Seit siebzehn Jahren versteckt sich Leo auf der Sandinsel in der Flensburger Förde. Nur im Oktober verlässt er sie, um seinen jährlichen Mord zu begehen. Er tötet Menschen, die der Welt Schaden zufügen und vom Elend anderer profitieren wie der Katastrophenkapitalist A. J. Hicks. Als Leo von seinem jüngsten Mord auf die Sandinsel zurückkehrt, erwartet ihn Thea. Sie ist die Tochter seines vierzehnten Mordopfers, eines Mannes, der einst dafür sorgte, dass der seltene blaue Sand von der Insel verschwand. Thea ist fest entschlossen, ihren Vater zu rächen. Doch je mehr sie in den Sog der magischen Sandinsel gerät, umso mehr kommt ihr Plan ins Wanken. Poetisch und mit viel Witz erzählt Christoph Keller von zwei Menschen, die angesichts der Klimakatastrophe Ungerechtigkeiten radikal bekämpfen und sich dabei ständig fragen: Muss man nicht töten, wer der Welt so viel Leid zufügt?
Kundinnen und Kunden meinen
3.0/5.0
Bewertung
3/5
06.06.2026
eBook (ePUB 3)
Wie ein wilder Trip
Ich habe dieses Buch aufgrund der Empfehlung eines YouTubers gelesen. Die Grundidee der Geschichte fand ich sehr interessant und ich konnte gut nachvollziehen, warum das Buch vielen Lesern gefällt. Leider hat mich die Umsetzung nicht überzeugt. Den Schreibstil und die Erzählweise empfand ich als sehr sprunghaft und teilweise wenig zusammenhängend. Oft fiel es mir schwer nachzuvollziehen, um welche Figur oder welchen Handlungsstrang es gerade ging, was bei mir eher Verwirrung als Spannung erzeugte. Schade, denn das Konzept der Geschichte hat mir grundsätzlich sehr zugesagt.
Letztlich konnte ich mit dem Schreibstil und der Erzählweise jedoch nicht warm werden.
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