sagt‘s mal jemand

Gisela.1318 am 13.09.2024

Bewertungsnummer: 2291485

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Statt Frieden zu schaffen, investieren wir lieber ins Kriegsgeschäft. Und dann auch noch in so ein Unternehmen! Im Grunde wollen sie auch nur möglichst viel daran verdienen, Menschenleben und Menschenrechte interessieren die nicht. Warum der Staat das mit Steuergeldern unterstützt bleibt mir ein Rätsel.

Endlich sagt‘s mal jemand

Gisela.1318 am 13.09.2024
Bewertungsnummer: 2291485
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Statt Frieden zu schaffen, investieren wir lieber ins Kriegsgeschäft. Und dann auch noch in so ein Unternehmen! Im Grunde wollen sie auch nur möglichst viel daran verdienen, Menschenleben und Menschenrechte interessieren die nicht. Warum der Staat das mit Steuergeldern unterstützt bleibt mir ein Rätsel.

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Waffen für die Welt

von Fred Schumacher

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