Produktbild: Malstock, Reißbrett und Fassaden

Malstock, Reißbrett und Fassaden Mein Berliner Künstlerleben

1

31,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.11.2024

Abbildungen

durchgängig vierfarbig, mit zahlreichen Abbildungen

Herausgeber

Günter Höhne

Verlag

Neues Leben

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

27,4/20,7/1,4 cm

Gewicht

864 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-355-01927-9

Beschreibung

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.11.2024

Abbildungen

durchgängig vierfarbig, mit zahlreichen Abbildungen

Herausgeber

Günter Höhne

Verlag

Neues Leben

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

27,4/20,7/1,4 cm

Gewicht

864 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-355-01927-9

Herstelleradresse

Neues Leben, Verlag
Märkisches Ufer 28
10179 Berlin
DE

Email: kontakt@eulenspiegelverlag.de

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MALSTOCK, REISSBRETT UND FASSADEN – Lebenserinnerungen von Lutz Brandt

j.h. aus Berlin am 02.03.2025

Bewertungsnummer: 2426900

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Lutz Brandt (1938-2024) war ein vielfältig tätiger Berliner Gestalter und Künstler, dessen Hinterlassenschaften noch heute im Berliner Stadtbild präsent sind – ohne dass der Urheber bekannt ist. Die von Günter Höhne (*1943) herausgegebenen, von Brandt noch als Manuskript abgeschlossenen Lebenserinnerungen (Untertitel: Mein Berliner Künstlerleben) ermöglichen durch zahlreiche farbige Bilderstrecken umfangreiche Einblicke in fantasievolle Kunst am Bau ebenso wie Gemälde und Bühnenbilder. Damit einher gehen bruchstückhafte Erinnerungen an prägende Lebensereignisse. Ein handschriftlicher „Lebenslauf“ ist ebenso dokumentiert. Dessen Inhalt ist nur teilweise im ausführlicheren ausformulierten Text enthalten. Gewissermaßen als Zeitkolorit finden sich auch Alltagserinnerungen wie diese: „Zuerst ist es 1976/77 nur ein Gerücht, ein Flämmchen, ein kleines Flackerfeuerchen, aber mit dem Potenzial eines Flächenbrandes: Es sollen Golfs kommen, tausend oder zehntausend VW-Golf sollen importiert werden! Diese Nachricht trifft die PKW-Einöde DDR wie ein Kometeneinschlag. Da ist derjenige ganz weit vorn in der Warteschlange, der einen „Späher“ an der Neuwagenfront hat. Ich selbst bin eigentlich kraftfahrzeugtechnisch gut versorgt mit meinem Shiguli, und der ist gut verkaufbar. Sein Neupreis lag bei rund zwanzigtausend Mark, und er würde auf dem Gebrauchtwagenmarkt jetzt so zwischen dreißig- und vierzigtausend Mark einbringen.“ (S. 62) Das im Verlag neues leben erschienene Buch wird abgeschlossen von einem Lutz Brandt würdigenden Nachwort des langjährigen Freundes Günter Höhne sowie Erinnerungen an die Beisetzung im März 2024 von Verleger Frank Schumann.

MALSTOCK, REISSBRETT UND FASSADEN – Lebenserinnerungen von Lutz Brandt

j.h. aus Berlin am 02.03.2025
Bewertungsnummer: 2426900
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Lutz Brandt (1938-2024) war ein vielfältig tätiger Berliner Gestalter und Künstler, dessen Hinterlassenschaften noch heute im Berliner Stadtbild präsent sind – ohne dass der Urheber bekannt ist. Die von Günter Höhne (*1943) herausgegebenen, von Brandt noch als Manuskript abgeschlossenen Lebenserinnerungen (Untertitel: Mein Berliner Künstlerleben) ermöglichen durch zahlreiche farbige Bilderstrecken umfangreiche Einblicke in fantasievolle Kunst am Bau ebenso wie Gemälde und Bühnenbilder. Damit einher gehen bruchstückhafte Erinnerungen an prägende Lebensereignisse. Ein handschriftlicher „Lebenslauf“ ist ebenso dokumentiert. Dessen Inhalt ist nur teilweise im ausführlicheren ausformulierten Text enthalten. Gewissermaßen als Zeitkolorit finden sich auch Alltagserinnerungen wie diese: „Zuerst ist es 1976/77 nur ein Gerücht, ein Flämmchen, ein kleines Flackerfeuerchen, aber mit dem Potenzial eines Flächenbrandes: Es sollen Golfs kommen, tausend oder zehntausend VW-Golf sollen importiert werden! Diese Nachricht trifft die PKW-Einöde DDR wie ein Kometeneinschlag. Da ist derjenige ganz weit vorn in der Warteschlange, der einen „Späher“ an der Neuwagenfront hat. Ich selbst bin eigentlich kraftfahrzeugtechnisch gut versorgt mit meinem Shiguli, und der ist gut verkaufbar. Sein Neupreis lag bei rund zwanzigtausend Mark, und er würde auf dem Gebrauchtwagenmarkt jetzt so zwischen dreißig- und vierzigtausend Mark einbringen.“ (S. 62) Das im Verlag neues leben erschienene Buch wird abgeschlossen von einem Lutz Brandt würdigenden Nachwort des langjährigen Freundes Günter Höhne sowie Erinnerungen an die Beisetzung im März 2024 von Verleger Frank Schumann.

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