Wie viel bist du bereit, für deine Freiheit zu opfern?
Mara, die letzte freie Nation des Kontinents, ist gefallen. Und hinter der feindlichen Linie steht Talin allein. Sie muss alles, woran sie geglaubt hat, verraten und als persönliche Skyhunterin für den Premier der Föderation kämpfen. Doch Red hat Talin noch nicht aufgegeben. Denn die Verbindung zwischen den beiden ist zwar schwach, aber dieser kleine Funke könnte genug sein. Genug, um zurück zueinander zu finden und um die Striker wieder zu vereinen.
Während Red die verstreuten Streitkräfte von Mara um sich schart, macht Talin im Herzen der Föderation eine erschütternde Entdeckung. Für Red und Talin beginnt ein riskantes Spiel um das Schicksal des Kontinents - und um ihre gemeinsame Zukunft.
Das atemberaubende Finale der Skyhunter-Dilogie
Explosive Action, eine starke Heldin und ein faszinierendes Worldbuilding
Perfekt für Fans der Tropes Forbidden Love, Found Family und Morally Grey
Alle Bände der Skyhunter-Reihe:
Band 1: Skyhunter - A Silent Fall
Band 2: Skyhunter - A Shining Rise
Die Bände sind nicht unabhängig voneinander lesbar.
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
Books Affair / Lyjana
aus Celle
5/5
04.03.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Großartiger Abschluss
Da ich Anfang diesen Monats bereits den ersten Teil dieser Dilogie gelesen habe, welcher mich überraschenderweise komplett umhauen konnte, stand natürlich außer Frage, dass dieser zweite und finale Band es ebenfalls in mein Regal und unter meine gelesener Bücher schaffen würde.
Um erst zum Punkt zu kommen, für mich gehört diese Dilogie zu den Besten, die ich bisher lesen durfte. Und ich kenne bereits eine ganze Menge Zweiteiler, doch "Skyhunter" wird mir wohl noch eine ganze Weile positiv im Gedächtnis bleiben. Ich bereue, dass ich darüber hinaus nichts von Marie Lu gelesen habe und sollte dies ganz schnell nachholen.
Ich hatte große Angst, dass dieser Teil nicht mit dem Start der Reihe mithalten kann, doch bereits nach den ersten Kapiteln wusste ich, dass ich nur Liebe für diese Idee, diese Charaktere und dieses Setting empfinde. Und ich kann trotzdem zugeben, dass ich nicht jedes Detail hundertprozentig genossen habe, dass mir durchaus ein paar kleine Logiklücken aufgefallen sind und dass doch noch eine Menge Fragen nach den letzten Seiten auf meiner Seite offen sind, doch wisst ihr was? Darüber hinwegzusehen fällt mir hier sehr leicht.
Gerade die enge Verbundenheit der Protagonisten, aber in gleichem Maße, die der Nebencharaktere konnte mich bis zum Ende immer wieder begeistern. Die Emotionen haben mich manchmal aus dem Nichts überwältigt, konnten mich mit kleinen wie auch großen Gesten zu Tränen rühren, zum Lächeln bringen oder anderweitig umhauen. Besonders Talins Liebe zu ihrer Mutter oder die Loyalität der Striker werde ich in anderen Büchern wohl vergeblich suchen.
Ich habe schon den Eindruck gehabt, dass Talin sich gefühlstechnisch sehr viel im Kreis dreht, bzw. einige Entscheidungen, die sie einmal getroffen hat, innerhalb weniger Absätze wieder verwirft. Davon bin ich in der Regel gar kein Fan, doch die Emotionalität, gerade ihre Angst, ihr Zwang nicht das richtige tun zu können, kollidieren mit ihrer tiefen Verbundenheit zu ihren Freunden und zu Red. Ja, ihre Zweifel halten sie sehr lange Zeit davon ab das Richtige zu tun, aber seien wir doch mal ehrlich, welcher Person würde es nicht ebenso ergehen? Wer von uns hat da draußen nicht die eine Person, für dich man alles andere opfern würde? Tatsächlich war es mal eine schöne Abwechselung, dass es sich dabei nicht mal um den männlichen Protagonisten handelt, sondern um ein Familienmitglied.
Auch das Setting, die Mischung aus alter, längst zerstörter und neuer, mit Gewalt eroberter Welt konnte mich faszinieren. Durch die gewaltsame Eroberung des gesamten Kontinents spielen viele unterschiedliche Elemente eine Rolle, die jedoch unter der Schirmherrschaft einer einzigen Nation zusammenkommen. Es gibt tolle, bildgewaltige Beschreibungen, die die Tiefe und Stärke dieser Geschichte nur unterstreichen.
Ich könnte jetzt noch ewig weiter lamentieren, doch ich schließe diese Rezension mit der einfachen Tatsache ab, dass ich diese "Skyhunter"-Dilogie von nun an immer wieder weiterempfehlen werde.
Fazit
Großartige Dilogie mit einem spannendem und fulminantem Ende, welches mich mit trotz kleiner Kritikpunkte komplett begeistern konnte.
Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.
World of books and dreams
5/5
19.08.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Leseempfehlung für alle, die Dystopien mögen
Mit Mara fiel die letzte freie Nation und Talin fiel in die Hände des Premiers, der nun alles daran setzt aus Talin eine Skyhunterin werden zu lassen. Doch auch wenn sie Angst vor ihrem Schicksal hat und befürchtet, dass sie jemanden, der ihr am Herzen liegt, verletzen könnte, sammelt sie auch wichtige Informationen über die Karensa-Förderation. Auch Red hat sie in keiner Weise aufgegeben und sucht nach Möglichkeiten, Talin zu befreien und auch der Widerstand ist nach wie vor vorhanden.
Ich habe den ersten Band geliebt, denn dieser ist ganz nach bester Marie Lu Manier flüssig und bildhaft geschrieben und dieser zweite Teil der Dilogie steht dem in nichts nach.
Nach dem wirklich sehr fiesen Cliffhanger am Ende von Band 1 konnte ich die Fortsetzung kaum erwarten.
Das Worldbuilding ist durchdacht und vorstellbar, vielleicht nicht eine komplett neue Erfindung mit Unterdrückung und dem Kampf um Frieden und Freiheit, aber hier einfach wirklich gut gezeichnet.
Die Handlung ist manchmal sehr brutal, vielleicht also nicht immer was für zartbesaitete Leser, aber es ist unglaublich fesselnd und spannend. Ich habe hier wirklich wieder mitgefiebert und gehofft und gebangt.
Auch hier erleben wir das Geschehen aus zwei abwechselnden Perspektiven in der Ich-Form, bestehend aus Talins und Reds PoV.
Talin sitzt in der Zwickmühle, als Skyhunter des Premiers muss sie machen, was er befiehlt, außerdem hat er ihre Mutter gefangen genommen, die sein Druckmittel ist. Trotzdem möchte Talin niemanden verletzen. Diese Zerrissenheit konnte ich fast schon am eigenen Leib spüren und ich habe ordentlich mit der Protagonistin mitgelitten.
Auch Red, der mir schon im ersten Band gut gefallen hat, ist hier unheimlich präsent, stark und mutig.
Die Liebesgeschichte zwischen den beiden ist hier ein weniger mehr vorhanden, als im ersten Band, aber passt hier so gut rein und wirkte absolut nicht überladen.
Ansonsten treffen wir hier auf bereits bekannte Charaktere aus Band ein, die ebenfalls sehr gut ausgearbeitet wurden.
Mein Fazit: Ich bin schon ein wenig traurig, dass diese Dilogie hier in Deutschland so wenig Beachtung erhält, denn es ist temporeich, spannend, etwas romantisch und einfach so bildlich geschrieben, dass man mitten im Geschehen ist. Wer Fantasybücher in dystopischen Welten mag, kommt hier absolut auf seine Kosten. Lest diese Bücher!
Bewertung
5/5
11.08.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Der 1.Band hat bereits mein Herz erobert also der 2. natürlich auch
Ich konnte es nicht abwarten als ich ein ganzes Jahr auf den 2. Band warten musste und haben mich wie ein kleines Kind gefreut, als ich ihn vorbestellen konnte. Der Einstieg in den 2. Band war genauso hervorragend wie ich es mir gewünscht habe und ich bin in allem super zufrieden. Wer den ersten Band gemocht hat, wird auch an dem 2. Band gefallen finden. Ich bin einzig und allein von der weiterführenden Umsetzung der körperlichen Beziehung von Talin und Redlen enttäuscht, da ich durch die aufbauende Spannung des Slow-burn großes Interesse daran hatte, wie Marie Lu ihre Beziehung weiter gestaltet. Ich hätte mir eine etwas tiefere Beschreibung der Emotionen und der Gefühle während der körperlichen Nähe gewünscht, denn durch die grobe Beschreibung wirkt talin‘s und Redlen‘s Beziehung zwar tief seelisch verbunden aber eher weniger im romantischen Sinne. Auch hätte ich mir einen größeren Raum für Talin‘s traumatische Erfahrungen und Gefühle während ihrer Transformation gewünscht, da diese, meiner Ansicht nach, viel zu kurz kommen und das Character- Building tiefer unterstützt hätten. Ab Mitte des Buches konnte ich es auch einfach nicht mehr aus der Hand legen und wollte wissen, wie die Geschichte von Talin endet. Und das hat die Autorin ganz wundervoll und fesselnd umgesetzt. Also: außer kleinen persönlichen makeln, bin ich sehr überzeugt von diesem Buch und möchte es jedem weiterempfehlen !!!!!!
Jenny Wons
aus Bergheim
4/5
06.05.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Toller Abschluss der Dilogie
Die Handlung setzt unmittelbar nach den dramatischen Ereignissen des ersten Bandes ein: Talin befindet sich in den Fängen der Föderation und wird gezwungen, als Skyhunter zu dienen, während Red weiterhin im Widerstand aktiv ist. Diese räumliche und emotionale Trennung der beiden Hauptfiguren ist eines der zentralen erzählerischen Elemente des Romans.
Die Geschichte wird aus beiden Perspektiven erzählt, was nicht nur für Abwechslung sorgt, sondern auch einen umfassenderen Blick auf die Geschehnisse ermöglicht. Während Talins Kapitel oft von inneren Konflikten, Zwang und Identitätsfragen geprägt sind, zeigen Reds Abschnitte den Widerstand, Hoffnung und strategische Entwicklungen im Kampf gegen die Föderation. Diese Struktur verstärkt die Spannung und lässt die Handlung sehr lebendig wirken.
Das Tempo ist insgesamt hoch: Kurze Kapitel, häufige Perspektivwechsel und zahlreiche Wendepunkte sorgen dafür, dass kaum Leerlauf entsteht. Besonders im letzten Drittel überschlagen sich die Ereignisse, was die Dramatik deutlich steigert. Gleichzeitig führt genau dieses hohe Tempo dazu, dass einige Handlungsstränge vergleichsweise schnell abgeschlossen werden. Gerade im Hinblick auf das Finale merkt man, dass die Autorin bemüht ist, alle offenen Fragen zu klären, was stellenweise etwas überhastet wirkt. Dennoch bleibt der Abschluss insgesamt stimmig und befriedigend.
Charaktere
Talin bleibt eine der stärksten Komponenten der Geschichte. Sie ist mutig, entschlossen und trägt eine enorme innere Stärke in sich. Besonders beeindruckend ist, wie sie trotz der Kontrolle durch die Föderation versucht, ihre Identität und ihre Werte nicht zu verlieren. Ihre Unsicherheiten und Zweifel wirken dabei sehr menschlich und nachvollziehbar, gerade angesichts der extremen Situation, in der sie sich befindet.
Ein besonders positiver Aspekt ist die Darstellung ihrer Behinderung. Diese wird weder romantisiert noch als Schwäche inszeniert, sondern als Teil ihrer Persönlichkeit gezeigt – etwas, das sie geprägt hat, sie aber nicht definiert oder einschränkt. Diese Art der Repräsentation ist nicht nur gelungen, sondern auch wichtig.
Red erfährt in diesem Band eine deutliche Weiterentwicklung. Während er im ersten Teil teilweise noch zurückhaltend und geheimnisvoll wirkte, tritt hier seine emotionale Seite stärker in den Vordergrund. Seine Loyalität, sein moralischer Kompass und seine Entschlossenheit machen ihn zu einem sehr sympathischen Charakter. Gleichzeitig bleibt eine gewisse Sanftheit und Verletzlichkeit erhalten, die ihn von klassischen männlichen Heldenfiguren abhebt und ihm eine besondere Tiefe verleiht.
Die Nebenfiguren – darunter Aramin, Jeran und Adena – ergänzen die Geschichte sinnvoll. Sie bringen unterschiedliche Perspektiven ein und sorgen für emotionale sowie erzählerische Vielfalt. Besonders die Beziehungen untereinander, sei es freundschaftlich oder romantisch, tragen dazu bei, die Welt lebendiger und glaubwürdiger erscheinen zu lassen.
Schreibstil
Marie Lus Schreibstil ist einer der Hauptgründe, warum sich das Buch so flüssig lesen lässt. Ihre Sprache ist klar, direkt und zugänglich, ohne dabei an Ausdruckskraft zu verlieren. Sie verzichtet weitgehend auf überladene Beschreibungen und schafft es dennoch, eine dichte Atmosphäre zu erzeugen.
Ein großer Pluspunkt ist ihr Gespür für Timing: Sie weiß genau, wann sie actionreiche Szenen einbauen muss und wann sie Raum für ruhigere, emotionale Momente lässt. Diese Balance sorgt dafür, dass die Geschichte nie eintönig wirkt.
Auch die Dialoge sind überzeugend und tragen viel zur Charakterentwicklung bei. Die Emotionen der Figuren werden glaubwürdig vermittelt, ohne übertrieben zu wirken.
Atmosphäre und Weltbau
Die Welt von Karensa bleibt düster, gefährlich und von ständiger Bedrohung geprägt. Die sogenannten „Geister“ bzw. verwandelten Menschen sorgen weiterhin für eine beklemmende Grundstimmung. Im Vergleich zum ersten Band tritt der Horror-Aspekt etwas in den Hintergrund, während Action und politische Spannung stärker in den Fokus rücken.
Besonders interessant ist die Erweiterung des Worldbuildings: Man erfährt mehr über die Vergangenheit Karensas, die Machtstrukturen der Föderation und die Ursprünge ihrer Dominanz. Diese zusätzlichen Informationen verleihen der Geschichte mehr Tiefe und machen die Welt komplexer und glaubwürdiger.
Themen und Botschaften
Neben der spannenden Handlung transportiert das Buch auch mehrere wichtige Themen. Im Zentrum steht der Kampf für Freiheit und Selbstbestimmung. Die Geschichte zeigt deutlich, wie wichtig es ist, sich gegen Unterdrückung zu wehren und nicht aufzugeben – selbst dann, wenn die Chancen gering erscheinen.
Auch Themen wie Identität, Loyalität und Opferbereitschaft spielen eine große Rolle. Besonders Talins innerer Konflikt verdeutlicht, wie schwierig es sein kann, sich selbst treu zu bleiben, wenn äußere Umstände einen dazu zwingen, gegen die eigenen Überzeugungen zu handeln.
Fazit
Skyhunter: A Shining Rise ist ein packender und emotionaler Abschluss einer gelungenen Dilogie. Das Buch überzeugt vor allem durch seine starken Charaktere, den flüssigen Schreibstil und die mitreißende Handlung. Auch wenn das Finale stellenweise etwas zu schnell abgehandelt wird, gelingt es Marie Lu, die wichtigsten Handlungsstränge zufriedenstellend zu einem Ende zu bringen.
Für Fans von dystopischer Fantasy bietet der Roman eine gelungene Mischung aus Action, Intrigen, Emotionen und einer dezenten Liebesgeschichte.
4 von 5 Sternen!
Ein sehr intensiver Inhalt voller Action, Emotion und Hoffnung. Kraftvoll erzählt das Buch über den Mut mit gemeinsamem Zusammenhalt und den wohl wichtigsten Kampf im Leben zu führen. Für die Freiheit.
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