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Produktbild: Der Blick einer Frau
Artikelbild von Der Blick einer Frau
Caroline Bernard

1. Der Blick einer Frau

Der Blick einer Frau Sie riskiert ihr Leben, um die Welt zu ändern

Gesprochen von
7
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Viola Müller

Spieldauer

12 Stunden und 12 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

ab 18 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

27.06.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

44

Verlag

Hörbuch München von RBmedia Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783987855153

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Viola Müller

Spieldauer

12 Stunden und 12 Minuten

Abo-Fähigkeit

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Altersempfehlung

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Erscheinungsdatum

27.06.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

44

Verlag

Hörbuch München von RBmedia Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783987855153

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  • Anna

    5/5

    10.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Horizonterweiternd und bewegend

    Wegen ihrer jüdischen Abstammung emigriert die junge Gerda Taro nach Paris. Dort lernt sie 1935 den Fotografen Robert Capo kennen. Damit beginnt eine leidenschaftliche Liebesbeziehung. Er bringt ihr aber auch das Fotografieren bei, und schnell merkt Gerda, dass sie äußerst talentiert ist. Als der spanische Bürgerkrieg ausbricht, fotografieren sie gemeinsam von der Front. So wird Gerda zur ersten weiblichen Fotografin, die unter Einsatz ihres Lebens in einem Kriegsgebiet arbeitet. Der Preis dafür ist allerdings sehr hoch... Das Buch ist sehr kurzweilig geschrieben. Die feurig-innige Liebesgeschichte zwischen Gerda und Robert wird gut herausgearbeitet, ebenso die Leidenschaft der beiden fürs Fotografieren. Lesenswert ist auch der erste Teil des Buches, der im Paris der 30er Jahre spielt. Das Leben dort wird so lebendig beschrieben, als wäre man mit dabei. Ein horizonterweiterndes, ergreifendes Buch über eine sehr mutige, selbstbewusste und leidenschaftliche Frau.

  • Bewertung

    5/5

    07.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Informativ und fesselnd

    Mit dem Blick dieser Frau ist der Blick durch die Kamera gemeint. Dieser Roman beschreibt nämlich das Leben der Fotografin Gerda Taro, die bekannt wurde durch ihre Fotografien vom spanischen Bürgerkrieg. Gerta und Andre, zwei junge Emigranten lernen sich in Paris im Exil kennen. Er ist Fotograf, sie lernt von ihm das Fotografieren und schließlich bilden sie eine Arbeitsgemeinschaft, später werden sie ein Liebespaar. „Gemeinsam sind wir mehr als jeder für sich. Ist dir aufgefallen, dass ich manchmal eine Idee für ein Foto habe, und du entwickelst sie weiter?“, stellt Gerta fest. Um ihre Fotos besser verkaufen zu können, legen sie sich Künstlernamen zu, Robert Capa und Gerda Taro und unter diesen Namen sind sie auch heute noch bekannt. Der Autorin gelingt es ausgezeichnet, das Leben der jungen Künstler und politisch interessierten Leute vor Beginn des 2. Weltkriegs festzuhalten. Man ist hungrig, hat kalt, wenig Kleidung und Geldsorgen, versteht es trotzdem, das Leben zu leben, ist verschwenderisch, wenn wieder einmal Geld vorhanden ist. Die Stimmung wird gut eingefangen, auch die in Spanien zur Zeit des Bürgerkriegs. 800 Fotos von Gerda Taro, die von ihr während dem Bürgerkrieg gemacht wurden, sind erst in den 1990iger Jahren in Mexico aufgetaucht. Bewundernswert für mich vor allem das Porträt dieser schönen, starken, künstlerisch begabten Kriegsfotografin, für damalige Zeiten kein Beruf für eine Frau. „Wir müssen mit unseren Fotos Emotionen wecken und eine Geschichte erzählen“, und das ist ihr gelungen. Obwohl ein Roman, wurde das Leben dieser Frau von Caroline Bernard ausgezeichnet recherchiert, deshalb spannend und lehrreich. Lesenswert!!

  • Bewertung

    4/5

    22.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Roman für eine mutige Frau

    Das Buch «Der Blick einer Frau» ist ein weiterer historischer Roman der Autorin Tania Schlie, alias Caroline Bernard. Sie liebt es, über starke Frauen, die die Welt veränderten, zu schreiben. So auch im neuen Roman. Wegen ihrer jüdischen Abstammung ist die junge Greta in Paris im Exil. Sie schliesst mit dem Fotografen André, der ebenfalls im Exil lebt, einen Pakt. Denn sie will das Fotografieren lernen. André soll ihr das Handwerk lernen. Dafür hilft sie ihm, die Bilder zu verkaufen und neue Aufträge zu ergattern. Schnell wird klar, dass Greta ein gutes Auge für die Fotografie besitzt. Die beiden werden bald als Gerda Taro und Robert Capa gefeiert. Sie verlieben sich und gehen nach Spanien, wo der Bürgerkrieg tobt. Sie wollen die Zustände, die im Kriegsgebiet herrschen, bildlich festhalten. Gerda ist die erste Frau, die im Kriegsgebiet fotografiert und damit ihre Liebe und auch das Leben riskiert. Meine Meinung: Gerta lernt man als ehrgeizige junge Frau kennen. Sie will mehr, sie ist im Exil in Paris und hat grössere Ansprüche an das Leben. Aber mit Ihrem Job als Sekretärin kann sie sich knapp über Wasser halten. André lernen wir als nicht sehr zuverlässigen Mann kennen, und doch ist er mir sympathisch mit seiner Art. Er arbeitet einmal sehr konzentriert an seiner Fotografenkarriere, und an anderen Tagen verschlampt er die Aufträge. Die Protagonisten sind gut ausgearbeitet, die Charaktere sind mir sympathisch. Wir wurden sehr glaubhaft in die Jahre 1933 bis 1937 entführt. Die damaligen Lebensumstände wurden uns eindrücklich geschildert. Wie schwer die Frauen es zu dieser Zeit hatten, war gut herauszulesen. Die Stimmung im Kriegsgebiet wurde gut umschrieben. Ich hatte das Gefühl, mitten drin zu sein. Der Schreibstil war flüssig und ich flog nur so durch das Buch. Fazit: Für mich war es ein gut recherchierter historischer Roman. Da mich beide Themen starke Frauen und die Fotografie begeistern, war es ein Genuss, dieses Buch zu lesen. Für mich war es das erste Buch dieser Autorin, aber sicher nicht das letzte. Zitat: »Es gibt einen entscheidenden Unterschied zwischen meinen Fotos und deinen: Du willst die fliegende Kugel zeigen. Ich zeige, was die Kugel mit dem Menschen macht, den sie trifft.«

  • vielleser18

    aus Hessen

    4/5

    08.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das kurze Leben der Gerda Taro

    ist die (Lebens-)Geschichte von Gerda Taro, einer Fotografin, deren künstlerisches Werk erst Jahrzehnte nach ihrem Tod gewürdigt wurde. Die Autorin hat das Wirken und Leben von Gerda Taro von 1931 bis 1937 in einer romanhaften Biografie erzählt. Wie Gerta Pohorylle (so hieß sie eigentlich) im Pariser Exil den Fotografen Endre Friedmann kennen und lieben gelernt hat, wie sie durch ihn selbst zum fotografieren gekommen ist, wie sie die Künstlernamen Gerda Taro und Robert Capa erfand und warum. Es geht um Gerdas kurzes, aber beeindruckendes Leben, vor allem aber um ihre Rolle in der Welt der Fotografie und ihren Einfluss auf die visuelle Berichterstattung, insbesondere durch ihren Einsatz als Fotografin im spanischen Bürgerkrieg. Ihr Mut als einzige Frau an der Kriegsfront ist legendär. Ihre Bilder sorgen für Aufsehen, auch wenn meistens nicht ihr Name genannt wird, sondern Capas, mit dem sie nicht nur liiert war, sondern mit dem sie auch zusammen arbeitete. Caroline Bernard zeichnet ein Bild einer Frau, die für ihre Sache brennt, die wagemutig und mit einem besonderen Blick alltägliche, emotionale, aber auch schreckliche Szenen ins Visier ihrer Kamera nimmt. Eine Hommage an eine starke Frau. In einem zweiten Erzählung, der 60 Jahre später spielt, tauchen in Mexiko ihre Bilder wieder auf. Dieser Fund des so genannten mexikanischen Koffers, der hunderte von Negativen von Gerda Taro und Robert Capa enthielt, ist real. Alles andere aus diesem zweiten Erzählung ist fiktiv. Caroline Bernard zeigt Taro als eine mutige, engagierte Frau, die in einer von Männern dominierten Welt für ihre Überzeugungen kämpfte, zeigt aber auch ihre Verletzlichkeit, ihre Ängste und Sorgen. Sie gibt ihr mit diesem Roman wieder ein Gesicht, macht sie dadurch wieder lebendig, damit sie nicht in Vergessenheit gerät. Ein interessanter Roman, leider mit ein paar Längen, gerade den zweiten Erzählstrang, der in Mexiko spielt, hätte es meiner Meinung gar nicht bedurft. Der historische Strang hat mich aber, da es ja in der Mehrzahl um reale Personen und Ereignisse ging, irgendwie fasziniert und nachdenklich gemacht, auch wenn hier natürlich, gerade was die Gefühlswelt der Hauptprotagonistin angeht, viel auch dichterische Freiheit der Autorin eine Rolle spielt. Dennoch denke ich, dass hier ein authentisches Bild der jungen Fotografin gezeichnet wurde. Für alle, die sich für mutige Frauenfiguren, Geschichte und Fotografie interessieren, ist dieser Roman interessant.

  • Bewertung

    aus Quickborn

    4/5

    21.07.2024

    eBook (ePUB 3)

    Voller Liebe und Mut

    Ich lese gern Romane, die sich auf historische Personen und Ereignisse beziehen. Hier geht es um das (Kriegs-)Fotografenpaar Gerda Taro und Robert Capa und vorrangig um deren Engagement im Spanischen Bürgerkrieg. Meine Kenntnisse über diesen Krieg sind nicht besonders ausgeprägt, aber doch so gefestigt, dass ich auch über die Rolle der beiden Fotografen bereits seit Jahren viel erfahren, besonders gelesen habe. Schon 1994 veröffentlichte Irme Schaber, die auch im Nachwort erwähnt wird, die erste große Biografie über Gerda Taro, 2013 erschien eine Neuauflage, die den Fund, der hier im Roman eine Hauptrolle spielenden 800 Taro-Fotos beinhaltete. Jetzt, 2024, erscheint von Schaber bei Hentrich & Hentrich „Freiheit im Fokus“ über die beiden Fotografen in Leipzig. Das ist eine interessante Parallele, denn Gerda Taro floh 1933 aus Leipzig vor den Nazis nach Paris. Es gibt unzählige Zeitschriftenbeiträge, Fotobücher, es gab berühmte Ausstellungen, besonders die in New York. Taro und Capa waren und bleiben ikonische Figuren der Fotografiegeschichte. Taro und Capa waren mir also keine Unbekannten. Belletristische Werke über beide sind aber eher selten. Hier füllt nun Caroline Bernard eine Lücke. Diese Autorin hat sich auch bisher sehr der weiblichen Seite der Geschichte zugewendet, seien es die Malerin Frida Kahlo, die Schriftstellerin Simone de Beauvoir, oder zuletzt auch die Fluchthelferin Lisa Fittko in „Die Wagemutige“. Immer stellt sie die feministische und zugleich aktive und mutige Seite der Frauen in den Mittelpunkt ihrer Romane. Dieses Buch und das Buch über Lisa Fittko heben sich übrigens durch ein eher realistisches Fotocover von den anderen Romanen der Autorin ab. Bei so romantisierten Covern, wie sie für die Reihe Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe verwendet wurden, hätte ich wahrscheinlich gar nicht zugegriffen. Bernard fixiert ihre Romane – wie hier über Gerda Taro – sehr auf das ganz Private, Persönliche und Intime ihrer Protagonistinnen. Damit erreicht sie wahrscheinlich auch ein Publikum, das ansonsten Biografien aus dem Sachbuchgenre nicht so sehr mag. Bernard identifiziert sich total mit ihrer Heldin, steht auf ihrer Seite und verteidigt sie gegen Kritik (auch im übertragenen Sinne). Wer sich mehr für die rein biografischen, knallharten, belegten Fakten interessiert, wird aber auch hier im Buch recht gut versorgt, auch wenn die Geschichte teilweise zur Liebesromanze oder -tragödie tendiert. Insbesondere auch die historischen Informationen zum Spanischen Bürgerkrieg sind aufschlussreich, bleiben aber natürlich begrenzt. Der Roman umfasst die Jahre 1931 bis 1937, 1933 wird Gerta Pohorylle von der Gestapo in Leipzig in Schutzhaft genommen und entkommt nach der Entlassung über die Grenze nach Frankreich, sucht wie die meisten jüdischen und nichtjüdischen Flüchtlinge in Paris nach einer neuen Bleibe. Die Situation der Flüchtlinge beschreibt die Autorin sehr lebensecht und es hinterlässt bei mir einen bitteren Nachgeschmack, wie herabwürdigend die Situation für Menschen wie Gerta war. Aber sie gibt nicht auf und beißt sich jeden Tag aufs Neue durch. Das Geschick, noch aus weniger als nichts etwas zu machen, durchzieht das ganze Buch. Als sie Endre Friedmann, auch Flüchtling, auch jüdisch, kennenlernt, da entbrennt eine große Liebe, deren Feuer bis zur letzten Seite des Romans nicht enden wird. Beide ändern ihre Vornamen gleich nach der Ankunft, weil die Namen in Frankreich so ungewöhnlich klingen, sie sind zusammen: Gerda und André. Gerda wird bei André das Fotografieren lernen, und sie wird ihn später beinahe in den Schatten stellen. Der zweite Handlungsstrang ist eine fiktive Erzählung über eine mexikanische Fotografin, die ihren Lebensunterhalt u. a. mit dem Entrümpeln von Wohnungen bestreitet. Als sie auf einen Koffer mit Hunderten Fotos stößt, ist ihr Spürsinn gefragt und sie begibt sich auf einen Weg, der die Wahrheit über die Fotos, aber auch über die ihrer Mutter und Familie preisgeben wird. Der Schreibstil ist manchmal etwas langatmig, sich wiederholende Sequenzen von Gedanken, die Gerda durch den Kopf gehen, und auch die Geschichte der Mexikanerin Christina wirken ein wenig gewollt. Die Charaktere werden aber recht anschaulich beschrieben, auch die Nebendarsteller sind interessant gestaltet, sei es Willy Brandt oder Hemingway, spanische Kraftfahrer oder französische Kinder, alle werden gekonnt skizziert. Gerda Taro wird als die „Erfinderin“ von Robert Capa gerühmt, zuerst aber wählt sie ihren eigenen Künstlernamen „Taro“, dann fällt ihr spontan der „Robert Capa“ ein, dem sie auch gleich noch eine neue Biografie verpasst. Dass sich André bisweilen beschwert, dass sie Robert lieber mag als ihn, kann nicht verwundern, denn mit dem neuen Namen gibt sie ihm auch einen anderen äußeren Anstrich, vom Landstreicher zum Gentleman. André, der ein paar Jahre jünger ist als Gerda, ist aus meiner Sicht zu Recht etwas ungehalten über die Veränderung seines Selbst. Auch wenn sie ihm geschäftlich sehr guttut. Ich will nicht zu viel vom Inhalt preisgeben, die Fakten kann jeder bei Wikipedia etc. im Internet googeln, wie die Autorin die Geschehnisse und insbesondere die Erlebnisse im Spanischen Bürgerkrieg beschreibt, das geht aber mehr unter die Haut, als es die puren Fakten tun. Dass die Erlebnisse, die Gerda als Kriegsfotografin hat, schrecklich und ernüchternd sind, ist wohl jedem klar. Dass eine Frau sich dem freiwillig und mit Enthusiasmus und Todesmut aussetzt, das ist für uns Heutige schwer nachzuvollziehen. Empfehlenswert ist das Nachwort, dass einige Unklarheiten beseitigt. Dieser Roman über Gerda Taro hat es mir sehr angetan, auch wenn der Feminismus manchmal etwas dick aufgetragen wird. Ich gebe gern vier Sterne und eine Leseempfehlung. #DerBlickeinerFrau #NetGalleyDE

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