Produktbild: Manchmal ist es sogar lustig

Manchmal ist es sogar lustig Meine Mutter, ihr langes Leben und ich

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.03.2025

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,5/12,9/3,7 cm

Gewicht

395 g

Farbe

Cool Grey

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-297-0

Beschreibung

Rezension

Das Buch lässt einen schmunzeln und heulen und manchmal wütend werden … Ein persönliches, intimes, im besten Sinne sehr unterhaltsames Buch mit großer Tiefe. ("Shelly Kupferberg")
Krons Roman ist ein in seiner großen Genauigkeit und Wahrhaftigkeit sehr eindrucksvoller Versuch, sehenden Auges und jenseits von Beschwichtigung Frieden zu machen mit einer zentralen Beziehung des Lebens. ("Berliner Zeitung am Wochenende")
In seinem autofiktionalen Roman erzählt der Journalist Norbert Kron unterhaltsamzugespitzt die Geschichte einer Familie, die mit den Herausforderungen der Angehörigenpflege konfrontiert wird. ("pharmazeutische Zeitung")
Ich muss sagen, dass ich mich so aufgeregt hab über die Mutter. Diese Wut und Widerspenstigkeit. Ich musste es ein paar Mal weglegen, weil ich dachte: Ooooh, ich werd wahnsinnig! Das ist sehr gut gelungen, diese Art von Resilienz und Resistenz, auf das Papier zu bringen. ("phil.Cologne")
Es ist ein ganz tolles Buch. Ich kann es nur empfehlen, weil es wirklich einen persönlichen und z.T. humoristischen Zugang zum Thema hat. Aber man lernt auch sehr viel in diesem Buch. Ich habe sehr profitiert. ("phil.Cologne")
Auf humorvolle Weise nähert sich Norbert Kron der Unbill des Älterwerdens. (...) Er beschreibt dabei die unmöglichsten Ereignisse mit einer untheatralischen Komik und nimmt damit der traurigen Lektüre die Bitterkeit. ("Freiburger Nachrichten")
Ein wertvoller, aufrüttelnder Gesellschaftsroman. ("Freiburger Nachrichten")
Ein bewegendes, trauriges und oft lustiges Buch zum langen Abschied. Norbert Kron sieht seine Mutter allmählich verschwinden – und kommt ihr dabei näher als je zuvor. Ein Geschenk. ("David Wagner")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.03.2025

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,5/12,9/3,7 cm

Gewicht

395 g

Farbe

Cool Grey

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-297-0

Herstelleradresse

Galiani, Verlag
Friedrichstraße 119
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • Silvi

    aus Wismar

    5/5

    30.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Rezension zu “Manchmal ist es sogar lustig” von Norbert Kron

    ℝ Manchmal ist es sogar komisch – und manchmal einfach nur traurig. Und beides gleichzeitig. Genau das macht dieses Buch für mich so besonders. Ich hatte ehrlich gesagt keine große Lust auf noch eine dieser Geschichten über das Älterwerden, Pflegefragen und das Elend familiärer Nähe – aber was Norbert Kron hier erzählt, hat mich schon nach wenigen Seiten gepackt. Nicht, weil es dramatisch wäre, sondern weil es so unaufgeregt, so ehrlich und gleichzeitig herrlich schräg daherkommt. Die Beziehung zwischen dem Erzähler und seiner Mutter ist eine ständige Gratwanderung zwischen Zuneigung und Wahnsinn. Das Buch macht keinen Hehl daraus, wie anstrengend, manchmal fast absurd diese Mutter-Sohn-Dynamik ist. Und gerade darin liegt die große Stärke: Der Ton bleibt leicht, auch wenn es um schwere Themen geht – Demenz, Schuld, Vergangenheit, Pflege, Tod. Alles ist da, aber ohne Drama-Gehabe. Dafür mit einem feinen, manchmal schmerzhaft genauen Humor. Was mich am meisten berührt hat: Trotz aller Reibung, allem Streit, aller Überforderung – zwischen diesen beiden Menschen liegt etwas, das man nicht anders nennen kann als Liebe. Nicht die süße Hollywood-Variante, sondern eine zähe, trotzig gewachsene Verbundenheit, die sich nicht einfach auflösen lässt, selbst wenn man es manchmal gerne würde. Am Ende bleibt für mich das Gefühl, etwas gelesen zu haben, das persönlich ist, aber nicht privat. Ein Buch, das nicht belehren will, sondern zeigt. Und mich dabei immer wieder an meine eigene Familie erinnert hat – mit all ihren Schrullen, ihrem Wahnsinn, aber auch mit Momenten, in denen man, gegen jede Erwartung, plötzlich lacht. Und manchmal ist es sogar lustig.

  • Bewertung

    2/5

    19.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Es beginnt mit einem Witz am…

    Es beginnt mit einem Witz am Anfang, der als jüdisch geäußert wird, aber es nicht ist und dann beginnt es das Leben mit einer Mutter, die sehr alt aber sehr bestimmt, oft auch bissig ist. Alles ist wirklich nicht einfach und etwas, dass viele von uns sehr gut von alten Tanten, den Großeltern oder eigenen Eltern oft sogar noch mit Demenz und eigener Pflege kennen. Doch hier wird einiges beschrieben, was dennoch nachdem Lesen erstmal nur bis zur Mitte an Eigenlob und leider auch leider mal an grenzwertigen Humor erinnert, was dann leider etwas merkwürdig wirkt. Vielleicht wie ein Abarbeiten mit zu wenig Abstand und aufarbeiten danach. Natürlich gibt es manchmal in solchen Lebenssituationen auch etwas zum Lachen, aber hier verstricken sich Emotionen und immer ein gewisser Abstand mit sehr gewollten wirkenden Schreiben und es gibt kein Halten dessen und so ist es gar nicht. So viele wissen das leider. Seite um Seite mündet es neben nicht sehr sprachgewandten und nicht wortausschöpfender Sprache leider in Phrasen, einigen Wiederholung und in kurzen aber immer wieder kehrenden Zeilen, ähnlichen Situationen und Dialogen und somit leider auch von einer gewissen Respektlosigkeit und sich selbst als gut darzustellen. So sehr es Ähnlichkeiten gibt, bleibt das Buch auch nach dem Auslesen leider mit einem komischen Beigeschmack zurück. Wer sich mit älteren Menschen, Pflege, auch Demenz und alles auskennt, dies mehrmals tat, wird erkennen, dass dem Buch leider einiges fehlt. Es bleibt im Umgang mit alten Menschen und schwierigen Verhältnissen untereinander keine Zeit für solche bzw. für diese Art der Worte. Es sind Zeiten in denen Schmerz und über die eigenen Grenzen zu gehen, versuchen das Beste draus zu machen und eben keinen Applaus benötigen, auch nach dem Tod der Betroffenen nicht, sondern ein reflektierter Umgang. Alles wirkt so gewollt und mit Lebenssprüchen untermalt, die wir alle eh schon kennen und leider in solchen Situationen nichts bringen und alles andere mehr Hoffnung und Lachen gibt. In Anbetracht dessen, dass Norbert Kron wirklich sehr gute, grandios geschriebene Bücher voller Tiefe herausbrachte-ist es sehr schade, dass diesem Buch dies fehlt und oft nicht genauer hinterfragt und hingesehen wird. Denn das ist bei der Thematik in allen Bereichen und auch in den Medien sehr wichtig. Leider keine Empfehlung. Denn Tiefe ist nicht immer etwas zu sagen, Dialoge zu fassen, sondern alles zu sehen und zu fühlen. So sehr dies auch versucht wird, es einige warme Worte hat, kommt das Wesentliche an der Thematik und dem Sein mit älteren Menschen, Schwierigkeiten nicht rüber. Es wirkt leicht unterkühlt und mehr mit dem Sein einiges getan zu haben und „Schaut her“, was sehr schade ist, da so viele so viel mit älteren Menschen und/oder auch mit sogar Demenz-Betroffenen leisten. Gern würde ich, das Buch empfehlen, kann es aber leider gar nicht, was mir auch leid tut. Aber zu dieser Thematik gibt es viel bessere Bücher, die richtig tief gehen und ein Verstehen in allem in jeder Zeile zeigen.

  • Bewertung

    2/5

    18.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Verliert sich in Dialogen und in Eigenlob

    Der Witz am Anfang ist nicht jüdisch und dann beginnt es das Leben mit einer Mutter, die sehr alt aber sehr bestimmt, oft auch bissig ist. Alles nicht einfach und etwas, dass viele von uns sehr gut von alten Tanten, den Großeltern oder eigenen Eltern oft sogar noch mit Demenz und Pflege kennen. Doch hier wird einiges beschrieben, was dennoch nachdem Lesen erstmal nur bis zur Mitte an Eigenlob und leider auch an grenzwertigen Humor erinnert, was dann leider etwas merkwürdig wirkt. Vielleicht wie ein Abarbeiten mit zu wenig Abstand danach. Natürlich gibt es manchmal auch etwas zu lachen bei solchen Fällen, aber hier gibt es kein Halten dessen und so ist es gar nicht, nie! Seite um Seite mündet es neben nicht sehr sprachgewandten und nicht wortausschöpfender Sprache leider in Phrasen, einigen Wiederholung und in kurzen aber immer wieder kehrenden Zeilen, ähnlichen Situationen und Dialogen und somit leider auch von einer gewissen Respektlosigkeit und sich selbst als gut darzustellen. So sehr es Ähnlichkeiten gibt, bleibt das Buch auch nach dem Auslesen leider mit einem komischen Beigeschmack zurück. Wer sich mit älteren Menschen, Pflege, auch Demenz und alles auskennt, dies mehrmals tat, wird erkennen, dass dem Buch leider sehr vieles fehlt. Es bleibt im Umgang mit alten Menschen und schwierigen Verhältnissen untereinander keine Zeit für solche Worte. Es sind Zeiten in denen Schmerz und über die eigenen Grenzen zu gehen, versuchen das Beste draus zu machen, keinen Applaus benötigen, auch nach dem Tod der Betroffenen nicht, sondern ein reflektierten Umgang. Alles wirkt so gewollt und mit Lebenssprüchen untermalt, die wir alle eh schon kennen und leider in solchen Situationen nichts bringen und alles mehr Hoffnung und Lachen gibt. In Anbetracht dessen, dass Norbert Kron wirklich sehr gute, grandios geschriebene Bücher voller Tiefe herausbrachte-ist es sehr schade, dass diesem Buch dies alles fehlt und oft nicht genauer hinterfragt und hingesehen wird. Denn das ist bei der Thematik in allen Bereichen und auch in den Medien sehr wichtig.

  • Klaus

    5/5

    25.06.2025

    eBook (ePUB 3)

    Hoch emotional

    Die Beziehung zu den eigenen Eltern ist ja nicht immer einfach, erst kümmern sie sich um einen, später kümmert man sich um sie, Konflikte sind da vorprogrammiert. Autor Norbert Kron kann ein Lied davon singen, Mutter Ida mag zwar alt geworden sein, ihre Bissigkeit hat sie allerdings noch lange nicht verloren. Sehr einfühlsam und ehrlich erzählt der Autor, wie das Älterwerden seiner Mutter immer mehr Bereiche der Mutter-Sohn Beziehung beeinflusst und belastet, wie sie immer hilfebedürftiger wird, diese aber vehement ablehnt, wie sie immer mehr Aufmerksamkeit einfordert, andererseits aber auf ihrer Eigenständigkeit besteht, wie sie die jüngere Schwester drängt vorzusorgen, selbst aber die Zügel nicht aus der Hand geben will, aus Angst, ihr Heim zu verlieren. Er erzählt wie schwer das Zusammenleben mit der Mutter wird, wie kräftezehrend die immer häufiger werdenden Besuche und wie das "sich um sie kümmern" einen immer größeren Teil des eigenen Lebens einnimmt. Und schließlich ist da ja auch nicht nur die Mutter, sondern auch deren Schwester, obwohl jünger bereits schwer dement und ein guter Freund der Familie. Demenz ist ein großes Thema im Buch und im Leben des Autors, denn nach der, liebevoll Annerl genannten jüngeren Schwester, erkrankt auch seine Mutter an dieser heimtückischen Krankheit. Mit einem Augenzwinkern und trozdem angemessenem Ernst erzählt er vom alltäglichen Wahnsinn im Dschungel der Pflegekassen, von der mühsamen Suche nach einem Heimplatz, oder einem empathischen Pflegedienst und all das auch oft genug im Alleingang und gegen den Willen des Pfleglings, der dafür keine Veranlassung sieht. Er nimmt den Leser mit bei Besuchen im Heim und beschreibt dabei den geistigen und körperlichen Verfall der geliebten Angehörigen, das es einem in der Seele wehtut. Und zwischen all dem setzt er die Vergangenheit der Eltern in Szene, die Flucht der Mutter als junges Mädchen aus der böhmischen Heimat, später die schwere Erkrankung des Vaters und auch das ein, oder andere Familiengeheimnis. Er zeichnet ein Bild seiner Mutter, das Bild einer Familie, einer ganzen Generation und das Bild einer heimtückischen Krankheit, die sich anschleicht, langsam aber mit einer Zerstörungskraft, wie sie ihres gleichen sucht in der Medizin, eine Krankheit, die einem die Erinnerungen nimmt und einen am Ende wieder zum Kind macht, eine Krankheit, die wie nur wenige die Diskussionen darüber anstößt, wann ein Leben noch lebenswert ist. Ich habe selten ein Buch gelesen, bei dem ich so herzlich gelacht, aber auch schon nach wenigen Seiten so schlimm geweint habe. Die Geschichte ist so persönlich, aber passt in vielen Einzelheiten auch auf ganz viele andere Betroffene. Jeder, der mit dem Thema Demenz in Familie, oder bei Freunden schon zu tun hatte wird sich hier wiederfinden, entweder in einer der vielen, fast absurd komischen Situationen, in einer der traurigen, in einer der hilflosen, oder aber auch in einer der beängstigenden, gefährlichen, in denen man eigentlich nicht mehr will und kann, aber eben muss. Dieses Buch hat mich berührt, wie schon länger keines mehr und ich möchte mich herzlichst beim Autor dafür bedanken, dass er diese intimen Momente mit dem Leser teilt.

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