In einem griechischen Bergdorf leiten die zwölf Raunächte mit besinnlichen Ritualen und winterlichen Festen den Jahreswechsel ein. Doch einer alten Legende zufolge stehlen sich in dieser Zeit auch die dämonischen Kalikanzari in das Dorf und opfern ein Menschenleben. Als die 22-jährige Daphne kurz nach der Weihnachtsmesse eine junge Frau kennenlernt, fühlt sie sich sofort zu ihr hingezogen. Während der Feierlichkeiten im Dorf kommt Daphne der mysteriösen Ioanna immer näher. Doch Ioanna hütet ein Geheimnis und ihre Liebe kann außerhalb der Raunächte nicht existieren …
Kundinnen und Kunden meinen
4.2/5.0
Bewertung
5/5
06.04.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Intensiv, herzzerreißend und düster
Erste Gedanken: Nenas Bücher begleiten mich schon seit mehreren Jahren. Bisher habe ich beinahe jede Geschichte der Autorin gelesen und muss sagen, dass ich mich noch nie so sehr auf ein Buch wie auf dieses hier gefreut habe!
Das Cover: Mysteriös und einfach nur schön! Die gesamte Aufmachung mit dem illustrierten Vorsatzpapier, dem roten Farbschnitt und der Veredlung unter dem Schutzumschlag – einfach nur wunderschön! Nicht nur thematisch auf den Punkt (das anatomische Herz), sondern auch toll umgesetzt!
Die Handlung: Daphne lebt in einem kleinen, griechischen Bergdorf, welches an den Raunächten von dämonischen Kalikanzari heimgesucht wird. Nach jener Nacht wird ein Menschenleben geopfert – den Tod kann jede Person aus dem Dorf treffen. Plötzlich tritt um die Raunächte herum Ionna in Daphnes Leben und stellt ihre Gefühlswelt komplett auf den Kopf. Doch Ionna ist nicht ohne Grund im Bergdorf, sondern hütet ein düsteres Geheimnis, welches ihre gesamte Beziehung zerstören könnte…
Meine Meinung: Auf diese Geschichte habe ich mich 2024 am meisten gefreut. Als ich angefangen hatte merkte ich jedoch, dass ich doch ein bisschen brauchte, um in die Geschichte einzufinden. Das Buch wird abwechselnd aus der Gegenwart und Vergangenheit erzählt, was doch ein wenig Eingewöhnungszeit brauchte. Doch rückblickend hätte die Autorin keine bessere Erzählweise wählen können – ansonsten würde sich die Gegenwart in der Geschichte nicht so intensiv und schmerzhaft anfühlen. Insgesamt ist es eine sehr tragische Geschichte, die voller Düsternis und Phantastischem ist. Doch es gibt nicht nur dunkle Momente. Durch das gesamte Buch zieht sich so viel Hoffnung und Liebe – es war einfach die perfekte Mischung! Beim letzten Drittel konnte ich die Geschichte kaum aus der Hand legen und beendete es in einem Rutsch. Noch immer denke ich viel an das Buch zurück und ich finde das spricht sehr für Nenas Schreibtalent!
Die Charaktere: Daphne und Ionna sind so voller Schmerz, der stets greifbar war. Ich habe bei beiden unglaublich mitgelitten und ihnen nur das Beste gewünscht. Auch verschwimmen hier die Grenzen zwischen „gut“ und „böse“, was alle Charaktere um Einiges spannender gemacht hat. Doch besonders die Liebesgeschichte zwischen den beiden Protagonistinnen hat mich unglaublich berührt. Im deutschsprachigen Raum gibt es immer noch viel zu wenig queere Liebesgeschichten zwischen Frauen (und vor allem im Fantasygenre), weswegen ich umso dankbarer für Nenas Dilogie bin!
Fazit: Von mir eine absolute Empfehlung! Am Anfang ein wenig Geduld mitbringen – danach ist das Buch kaum noch aus der Hand zu legen. Von mir gibt es hier 4,5/5 Sternen und eine klare Leseempfehlung!
Bewertung
aus Kamp-Lintfort
5/5
18.01.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Lesehighlight
Mitten im Sommer in den tiefsten Winter einzusteigen war nicht unbedingt mein Plan, aber als dieses Buch erschienen ist, musste ich es sofort lesen. Trotz der Hitze, die in meinem Rücken gebrannt hat, hat es nur ausgereicht meine Augen zu schließen und den Schnee zu spüren, den ich in Deutschland so sehr vermisse. Griechenland war ein Setting von dem ich mir jetzt einfach nur mehr wünsche. Die düstere Magie in dem Buch hat mich einfach vollkommen eingenommen, verbunden mit der Liebesgeschichte. Es war so ein intensives Erlebnis an Gefühlen. Ich würde behaupten, dass die Geschichte nur von den Gefühlen lebt und das dies auch genau der Effekt sein sollte, der bei Leser*innen hervorgerufen werden sollte, immerhin dreht sich die ganze Magie rundherum um die Gefühle, die man fühlt. Obwohl dieses Buch immer wieder in einer kurzen Zeitzone spielt, schaffen es die wenigen Tage, die die Hauptfigur zusammen haben, mich komplett einzunehmen. Ja, diese Liebe ist toxisch und basiert auf Einsamkeit, die zwei Menschen zusammen bindet, aber ich wollte diese Liebe spüren. Ich wollte die pure Verzweiflung spüren und genau das konnte ich auch. Gegen Ende war es nur noch eine Achterbahn der Gefühle, ich war so voll gepumpt mit Adrenalin, dass ich nachdem Buch erstmal in meiner Wohnung herumlaufen musste um diese Energie loszuwerden. Ich habe mich nach Band 2 verzehrt und nach all den Gefühlen, die ich selbst beim lesen gefühlt habe. Ich habe selten so viele komplexe Beziehungen innerhalb eines Buches gelesen und ich bin gespannt, wie es in Band 2 ausgehen wird
BinesBookSoul
5/5
28.11.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
**Düster, mystisch, tragisch und herzzerreißend!**
Als begeisterte Leserin der vorherigen Werke der Autorin war es für mich selbstverständlich,
auch ihre neue Reihe zu entdecken. Hier ist mein Fazit zum ersten Band.
In einem malerischen griechischen Bergdorf kündigen die zwölf Raunächte den Jahreswechsel an. Eine alte Legende besagt, dass in dieser mystischen Zeit die dämonischen Kalikanzari ein Menschenleben fordern.
Die 22-jährige Daphne trifft kurz nach der Weihnachtsmesse auf die geheimnisvolle Ionna und spürt sofort eine unwiderstehliche Anziehung. Doch schon bald wird klar, dass Ionna ein düsteres Geheimnis verbirgt, das unaufhaltsam ans Licht drängt. Die Beziehung der beiden ist nicht nur romantisch, sondern auch dramatisch und spannend – ein Spiel aus Emotionen und Enthüllungen.
Nena Tramountanie gelingt es meisterhaft, in der winterlichen Kulisse des verschneiten Bergdorfs griechische Mythologie, Sagen und Romantik miteinander zu verweben. Ihr bildhafter und fließender Schreibstil zieht den Leser in die Geschichte hinein und lässt ihn die intensiven Gefühle der Protagonisten hautnah miterleben.
Wir erleben hier Zeitsprünge, und die Geschichte ist jeweils aus der Ich-Perspektive geschrieben. Daher musste ich mich ein bisschen mehr konzentrieren, um alle Handlungen mitzuerleben, was ich jedoch durchaus genossen habe.
Diese wundervolle, queere Lovestory entfaltet sich auf melancholische und
herzzerreißende Weise und zieht den Leser in ihren Bann.
Es ist wichtig zu betonen, dass es in diesem Kontext auch um Selbstfindung und die Akzeptanz seiner selbst geht. Ich finde, das ist eine wunderbare Botschaft.
Ich kann es kaum erwarten, Band 2 zu lesen!
Dieses Buch verdient 5/5 ⭐️
Ocean
5/5
14.10.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Atmosphärisches Highlight
Meine Meinung zum Buch:
"Twelve of Nights: Das gestohlene Herz" von Nina Tramountani war für mich ein atmosphärisches Meisterwerk. Der super angenehme Schreibstil der Autorin hat mich absolut in den Bann gezogen und ich konnte und wollte das Buch kaum mehr aus der Hand legen.
Die Geschichte rund um Daphne, Ioanna und die Raunächte und die tiefen Emotionen, die sich zwischen den Buchseiten versteckten, haben mich richtig mitgenommen und mehr als sprachlos zurückgelassen. Das Buch war wie ein dunkler Wasserstrudel, der mich einfach nicht mehr losließ und die Charaktere hatten alle so eine besondere Tiefe und Vielschichtigkeit, dass sie mir total unter die Haut gingen.
Auch die pure Tragik der Liebe zwischen den beiden Protagonistinnen hat sich wie die Spitze eines Pfeils geradewegs in mein Herz gebohrt und einen bleibenden Eindruck hinterlassen, sodass ich mit Sicherheit noch eine ganze Weile an den Auftakt dieser fantastischen Dilogie zurückdenken werde, so viel ist sicher. Das Gesamtpaket des Buches war einfach der Hammer und dazu zählten natürlich auch die wahnsinnig faszinierenden und düsteren Mythen über die dämonischen Kalikanzari und das wunderbar passende Setting in dem verschneiten griechischen Bergdorf.
Insgesamt gesehen kann ich nur sagen, war dieses Buch hier ein mitreißendes Highlight für mich und ich freue mich schon wahnsinnig auf die Fortsetzung. Ich kann es nur allen wärmstens weiterempfehlen, die auf der Suche nach einer bittersüßen, queeren Romantasy Dilogie sind.
bluetenzeilen
5/5
09.10.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Spannend, Emotional, Melancholisch
Titel: Twelve of Nights - Das gestohlene Herz
Autorin: Nena Tramountani
Verlag: Piper
Preis: 20,00€
Seitenzahl: 432 Seiten
Inhalt:
In einem griechischen Bergdorf leiten die zwölf Raunächte mit besinnlichen Ritualen und winterlichen Festen den Jahreswechsel ein. Doch einer alten Legende zufolge stehlen sich in dieser Zeit auch die dämonischen Kalikanzari in das Dorf und opfern ein Menschenleben. Als die zweiundzwanzigjährige Daphne kurz nach der Weihnachtsmesse eine junge Frau kennenlernt, fühlt sie sich sofort zu ihr hingezogen. Während der Feierlichkeiten im Dorf kommt Daphne der mysteriösen Ioanna immer näher. Doch Ioanna hütet ein Geheimnis, und ihre Liebe kann außerhalb der Raunächte nicht existieren …
Meine Meinung:
Seit der "City of Elements"-Reihe von Nena Tramountani, welche die ersten Reihe der Autorin war und somit ihr Debüt bin ich ein großer. Ihre Geschichten begeistern mich seit Jahren und obwohl ich dann doch mehr ihre New Adult Titel gelesen habe und ihre Fantasy Bücher meistens ein wenig an mir vorbei gingen, freue ich mich nun darauf das eine neues Fantasy Dilogie der Autorin erschienen ist. Vor allem konnte mich das Setting und der Klappentext vom ersten Moment wahnsinnig neugierig machen, weswegen ich absolut gespannt war zu lesen, was in diesem Buch passieren wird. Somit konnte es gar nicht erwarten, "Twelve of Nights” zu beginnen und herauszufinden, welchen Verlauf die Geschichte nehmen wird.
Das Cover hat mich direkt ansprechen können. Es sieht einfach so großartig aus mit dem Herzen und den verschiedenen Elementen, so kann man einfach unglaublich viel entdecken. Vor allem bin ich auch immer begeistert, wenn man unter dem Schutzumschlag auch eine Veredlung entdecken kann und finde diese einfach nur absolut großartig. Man erkennt einfach, dass sehr viel Liebe in das Coverdesign und die Ausstattung gesteckt wurde.
In diesem Buch spielen die Rauhnächte eine Rolle, etwas von dem ich bereits öfter was gehört habe, mich aber nie wirklich mit auseinandergesetzt habe. Die Rauhnächte bestehen aus 12 Tagen und genau an diesen 12 Tagen ist es für Ioanna und Daphne möglich, sich zu sehen. So bekommen wir immer wieder in Rückblenden zu sehen, wie andere Rauhnächte zwischen ihnen verliefen, was dem Buch eine etwas melancholische Stimmung gegeben hat. Dennoch muss ich sagen, gab es auch viele schöne Momente, die mein Herz haben höher schlagen lassen, da auch die Emotionen so gut rübergekommen sind und ich so sehr mit ihnen mitgefiebert habe.
Alles hing sehr viel mit alten Mythen, Sagen und auch Aberglauben zusammen, was ein interessantes Thema war, da es nicht wie normalerweise in die Richtung von griechischer Mythologie ging mit Zeus und den anderen olympischen Gottheiten, sondern um Dämonen und Folklore was für mich einfach unglaublich spannend und fesselnd war. Dabei fand ich vor allem die Kalikanzari sehr interessant, da ich von ihnen noch nicht gelesen hatte und es mal etwas vollkommen Neues war. Diese fordern jedes Jahr in den Rauhnächten, wenn sie sich unter die Menschen schleichen ein Opfer, deren Herz sie stehlen.
Auch die queere Lovestory fand ich sehr schön ausgearbeitet. Ich liebe es einfach dass die Buchbranche immer offener wird und wir eine Liebesgeschichte zwischen zwei Frauen in diesem Buch haben, die zu dem ein Hardcover Format bekommen haben. Außerdem hat man die Anziehung, Intensität und vor allem auch den Schmerz zwischen den Beiden sehr gut gespürt. Wenn man nur 12 Nächte hat in denen sich eine Person, nicht mal an die andere erinnert, ist es nicht leicht eine Beziehung zu führen. Doch Ionna gibt nicht auf und auch Daphne merkt, wie viel sie für Ionna empfindet und so kämpfen sie Beide für das was ihnen so wichtig ist. Allerdings endet das Buch auch mit einem fiesen Cliffhanger, so das ich es nicht erwarten kann den zweiten Teil zu lesen, um herauszufinden, wie es weitergehen wird.
So haben wir hier auch ein griechisches Setting, etwas, das für mich auch vollkommen neu war. Wir befinden uns auf einem Bergdorf in Griechenland, dass mich schnell überzeugen konnte, da Nena Tramountani hier wirklich auf fantastische Weise diesen Ort beschrieben hat. Die ganze Atmosphäre war zudem sehr melancholisch und mystisch angelehnt, was dafür gesorgt hat das auch wenn die Handlung eher ruhig war und wir nicht unbedingt Plot Twists hatten, mir hin und wieder doch der Atem gestockt ist. Und obwohl das Buch eher in der Zeit nach Weihnachten spielt, passt die Geschichte für mich auch sehr gut zu den immer schneller dunkler werdenden Herbsttagen.
Der Schreibstil von Nena Tramountani konnte mich zudem auch sehr begeistern. Ich muss zugeben, dass ich bisher nur ein Fantasybuch der Autorin gelesen habe, bereue es aber nach “Twelve of Nights” sehr nicht bereits noch mehr Fantasytitel von ihr gelesen zu haben, da ich die Story einfach nur fantastisch fand. Die ganzen Ideen und die Sage wurden so wundervoll miteinander verwebt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte und mich schon riesig darauf freue, Band Zwei ganz bald zu lesen.
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5/5
19.10.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Griechische Legenden treffen auf...
Griechische Legenden treffen auf die mysteriöse Zeit der Raunächte.
Daphne trifft nach der Weihnachtsmesse auf die mysteriöse Ioanna und fühlt sich sofort zu ihr hingezogen. Doch Ioanna hütet ein dunkles Geheimnis, das ihre Liebe praktisch unmöglich macht.
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3/5
07.03.2025
eBook (ePUB 3)
Twelve of Nights
Mit Griechischer Mythologie hat man mich ja sofort, egal ob als klassische Sage oder neu verpackt in Romanform. An sich war Twelve of Nights auch keine schlechte Lektüre, mir hat nur irgendwas gefehlt um mich komplett zu packen. Die Charaktere sind toll, sehr nachvollziehbar und realistisch, auch wenn ich mit dem Wechsel der Sichtweisen hin und wieder durcheinander gekommen bin. Das ist aber glaube ich ein "Ich Problem". Den zweiten Band werde ich auf jeden Fall irgendwann lesen, da habe ich aber keinen Stress.
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