Produktbild: Ich war verloren in Afrika - Autobiografischer Roman - Erinnerungen

Ich war verloren in Afrika - Autobiografischer Roman - Erinnerungen

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.06.2024

Verlag

Verlag DeBehr

Seitenzahl

152

Maße (L/B/H)

19,3/12,4/1,2 cm

Gewicht

155 g

Farbe

Mokka / Seidengrau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9872723-3-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.06.2024

Verlag

Verlag DeBehr

Seitenzahl

152

Maße (L/B/H)

19,3/12,4/1,2 cm

Gewicht

155 g

Farbe

Mokka / Seidengrau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9872723-3-2

Herstelleradresse

DeBehr
Kleinwolmersdorfer Straße 49
01454 Radeberg
DE

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    11.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Bewegende Autobiografie

    „…Der afrikanische Kontinent hat mich in seinen Schoß gezogen, beflügelt hat er meinen Geist und die Bilder, die ich mit den Augen gierig aufgesogen, nahmen Gestalt an in meinem Herzen…“ Mit diesen Worten beschreibt die Autorin ihre Sehnsucht. Doch Afrika wird für sie Himmel und Hölle zugleich. Die Autorin hat einen bewegenden autobiografischen Roman geschrieben. Die Geschichte wird in einzelnen Episoden erzählt, die zeitlich eher nicht geordnet sind. Der Schriftstil ist stellenweise heftig, in anderen Szenen aber sehr bildhaft. Die Autorin hat ein Reisebüro und war deshalb in verschiedenen afrikanischen Ländern unterwegs. Ihre Erlebnisse teilt sie mit dem Leser, sei es in São Tomé oder Nigeria. „…Und dann die See: Schillernd wie ein Meer von Diamanten im gleißenden Sonnenlicht, als hätte jemand ein riesiges Tuch ausgebreitet und der Himmel hätte sich geöffnet, um eine unermessliche Menge von Diamanten darauf niederprasseln zu lassen…“ Sie hat einen Blick für die Schönheit der Natur und für die Besonderheiten der Tierwelt. Heftig wird es, wenn sie Museen besucht, die sich mit der Kolonialzeit und deren Grausamkeiten beschäftigen. Hier hätte ich mir weniger eindrückliche Zeilen gewünscht. Ab und an kommt sie auf ihre Ehe mit einem Nigerianer zu sprechen. Sie stellt zum Beispiel gegenüber, welchen unterschiedliche Sicht sie auf Afrika haben. Ihr Mann ist Arzt. Sich von der Masse der Afrikaner abzuheben, ist eines seiner Lebensziele. Das Zusammenleben der beiden würde ich als toxisch beschreiben. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist vielschichtig und berührend.

  • Syltfreundin

    5/5

    06.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Schattenseiten der Sehnsucht

    Schattenseiten der Sehnsucht: Dary Christines unbeschönigte Befreiungsgeschichte Unbeschönigt, ehrlich und tief berührend: Dary Christines Befreiungsgeschichte aus einer toxischen Ehe zeigt mutig den Weg zur Selbstliebe. Mit ihrem autobiografischen Roman „Ich war verloren in Afrika“ legt Dary Christine ein tief berührendes und zugleich aufrüttelndes Werk vor, das sich konsequent jeder verklärten Fernweh-Romantik verweigert. Im Zentrum steht der mutige, aber letztlich dramatisch scheiternde Versuch der Protagonistin, ihrer interkulturellen Ehe in der nigerianischen Heimat ihres Mannes eine neue Chance zu geben. Was als Hoffnung auf einen Neubeginn im Spannungsfeld zwischen der Faszination für die afrikanische Natur und der Sehnsucht nach Verstehen beginnt, entwickelt sich schnell zu einem emotionalen und existenziellen Albtraum. Schritt für Schritt entfaltet das Buch eine Spirale aus radikaler Entfremdung, toxischen Familiendynamiken und schleichender seelischer Misshandlung. Die Autorin beschreibt ohne falsche Scham, wie sich das Netz aus Isolierung, Entwertungen und elterlichen Gewissensbissen um sie zuzieht. Dabei beschränkt sich das Werk keineswegs auf die Darstellung individuellen Leidens: Mit bemerkenswerter Beobachtungsgabe zeigt Dary Christine, wie persönliche Konflikte unlösbar mit makroskopischen Realitäten verschmelzen. Starre patriarchalische Geschlechterrollen, die omnipräsente Härte bitterer Armut, fehlende rechtliche Schutznetze sowie das unsichtbare, aber mächtige Erbe des Kolonialismus bilden den Nährboden für die Krisen der Gegenwart. Echte Begegnungen auf Augenhöhe scheitern immer wieder an unüberbrückbaren Erwartungen, historischen Verletzungen und kulturellen Missverständnissen. Die besondere Qualität des Romans liegt in den eingewobenen Rückblicken auf die Kindheitstraumata der Autorin. Durch diese psychologische Reflexion wird greifbar, dass die Anfälligkeit für toxische Abhängigkeiten tief in der eigenen Vergangenheit wurzelt. Der Kulturschock wirkt somit als kompromissloser Katalysator: Erst als alle äußeren Schutzmechanismen wegbrechen, gelingt der Durchbruch zur Selbsterkenntnis. Dary Christine gelingt das seltene Kunststück, eine erschütternde Leidensgeschichte in ein Plädoyer für weibliche Autonomie zu verwandeln. Ein schonungsloses, mutiges Buch, das lange nachhallt.

  • Bewertung

    5/5

    13.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Buch wie ein Kaleidoskop

    Die Autorin beschreibt ihre Reisen und Aufenthalte in diversen Ländern Afrikas einige Jahre nach Ende der Kolonialzeit, teils erzählt sie aus ihrem Leben in Österreich. Dazwischen schildert sie auch Erinnerungen an ihre Ehe mit ihrem Mann aus Nigeria, dem sie für eine Weile in sein Heimatland folgte. Es ist ein Buch wie ein Kaleidoskop, immer wieder tauchen neue Facetten und Teile der Geschichte auf. Und dann ändert sich erneut der Fokus, ein anderer Aspekt wird beleuchtet. Mitten im Fluss des Erzählten lässt die Autorin ein unerwartetes, manchmal schockierendes Detail fallen. Trotz der teils episodenhaften Erzählweise liest sich das Buch sehr flüssig, auch Langeweile kommt keine auf. Der Schreibstil ist oft wortgewaltig, auch poetisch, manchmal von Melancholie durchzogen. Zum Schluss folgt eine Art Erlösung aus der Sehnsucht nach Afrika und der Suche nach dem eigenen Selbst, so eindringlich und wunderschön beschrieben, dass man die Erleichterung beim Lesen beinahe selbst fühlt. Für Leute, die gern über den Tellerrand hinausblicken und sich auf eine ehrliche, tiefgehende Erzählung einlassen möchten.

  • Bewertung

    5/5

    10.08.2026

    eBook (ePUB)

    Donnie,das Nashorn

    In der bewegenden Geschichte 'Ich war verloren in Afrika', welche von Dary Christine in einer wundervollen poetischen Sprache erzählt wird, kommt die Episode von Donnie,dem Nashornbaby vor. Donnie ist im Dschungel verloren gegangen und sucht seine Nashornmama.Schließlich sichtet er einen größeren SUV und da Nashörner wohl nicht so gut sehen können,hält er das Gefährt für seine Mama und folgt ihm.Am Ende kann Donnie gerettet werden.Diese Begebenheit ist für mich wie eine Allegorie auf das Leben der Protagonistin.Auf der Suche nach sich,der Liebe und der Bestimmung ihres Lebens folgt sie ihrem Traum und einem Mann in Afrika.Beide entpuppen sich am Ende auch als etwas anderes, wobei die Erlebnisse zu Transformationen zwingen,die am Ende auch heilsam sind.Ein wunderschönes Buch!

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