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Produktbild: Die kurze Stunde der Frauen
Artikelbild von Die kurze Stunde der Frauen
Miriam Gebhardt

1. Die kurze Stunde der Frauen

Die kurze Stunde der Frauen Zwischen Aufbruch und Ernüchterung in der Nachkriegszeit

Gesprochen von
84
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Sanja Nowara

Spieldauer

7 Stunden und 23 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

ab 18 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

27.06.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

13

Verlag

ABOD von RBmedia Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783987855245

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Sanja Nowara

Spieldauer

7 Stunden und 23 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

ab 18 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

27.06.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

13

Verlag

ABOD von RBmedia Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783987855245

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  • sofie

    5/5

    06.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Miriam Gebhardt nimmt sich in…

    Miriam Gebhardt nimmt sich in ihrem neuen Sachbuch “Die kurze Stunde der Frauen. Zwischen Aufbruch und Ernüchterung in der Nachkriegszeit” einem Thema an, um das sich viele Erzählungen ranken und das mich sehr interessiert hat. Sie betrachtet die Situation der Frauen in Deutschland unmittelbar am Ende des Zweiten Weltkrieges und in der Nachkriegszeit in beiden deutschen Staaten. Dabei versucht sie, mit einigen Mythen aufzuräumen und stellt an sich selbst den Anspruch, über Frauen aus Fleisch und Blut zu schreiben und kein feministisches Märchen, wie dies manchmal schon geschehen ist. Ich finde, diesem Anspruch wird sie durchwegs gerecht. In vielen Themen zeigt sie zum einen die Ungerechtigkeiten gegenüber den Frauen in der Nachkriegszeit (z.B. auf dem Arbeitsmarkt), gleichzeitig aber auch Frauen, die selbst eher ein konservatives Rollenmodell verfolgten (und warum). Es ist auf jeden Fall kein feministisches Märchen, definitiv aber auch nicht antifeministisch. Besonders gut gefiel mir, dass sie auf konkrete Lebensläufe und Aussagen sowohl von berühmten (oder zumindest solchen, die es sein sollten) als auch von alltäglichen Frauen, dann meist über Tagebücher, zurückgreift. Bei den engagierten Frauen sind mir einige Namen nun geläufiger, die leider trotz ihrer Leistungen nur wenig bekannt sind, so z.B. Elisabeth Schwarzkopf. Themen, die mich besonders beeindruckt haben, waren z.B. die Geschichte des Grundgesetzes und wie der Gleichheitssatz hineingelangt ist. Das liest sich teilweise spannend wie ein Krimi. Auch den Blick auf Erziehungsratgeber aus der NS-Zeit (und teilweise noch davor) und deren Langlebigkeit mit Auswirkungen bis in die Gegenwart fand ich sehr spannend. Insgesamt gefiel mir auch der Fokus darauf, wie sich hierzulande aus der deutschen Geschichte eine spezifische Sicht auf Weiblichkeit und besonders Mütterlichkeit entwickelt hat, die uns wiederum bis heute beeinflusst. Ich kann “Die kurze Stunde der Frauen” damit auf jeden Fall jedem (und jeder!) empfehlen, die sich für die Nachkriegszeit interessiert. Das Buch ist auch sehr gut lesbar.

  • Leselöwin

    5/5

    19.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Buch "Die kurze Stunde…

    Das Buch "Die kurze Stunde der Frauen" von der Historikerin Miriam Gebhardt hat mich schon vom Titel, Klappentext und Cover her sehr angesprochen. Auch die Lektüre des Buches selbst gestaltete sich dann als sehr spannend und ich habe viele neue Erkenntnisse über die Rolle der Frauen in der Nachkriegszeit erfahren. Gerade über die Trümmerfrauen konnte ich durch das Buch mehr Hintergrundwissen erwerben. Außerdem erleichterte mir das Buch auch einen Zugang zur Erfahrungs-, Gedanken- und Gefühlswelt damaliger Frauengenerationen, also zB heutiger Großeltern/Urgroßeltern. Dies betrifft zB auch Erziehungsstile, so wird zB auch der schreckliche Einfluss eines damals verbreiteten Erziehungsratgebers unter die Lupe genommen, der ganze Müttergenerationen und ihre Kinder in verheerender Weise geprägt hat und für viel Verunsicherung bei den Müttern gesorgt hat. Auch dadurch gelang es mir, mehr über unsere Mütter-/Oma-/Uromagenerationen und ihre Denkweise zu erfahren bzw mir einige ihrer Denkmuster zu erklären. Es handelt sich um ein Sachbuch. Die Lektüre des Buches war für mich bereichernd und ich würde es weiterempfehlen.

  • Kwinsu

    aus Salzburg

    5/5

    30.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beeindruckendes Portrait über die Rolle der Frauen in der Nachkriegszeit

    Auf beeindruckende Weise arbeitet die Historikerin und Journalistin Miriam Gebhardt in "Die kurze Stunde der Frauen - Zwischen Aufbruch und Ernüchterung in der Nachkriegszeit" die Geschichte der deutschen Frauen in eben jener Zeit auf. Sie kommt dabei nicht umhin, einige Mythen zu widerlegen. Etwa jene, dass Frauen im Nationalsozialismus bloß Opfer waren und vom System der Massenvernichtung nichts wussten. Oder dass die "Trümmerfrauen" das Land aus Eigeninitiative wieder aufbauten. Gekonnt zeigt sie auch die Vorgeschichte zu den jeweiligen Entwicklungen auf und macht somit deutlich, dass es nicht plötzlich zu gesellschaftlichen Veränderungen kam, sondern diese sich teilweise über Jahrzehnte ausbildeten. Sie verwendet dabei verschiedene Arten von Quellen, beispielsweise Tagebücher, Briefe oder Wanderbücher. Durch diese eindringlichen Zeitzeuginnenberichte unterlegt sie ihre Thesen stichhaltig, ohne zu verallgemeinern und an Quellenkritik zu sparen. Außerdem werden die Erläuterungen durch diese persönlichen Eindrücke lebendiger, verständlicher und kurzweiliger. Besonders ist auch, dass die Autorin ein Augenmerk auf die Unterschiede zwischen den Entwicklungen in der BRD und der SBZ bzw. DDR legt. Sie veranschaulicht, dass die Rolle der Frau in der DDR nicht etwa gleichberechtigt war, wie oftmals angenommen wird, sondern sie zusätzlich zur Notwendigkeit Arbeiten zu gehen, noch die Doppelbelastung der Care Arbeit übernehmen musste. Auch das konservative Bild des zwanghaft wieder etablierten bürgerlichen Familienbilds in der BRD, welches Alleinerziehende, Vergewaltigte und Alleinstehende mannigfach diskriminierte, weiß zu schockieren. Gebhardt erläutert verständlich, wie es dazu kommen konnte, dass Frauen im Westen weniger Lohn für ihre Arbeit bekamen und es oft für Frauen wenig attraktiv war, sich in der Politik zu engagieren. Traurig ist die Erkenntnis, dass sich viele Frauen mit ihrer zugewiesenen Rolle abgefunden und diese hingenommen haben, obwohl die Entwicklung vor dem Nationalsozialismus bereits eine andere war. Mein Fazit: Miriam Gebhards Sachbuch macht verständlich, weshalb Frauen in Deutschland bis heute noch keine volle Gleichberechtigung erfahren. Es widerlegt einige Mythen über die Geschichte der Frauen in der deutschen Nachkriegszeit und zeigt die unterschiedlichen Entwicklungen in Ost- und Westdeutschland auf. Und es bestätigt für mich persönlich, dass der einzige Weg aus der patriarchalen Unterdrückung nur der Zusammenhalt sein kann.

  • Baghira

    5/5

    30.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nachkriegszeit als Emanzipationsschub?

    Miriam Gebhardt stellt die Geschichte der Frauen in der Nachkriegszeit mit Blick sowohl in die Vorgeschichte als auch die heutige Zeit anhand von politischen Entwicklungen, Statistiken, Lebensgeschichten einflussreicher Frauen etc., aber auch Tagebüchern ganz normaler Frauen aus dieser Zeit dar. Dabei geht sie auch recht intensiv auf die unterschiedlichen Entwicklungen in Ost- und West-Deutschland ein. Sie weist nach, dass der Mythos der Trümmerfrauen eben ein Mythos ist und bewusst aufgebaut wurde. Auch den Mythos der politisch inaktiven und unschuldigen Frau während des „Dritten Reichs“ widerlegt sie klar mit Lebensgeschichten und Prozessakten. Die kurze Stunde der Frauen in der Nachkriegszeit war für die meisten Frauen eine unerwünschte Belastung und keine Befreiung. Stärke wurde in den Jahren vorher schon als Ideal propagiert, in der Kriegs- und Nachkriegszeit musste sie gelebt werden um zu überleben. Das Buch gibt Einblick in eine Zeit, die wichtig für Emanzipationsbestrebungen und Schritte auf dem Weg der Gleichberichtung zwischen Frau und Mann, die bis heute nicht erreicht ist. Es zeigt auch, dass in den wichtigen Phasen die älteren Frauen de treibende Kraft waren, Frauen, die aus ihrer Zeit und persönlichen Herkunft überhaupt den Willen und die Möglichkeit hatten, sich für Gleichberechtigung einzusetzen. Alles in allem ein sehr empfehlenswertes Buch für alle, die sich für Emanzipation und die Nachkriegszeit interessieren.

  • Baghira

    aus 79599

    5/5

    30.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nachkriegszeit als Emanzipatio…

    Nachkriegszeit als Emanzipationsschub? Miriam Gebhardt stellt die Geschichte der Frauen in der Nachkriegszeit mit Blick sowohl in die Vorgeschichte als auch die heutige Zeit anhand von politischen Entwicklungen, Statistiken, Lebensgeschichten einflussreicher Frauen etc., aber auch Tagebüchern ganz normaler Frauen aus dieser Zeit dar. Dabei geht sie auch recht intensiv auf die unterschiedlichen Entwicklungen in Ost- und West-Deutschland ein. Sie weist nach, dass der Mythos der Trümmerfrauen eben ein Mythos ist und bewusst aufgebaut wurde. Auch den Mythos der politisch inaktiven und unschuldigen Frau während des „Dritten Reichs“ widerlegt sie klar mit Lebensgeschichten und Prozessakten. Die kurze Stunde der Frauen in der Nachkriegszeit war für die meisten Frauen eine unerwünschte Belastung und keine Befreiung. Stärke wurde in den Jahren vorher schon als Ideal propagiert, in der Kriegs- und Nachkriegszeit musste sie gelebt werden um zu überleben. Das Buch gibt Einblick in eine Zeit, die wichtig für Emanzipationsbestrebungen und Schritte auf dem Weg der Gleichberichtung zwischen Frau und Mann, die bis heute nicht erreicht ist. Es zeigt auch, dass in den wichtigen Phasen die älteren Frauen de treibende Kraft waren, Frauen, die aus ihrer Zeit und persönlichen Herkunft überhaupt den Willen und die Möglichkeit hatten, sich für Gleichberechtigung einzusetzen. Alles in allem ein sehr empfehlenswertes Buch für alle, die sich für Emanzipation und die Nachkriegszeit interessieren.

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