Produktbild: Der Silberriese

Der Silberriese

5

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

14.08.2024

Verlag

Arche Literatur Verlag

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

784 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783037901472

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

14.08.2024

Verlag

Arche Literatur Verlag

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

784 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783037901472

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  • hamburg.lesequeen

    aus Bargfeld-Stegen

    5/5

    20.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Toll!

    DER SILBERRIESE Andreas Moster Ada war vier Monate alt, als sich ihre Mutter nachts aus dem Haus schlich – Kind und Mann verließ. Sie konnte nicht mehr Mutter sein, sich mit Stillen und Herumtragen zufriedengeben. Schließlich war sie eine der besten Hürdenläuferinnen der Welt – ihre Beine wollten sich bewegen, nicht in einer Wohnung gefangen sein. Patrik bemerkte erst am Morgen, dass sie weg war. Sie ging weder ans Telefon noch beantwortete sie seine Nachrichten. Erst als seine Wut nachließ, realisierte er, dass Kara nicht wiederkommen würde. Der Zeitpunkt hätte nicht ungünstiger sein können – schließlich trainierte er für die Olympischen Spiele in Peking, und als Diskuswerfer wollte er dort Gold holen. In Athen hatte er bereits die Silbermedaille gewonnen. Doch nach ein paar Wochen wurde ihm klar, dass sich Trainingseinheiten mit einem Baby nicht vereinbaren ließen. Familie und Freunde, die ihn unterstützen konnten, hatte er nicht. Ihm blieb nichts anderes übrig, als seine Sportkarriere an den Nagel zu hängen – für Ada. Sie wurde zu seinem Ein und Alles. Jetzt ist Ada 12 Jahre alt. Wieder einmal ist sie mit ihrem Vater umgezogen, und wieder einmal versucht sie, Freunde zu finden. Schnell lernt sie ihre Klassenkameradin Carla kennen und beginnt mit ihr ein Leichtathletiktraining. Obwohl Patrik schon lange keinen Sport mehr macht, greift er kurzerhand zu seinen Laufschuhen und begleitet sie. Doch Ada versucht, sich freizulaufen, ihre eigenen Schritte zu gehen und selbstständig zu werden. Patrik hingegen kann sie nur schwer loslassen und weicht den Fragen nach ihrer Mutter aus. Andreas Moster hat hier ein wortgewandtes Vater-Tochter-Porträt geschaffen. Während ich zu Beginn des Romans noch Mitleid für Patrik empfand, ärgerte mich der überfürsorgliche Helikopter-Vater später zunehmend. Ganz geschickt baut der Autor eine immer drängendere Atmosphäre auf, die nur darauf wartet, endlich zu platzen. Das Buch konnte mich komplett in seinen Bann ziehen, und deshalb gebe ich gerne eine große Leseempfehlung. 4½/ 5

  • Buch_im_Koffer

    5/5

    30.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dieser Silberriese bekommt…

    Dieser Silberriese bekommt Gold von mir! - Romane zum Thema Elternschaft gibt es häufig. Aus der Perspektive eines alleinerziehenden Vaters von den Höhen und Tiefen des Elternseins zu lesen, ist dabei eine sehr spannende Option, die in der Literatur noch viel zu selten Beachtung findet. Und übrigens nicht nur hier. “It’s the right thing for us, trust me” versichert sie ihm noch – und dann ist Kara bereits kurz nach der Geburt ihrer gemeinsamen Tochter Ada verschwunden. Zurück bleibt Patrik mit einem Säugling, für den er als Hochleistungssportler mitten im Training für Olympia noch nicht richtig bereit war. Und mit der aufkeimenden Gewissheit, dass Kara nicht mehr zurückkommen wird. Fortan versucht Patrik, der Rolle als alleinerziehender Vater gerecht zu werden und dabei seine Wünsche und Ziele für sich und sein Leben – allen voran die olympische Goldmedaille – weiter zu verfolgen. In zwei Erzählebenen begleiten wir Patrik in seinem Alltag. Da ist die nunmehr 12-jährige Ada, die das Geräteturnen für sich entdeckt hat. Ehrgeizig dieses Hobby verfolgt, zunehmend selbständiger und erwachsener wird und sich mehr und mehr vom Vater abnabelt. Und da ist dieses winzige Baby, das die Ersatzmilch nicht trinken möchte. Die auf Spielplätzen spielt. Die viel zu häufig umziehen und sich an neue Freunde und neue Umgebungen gewöhnen muss. Patrik, der Silberriese, führt ein akribisch getaktetes Leben, in dem alles seinen Platz hat. Er plant penibel, sein Körper funktioniert perfekt. Und dann tritt von einem Tag auf den anderen ein Situation ein, mit der er nicht gerechnet hat. Und die Taktung kommt aus dem Gleichgewicht. Ada wird zu seinem neuen Lebensmittelpunkt. Und damit verschiebt sich alles. Patrik lebt die Ambivalenz eines alleinerziehenden Elternteils, der den großen Erwarten an die Vaterrolle, an Liebe und Aufopferung einerseits gerecht werden möchte und andererseits sich selbst komplett zurückstellen muss. Jetzt wird Ada erwachsen und Patrik muss lernen, loszulassen. Eine Situation, die ihm sichtlich schwer fällt, immer wieder kommen Zweifel auf. Andreas Mosters dritter Roman kommt nicht mit großen, intensiven Bildern daher, wie ich es aus „Wir leben hier, seit wir geboren sind“ kenne. Und doch ist er sehr emotional, empathisch und authentisch. Er liest sich gleich dem inneren Monolog eines Mannes, der immer wieder die eine Seite gegen die andere abwägt, Gold - Silber; fitter Körper - körperlicher Verfall; richtig Handeln - Fehler machen; Adas Wünsche - seine Wünsche. Da ist keine Anklage, keine Wertung. Nur die Erwartungshaltungen an sich selbst, denen Patrik nicht, vielleicht nie, gerecht werden kann. Ein toller weil sehr ehrlicher und authentischer Roman, den alle Mütter wie auch Väter sicherlich emotional sehr gut nachempfinden können.

  • Buch_im_Koffer

    aus Münster

    5/5

    30.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dieser Silberriese bekommt Gold von mir!

    Romane zum Thema Elternschaft gibt es häufig. Aus der Perspektive eines alleinerziehenden Vaters von den Höhen und Tiefen des Elternseins zu lesen, ist dabei eine sehr spannende Option, die in der Literatur noch viel zu selten Beachtung findet. Und übrigens nicht nur hier. “It’s the right thing for us, trust me” versichert sie ihm noch – und dann ist Kara bereits kurz nach der Geburt ihrer gemeinsamen Tochter Ada verschwunden. Zurück bleibt Patrik mit einem Säugling, für den er als Hochleistungssportler mitten im Training für Olympia noch nicht richtig bereit war. Und mit der aufkeimenden Gewissheit, dass Kara nicht mehr zurückkommen wird. Fortan versucht Patrik, der Rolle als alleinerziehender Vater gerecht zu werden und dabei seine Wünsche und Ziele für sich und sein Leben – allen voran die olympische Goldmedaille – weiter zu verfolgen. In zwei Erzählebenen begleiten wir Patrik in seinem Alltag. Da ist die nunmehr 12-jährige Ada, die das Geräteturnen für sich entdeckt hat. Ehrgeizig dieses Hobby verfolgt, zunehmend selbständiger und erwachsener wird und sich mehr und mehr vom Vater abnabelt. Und da ist dieses winzige Baby, das die Ersatzmilch nicht trinken möchte. Die auf Spielplätzen spielt. Die viel zu häufig umziehen und sich an neue Freunde und neue Umgebungen gewöhnen muss. Patrik, der Silberriese, führt ein akribisch getaktetes Leben, in dem alles seinen Platz hat. Er plant penibel, sein Körper funktioniert perfekt. Und dann tritt von einem Tag auf den anderen ein Situation ein, mit der er nicht gerechnet hat. Und die Taktung kommt aus dem Gleichgewicht. Ada wird zu seinem neuen Lebensmittelpunkt. Und damit verschiebt sich alles. Patrik lebt die Ambivalenz eines alleinerziehenden Elternteils, der den großen Erwarten an die Vaterrolle, an Liebe und Aufopferung einerseits gerecht werden möchte und andererseits sich selbst komplett zurückstellen muss. Jetzt wird Ada erwachsen und Patrik muss lernen, loszulassen. Eine Situation, die ihm sichtlich schwer fällt, immer wieder kommen Zweifel auf. Andreas Mosters dritter Roman kommt nicht mit großen, intensiven Bildern daher, wie ich es aus „Wir leben hier, seit wir geboren sind“ kenne. Und doch ist er sehr emotional, empathisch und authentisch. Er liest sich gleich dem inneren Monolog eines Mannes, der immer wieder die eine Seite gegen die andere abwägt, Gold - Silber; fitter Körper - körperlicher Verfall; richtig Handeln - Fehler machen; Adas Wünsche - seine Wünsche. Da ist keine Anklage, keine Wertung. Nur die Erwartungshaltungen an sich selbst, denen Patrik nicht, vielleicht nie, gerecht werden kann. Ein toller weil sehr ehrlicher und authentischer Roman, den alle Mütter wie auch Väter sicherlich emotional sehr gut nachempfinden können.

  • Bewertung

    5/5

    11.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührend

    Ein wortgewaltiger Roman über die tiefe Verbundenheit zwischen einem alleinerziehenden Vater und seiner Tochter und vom Schmerz sie irgendwann loszulassen. Patrick lebt mit seiner Tochter Ada zusammen. Adas Mutter Kara verlässt ihre Familie als Ada noch ein Baby ist. Von da an ist Patrick auf sich allein gestellt. Schlaflose Nächte, viele Krankheiten und Trotzanfälle meistert Patrick jetzt allein. Sein vorheriges Leben kann er nicht mehr so weiterführen, seine Leben als Sportler ist mit Baby einfach nicht mehr machbar. Als Ada älter wird und mehr Freiraum braucht fängt er an sein Leben zu reflektieren, denkt an die gemeinsame Zeit mit Adas Mutter, an die Zeit mit Ada als Kleinkind und an seine Karriere als Leistungssportler im Diskuswurf. Patrick beginnt zu verstehen, dass er Ada langsam loslassen muss und seinem eigenen Leben wieder mehr Beachtung schenken darf. Für Ada wird es immer wichtiger zu erfahren wer ihre Mutter eigentlich ist. Schonungslos und zugleich zärtlich wird über die Beziehung zwischen Vater und Tochter erzählt. Die Nähe zwischen ihnen ist wunderbar einfühlsam eingefangen. Und auch Patricks Zerrissenheit als Ada älter ist, ist deutlich spürbar und tat mir manchmal schon richtig weh beim lesen. Gibt ne Empfehlung.

  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    3/5

    06.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Tücken der Vaterschaft

    Patrick ist alleinerziehend, früher Leistungssportler, konzentriert er sich heute ganz auf seine Tochter Ada, die gerade mit dem Geräteturnen angefangen hat. Je mehr er die Nähe seiner Tochter sucht, desto mehr entgleitet sie ihm. Patrick merkt, dass die Frage nach Adas Mutter, der er immer ausgewichen ist, immer mehr in den Vordergrund rückt. »Soll er ihr sagen, dass er nicht weiß, was er sonst machen soll, dass es besser ist, in der Dunkelheit zu stehen und sie heimlich zu beobachten, besser, im Regen zu stehen, mit ihr hinter Glas, als allein in der Wohnung zu sitzen?« (Seite 236) Eine Geschichte aus der Sicht eines Mannes, von einem Mann geschrieben, das ist an sich nicht besonders, aber Andreas Moster schafft es, seine Figur absolut authentisch zu erschaffen und dem alleinerziehenden Vater ein Gesicht und eine Seele zu geben. Die Sorgen und Ängste, die Zweifel und die Zuversicht, die nicht immer, aber dennoch vorhanden war, sind förmlich spürbar und ich kann die Gefühlswelt von Patrick sehr gut nachvollziehen. Seinen Umgang mit Ada, der zeitweise fast schon obsessiv ist, empfinde ich nicht immer als gesund, kann aber selbstverständlich verstehen, warum er so geworden ist. Insgesamt eine tolle Geschichte übers Vatersein, in der mir der Anteil den Leistungssport betreffend einfach zu viel war. Dies riss mich permanent aus dem Buch, weil ich mit einer solchen Fülle nicht gerechnet habe, manchmal hatte ich das Gefühl, ein Motivationsbuch zu lesen und keinen Roman. Ansonsten aber ein lesenswertes Buch, das ich gerne empfehle.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (5)

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