Produktbild: Die Täterinnen von Majdanek

Die Täterinnen von Majdanek KZ-Aufseherinnen vor Gericht

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.09.2024

Abbildungen

20, mit 20 schwarzweissen Fotosgrafien

Verlag

Dittrich Verlag ein Imprint der Velbrück GmbH Bücher und Medien

Seitenzahl

236

Maße (L/B/H)

21/13,9/2,4 cm

Gewicht

352 g

Auflage

1. Auflage 2024

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-910732-25-4

Warnhinweis

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.09.2024

Abbildungen

20, mit 20 schwarzweissen Fotosgrafien

Verlag

Dittrich Verlag ein Imprint der Velbrück GmbH Bücher und Medien

Seitenzahl

236

Maße (L/B/H)

21/13,9/2,4 cm

Gewicht

352 g

Auflage

1. Auflage 2024

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-910732-25-4

Herstelleradresse

Dittrich Verlag
Meckenheimer Str. 47
53919 Weilerswist
DE

Email: info@dittrich-verlag.de

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Sehr emotional

Bewertung am 23.05.2025

Bewertungsnummer: 2497347

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mein Fazit: Zitat von Günter Wallraff: "Diese Täterinnen - Biografie sollte gerade jetzt auch Pflichtlektüre in den Schulen werden und zugleich uns allen Mahnung für die Zukunft." Viele Menschen sagen, es ist genug über den Krieg geschrieben worden. Viele meinen: es kann nicht genug Aufklärung geben und für die nachfolgenden Generationen als Mahnung, dass so etwas nie wieder passiert ! Ich lese sehr viel Literatur über den Zweiten Weltkrieg und finde, da fast alle Zeitzeugen mittlerweile verstorben sind und so lange es Kriege gibt, sollte man diesen Menschen eine Stimme geben. Damit ihr Opfer nicht umsonst gewesen ist. "Die Täterinnen von Majdanek - Aufseherinnen vor Gericht "ist ein Epos, das wach rüttelt und mit dem Klischee aufhört, dass es nur männliche" Bestien" im Krieg gab, in der SS, in Konzentrationslagern, in Führungspositionen.... Wir erinnern uns an Ilse Koch, die Ehefrau des Lagerkommandanten des KZ Buchenwald, Karl Otto Koch. In der Nachkriegszeit wurde sie als „Hexe von Buchenwald“ international bekannt, da sie im KZ brutal Häftlinge folterte.... In diesem Buch lernen wir viele andere Frauen kennen, die genauso Häftlinge zur Selektion ausmusterten, sie brutal schlugen ... wie Hildegard Lächert zum Beispiel, genannt die blutige Brygida. Sie schlug auf Häftlinge mit einer Peitsche ein, bis ein blutiger Klumpen übrig blieb, Kinder mit einem Kochlöffel auf den Kopf schlug, bis sie bluteten … unvorstellbare Grausamkeiten, wofür sie und andere Aufseherinnen sich nach dem Krieg vor Gericht verantworten mussten. Wenige Aufseherinnen, die Menschen noch mit etwas Herz behandelten, die noch etwas Menschlichkeit zeigten, obwohl sie sich den Idealen des Nationalsozialismus verschrieben haben … Die einzelnen Biografien sind sehr tragisch und man kann sich die Taten der Aufseherinnen kaum vorstellen. So brutal, so unmenschlich, voller Hass und Wut. Die Autorin beschreibt diese furchtbare Zeit mit einfachen Worten, die Geschehnisse sind sehr gefühlvoll formuliert, die Schicksale der geschundenen Frauen emotional sehr berührend. Ihr Schreibstil ist flüssig, modern gehalten, spannend geschrieben und sehr ans Herz gehend. Ein Buch, das man gelesen haben sollte.

Sehr emotional

Bewertung am 23.05.2025
Bewertungsnummer: 2497347
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mein Fazit: Zitat von Günter Wallraff: "Diese Täterinnen - Biografie sollte gerade jetzt auch Pflichtlektüre in den Schulen werden und zugleich uns allen Mahnung für die Zukunft." Viele Menschen sagen, es ist genug über den Krieg geschrieben worden. Viele meinen: es kann nicht genug Aufklärung geben und für die nachfolgenden Generationen als Mahnung, dass so etwas nie wieder passiert ! Ich lese sehr viel Literatur über den Zweiten Weltkrieg und finde, da fast alle Zeitzeugen mittlerweile verstorben sind und so lange es Kriege gibt, sollte man diesen Menschen eine Stimme geben. Damit ihr Opfer nicht umsonst gewesen ist. "Die Täterinnen von Majdanek - Aufseherinnen vor Gericht "ist ein Epos, das wach rüttelt und mit dem Klischee aufhört, dass es nur männliche" Bestien" im Krieg gab, in der SS, in Konzentrationslagern, in Führungspositionen.... Wir erinnern uns an Ilse Koch, die Ehefrau des Lagerkommandanten des KZ Buchenwald, Karl Otto Koch. In der Nachkriegszeit wurde sie als „Hexe von Buchenwald“ international bekannt, da sie im KZ brutal Häftlinge folterte.... In diesem Buch lernen wir viele andere Frauen kennen, die genauso Häftlinge zur Selektion ausmusterten, sie brutal schlugen ... wie Hildegard Lächert zum Beispiel, genannt die blutige Brygida. Sie schlug auf Häftlinge mit einer Peitsche ein, bis ein blutiger Klumpen übrig blieb, Kinder mit einem Kochlöffel auf den Kopf schlug, bis sie bluteten … unvorstellbare Grausamkeiten, wofür sie und andere Aufseherinnen sich nach dem Krieg vor Gericht verantworten mussten. Wenige Aufseherinnen, die Menschen noch mit etwas Herz behandelten, die noch etwas Menschlichkeit zeigten, obwohl sie sich den Idealen des Nationalsozialismus verschrieben haben … Die einzelnen Biografien sind sehr tragisch und man kann sich die Taten der Aufseherinnen kaum vorstellen. So brutal, so unmenschlich, voller Hass und Wut. Die Autorin beschreibt diese furchtbare Zeit mit einfachen Worten, die Geschehnisse sind sehr gefühlvoll formuliert, die Schicksale der geschundenen Frauen emotional sehr berührend. Ihr Schreibstil ist flüssig, modern gehalten, spannend geschrieben und sehr ans Herz gehend. Ein Buch, das man gelesen haben sollte.

fesselt nicht

Bewertung am 24.03.2025

Bewertungsnummer: 2448006

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Zwar ist das Thema wichtig und wird auch immer wichtiger, aber das Buch fesselt nicht. Die Autorin versucht einen verharmlosenden Erklärungsansatz zugunsten der Aufseherinnen und bedient sich dabei einem langweiligen Schreibstil. Mit Aufklärung hat das nichts zu tun. Auch das Lektorat scheint wohl abgelenkt gewesen zu sein.

fesselt nicht

Bewertung am 24.03.2025
Bewertungsnummer: 2448006
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Zwar ist das Thema wichtig und wird auch immer wichtiger, aber das Buch fesselt nicht. Die Autorin versucht einen verharmlosenden Erklärungsansatz zugunsten der Aufseherinnen und bedient sich dabei einem langweiligen Schreibstil. Mit Aufklärung hat das nichts zu tun. Auch das Lektorat scheint wohl abgelenkt gewesen zu sein.

Kundinnen und Kunden meinen

Die Täterinnen von Majdanek

von Ingrid Müller-Münch

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