Was bin ich noch wert, wenn ich krank bin? Wer bin ich, wenn ich keine Leistung mehr bringen kann? Diese Fragen stellen sich viele Christen, die mit chronischer Krankheit zu kämpfen haben. Der Autor Reto Kaltbrunner berichtet in diesem Buch von eigenen Erfahrungen und seinen Erkenntnissen. Er zeigt, dass Krankheit weder eine Strafe von Gott ist noch den Anfang völligen Zerbruchs bedeuten muss. Wir dürfen einen neuen Weg mit Gott finden, auf dem er in unserer Schwäche stark ist. Lassen Sie sich von Gott innerlich stärken, damit Sie seine Treue und Liebe immer wieder neu erleben, nicht nur auch, sondern vor allem in den schwierigsten Phasen Ihres Lebens!
Kundinnen und Kunden meinen
4.9/5.0
Bewertung
5/5
25.07.2025
eBook (ePUB)
Hoffnungsbringer in dunklen Tälern
Zitat aus dem Buch: Mich motivieren Christen, die treu zu Gott halten, egal was sie durchmachen. In Krankheit und Leid auf Gott zu warten, ihn zu suchen, auf ihn zu vertrauen, ist auch aktives Tun. Es ist eine Leistung! Und ich bin sicher, Gott freut sich darüber. S.81
Reto Kaltbrunner erzählt dir in diesem Buch seine Geschichte. Sein Buch zeigt, dass Gott auch mitten in den dunklen Tälern bei uns ist. Das Buch ist ein Hoffnungsbringer und eine Ermutigung für alle, welche körperliche oder psychische Leiden haben, welche nicht nach kurzer Zeit wieder verschwinden. Ich habe so viele Stellen mit Post-it Zettelchen markiert wie schon lange nicht mehr. Meine Seele konnte richtig aufatmen. Dieses Buch hat mir so gutgetan. Ich fühlte mich abgeholt und verstanden. Es hat sich angefühlt wie eine wärmende Decke bei niedrigen Temperaturen. Jeder kann und darf im Gottes-Team dabei sein, auch wenn die Leistung gering ist oder sogar ganz wegfällt. Man darf in Gottes Händen zur Ruhe kommen und auch einfach mal loslassen. Seine Nähe suchen und bei ihm auftanken. Unser Gott ist ein Gott, der DICH sieht.
$Ein ganz starkes Buch, grosse Herzensempfehlung von mir.
Bewertung
aus Linsengericht
5/5
16.06.2025
Buch (Taschenbuch)
Göttliche Kraft finden in Schwäche
Der ICF – Pastor Reto Kaltbrunner schreibt in seinem Buch „Mit ganzer Kraft schwach“ authentisch und ehrlich, wie seine chronische Erkrankung sein Leben und Arbeiten auf den Kopf gestellt hat und wie er einen Weg gefunden hat, versöhnt mit dieser neuen „Schwäche“ im Leben umzugehen.
Krankheit stellt jeden Menschen vor ungeahnten Herausforderungen, wenn sie das Leben auf außerordentliche Weise beeinflusst. Für Reto Kaltbrunner, der durch und durch ein Macher-Typ war, erschien seine Erkrankung wie eine Art Vollbremsung während seiner Fahrt auf der Überholspur. Er, der leidenschaftlich eine Kirche leitete und genauso leidenschaftlich sein ganzes Leben anging, musste plötzlich damit umgehen lernen, wenn die Kraft extrem runtergefahren wird.
Wie er in diesem Zerbruch zu einer versöhnten Haltung gefunden hat, berichtet er in diesem Buch. Dabei beleuchtet er auch stark die Heilungs-Theologie, die sagt, dass man nur glauben müsse, um wieder gesund zu werden. Er, der selbst häufig in Predigten Menschen, die krank sind, zum Glauben ermutigt hat, musste nun feststellen, dass manchmal trotz Glaube die Heilung nicht geschieht. Gerade aufgrund diesem Twist empfinde ich das Buch als äußerst wertvoll. Wie häufig erscheinen geistliche Botschaften so einfach in der Theorie. Aber das Leben ist nun einmal keine Formel, nach dem Motto: Glaube und du wirst gesund. Das Leben ist vielschichtig, genauso wie auch Gott vielschichtig ist und nicht nach Schema F handelt.
Reto Kaltbrunner leidet an seiner Krankheit – immer wieder. Das ist die schmerzvolle Seite an seinem Leben. Genauso erlebte er aber auch tief im Herzen eine tiefe Stärkung durch Gott, die ihn wiederum sehr viel mehr innere Gesundheit geschenkt hat. Er erkennt: Auch, wenn Leistung weniger wird und die Schwäche im Leben viel Raum einnimmt – bleibt Gott derselbe. Auch seine Liebe, uns gegenüber, bleibt dieselbe.
Das Buch macht auf mich den Eindruck, dass Reto Kaltbrunner mehr und mehr auf Gott ausgerichtet lebt – in völliger Abhängigkeit zu ihm und nicht mehr auf seine eigene Stärke baut. Damit inspiriert er Menschen, die auch chronisch krank geworden sind. Aber nicht nur diese Menschen – auch alle „auf den ersten Blick gesunde Menschen“ erinnert er daran, worauf es im Leben wirklich ankommt.
Ich empfehle das Buch von Herzen weiter: Explizit für Macher-Typen, die im Leben durch eine Krankheit ausgebremst worden sind.
Bewertung
aus Bargteheide
5/5
11.06.2024
Buch (Taschenbuch)
Ein authentischer und ehrlicher Umgang mit der eigenen Schwäche und Krankheit, auch wenn die Heilung ausbleibt.
Was passiert mit uns, wenn wir krank werden, obwohl wir doch mitten im Leben stehen, und zwar so schwer und so dauerhaft, dass unser Leben, was wir bisher geführt haben, nicht mehr möglich ist? Pastor Reto Kaltbrunner ist es so passiert, nicht das schleichende Nachlassen, was mit dem Alter unweigerlich kommt, sondern in Folge einer Krankheit, die ihm, fast alle eigene Kraft nimmt. Was passiert in einem Menschen, der nur noch Stunden weise am täglichen Geschehen teilnehmen kann? Ihm, der bisher der „Macher“ war, dem keine Mauer zu hoch war.
Ich selbst bin an „Burn-out“ erkrankt und kann nachvollziehen, was in einem Menschen dabei vor sich geht. Was ist mit der Arbeit, der Familie und dem Umfeld und was passiert mit mir selbst?
Der Autor beschreibt nicht nur seine Leidensgeschichte mit Höhen und Tiefen, er zeigt auch, wie seine Familie und Umgebung ihm hilft, mit seinen bleibenden körperlichen und geistigen Schwächen umzugehen.
Was dieses Buch für mich so wertvoll gemacht hat, sind die vielen Seiten, in denen der Autor beschreibt, wie er und seine Familie es gelernt haben, mit der Krankheit zu leben und die auftretenden Begrenzungen nicht einfach nur zu akzeptieren, sondern sie als neue Möglichkeit zu begreifen, damit ein Zeugnis für die Kraft Gottes abzulegen und das gemeinsame Leben weiterzuführen.
Ein sehr empfehlenswertes Buch für Betroffene und Angehörige und allen, die verstehen wollen, wie es Menschen mit Burn-out, Fatigue Syndrom und ähnlichem ergeht.
Bewertung
5/5
22.04.2024
Buch (Taschenbuch)
Perspektivwechsel und Ermutigung, wenn Heilung ausbleibt.
Es gibt verschiedene Denkweisen unter Gläubigen, wenn es um das Thema Heilung (und damit indirekt verbunden auch um das Thema Wunder) geht. Einige glauben, dass die Zeit der Heilungen mit Jesu Tod quasi vorbei ist und wir auch unter Krankheiten leiden müssen. Andere haben Schwierigkeiten damit, Heilung für sich anzunehmen und wiederum andere stehen dafür ein, dass Heilung immer passieren muss, als Indiz für den Glauben quasi. Wenn diese ausbleibt...dann, naja, kommt schnell der „Vorwurf“ des Nicht-genug-Glaubens auf.
Ich für meinen Teil glaube fest daran, dass Gott heute noch heilt und es auch tun will. Daran zweifele ich keine Sekunde, viel zu oft war ich Zeugin von Heilungen, als dass ich es nicht glauben könnte. Außerdem glaube ich an einen guten Gott. Und gleichzeitig sehe und erlebe ich, dass Heilungen auch ausbleiben, trotz vielem Gebet, trotz starkem Glauben.
Wie kann das sein? Wieso werden manche Menschen sofort von Krankheiten geheilt, andere nach einiger Zeit und manche gar nicht? Versagt Gott dann? Warum heilt Gott nicht alle, die zu ihm im Glauben kommen? Ist es vielleicht doch nicht sein Wille zu heilen? Kann es sein, dass Krankheiten Teil einer Lebensgeschichte sein können? Lässt Gott dies zu? Oder hat der Mensch selbst versagt?
Genau diesen vielfältigen Fragen widmet sich Reto Kaltbrunner in seinem Buch „Mit ganzer Kraft schwach“. Einfühlsam und aus verschiedenen Perspektiven behandelt er dieses sensible Thema und geht vor allem auch auf den Leistungsgedanken unserer Gesellschaft ein, beleuchtet, was Gottes Wort zu Leid und Krankheit sagt und zeigt auf, was Krankheiten (vor allem chronische) mit der menschlichen Seele und der Psyche machen können. Er schreibt dabei ganz persönlich und erzählt aus seinem Leben, auch seine Frau kommt zu Wort. Ausführlich geht er auf die Schuldfrage ein (Habe ich selbst etwas falsch gemacht?) und führt Bibelstellen an, die aufzeigen, woher ein Mensch seine Identität bezieht und welche Rolle Gott als Schöpfer und als souveräner Herrscher einnimmt.
Kaltbrunner macht deutlich, dass menschliches Dasein und sein Wert nicht über den körperlichen Zustand definiert werden und der Leidende sich nicht auf die vorhandene Krankheit fokussieren soll, denn eine Krankheit hat nicht das letzte Wort.
Ich glaube, dass dieses Buch vielen eine große Ermutigung sein und Hoffnung schenken kann: Es ermutigt, den Blick auf Gott gerichtet zu halten und ihn stark sein zu lassen in den eigenen Schwächen; es fordert auf, Gott neu zu suchen und die Beziehung zu ihm zu intensivieren, die Kraft aus ihm zu ziehen und sich selbst mit seinen Augen zu betrachten. Letztendlich macht der Autor deutlich, dass es darum geht, das Leben Gott völlig anzuvertrauen, mit allem, was ist und auch was kommen mag und daran festzuhalten, dass er weiß, was er tut.
An dieser Stelle möchte ich dem Autor herzlich für dieses Buch danken: Dafür, dass er sich verletzlich macht und ehrliche Einblicke gibt in seine persönliche Situation. Dafür, dass er der Krankheit das Wort Gottes entgegen stellt und damit vielen Menschen Hoffnung schenkt.
Es hat mich tief berührt, ich fühlte mich so verstanden und habe fast durchgehend zustimmend genickt. Zusammenfassen kann man das Gesagt in folgendem Zitat des Autors:
„Wenn die Krankheit geht – ihm gehört alle Ehre!
„Wenn die Krankheit bleibt – ihm gehört alle Ehre!“(S. 176)
Bewertung
aus Hückelhoven
5/5
17.04.2024
Buch (Taschenbuch)
Ein starkes Zeugnis und ein Hoffnungsmacher
In diesem Buch schreibt der Autor Reto Kaltbrunner über sich selbst. Er ist Pastor einer Freikirche. Nach etwa zwanzig Jahren seines Dienstes verändert sich sein Leben. Er ist krank. Seitdem bestimmen Schmerzen und Schwäche sein Leben. Früher hatte er viel Sport gemacht, war auch sonst sehr aktiv, jetzt kann er dies nicht mehr tun. Er ist krank. Während seines Krankseins hat sich seine Sicht auf das Leben, auf Gesundheit und auf christliche Heilsversprechen verändert. Reto Kaltbrunner ist noch immer krank, aber er weiß, dass Gott jeden heilt. Die Frage ist nur: Wann? Das Buch ist keine Anleitung zur Heilung, sondern ein Hoffnungsmacher. Mit diesem Buch möchte Reto Kaltbrunner dem (chronisch) Kranken und seinen Angehörigen Hoffnung geben, mit der Heilung zu rechnen, falls diese schon aufgegeben haben. Dieses Buch soll helfen sich neu zu orientieren und Mut zu fassen.
Meine Meinung:
Ich habe das Buch sehr interessiert gelesen. Ich wollte es unbedingt lesen, weil ich schon mal eine Zeitlang krank war und Gott um Heilung bat. Sie kam, aber nicht sofort. Daher hat mich das Thema dieses Buches sofort angesprochen.
Mir gefällt der einfache Schreibstil des Autoren und dass er ehrlich über sich und sein Leidensweg schreibt. In der Zeit seiner Erkrankung hat er viel über sich und Gott gelernt. Seine Krankheit hat ihn auf dem Weg des Glaubens weiter gebracht. Näher zu Gott. Und näher zur Familie.
Er beantwortet Fragen, die einem Kranken durch den Kopf gehen könnten, und ermutigt den Kranken nicht den Glauben und das Gottvertrauen aufzugeben. Gott baut auch auf Schwache und Kranke. Dafür darf man sich nicht als Opfer sehen, sondern sich freiwillig entscheiden, als lebendiges Opfer für Gott zu leben. Gallus, Zwingli und andere haben es getan und Gott konnte durch sie sein Werk vollbringen. Gott hat mit jedem Menschen ein Plan und der ist gut. Aus meiner Erfahrung weiß ich, es ist schwer den Plan Gottes in der Zeit seiner Erkrankung zu verstehen und anzunehmen. Gott ist da und führt durch.
Mir gefallen die Gedanken des Autors und wie er vieles davon mit Bibelversen bekräftigt.
Auch seine Frau kommt in dem Buch zu Wort. Sie erzählt, wie die Krankheit ihres Mannes ihre Ehe verändert hat. Es ist auch ein ganz interessantes Kapitel.
In dem Buch erzählen auch andere chronisch Kranke von ihrem Leidensweg. Sie lassen sich von ihrer Krankheit nicht unterkriegen. Das finde ich stark!
Reto Kaltbrunner schreibt ehrlich, ermutigend und trostvoll. Ich empfehle das Buch (chronisch) Kranken, ihren Angehörigen und denen, die sich für dieses Thema interessieren. Es ist ein starker Mut- und Hoffnungsmacher!
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