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Die Fürsten von Reuss: Ein Adelsgeschlecht im Wandel der Zeit Aufstieg, Glanz und Niedergang bis 1918

1

30,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.06.2024

Verlag

Tredition

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

21/14,8/1,9 cm

Gewicht

399 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-384-25197-8

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.06.2024

Verlag

Tredition

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

21/14,8/1,9 cm

Gewicht

399 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-384-25197-8

Herstelleradresse

tredition GmbH
Heinz-Beusen-Stieg 5
22926 Ahrensburg
DE

Email: support@tredition.com

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Verlogenes Pamphlet

Bewertung am 09.12.2024

Bewertungsnummer: 2360392

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dass der Autor laut Klappentext "Mythen und historische Fakten" verknüpft, sollte nachdenklich stimmen, gerade in Bezug auf die jüngsten Ereignisse um Heinrich XIII. Auch der hat gerne eine über 1000-jährige Geschichte seines Hauses behauptet, und dieser Linie folgt auch der Autor, indem er die Reußen und die Vögte von Weida, Gera und Plauen wahllos über einen Kamm schert, Quellen falsch wiedergibt und falsch einordnet und die komplizierten Familien- und Machtverhältnisse der Weidaer nicht mal annähernd versteht. Da wird der 1122 erwähnte Erkenbert von Weida in den Quellen als "advocatus" bezeichnet (tatsächlich wird er das nicht) und Gera schon in der Reformationszeit zur reussischen Residenzstadt gemacht (das war sie erst danach). Die Reußen sind auch gleichzeitig altdeusch verortet und gleichzeitig mit Värägersiedlern aus Russland verwandt - die verschwurbelte Erzählweise erlaubt da keinen rechten Durchblick. Allzu deutlich wird nur, dass der Autor eine Bedeutung für die Reußen herbeifantasiert, die sie nie hatten. Wer wirklich etwas zur Familiengeschichte erfahren will, der ist mit dem kleinen Buch von Thomas Gehrlein, mit den Arbeiten von Sven Michael Klein und Friedrich Wilhelm Trebge besser dran. Oder informiert sich beim Vogtländischen Altertumsforschenden Verein zu Hohenleuben. Da bekommt man fundiertes Wissen und zu einem billigeren Preis.

Verlogenes Pamphlet

Bewertung am 09.12.2024
Bewertungsnummer: 2360392
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dass der Autor laut Klappentext "Mythen und historische Fakten" verknüpft, sollte nachdenklich stimmen, gerade in Bezug auf die jüngsten Ereignisse um Heinrich XIII. Auch der hat gerne eine über 1000-jährige Geschichte seines Hauses behauptet, und dieser Linie folgt auch der Autor, indem er die Reußen und die Vögte von Weida, Gera und Plauen wahllos über einen Kamm schert, Quellen falsch wiedergibt und falsch einordnet und die komplizierten Familien- und Machtverhältnisse der Weidaer nicht mal annähernd versteht. Da wird der 1122 erwähnte Erkenbert von Weida in den Quellen als "advocatus" bezeichnet (tatsächlich wird er das nicht) und Gera schon in der Reformationszeit zur reussischen Residenzstadt gemacht (das war sie erst danach). Die Reußen sind auch gleichzeitig altdeusch verortet und gleichzeitig mit Värägersiedlern aus Russland verwandt - die verschwurbelte Erzählweise erlaubt da keinen rechten Durchblick. Allzu deutlich wird nur, dass der Autor eine Bedeutung für die Reußen herbeifantasiert, die sie nie hatten. Wer wirklich etwas zur Familiengeschichte erfahren will, der ist mit dem kleinen Buch von Thomas Gehrlein, mit den Arbeiten von Sven Michael Klein und Friedrich Wilhelm Trebge besser dran. Oder informiert sich beim Vogtländischen Altertumsforschenden Verein zu Hohenleuben. Da bekommt man fundiertes Wissen und zu einem billigeren Preis.

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Die Fürsten von Reuss: Ein Adelsgeschlecht im Wandel der Zeit

von Friedrich Wagner

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