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Was wir von ihr wissen

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

4411

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.07.2026

Verlag

Mareverlag

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

21,2/13,7/3,2 cm

Gewicht

476 g

Auflage

1

Originaltitel

Family Drama

Übersetzt von

Juliane Zaubitzer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86648-752-9

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

4411

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.07.2026

Verlag

Mareverlag

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

21,2/13,7/3,2 cm

Gewicht

476 g

Auflage

1

Originaltitel

Family Drama

Übersetzt von

Juliane Zaubitzer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86648-752-9

Herstelleradresse

mareverlag GmbH
Pickhuben 2
20457 Hamburg
DE

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  • Sophie D.

    aus Berlin

    5/5

    30.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Grandios!

    Mich hat dieses Buch auf mehreren Ebenen begeistert. Zum einen fand ich den Plot wirklich großartig: die Geschichte eines Mannes, der versucht, die Biografie, die Erfolge und das Vermächtnis seiner Frau umzudeuten und in seinen eigenen Deutungsrahmen zu pressen. Das hat mich an vielen Stellen wütend gemacht, weil es so eindrücklich zeigt, wie weibliche Leistungen vereinnahmt oder kleingeredet werden. Gleichzeitig stehen mit Viola und Sebastian zwei wunderbare Kinder im Mittelpunkt. Sie sind mit der Version ihres Vaters über ihre Mutter aufgewachsen und müssen diese Erzählung mit ihren eigenen Erfahrungen und Erinnerungen in Einklang bringen. Gerade dieser Konflikt ist unglaublich berührend. Besonders stark fand ich, wie der Roman die bis heute bestehende Doppelmoral thematisiert. Die Frage, ob eine Karriere wichtiger sei als die eigenen Kinder, wird nach wie vor fast ausschließlich Frauen gestellt. Fragt jemand etwa einen Spitzenpolitiker wie Lars Klingbeil, warum er so wenig Zeit mit seinem kleinen Kind verbringt? In der Regel nicht. Genau diese tief verwurzelten patriarchalen Muster verwebt Rebecca Fallon auf beeindruckende Weise mit einer dynamischen, klugen und sehr zugänglichen Sprache. Am Ende erzählt das Buch aber auch von der Liebe zweier Kinder zu ihrer viel zu früh verstorbenen Mutter. Und es zeigt etwas, das viel zu selten ausgesprochen wird: Für Kinder kann es ebenso bereichernd sein zu erleben, dass ihre Mutter ihre Träume verwirklicht, ihren eigenen Weg geht und sich nicht ausschließlich den gesellschaftlichen Erwartungen unterordnet. Ein grandioser Roman, der mich emotional gepackt, zum Nachdenken gebracht und auch wütend gemacht hat.

  • begine

    aus Lemwerder

    5/5

    23.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie war die Mutter

    Rebecca Fallons Debütroman „Was wir von ihr wissen“ ist ein gelungenes Werk. Ihr Ton ist einfühlsam , ruhig und stark. Die Beerdigungsszene fand ich allerdings etwas seltsam.Das die siebenjährigen Zwillinge das mit ansehen mussten war etwas krass. Die Mutter Susanne war Schauspielerin und in den Jahren nicht viel zu Hause. Erst als sie an Krebs erkrankt, pflegt ihr Mann sie ein Jahr lang. Die Kinder Viola und Sebastian wollen später mehr über das Leben der Mutter wissen. Sie wollen sie nicht nur aus den Serien kennen, sondern auch, wie sie dazwischen lebte. Das hat die Autorin sehr bildreich und interessant beschrieben. So wurde das Buch doch noch zu einem Genuss.

  • Lesenswert

    aus Bielefeld

    3/5

    26.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Viele Zeit- und Perspektivsprünge

    "Was wir von ihr wissen" von Rebecca Fallon ist ein Roman, der mich zum Teil etwas verwirrt hat. Das mag aber auch daran liegen, dass ich das Buch mit sehr vielen Unterbrechungen im Urlaub gelesen habe. Die Zwillinge Viola und Sebastian sind noch klein, als ihre Mutter stirbt. Ihr Vater Al hat alle Erinnerungen an sie verbannt, da ihre Tätigkeit als Schauspielerin weitab der Familie ihm nicht gefallen hat. Er hätte es lieber gehabt, sie zu Hause an seiner Seite und nach der Geburt der Kinder als Mutter zu sehen. Erst als Viola und Sebastian erwachsen sind, fangen sie an Fragen zu stellen. Diesen weicht Al aus, aber für ihre Fans ist Susan nicht vergessen. Der Roman wird in verschiedenen Zeitebenen (zwischen 1986 und n 2013) und aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Auch innerhalb der Zeiten wechseln die Perspektiven,, das allerdings ohne Ankündigung von einem Absatz zum anderen. Ich habe noch nie so viel zurückgeblättert wie in diesem Roman, um zu verstehen, aus wessen Sicht ich jetzt gerade lese. Manchmal war auch erst später für mich erkennbar, wer gerade erzählt. Eindeutige Überschriften und nicht nur Jahreszahlen wären schon hilfreich gewesen.. Ob es an meinen zahlreichen Unterbrechungen oder am Roman lag, kann ich nicht beurteilen. Ich werde dem Roman mit etwas Abstand noch einmal eine Chance geben, denn die Grundidee ist interessant und spannend. Al als Vater war nicht mein Lieblingscharakter, er hat seine eigenen Vorstellungen von Partnerschaft und zeigt wenig Verständnis für seine Frau, was durchaus in die damalige Zeit passt. Susan mochte ich dagegen sehr, sie macht ihr Ding, auch wenn sie selbst deshalb dauernd ein schlechtes Gewissen hat. Durch den dauernden Wechsel von Zeiten und Perspektiven (mir waren es zu viele) wurde mein Lesevergnügen allerdings geschmälert. Die Sprache hat mir gut gefallen, der Aufbau des Romans weniger. Da der Roman aufgrund der Thematik durchaus Potential hat, bekommt er von mir trotz aller Kritik 3 Sterne!

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