Produktbild: Das Mädchen mit dem Heiermann
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Tanja Bogusz

1. Das Mädchen mit dem Heiermann

Das Mädchen mit dem Heiermann Großwerden auf St. Pauli

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Jutta Seifert

Spieldauer

6 Stunden und 20 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

16.07.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

58

Verlag

Hierax Medien

Sprache

Deutsch

EAN

9783863526917

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Jutta Seifert

Spieldauer

6 Stunden und 20 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

16.07.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

58

Verlag

Hierax Medien

Sprache

Deutsch

EAN

9783863526917

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  • Odilie

    aus Bremen

    5/5

    11.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Das Radiogespräch machte mich neugierig!

    Vor kurzem konnte ich Frau Bogusz eine Stunde morgens im DLF Kultur hören. Was diese Wissenschaftlerin, Forscherin, Soziologin über ihre prekäre Kindheit auf dem Kiez erzählte, machte mich sehr neugierig auf das Buch. Sie sprach völlig unaufgeregt über ihr Aufwachsen und mit so ehrlicher Zuneigung über die Menschen um sich herum, daß ich es unbedingt ausführlicher lesen wollte. Das Buch ist genauso lesenswert, wie das Gespräch hörenswert war! Die Autorin öffnet mir mit Nachdruck die Augen für die Würde der Menschen über die ich (wir?) sonst gerne angelegentlich hinweg sehe/sehen! Sehr lesenswert!

  • friederickes Bücherblog

    aus Berlin

    4/5

    23.08.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Drei Frauen und ihr nicht alltägliches Leben

    Die Geschichte: Die Autorin erzählt vom Leben ihrer Oma, die als Damenringkämpferin auf dem Kiez in Hamburg arbeitet und nach ihrer Trennung von ihrem Mann ihre Kinder lieber ins Heim gibt, als sie in ihrem Umfeld aufwachsen zu lassen. Ihre Tochter Barbara flüchtete später und versteckte sich. Und auch Barbara, die ihre Mutter in ihrem Alltag als Kind sehr vermisst hat, mutet ihrer Tochter zu, sehr viel alleine zu sein, während sie ebenfalls auf dem Kiez arbeitet. Allerdings zieht sie mit Tanja in einen anderen Stadtteil und sorgt dafür, dass diese niemanden erzählt, wo und womit ihre Mutter und ihre Oma ihr Geld verdienen. Daher ist das Mädchen Tanja nicht den üblichen Klischees und Vorurteilen von St. Pauli ausgesetzt. Ihr Weg führt sie später nicht in die Fußstapfen ihrer Mutter. Das Cover: Ein schlichtes Cover in zarten Farben mit einem Blick nach St. Pauli in Hamburg. Zusammen mit dem Klappentext eine in sich stimmige Buchpräsentation. Meine Meinung: Die Autorin betrachtet nach ihrer Rückkehr das Leben ihrer Familie in Hamburg. Es sind tatsächlich gelebte Leben und die haben mich sehr beeindruckt. Drei Frauen, die in ihrer Zeit einen nicht leichten Lebensweg gegangen sind. Die Autorin erzählte aus der Ich-Perspektive, schon als Kinder, was dem Buch Tiefe gibt, denn Kinderseelen offenbaren schnell ihre innere Befindlichkeit. Irritiert haben mich die Momente, wo ein kleines sechsjähriges Mädchen nicht als solches auf seinen berührenden Alltag und die eingeflossene Zeitgeschichte altersgetreu eingeht, sondern als kluge Erwachsene. Das verflüchtigt sich aber mit zunehmenden erwachsen werden. Die Schauplätze sind bildhaft stark beschrieben. Die Sprache der Autorin vielseitig und teilweise poetisch. Mein Fazit: Eine Lebensgeschichte von drei Frauen, die sehr interessant ist. Familiärer Zusammenhalt, beruflicher Aufstieg und wie im Klappentext beschrieben, unstillbare Neugier, sind die Zutaten einer spannenden Lebensgeschichte. Gerne gebe ich meine Leseempfehlung. Heidelinde von Friederickes Bücherblog

  • Mirja103

    aus Hamburg

    3/5

    19.07.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ungewöhnliche Frauen

    Die Autorin erzählt von ihrer Kindheit auf dem Kiez und dem Leben ihrer Großmutter und Mutter. Ihre niederländische Oma hat ein paar Jahre nach dem Krieg als Ringkämpferin auf dem Kiez gearbeitet. Da dies aus damaliger Sicht kein Umfeld für Kinder war, durften die Kinder auch nach Trennung der Eltern nicht bei ihr Leben. Aufgrund des Einkommens und ihrer Lust am Auftritt hat sie ihren Job auch nicht gewechselt, nachdem ihre Kinder ins Heim mussten. Ihre Tochter flieht von dort uu ihr und mit Tricks kann sie sich zur Volljährigkeit verstecken. Obwohl sie ihre Mutter selber sehr vermisst hat, lässt sie ihre eigene Tochter wegen ihrer Arbeit als Barfrau auf dem Kiez ebenfalls sehr viel allein. Die Autorin genießt einerseits die Freiheit, die sie von ihrer Mutter erhält und ist sehr selbstständig, andererseits wünscht sie sich aber mehr Zeit mit ihrer Mutter und mehr Fürsorge. Dies wird vor allem nach dem Wegzug vom Kiez deutlich. Die Einblicke sind interessant, aber stellenweise fühlt es sich an, als ob noch schnell ein weiterer Aspekt aufgezählt wird. Es geht auch insgesamt um das Leben der Autorin und nicht nur um die Kindheit auf dem Kiez. Erschreckend finde ich, dass sie so lange verschweigen musste, was ihre Großmutter und Mutter beruflich machen, weil die Tätigkeit auf dem Kiez in der Gesellschaft generell als kriminell angesehen wurde.

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