Produktbild: Bildungsarbeit gegen Antisemitismus

Bildungsarbeit gegen Antisemitismus Grundlagen, Methoden & Übungen

30,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.2024

Abbildungen

mit 2 Abbildungen

Herausgeber

Marcus Meier + weitere

Verlag

Wochenschau

Seitenzahl

312

Maße (L/B/H)

20,9/14,7/2,3 cm

Gewicht

402 g

Auflage

2-, vollständig aktualisierte Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7344-1663-7

Beschreibung

Portrait

Marina Chernivsky ist Psychologin und Verhaltenswissenschaftlerin. Sie arbeitet und forscht u.a. zu Antisemitismus in Bildungsinstitutionen. Sie leitet das von ihr gegründete Kompetenzzentrum für antisemitische Bildung & Forschung sowie die Beratungsstelle OFEK e.V.

Philipp Hecht hat Soziale Arbeit studiert und ist Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut. Außerdem ist er seit vielen Jahren im Rahmen mehrerer Projekte in der politischen Bildungsarbeit gegen Antisemitismus und Rassismus tätig.

Stefan E. Hößl ist Diplom-Pädagoge und seit 2019 wissenschaftlicher Mitarbeiter des NS‑Dokumentationszentrums der Stadt Köln. Von 2010 bis 2019 arbeitete er an den Universitäten in Gießen, Köln und Tel Aviv an seinem Promotionsprojekt zum Thema „Antisemitismus unter ‚muslimischen Jugendlichen‘“ (erschien 2019 im Springer VS Verlag).

Hans-Peter Killguss ist Diplom-Pädagoge und seit 2008 Leiter der Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus im NS‑Dokumentationszentrum der Stadt Köln mit den Schwerpunkten Bildungs-, Beratungs- und Öffentlichkeitsarbeit zu den Themen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus.

Olaf Kistenmacher promovierte über antisemitische Aussagen in der Tageszeitung der Kommunistischen Partei Deutschlands. Er ist seit fast 20 Jahren in der politischen Bildungsarbeit, vor allem in den Themenfeldern Antisemitismus, Rassismus und Nationalsozialismus, aktiv.

Birte Klarzyk ist Historikerin und arbeitet derzeit an einem Promotionsprojekt zur „Räumlichen Segregation der jüdischen Bevölkerung in Köln und Umgebung von 1938 bis 1945“. Seit 2018 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin für jüdische Geschichte am NS‑Dokumentationszentrum der Stadt Köln tätig.

Gesa Lonnemann ist seit 15 Jahren in der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung aktiv. Ihr inhaltlicher Schwerpunkt liegt auf der Erinnerungsarbeit, Diskriminierungssensiblen Bildungsarbeit und Demokratiestärkung. Aktuell ist sie geschäftsführende pädagogische Leiterin des Bildungszentrum Heimvolkshochschule Hustedt e.V. und Lehrbeauftragte an der Leibniz Universität Hannover.

Friederike Lorenz-Sinai ist Erziehungswissenschaftlerin und Sozialarbeiterin. Seit 2021 ist sie Professorin für Methoden der Sozialen Arbeit und Sozialarbeitsforschung an der Fachhochschule Potsdam, zudem Vorstandsmitglied von OFEK e.V. – Beratungsstellen bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung. Ihre aktuelle Forschung betrifft
Prozesse der Aufarbeitung von (sexualisierter) Gewalt, Antisemitismus in institutionellen Kontexten und Auswirkungen des 7. Oktobers auf jüdische und israelische Communities in Deutschland.

Marcus Meier promovierte 2009 zum Thema „Rechte Orientierungen unter jungen Gewerkschaftsmitgliedern in der Diskussion“. Er war viele Jahre in der Politischen Bildungsarbeit aktiv. Zurzeit ist er Geschäftsführer der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und Lehrbeauftragter der Universität zu Köln.

Vid Stevanović ist Literaturwissenschaftler und Bibliotheksreferendar. Er promovierte 2022 an der LMU München und ist seit mehreren Jahren in der politischen Bildungsarbeit aktiv. Seine Schwerpunkte liegen dabei in den Themen Antisemitismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in neueren Medienformaten.

Michael Sturm ist Historiker. Er forscht und veröffentlicht u. a. zur Geschichte der extremen Rechten in Deutschland. Derzeit ist er als pädagogisch-wissenschaftlicher Mitarbeiter im Geschichtsort Villa ten Hompel der Stadt Munster und in der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Munster tätig.

Sebastian Werner ist Politikwissenschaftler und seit vielen Jahren in der politischen Bildungsarbeit gegen Antisemitismus tätig. Er ist stellvertretender Geschäftsführer der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und leitet die Fachstelle Antisemitismuskritische Jugendarbeit.

Maren van Norden hat Soziologie, Geschlechterforschung und Empowerment-Studies studiert. Aus dem Bereich der Gleichstellungspolitik kommend, ist Sie derzeit als Projektleitung und Bildungsreferentin bei der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit tätig.

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.2024

Abbildungen

mit 2 Abbildungen

Herausgeber

Verlag

Wochenschau

Seitenzahl

312

Maße (L/B/H)

20,9/14,7/2,3 cm

Gewicht

402 g

Auflage

2-, vollständig aktualisierte Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7344-1663-7

Herstelleradresse

Wochenschau Verlag
Eschborner Landstraße 42-50
60489 Frankfurt
DE

Email: info@wochenschau-verlag.de

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  • Produktbild: Bildungsarbeit gegen Antisemitismus
  • Einleitung

    Philipp Hecht
    Diskriminierung, Rassismus, Antisemitismus
    Methode 1: Film „Was bedeutet es, jüdisch zu sein?“
    Methode 2: Bilderwelten
    Methode 3: Was ist Diskriminierung?

    Birte Klarzyk
    Genese des Antisemitismus. Ein historischer Überblick zur Entwicklung antisemitischer Motive und Stereotype

    Olaf Kistenmacher
    Facetten des Antisemitismus. Zu den verschiedenen Motiven und Motivationen der Judenfeindschaft im 21. Jahrhundert
    Methode 4: Antisemitismus-Skala
    Methode 5: Strukturmerkmale des Antisemitismus
    Methode 6: Spinnennetz: Formen von Antisemitismus

    Marina Chernivsky
    Judenfeindliche Differenzkonstruktionen: Antisemitismus als Ressentiment und Bedürfnis
    Methode 7: Herr Tamms Laden
    Methode 8: Jüdische Perspektiven – Jugendliche erzählen aus ihrem Schulalltag
    Methode 9: „Weil du Jude bist“

    Sebastian Werner
    Antisemitismus und moderne Vergesellschaftung
    Methode 10: Antisemitismus und Moderne

    Hans-Peter Killguss und Michael Sturm
    Ressentiments und Projektionen – Sekundärer Antisemitismus
    Methode 11: Unvereinbarkeiten. Bewusste und unbewusste Abwehrstrategien nach dem Holocaust
    Methode 12: „2 oder 3 Dinge, die ich von ihm weiß“

    Marcus Meier und Sebastian Werner
    Gedanken zur politischen Bildungsarbeit gegen Antisemitismus

    Gesa Lonnemann
    „Die Geschichte meiner Nachbarschaft“ – Ein Plädoyer für die Dezentralisierung von Erinnerung
    Methode 13: Bildereinstieg
    Methode 14: Geschichte meiner Nachbarschaft
    Methode 15: Entrechtung jüdischen Lebens

    Philipp Hecht
    Cui Bono? Uber Verschwörungstheorien
    Methode 16: „Alles unter Kontrolle?“ – Merkmale und Funktionen von Verschwörungsideologien

    Maren van Norden
    Antifeminismus als Einfallstor? Über das Zusammenwirken von Antifeminismus und Antisemitismus

    Sebastian Werner
    Eine (zu) kurze Geschichte des israelisch-palästinensischen Konflikts
    Methode 17: Zeitstrahl zum Nahostkonflikt

    Olaf Kistenmacher
    „Aber Israel macht doch das Gleiche …“ Zum pädagogischen Umgang mit Israelhass und israelbezogenem Antisemitismus
    Methode 18: Israel in der Welt
    Methode 19: Das Pogrom in Palästina im Spätsommer 1929
    Methode 20: Wirklich „Alles für meinen Vater“?

    Stefan E. Hössl
    Antisemitismus unter ‚Muslim*innen‘!? Verhältnisbestimmungen im Spannungsfeld von antimuslimischem Rassismus und De-Thematisierungen
    Methode 21: „Das hat (nichts) mit dem Islam zu tun“
    Methode 22: Gefährliche Legierung: Islamistischer Antisemitismus

    Vid Stevanović
    Tik Tok, Instagram, Memes: Antisemititismus auf Social Media

    Marina Chernivsky und Friederike Lorenz-Sinai
    Antisemitismus in der Schule – empirische Befunde und Reflexionsempfehlungen auf der Basis einer Studie in Baden-Württemberg
    Methode 23: Theaterübung – Handlungsmöglichkeiten gegen Antisemitismus
    Methode 24: Argumentieren gegen antisemitische Parolen

    Autor*innen-Verzeichnis