Er wollte eigentlich nur seine Karriere retten und endlich Anerkennung und Liebe finden. Auf dem Weg dorthin versucht der Schriftsteller Stefan Hohl mithilfe Künstlicher Intelligenz seine Schreibblockade zu überwinden und einen weiteren Bestseller zu landen. Doch die Geschichte der KI mit der wunderschönen Japanerin Sakura inspiriert ihn nicht nur zum Schreiben, sondern auch dazu, nach Japan zu reisen. Dort verliert er sein Herz an die junge hübsche Ayame, die eines Tages spurlos verschwindet. Sowohl beruflich als auch privat nähert sich Stefan plötzlich einem Abgrund. Sakura und Ayame – zwei Frauen, verzaubernd und unerreichbar – werden Stefan zum Verhängnis. Sakura, das herabfallende Kirschblütenblatt, symbolisierte für die Samurai den eigenen Selbsttod. Ayame, der japanische Name der Schwertlilie, ist eine schöne Blume, an der man sich schneidet. Diktiert die digitale Macht, bei der Stefan Hilfe sucht, am Ende nicht nur sein Buch, sondern beeinflusst sogar sein Leben? Stefan gerät durch den Einfluss der KI in einen Sog, aus dem er nicht mehr zu entkommen droht. Wird ihn die Welle ertränken, wie einst die des Malers Hokusai die Fischer?
Kundinnen und Kunden meinen
4.6/5.0
Magnolia
5/5
28.06.2024
Buch (Paperback)
Künstliche Intelligenz – ist das die schöne neue Welt?
Künstliche Intelligenz – eine schöne neue Welt, ein Hilfsmittel, um für Anderes den Kopf frei zu haben? Oder eher eines für Blender, für talentfreie Schriftsteller? Diese Fragen stellen sich mir während des Lesens. Und nicht nur diese sind es, der ganze Roman wirft viele Fragen auf.
Stefan Hohl will an seine früheren Erfolge anknüpfen, aber ihm fällt so gar nichts ein. Sein Verleger drängt ihn, endlich das neue Manuskript vorzulegen. Was tun? KI ist in aller Munde, auch Stefan sucht sich entsprechende Seiten, gibt einige Stichworte ein und siehe da - die Seiten flutschen nur so. Die ersten acht davon sind frei zugänglich, Stefan ist begeistert. Der Anfang ist gemacht, das Weiterschreiben gar nicht so einfach wie zunächst gedacht, die restlichen der insgesamt 56 Seiten kann er schließlich nach Eingabe seiner Bankdaten erwerben. Gesagt, getan. Das Um- und Weiterschreiben wird danach bestimmt klappen, so redet er es sich ein, schließlich hat er schon zwei Erfolgsbücher vorzuweisen.
Schon bin ich mittendrin, bin in Tokyo und sehe sie – Sakura. Nicht nur ich bin von ihr angetan, auch Paul ist es, er verliebt sich sofort in sie. Parallel dazu sind es auch Stefan und Ayame, die ähnliches erleben. Eine Liebesgeschichte – oder sind es zwei? – traumhaft schön. KI hat sie vorgegeben, zumindest die eine Geschichte um Sakura und Paul. Wer ist diese geheimnisvolle japanische Schönheit, diese Sakura? Und ist Stefan und Ayames Geschichte, eingebettet in jene, die KI erzeugt hat, ein und dieselbe? Sind sie alle eher Traum? Von KI angetrieben, weitergesponnen? Erst mal musste ich meine Gedanken sortieren, um dann umso genüsslicher weiterlesen zu können.
Sakura und Paul, Ayame und Stefan - beide Stories sind reizvoll und doch nicht so recht fassbar, eher surral, sie fesseln mich, sind aufregend und charmant zugleich, sind verführerisch, ja unwiderstehlich. Die Idee, eine „Story in der Story“ zu schreiben, ist so faszinierend wie gut umgesetzt. Die beiden Geschichten laufen nebeneinander her, überschneiden sich, sie regen meine Phantasie an.
Sabine Mayr hat KI thematisiert, sie hat einen Roman voller Leben vorgelegt, in dem es nicht nur um Liebe geht, es wird dramatisch - nuanciert und facettenreich umgesetzt. Gelebt, erträumt, real oder auch nicht, wer weiß es schon so genau. Das Ende ist voller Magie – so zauberhaft und passend. Ich bin begeistert.
Magnolia
aus Bayern
5/5
28.06.2024
Buch (Paperback)
Künstliche Intelligenz – ist…
Künstliche Intelligenz – ist das die schöne neue Welt? Künstliche Intelligenz – eine schöne neue Welt, ein Hilfsmittel, um für Anderes den Kopf frei zu haben? Oder eher eines für Blender, für talentfreie Schriftsteller? Diese Fragen stellen sich mir während des Lesens. Und nicht nur diese sind es, der ganze Roman wirft viele Fragen auf. Stefan Hohl will an seine früheren Erfolge anknüpfen, aber ihm fällt so gar nichts ein. Sein Verleger drängt ihn, endlich das neue Manuskript vorzulegen. Was tun? KI ist in aller Munde, auch Stefan sucht sich entsprechende Seiten, gibt einige Stichworte ein und siehe da - die Seiten flutschen nur so. Die ersten acht davon sind frei zugänglich, Stefan ist begeistert. Der Anfang ist gemacht, das Weiterschreiben gar nicht so einfach wie zunächst gedacht, die restlichen der insgesamt 56 Seiten kann er schließlich nach Eingabe seiner Bankdaten erwerben. Gesagt, getan. Das Um- und Weiterschreiben wird danach bestimmt klappen, so redet er es sich ein, schließlich hat er schon zwei Erfolgsbücher vorzuweisen. Schon bin ich mittendrin, bin in Tokyo und sehe sie – Sakura. Nicht nur ich bin von ihr angetan, auch Paul ist es, er verliebt sich sofort in sie. Parallel dazu sind es auch Stefan und Ayame, die ähnliches erleben. Eine Liebesgeschichte – oder sind es zwei? – traumhaft schön. KI hat sie vorgegeben, zumindest die eine Geschichte um Sakura und Paul. Wer ist diese geheimnisvolle japanische Schönheit, diese Sakura? Und ist Stefan und Ayames Geschichte, eingebettet in jene, die KI erzeugt hat, ein und dieselbe? Sind sie alle eher Traum? Von KI angetrieben, weitergesponnen? Erst mal musste ich meine Gedanken sortieren, um dann umso genüsslicher weiterlesen zu können. Sakura und Paul, Ayame und Stefan - beide Stories sind reizvoll und doch nicht so recht fassbar, eher surral, sie fesseln mich, sind aufregend und charmant zugleich, sind verführerisch, ja unwiderstehlich. Die Idee, eine „Story in der Story“ zu schreiben, ist so faszinierend wie gut umgesetzt. Die beiden Geschichten laufen nebeneinander her, überschneiden sich, sie regen meine Phantasie an. Sabine Mayr hat KI thematisiert, sie hat einen Roman voller Leben vorgelegt, in dem es nicht nur um Liebe geht, es wird dramatisch - nuanciert und facettenreich umgesetzt. Gelebt, erträumt, real oder auch nicht, wer weiß es schon so genau. Das Ende ist voller Magie – so zauberhaft und passend. Ich bin begeistert.
Bewertung
aus Claußnitz
5/5
26.06.2024
Buch (Paperback)
KI schreibt japanische Geschichten
Stefan, der Bestseller-Autor zweier Bücher, hat eine Schreibblockade, aber der Verlag verlangt weitere Bestseller. Auch das Geld wird langsam alle. Also bittet er die KI den Anfang eines Buches zu verfassen. Um die Geschichte weiter zu schreiben, reist er nach Japan. Dort verliebt er sich, wie sein Hauptcharakter aus dem Buch, ebenfalls. Aber ist die schöne Frau echt? Warum ist sie auf einmal spurlos verschwunden? Eigentlich wollte er nur seine Karriere retten und endlich Anerkennung und Liebe finden. Die spannende Geschichte ist hochaktuell und voller überraschender Wendungen. Sie gibt Einblick in die japanische Lebensart und in die Gefährlichkeit der KI. Die Charaktere sind authentisch. Das Buch ist ein rundum gelungener Mix aus Drama, Liebe und Thriller.
Bewertung
5/5
20.06.2024
Buch (Paperback)
Angst vor Einfluss von KI
Sehr spannend, aktuelles Thema, konnte es nicht weglegen. Was hat KI in der Literatur zu suchen? Wow ich will nun auch mal nach Japan reisen! Ein tolles Buch für jeden zu empfehlen!
Niko
aus Austria
4/5
12.07.2024
Buch (Paperback)
Spannende Geschichte(n) mit schweren Themen und offenem Ende
"Sakura - KIrschblüte" von Sabine Mayr ist ein spannender Roman. Das Buch vereint mehrere Genres, ist sowohl eine Liebesgeschichte, ein Drama, als auch Psychothriller.
Das Buch ist sehr schön gestaltet, das Cover ist fröhlich und hat Bezug mit dem Inhalt. Der Titel ist so geschrieben, dass man das Hauptthema des Buches sofort erahnen kann.
Der Schreibstil ist nicht zu kompliziert, aber die Kapitel sind etwa länger und handlungsreich. Meine Zeit zum Lesen ist meistens begrenzt und ich musste mehrmals mitten im Kapitel unterbrechen, deshalb wären für mich kürzere Kapiteln geeigneter.
Die Handlung ist sehr spannend, es sind zwei Geschichten in dem Buch. Auf einer Seite lernen wir Stefan kennen, ein jüngerer Autor, der, nach zwei Bestseller, sich in einer Schreibblockade befindet. Auf einer anderen Seite lesen wir die Geschichte von Paul und Sakura, die von eine KI Chatbot geschrieben wurde. Inspiriert von Pauls und Sakuras Geschichte, fliegt Stefan nach Japan, um sich noch mehr Inspiration für sein drittes Buch zu holen, wo er Ayame kennenlernt und sich in sie verliebt. Die Atmosphäre in Japan hat mir sehr gefallen, ich habe sie einfach magisch empfunden.
Stefan ist ein sehr gut konturierter Charakter, ich konnte seine Gedanken und Entscheidungen gut verfolgen. Die Geschichte von Paul und Sakura ist sehr zart erzählt, was ich nicht immer in der Geschichte von Stefan und Ayame wiedergefunden habe. Außer Stefan, sind die anderen Charaktere weniger stark konturiert, meistens nur durch eine oder andere Eigenschaft beschrieben. Die Mutter hat Stefan immer geliebt, der Vater war streng und hat von Stefan viel erwartet, usw. Wenn das Buch wie eine Liebesgeschichte anfängt, wird sich ab der Mitte des Buches alles ändern. Der Verlag ist nicht mit dem Teil des Buches, der von Stefan geschrieben wurde, zufrieden und Stefan rückt mehr und mehr unter Leistungsdruck.
Das Buch ist bis zum Schluss spannend, das Ende bleibt offen und hat mich mit sehr viele Fragen gelassen.
Ein Thema, das sehr deutlich in Buch vorkommt, ist Selbstmord, sowohl Selbstmord begehen als auch nur Selbstmordversuch. Ich finde einiges wurden detailreich beschrieben - vielleicht wäre ein Trigger Warnung geeignet gewesen.
Thema KI ist als Hauptthema des Buches präsentiert, es werden aber wenig Facetten ausführlich thematisiert. In dem Klappentext wird suggeriert, dass die Rolle der KI in der Literatur angesprochen wird. Das habe ich wenig so empfunden, da der Verleger von der KI-Geschichte begeistert war (man versteht KI ist besser als die Menschen, keine mögliche Alternative), eine KI-Geschichte als eigene zu publizieren hat aber nichts mit Ethik zu tun und ist nicht legal, deshalb will der Verleger die Geschichte publizieren nur wenn Stefan niemandem die Realität erzählt.
Fazit:
"Sakura - KIrschblüte" von Sabine Mayr ist ein sehr spannendes Buch, das teils in Japan, teils in Schweiz abspielt. Damit wird die Leichtigkeit der Liebe zu der Schwere von viele anderen Themen gegenüber präsentiert. Ich würde das Buch allen weiterempfehlen, die gerne Bücher mit offenem Ende und die zum Nachdenken anregen lesen. Ich ziehe einen Stern ab, weil ich mir gewünscht hätte, mehr über das Thema KI in der Literatur zu lesen.
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