Wohin mit dem Schmerz unsichtbarer Wunden, die man lange verschweigt? Mit Erlebnissen und Gedanken, die Narben hinterlassen und uns das Gefühl vermitteln, alleine zu sein, doch uns zugleich mit so vielen Menschen verbinden? Am besten vertraut man diese einem Blatt Papier an, um sie mit dem Rest der Welt zu teilen. In "Wunden (er)zählen" verpackt die Autorin ihre eigenen, herausfordernden Erfahrungen als multikulturelle Person, in denen ihre Träume und Stimme oft unterdrückt wurden. Jedoch ist in diesem Buch nicht nur ihre eigene Geschichte laut zu hören, sondern auch die vieler anderer, die täglich schwere Lasten ertragen müssen. Mit tief bewegenden Texten werden Themen behandelt, die herzbrechend sind und das Potential haben, gebrochene Herzen zu heilen. Dieses Werk ist ein emotionaler Aufschrei, der Mut machen soll Veränderungen zu fordern und zum Handeln inspiriert. Denn die besten Bücher sind nicht nur die, die uns in neue Welten entführen, sondern unsere Welt verändern.
Kundinnen und Kunden meinen
4.9/5.0
Bewertung
5/5
01.02.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Spannend, ehrlich und bewegend
Wunden (er)zählen ist ein super Buch, das auch zum Nachdenken und zur Selbstreflexion anregt. Piera Isabella Bernamonti erzählt ihre Geschichte auf eine sehr ehrliche und mitreißende Weise. Das Buch ist so gut und spannend geschrieben, dass ich es in einem Rutsch durchgelesen habe.
Ein wirklich tolles Buch, das ich jedem empfehlen würde - genauso wie jedes andere Buch von der Autorin!
Lisa-hirmer.de
5/5
16.10.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Regt zum Reflektieren an
"Wunden (er)zählen" von Piera Isabella Bernamonti hat mich tief berührt und beeindruckt. Die Autorin schafft es, ihre Erfahrungen mit Diskriminierung und inneren Wunden auf so authentische und eindringliche Weise zu erzählen, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.
Aber erstmal von vorne: Das Buch ist in zwei Teile aufgeteilt. Der erste Teil beschäftigt sich, mit den Erfahrungen der Autorin bezüglich Rassismus und Diskriminierung. Besonders bewegt haben mich hier die Erzählungen, wie für die Autorin bereits in Schulen, von Vertrauenspersonen wie Lehrern, Diskriminierung ein normaler Teil des Alltags war. Der Gedanke, wie hier einem Kind der Spaß am Unterricht und jegliche Hoffnungen für die Zukunft genommen wurden, tat mir in der Seele weh. Um so wichtiger war die Botschaft der Autorin darüber, wie viel Kraft die Unterstützung anderer Personen liefern kann. Das hat Mut gemacht, hinzusehen und zu unterstützen. Es zeigt, dass man auch als Einzelperson Macht hat.
Der zweite Teil des Buches befasst sich ehr allgemeiner mit dem Thema „Vorurteile“. Als Beispiel wird hier unter anderem die Krankheit Endometriose aufgegriffen. Sie zeigt, mit welchen Vorurteilen Betroffene zu kämpfen haben. Ihre Worte regen zum Nachdenken an und ermutigen, mehr Empathie für andere aufzubringen. Es ist beeindruckend, mit welcher Stärke sie ihre Geschichte erzählt und gleichzeitig deutlich macht, dass es unmöglich ist, es jedem recht zu machen.
Die Sprache der Autorin ist bildhaft und emotional, was das Lesen zu einem intensiven Erlebnis macht. Das wunderschöne Cover und die passenden Illustrationen runden das Buch perfekt ab. Für mich ist "Wunden (er)zählen" ein absolut empfehlenswertes Buch, das nicht nur unterhält, sondern auch zum Reflektieren und Umdenken anregt. Eine klare Lese-Empfehlung!
Bewertung
5/5
02.10.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein so tolles und ergreifendes Buch
Ich hatte Tränen in den Augen. Von Diskriminierung sind nicht nur Erwachsene betroffen, sondern auch Kinder.
Nicht nur Kinder sind oft grausam zu ihren Altersgenossen, auch Erwachsene können grausam gegenüber Kindern sein.
Wenn jemand von Kindheit an mit dem Thema Diskriminierung konfrontiert wird, prägt dies oft auch die weitere persönliche Entwicklung. Die Autorin zeigt unter anderem auf wie wichtig es ist Personen um sich zu haben die hinter einem stehen und an einen glauben.
Nach Abschluss ihrer ergreifenden Geschichte behandelt Isabella noch weitere Themen unter anderem die Skepsis von Personen gegenüber Krankheiten welche unsichtbar scheinen und somit oft nicht ernst genommen werden. Auch weißt Isabella daraufhin das es nie möglich sein wird es allen Menschen recht zu machen.
Der Leser wird zum Nachdenken angeregt und zum handeln inspiriert.
Wunden (er) zählen ist wahnsinnig toll geschrieben.
Bewertung
5/5
28.09.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Stärke aus Wunden
Ich habe mich schon darauf gefreut, etwas von der Autorin zu lesen, und bin froh, dass dieses das erste aus ihren Werken war. Generell habe ich Respekt vor Menschen, die sich öffnen und schmerzhafte Erinnerungen zum Benefit anderer an die Oberfläche holen. Die Autorin hat dies wunderbar umgesetzt, mit Erzählungen aus ihrer Kindheit, bei denen ich fassungslos war. Ein Gedanke kreiste immer wieder in meinem Kopf: Es sollte nicht jeder Lehrer/in werden dürfen. Umso glücklicher bin ich, dass sich aus ihren Worten so klar ihre Stärke erkennen lässt, und ihre Zielstrebigkeit. Ohne wäre das Buch, so wie ihre anderen, nie entstanden. Glaube an sich selbst ist essenziell, und das zeigt das Buch! P.S.: So ein schönes Cover.
Bewertung
5/5
28.09.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Wertvoll
Emotional, bewegend und persönlich. Piera Isabella Bernamonti hat mit ihrem neuen Buch noch einmal alles übertroffen und durch die Beschreibung persönlicher Erfahrungen gepaart mit gesellschaftskritischen Texten ein wertvolles Werk erschaffen, welches Gänsehaut bei den Leserinnen und Lesern hinterlässt. Tolles Buch und tolle Autorin! Verdient unter den Top 100 für den YSA und noch viel mehr!
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