Produktbild: Die Schwestern von Krakau

Die Schwestern von Krakau Roman

65

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

1175

Erscheinungsdatum

27.12.2024

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

576 (Printausgabe)

Dateigröße

3242 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641281137

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ePUB

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Verkaufsrang

1175

Erscheinungsdatum

27.12.2024

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

576 (Printausgabe)

Dateigröße

3242 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641281137

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  • Bewertung

    5/5

    24.02.2025

    eBook (ePUB)

    Die Schwestern von Krakau

    Bettina Storks recherchiert sehr gut und das Buch ist den Tatsachen entsprechend sehr gut geschrieben. Es ist sehr interessant zum Lesen und vermittelt die Situation der Judenverfolgung wahrheitsgetreu. Es ist sehr interessant wie sie immer hin und herswitcht. Es ist nicht das erste Buch, das ich von der Autorin lese. Ich kann das Buch wärmstens empfehlen.

  • Bewertung

    aus München

    5/5

    28.01.2025

    eBook (ePUB)

    Eine Geschichte, der mich…

    Eine Geschichte, der mich bewegt und ergriffen hat Da ich vor einigen Jahren selbst in Krakau war und mir diese wundervolle Stadt angeschaut habe, war ich sehr gespannt, auf den neuen Roman „Die Schwestern von Krakau“ von Bettina Storcks. Und ich wurde nicht enttäuscht. Durch einen Zufall stößt Édith, die seit vielen Jahren in Baden-Baden lebt und dort mit ihrem Mann Felix ein Architekturbüro betreibt, nach dem Tod ihres Vaters Simon in Paris in seinem Zimmer auf Aufzeichnungen, die belegen, dass er anscheinend durch die Familie Mercier angenommen wurde. Sein jüdischer Vater scheint ein Opfer der Razzia im Juli 1942 geworden zu sein. Doch was ist aus seiner Mutter Helene geworden? Und wie ist Simon zu den Merciers gekommen? So viele Fragen, die der alte Herr mit ins Grab genommen hat. Édith stößt auf die Telefonnummer einer Apotheke in Fellbach bei Stuttgart und erfährt hier von ihrer Verwandtschaft, von der sie bisher nichts geahnt hatte. Zusammen mit ihrer Cousine Tatjana König macht sie sich auf die Suche nach Antworten auf die vielen Fragen… Schon im Prolog, der mich in die Zelle Nr. 15 zu der 1943 in Krakau meistgesuchten Widerstandskämpferin Gusta Dawidson Draeger führt, hatte ich Gänsehaut. Und die zog sich immer wieder über meinen Rücken, wenn ich in die damaligen Geschehnisse eingetaucht bin. Mit Tatjana begebe ich mich nach Krakau auf Spurensuche zu ihrer Familiengeschichte in der ihre Großmutter Lilo eine große Rolle spielt. Sie, eine Volksdeutsche, absolviert in der Apotheke unter dem Adler bei dem Polen Tadeusz Pankiewicz mitten im jüdischen Viertel ihre Ausbildung zur Apothekerin. Hier steht Lilo bald vor einer schwerwiegenden Entscheidung. Derweil macht sich Édith in Paris auf, Antworten zu Lilos Schwester Helene zu finden, die 1936 aus Krakau nach Paris durchbrannte. Hier hieß es in ihrer Familie, Helene und ihr Sohn Simon seinen bei einer in Paris grassierenden Seuche ums Leben gekommen. Bettina Storcks hat mich mit dieser emotionalen Geschichte sehr schnell in die Geschehnisse von damals und auch heute hinein gezogen. Sie hat mich aufgewühlt und auch immer wieder an meine Mutter und vor allem meine Großeltern denken lassen, die fast nichts über diese Zeit in Polen erzählt haben. Das alles ist in unserer Familiengeschichte auch unter dem Mantel des Schweigens verborgen geblieben. Bestimmt hat mich dieses Buch auch deshalb so berührt und zum Teil betroffen gemacht. Die Autorin schreibt sehr ausdrucksstark über die Schrecken des Holocaust und über die Grausamkeiten, die die Menschen der jüdischen Gemeinde erleiden mussten. Aber auch über den Widerstand, den einige mutige Menschen leisten und über die Veränderungen in Krakau selbst, erfahre ich einiges. Historisch belegte Fakten und fiktive Schicksale und Geschehnisse verknüpft die Autorin darin gekonnt zu einer glaubwürdigen Handlung. Durch kleine romantische Ausflüge bekommt die Geschichte noch mehr Tiefe und Emotionen. Um einen besseren Überblick über die verschiedenen Zeiten und Handlungsstränge zu behalten, bekomme ich vor jedem neuen Kapitel den Namen derjenigen um die es gerade geht und den Ort und die Zeit der Handlung. Außerdem finde ich zu Beginn des Buches einen Überblick über die Figuren der Familien Wagner, Wagner-König und Mercier. Am Ende der Geschichte, hinter dem interessanten Nachwort der Autorin, bekomme ich eine Auflistung der historischen Figuren und der wichtigsten historischen Ereignisse, die für die Romanhandlung relevant sind. Ich habe ein total bewegendes und sehr emotionsgeladenes Buch gelesen, das mir noch lange in Erinnerung bleiben wird. Mein erstes Lesehighlight in diesem Jahr.

  • Bewertung

    aus Heek

    5/5

    22.01.2025

    eBook (ePUB)

    lesenswert

    Das Buchcover passt sehr gut zur Geschichte und Handlung dieses historischen Romans. Man merkt, dass die Autorin sehr gut und ausfühtlich für dieses Buch recherchiert hat. Sie hat diese Geschichte nach einer wahren Begebenheit mit viel Einfühlungsvermögen erzählt. Der Leser erfährt viel aus dieser Zeit, die nicht gerade einfach war. Der Autorin ist gelungen, die Geschichte so zu erzählen, dass man sich als Leser vieles bildlich vorstellen kann. Die Kapitel wurden aus der Sicht der jeweiligen Person erzählt. Mir hat auch gefallen, dass das Buch in der Gegenwart und in der Vergangenheit spielt. Ich halte es für wichtig, dass diese historischen Ereignisse nicht verloren gehen.

  • hasirasi2

    aus Dresden

    4/5

    07.02.2025

    eBook (ePUB)

    Das große Schweigen Paris…

    Das große Schweigen Paris 2017: Nach dem Tod ihres Vaters Simon entdeckt Édith, dass er deutsch-polnisch-jüdische Eltern hatte, in den Wirren des 2.WK aber in der französische Familie Mercier gelandet und aufgewachsen ist. Édiths Tante Adi, Simons (Zieh?-)Schwester ist älter als er und behauptet, er wäre nicht adoptiert, sondern ihr richtiger Bruder. Doch in Simons Unterlagen findet Édith die Namen seiner leiblichen Eltern, Samuel Altmann und Helene Wagner, und den Hinweis auf Verwandte in Fellbach. Dort leben Dora und Tatjana, die Tochter und die Enkelin von Helenes schon verstorbener Schwester Lilo. Sie wussten, dass Helene ein Kind hatte, das aber angeblich mit ihr zusammen mit 4 Jahren gestorben ist. Dora geht das alles zu nah, sie kann sich (noch) nicht damit befassen. Aber Édith und Tatjana forschen in Paris und Krakau, wo die Familie Wagner damals gelebt hat, nach. Dabei stoßen sie auf die „Apotheke unter dem Adler“, in der Lilo gearbeitet hat, die aber auch eine Anlaufaufstelle für Verfolgte und Widerständler war. Bettina Storks verbindet die Geschichte des polnische Widerstandes mit der einer deutschen Familie, die schon mehrere Generationen vor dem 2. WK in Krakau lebte und plötzlich von einer Minderheit zur Besatzungsmacht wird, sowie deren Nachfahren Jahrzehnte später, die so gut wie nichts aus dieser Zeit wissen. „Für mich war Krakau immer eine Stadt, die wir unter einer Nebelglocke liegt. Fremd, undurchdringbar, geheimnisvoll. Auf diese Weise habe ich das Schweigen meiner Großmutter mitgetragen.“ (S. 113) Dabei wird die Handlung überwiegend aus Lilos Sicht ab 1941 und Tatjanas und Édiths heutigem Blickwinkel erzählt. Die historischen Rückblicke stützen sich auf das Tagebuch der Widerstandskämpferin Gusta Draenger und die Memoiren des Krakauer Apothekers Thadeusz Pankiewicz, die wichtige Rollen im Buch spielen. Mich haben vor allem Gustas und Lilos Geschichten gefesselt. Gusta wird zusammen mit ihrem Mann zu einer Leitfigur des jüdischen Widerstandes, schreibt nach ihrer Verhaftung heimlich ihre Erlebnisse auf und kann sie vor den Nazis verstecken. Lilo ist schon 30 aber noch ledig, lebt bei ihren Eltern und arbeitet in Pankiewicz‘ Apotheke. Lilo und ihre Schwester Helene wurden streng katholisch erzogen. Helene ist aber schon vor Jahren aus der Familie ausgebrochen und nach Paris gegangen. Seitdem ist sie zu Hause einerseits eine Persona non grata, wird Lilo wegen ihrer Schönheit und Intelligenz andererseits aber immer als Vorbild hingestellt. „Je länger Helene fort war, desto stärker schien deren Aura in der Villa zu strahlen, und Lilo blieb nur der Schatten.“ (S. 282) Dass sie weiter in der Apotheke des Ghettos arbeitet, stört ihre Eltern besonders, auch, weil es gefährlich ist. Als sie entdeckt, welche Rolle Thadeusz im Widerstand spielt, muss sie sich entscheiden, auf welcher Seite sie stehen will. „Haltung und Handeln sind oft zwei verschiedene Dinge. Besonders in diesen Zeiten, wo alles verdreht ist.“ (S. 202) Sie ist zwischen der Pflicht gegenüber ihren Eltern und dem von der Kirche gepredigten Mitgefühl und Nächstenliebe hin- und hergerissen. Und nur das polnische Hausmädchen Zofia scheint zu sehen, was sie alles leistet. Während mir die Erzählstränge der Vergangenheit gut gefielen, hatte ich mit denen in der Gegenwart so meine Probleme. Édith und Tatjana sind um die 50, gestandene Frauen, leben aber unbewusst mit den Erlebnissen, Erfahrungen und vor allem dem Schweigen ihre Vorfahren. Sie kreisen viel um sich selbst, alles wird bis ins Detail analysiert. Tatjana lernt in Krakau den Historiker Adam kennen, der Pankiewicz‘ Nachlass verwaltet und in meinen Augen ein sehr voreingenommener und unsympathischer Charakter ist. Obwohl sie das ähnlich empfindet, wehrt sie sich kaum, sondern gibt ihm in allem Recht. Bettina Storks „Die Schwestern von Krakau“ ist ein bewegendes Buch #gegendasvergessen, ein Zeitzeugnis des jüdischen Widerstandes gegenüber dem „normalen“ Leben in Krakau, beruhend auf wahren Begebenheiten. Lilo, Gusa, Pankiewicz und ihre Weggefährten haben mir imponiert. Aber leider haben mich der häufige Wechsel der insgesamt 4 Erzählstimmen und die verschiedenen Zeitstränge etwas gestört, da der Lesefluss dann immer unterbrochen wurde. Es hätte mir gereicht, wenn die Handlung auf die Vergangenheit beschränkt worden wäre.

  • Buchwurm05

    5/5

    28.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Krakau im 2. Weltkrieg.

    Inhalt: Paris 2017. Nach dem Tod ihres Vaters Simon Mercier findet Èdith zufällig Unterlagen, die darauf hinweisen, dass Simon wohl nicht der leibliche Sohn der Familie Mercier war. Tante Adi, die als einzige noch etwas wissen könnte, schweigt. Eine erste Recherche führt Èdith in die Nähe von Stuttgart zu Tatjana, eine bisher unbekannte Großcousine von ihr. Tatjanas Großmutter stammte aus Polen und hatte bis kurz vor Ende des 2. Weltkrieges in Krakau gelebt, allerdings immer über die Zeit geschwiegen. Tatjana fährt nach Krakau und lernt dort den Historiker Adam kennen. Gemeinsam begeben beide sich auf eine emotionale Zeitreise..... Leseeindruck: "Die Schwestern von Krakau" spielt auf 2 Zeitebenen. In 2017 reist Tatjana nach Krakau, um mehr über ihre Großmutter Lilo und deren Wurzeln zu erfahren. Dabei behilflich ist ihr der Historiker Adam. Beide begeben sich auf eine Zeitreise zurück in den 2. Weltkrieg. Krakau war von den Deutschen besetzt, die polnischen Einwohner wurden unterdrückt und die Juden in einem Ghetto zusammen gepfercht. Lilo erfährt, dass ihre Großmutter früher in einer Apotheke mitten im Ghetto gearbeitet hat. Offizielle Unterlagen dazu gibt es jedoch nicht. Was war also passiert? Während Adam und Tatjana nur spekulieren können, konnte ich als Leserin in einem 2. Erzählstrang, der in den Jahren des 2. Weltkrieges in Krakau spielt, hautnah erfahren was damals passierte. Das hat mich teilweise schockiert. Zudem habe ich noch einiges geschichtliches über den Widerstand der Juden und der polnischen Bevölkerung gelernt. Gegen Ende erfährt man, bei einem passenden Setting, dann auch wie Simon als Kind in die Familie Mercier kam. Fazit: "Die Schwestern von Krakau" ist keine leichte Kost. Ausgehend vom damaligen Wiederstand der Juden im Krakauer Ghetto wird eine fiktive Geschichte um Lilos Familie erzählt, die so oder so ähnlich stattgefunden haben könnte. Mich hat der Roman zum Nachdenken angeregt. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

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