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Produktbild: Ein klarer Tag
Artikelbild von Ein klarer Tag
Carys Davies

1. Ein klarer Tag

Ein klarer Tag Roman

Gesprochen von
11
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Stefan Merki

Spieldauer

4 Stunden und 1 Minute

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

14.08.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

66

Verlag

BONNEVOICE Hörbuchverlag

Übersetzt von

Eva Bonne

Sprache

Deutsch

EAN

4099995577310

Beschreibung

Rezension

"Ein klarer Tag" ist eine der wundervollsten Geschichte der letzten Jahre, und es ist ein Stück grandioser Erzählkunst. Intelligent verschachtelt Carys Davies verschiedene Zeitebenen ineinander, differenziert gekonnt zwischen den Geschehnissen auf dem Festland und auf der Insel. ((Auf der Insel scheint die Zeit langsamer zu vergehen, die Autorin Zeit für die Landschaft und das Wetter, für alltägliche Handlungen. Die Geschehnisse auf dem Festland und die Rückblicke werden hingegen schneller abgehandelt, hier geht es vor allem um Geld.))
Stefan Merki liest den Text einfühlsam und warm, fein arbeitet er die unterschiedlichen Rhythmen des Textes heraus. Gerade einmal vier Stunden dauert das Hörbuch, und hinterlässt einen einzigen offenen Wunsch: Bitte mehr von dieser Autorin – und gern als Hörbuch.

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Stefan Merki

Spieldauer

4 Stunden und 1 Minute

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

14.08.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

66

Verlag

BONNEVOICE Hörbuchverlag

Übersetzt von

Eva Bonne

Sprache

Deutsch

EAN

4099995577310

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  • Bewertung

    5/5

    25.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ruhig und schön

    Ich möchte gar nicht viel schreiben, sondern einfach nur eine Empfehlung aussprechen. „Wie kommt es, dachte sie, dass wir die großen Veränderungen nie auf uns zukommen sehen?“ ist mir aus diesem Buch in Erinnerung geblieben. Das Leben passiert geht ungeplante Wege. Das Buch zeigt einen solchen Weg. Ruhig und schön. Einfach lesenswert.

  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    5/5

    31.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was wir lieben

    Der verarmte schottische Pfarrer John Ferguson reist 1843 auf eine kleine Insel im Nordmeer, um den letzten Bewohner des Eilands dazu zu überreden, diese zu verlassen. Der Gutsbesitzer möchte die Insel mit Schafen bevölkern und will den Einsiedler dafür von dort verjagen. Auf der Insel angekommen, stürzt John Ferguson, er verletzt sich lebensgefährlich, wird von Ivar gefunden und gesund gepflegt. Es entsteht eine Freundschaft zwischen den ungleichen Männern, die nicht einmal eine gemeinsame Sprache haben. Indessen reist Johns Frau Mary diesem nach, weil sie davon überzeugt ist, dass ihr Mann seiner Aufgabe nicht gewachsen ist. »In der Mitte des achtzehnten und bis in die zweite Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts hinein wurden ganze Dorfgemeinschaften gewaltsam von Grundbesitzern vertrieben, die durch erzwungene und systematische Enteignung mehr Platz für Ackerbau, Rinderzucht und später vor allem für Schafe schaffen wollten.« (Seite 215) Die Autorin verbindet hier einige historische Fakten und webt diese in ihre Geschichte ein, so wie ich es am liebsten mag. Die Lossagung von einem Drittel der Pfarrer von der Schottischen Kirche im Jahr 1843 verbindet sie mit dem mittellosen John Ferguson, die Vertreibung einer ganzen Bevölkerungsschicht mit dem auf der Insel alleine lebenden Ivar und dazu zwingt sie beide Männer dazu, miteinander in einer Sprache zu kommunizieren, die mittlerweile ausgestorben ist. Die laufende Erzählung wurde unterbrochen durch Rückblenden, die das Leben von John und Mary beleuchteten, Ereignisse aus dem Leben von Ivar erfuhr ich nebenher. Das langsame Herantasten der beiden Männer genoss ich, verstand Johns Ängste und konnte die Sorgen, aber auch die hoffnungsvollen Gedanken von Ivar ganz gut nachvollziehen. Mich überraschte es, welche Wendung die Geschichte nahm, wie sich behutsam und vorsichtig eine Richtung herauskristallisierte, die mich berührte und fast schon seufzen ließ. Ein kleiner Nervenkitzel und ein furchtsamer Moment folgte, um in einem Finale zu münden, das mich zufrieden stellte. Lesenswert!

  • J

    5/5

    25.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zart, klug, kurzweilig… Carys...

    Zart, klug, kurzweilig… Carys Davies braucht so wenig Seiten, um tiefe Verbindungen und ganz selbstverständliche Hingabe entstehen zu lassen. Diese zarten Liebesgeschichten inmitten der schroffen und rauen, schon lange unberührten Natur… Zauberhaft.

  • MarieOn

    5/5

    12.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lebendig und sinnlich

    Im Jahr 1843 ist John Ferguson ein presbyterianischer Pfarrer in Schottland. Doch er kehrt seiner Kirche den Rücken, schließt sich der Freien Kirche an und verzichtet damit auf alle Bezüge und Sicherheiten. Seine Frau Mary unterstützt ihn in seinem Wunsch einer unabhängigen Glaubensgemeinschaft. Aus Verzweiflung lässt John seinen Cousin wissen, dass er nun brotlos ist. Der informiert den Großgrundbesitzer Henry Lowrie, der John sofort anstellt. Er schickt John auf eine der Shetlandinsel um den letzten Bewohner zu überreden das Land zu verlassen, das künftig einzig für die Schafzucht genutzt werden soll. Der letzte gälische Ureinwohner dieses Highlands, Ivar hat mittlerweile seine ganze Familie verloren. Seine Brüder sind beim Fischen ertrunken, Mutter und Frau sind mit den wenigen anderen Insulanern auf ein Schiff nach Aberdeen gestiegen. Er hatte Probleme die Pacht zu entrichten und im letzten Jahr ging gar nichts mehr, weil Ivar durch eine Krankheit jede Kraft verloren hatte und das beschwerliche Sammeln der Vogelfedern aus den Felswänden nicht mehr verrichten konnte. Als John auf die Insel kommt ist er grün vor Übelkeit. Das alte Häuschen des ehemaligen Gutsverwalters, das Lowrie ihm überlassen hatte war völlig heruntergekommen. John zog die nassen Kleider aus und versuchte ein Feuer zu entfachen, doch der Torf war feucht. Er wollte die Sonne nutzen, legte seine Kleidung ins Licht und ging, nur in Schuhen mit seiner Tasche ein Stück an den Felsen entlang. Als er nach Tagen wieder erwachte, fand er sich bewegungsunfähig in Ivars Hütte wieder. John lag in einem Bett, Ivar saß in einem Sessel, nahe der Feuerstelle und beobachtete John. Fazit: Carys Davies hat eine Geschichte erzählt, die auf historischen Gegebenheiten beruht. Sie schreibt über die Zeit der Kirchenspaltung, die etliche Pfarrer, die sich nicht mehr durch Adel und Großgrundbesitzer bestimmen lassen wollten, in die Armut trieb. Zugleich wurden die gälische Urbevölkerung enteignet und vertrieben, um die Weideflächen für die Schafzucht nutzbar zu machen. Die Autorin hat die beiden Protagonisten interessant und gekonnt miteinander verwebt. Während seiner Genesung lernt der Pfarrer Ivars Sprache, um ihm erklären zu können warum er da war. Sie nähern sich einander an. Ivar erkennt wie einsam er war, dass er glücklich ist, weil er wieder einen Menschen um sich hat und der Pfarrer bewundert die Güte in Ivars reinem Wesen, was ihm sein eigentliches Vorhaben wie eine Bürde aufs Herz legt. Die Geschichte zeigt so lebendig und sinnlich die schroffe Umgebung, das raue Klima und das harte Überleben, dass sie auch verfilmt werden könnte. So zumindest lief die Geschichte vor meinem inneren Auge ab, wie ein Film, der mich bestens unterhalten hat.

  • YukBook

    aus München

    5/5

    10.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Von Anfang an ist klar, dass…

    Von Anfang an ist klar, dass es keine leichte Aufgabe für den Protagonisten werden wird. Der verarmte Pfarrer der neuen schottischen Freikirche reist auf eine abgelegene Shetlandinsel, um im Auftrag des Gutsbesitzers den letzten Bewohner zu vertreiben. Hinzu kommt, dass Entschlossenheit und Durchsetzungskraft nicht gerade zu seinen Stärken zählen. Daher macht sich seine Frau Mary große Sorgen um ihn – zu Recht, denn die Begegnung zwischen John und Ivar läuft völlig anders als geplant. Schon die Inhaltsangabe dieser ungewöhnlichen Geschichte, die im Jahr 1843 spielt, hatte in mir hohe Erwartungen geweckt, und sie wurden nicht enttäuscht. Im Gegenteil: Carys Davies hat sehr einprägsame Charaktere geschaffen, die mir immer mehr ans Herz gewachsen sind. Sie führt uns durch Ivars Alltag auf der kargen Insel, der ein einsames, routiniertes Leben führt und erst durch Johns Auftauchen merkt, was ihm gefehlt hat. Feinfühlig und mit lakonischem Humor beschreibt sie, wie die beiden sich zunächst mit Händen und Füßen verständigen, sich allmählich annähern und einen gemeinsamen Rhythmus finden. Auch die Vorgeschichte von John und Mary wird zauberhaft erzählt. Der historische Hintergrund, den die Autorin im Nachwort erläutert, hat mich sehr bewegt. Ich wusste bisher weder von der Abspaltung der Free Church von der Schottischen Kirche noch von der Vertreibung von Bauern und Pächtern in den Highlands im Zuge der „Clearances“. Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen. Es zählt zu meinen Lesehighlights in diesem Jahr!

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    Johannes Altenberger

    Thalia Salzburg – Europark

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    5/5

    20.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine literarische Kostbarkeit

    "Ein klarer Tag" ist eine kleine, feine Kostbarkeit; ja ein literarisches Juwel! Durch die bildgewaltige, poetische Sprache wird die Geschichte derart lebendig, dass man sich wie ein stiller Beobachter inmitten des Geschehens fühlt. Darüber hinaus ist der Roman von historischen Ereignissen inspiriert. Ein großartiges Leseerlebnis!

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Bewertungen (1)

  • Produktbild: Ein klarer Tag