De Bon Coeur | De Bunker Marianne Berenhaut
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- Deutsch, Englisch, Französisch ausgewählt
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
07.05.2025
Abbildungen
90, Zahlreiche Farbabbildungen
Herausgeber
Kerstin Weber / Kunsthalle Recklinghausen Nico AnklamVerlag
Distanz VerlagSeitenzahl
124
Maße (B/H)
20/26 cm
Gewicht
630 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch, Englisch, Französisch
ISBN
978-3-95476-694-9
Eine übersehene Pionierin der Konzeptkunst
Marianne Berenhaut (geb. 1934 in Brüssel, lebt und arbeitet in Brüssel und London) überlebte als jüdisches Kind in Belgien die Kriegsjahre und schafft seit den späten 1960er-Jahren skulpturale Installationen, deren historische Schwere und spielerische Leichtigkeit in dieser Kombination ihres Gleichen suchen. Ihr Werk, das lange unent deckt blieb, reiht sich ein in das Schaffen von Künstler*innen wie Louise Bourgeois (1911–2010), Christian Boltanski (1944–2021) oder auch Emilia (geb. 1945) und Ilya Kabakov (1933–2023).
Die Monografie
De Bon Cœur | De Bunker
zeigt ausgehend von der Ausstellung in der Kunsthalle Recklinghausen erstmals einen Überblick über Berenhauts Arbeiten – darunter Arrangements aus Objets trouvés, Skizzenbücher und Installationen von den 1960er-Jahren bis heute. Der Ausstellungsort, ein ehemaliger Hochbunker aus dem Zweiten Weltkrieg, ist als Gebäude selbst wie eines von Berenhauts Objekten: ein umgewandelter Container von Geschichten des Schmerzes als Möglichkeit des Neuanfangs. Die Essays schrieben Nico Anklam, Michel Kolenberg und Nadine Plateau.
An Overlooked Pioneer of Conceptual Art
The daughter of Jewish parents, Marianne Berenhaut (b. Brussels, 1934; lives and works in Brussels and London) survived the war years in Belgium. Since the late 1960s, she has been making sculptural installations whose deft conjunction of historic gravitas and playful lightness is unparalleled. Her oeuvre, which remained undiscovered for many years, may fitly be compared to those of Louise Bourgeois (1911–2010), Christian Boltanski (1944–2021), or Emilia (b. 1945) and Ilya Kabakov (1933–2023).
Based on the exhibition, the monograph
De Bon Cœur | De Bunker
is the first to showcase an overview of Berenhaut’s artistic output—including arrangements of objets trouvés, sketchbooks, and installations from the 1960s to the present day. The building of the exhibition venue, a former high-rise bunker from the Second World War, is itself like one of Berenhaut’s objects: a transformed container of stories of pain as a possibility of new beginnings. With essays by Nico Anklam, Michel Kolenberg, and Nadine Plateau.
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