Alltagsrassismus und Othering. Welche Rolle spielen Printmedien? Ein GRIN Sammelband
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
36,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
27.06.2024
Herausgeber
GRIN Verlag (Hrsg.Verlag
GRINSeitenzahl
82 (Printausgabe)
Dateigröße
3875 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783389041260
Die zweite Hausarbeit behandelt die Methode der "Kritischen Diskursanalyse" und verschiedene Theorien, darunter den Orientalismus, Theorien der Positionierung und des Othering und die Thematik der Stereotype. Diese Theorien sind für das Verständnis der Art der Berichterstattung in Boulevardmedien nötig und hängen eng zusammen.Anschließend untersucht sie acht exemplarische Online-Artikel von bild und vier Online-Artikeln der britischen Boulevardzeitung "The Sun", um einen internationalen Vergleich zu schaffen. Nutzerkommentare unter zweien dieser Artikel werden anhand von Hans-Jürgen Buchers Artikel "Zwischen Deliberation und Emotionalisierung: Interaktionsstrukturen in Sozialen Medien" analysiert.
Im dritten Text wird der Frage nachgegangen, inwiefern Text und Bild in den ausgewählten gängigen Bilderbüchern den Otheringprozess konstruieren. Die Bücher, die untersucht werden sind "Am Tag als Saida zu uns kam" (2016) und "Prinzessin Sharifa und der mutige Walter" (2010). Zuerst wird der Begriff "Othering" und seinen theoretischen Hintergrund näher erläutert. Anschließend wird das Literaturmedium Bilder- bzw. Kinderbücher bestimmt, und welche Rolle sie in der Frühwahrnehmung und -orientierung bei Kindern spielen können. Danach wird die Vorgehensweise bzw. die Analysematrix in Anlehnung an Maren Conrad vorgestellt.
Die letzte Arbeit geht der Frage nach, inwiefern sich institutioneller und struktureller Alltagsrassismus in Bereichen der Sozialen Arbeit zeigen. Es mag kontrovers klingen, aber Rassismus ist auch in der Sozialen Arbeit zu finden. Auch sie ist in rassistische Machtverhältnisse eingebunden und reproduziert diese. Das professionelle Handeln findet meist in Institutionen statt, die von dominanzgesellschaftlichen Logiken geprägt sind und damit von strukturellem Rassismus. Es ist essenziell, dass sich die Soziale Arbeit, egal in welchem Handlungsfeld, mit dem Thema Alltagsrassismus auseinandersetzt, um ein professionelles Handeln anzustreben.
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