Produktbild: Umlaufaufzug
Band 1

Umlaufaufzug Gewitzter Thriller über einen Auftragskiller und einen Autor, deren Welten im Paternoster grandios kollidieren

7

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

10.10.2024

Abbildungen

Bilder auf den Innenklappen, Foto des Autors

Verlag

Edition tingeltangel

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20,8/13,4/2,8 cm

Gewicht

362 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-944936-75-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

10.10.2024

Abbildungen

Bilder auf den Innenklappen, Foto des Autors

Verlag

Edition tingeltangel

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20,8/13,4/2,8 cm

Gewicht

362 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-944936-75-8

Herstelleradresse

edition tingeltangel
Kohlstraße 7
80469 München
DE

Email: tom@edition-tingeltangel.de

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  • Martin Schult

    aus Borken

    5/5

    31.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Zwischen den Welten

    Eigentlich wollte der Verleger etwas humorvolles vom anstrebenden Bestseller-Schreiber Torsten Todenhöfer, aber er präsentiert die Autobiografie eines gnadenlosen Killers. Nach anfänglichen Schwierigkeiten lässt sich der Verleger auf das Projekt ein, verlangt aber nach einer Rahmenhandlung, mit der sich Todenhöfer aber wirklich schwer tut. Viel mehr hat es ihn der Paternoster im Verlagsgebäude angetan, den er unvorsichtigerweise nicht im letzten Stock verlässt, sondern mit ihm wieder aufwärts fährt. Ein Umstand, der sein Leben und das Leben einiger anderer Protagonisten verändern wird... Das aus meiner Sicht wirklich mehr als gelungene Cover hat meiner Aufmerksamkeit auf das mit sehr viel Liebe fürs Detail erschaffe Buch gelenkt. Der Klappentext versprach ein Lesevergnügen jenseits vieler Genres, was sich im Nachgang auch so bestätigte. Der Autor Reiner Jansen erzählt die Geschichte in einem sehr gut zu lesenden und bildreichen Schreibstil, der die jeweiligen Szenen lebendig vor Augen führt. Zugegebenerweise hat sich mir ein Spannungsbogen nie so richtig erschlossen, aber das scheint für Pseudo-Thriller (so wird das Buch beschrieben) auch gar nicht notwendig zu sein, denn die Story zog mich auch so völlig in den Bann. Gekonnt werden Genres wie Horror, Krimi und Humor miteinander verbunden, ohne dass es gekünstelt wirkt. Am Ende gibt es eine Auflösung, nach der ich aber immer noch nicht so genau wusste, was nun eigentlich wirklich geschehen ist. Das Ganze wirkt ein wenig skurril, aber gerade aufgrund seiner Außergewöhnlichkeit ist "Umlaufaufzug" sehr lesenswert. Besonders hervorheben möchte ich die angehangenen Outtakes, die einige Szenen in missglückten Versionen schildert, ein großer Spaß. Insgesamt ein schwer zu beschreibendes Buch, auf das man sich einfach einlassen muss. Wer einen geradlinigen Thriller mit Schockelementen erwartet, sollte die Finger vom Buch lassen, wer aber mal etwas ganz anderes und aus meiner Sicht gut erzähltes lesen will, dem sei der Pseudo-Thriller ans Herz gelegt. Ich bewerte das Buch mit fünf von fünf Sternen.

  • Bewertung

    aus Borken

    5/5

    31.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Zwischen den Welten Eigentlich…

    Zwischen den Welten Eigentlich wollte der Verleger etwas humorvolles vom anstrebenden Bestseller-Schreiber Torsten Todenhöfer, aber er präsentiert die Autobiografie eines gnadenlosen Killers. Nach anfänglichen Schwierigkeiten lässt sich der Verleger auf das Projekt ein, verlangt aber nach einer Rahmenhandlung, mit der sich Todenhöfer aber wirklich schwer tut. Viel mehr hat es ihn der Paternoster im Verlagsgebäude angetan, den er unvorsichtigerweise nicht im letzten Stock verlässt, sondern mit ihm wieder aufwärts fährt. Ein Umstand, der sein Leben und das Leben einiger anderer Protagonisten verändern wird... Das aus meiner Sicht wirklich mehr als gelungene Cover hat meiner Aufmerksamkeit auf das mit sehr viel Liebe fürs Detail erschaffe Buch gelenkt. Der Klappentext versprach ein Lesevergnügen jenseits vieler Genres, was sich im Nachgang auch so bestätigte. Der Autor Reiner Jansen erzählt die Geschichte in einem sehr gut zu lesenden und bildreichen Schreibstil, der die jeweiligen Szenen lebendig vor Augen führt. Zugegebenerweise hat sich mir ein Spannungsbogen nie so richtig erschlossen, aber das scheint für Pseudo-Thriller (so wird das Buch beschrieben) auch gar nicht notwendig zu sein, denn die Story zog mich auch so völlig in den Bann. Gekonnt werden Genres wie Horror, Krimi und Humor miteinander verbunden, ohne dass es gekünstelt wirkt. Am Ende gibt es eine Auflösung, nach der ich aber immer noch nicht so genau wusste, was nun eigentlich wirklich geschehen ist. Das Ganze wirkt ein wenig skurril, aber gerade aufgrund seiner Außergewöhnlichkeit ist "Umlaufaufzug" sehr lesenswert. Besonders hervorheben möchte ich die angehangenen Outtakes, die einige Szenen in missglückten Versionen schildert, ein großer Spaß. Insgesamt ein schwer zu beschreibendes Buch, auf das man sich einfach einlassen muss. Wer einen geradlinigen Thriller mit Schockelementen erwartet, sollte die Finger vom Buch lassen, wer aber mal etwas ganz anderes und aus meiner Sicht gut erzähltes lesen will, dem sei der Pseudo-Thriller ans Herz gelegt. Ich bewerte das Buch mit fünf von fünf Sternen.

  • chuckipop

    aus Bünde

    5/5

    29.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Abgefahren, schräg, witzig und selbstironisch - eine Story in der Story...klasse!

    Wenn Du die Autobiografie eines Auftragskillers geschrieben hast, Dein Verleger aber etwas Witziges möchte, Du dann im Verlagspaternoster den Ausstieg verpasst und in den sonst unerreichbaren Keller gerätst - dann kann schon so Einiges aus den Fugen geraten. Und wenn dann der Autor noch das Werk eines Autors ist - dann ist wohl (fast) alles dichterische Freiheit und somit erlaubt. Und, zugegeben, bisweilen war es definitiv etwas verwirrend ;) Reiner Jansen nimmt hier nicht nur das Verlagswesen und die ganze Branche der "Schreiberlinge" gehörig auf die Schippe, sondern spickt seine clevere, außergewöhnliche Story mit reichlich Nervenkitzel, Horrorelementen und skurrilen Charakteren, die teilweise extrem mörderische oder auch selbstmörderische Tendenzen aufweisen...Seine Protagonisten sind nicht unbedingt durchweg sympathisch, dafür ungemein menschlich. Das Cover ist toll geworden, nicht nur optisch, sondern auch haptisch ein Highlight, das einen direkt mitnimmt in diesen Paternoster und das 336-seitige Lesevergnügen, das beim Verlag edition tingeltangel erschienen ist. Wer hier mit einer klassische Storyline rechnet, ist in diesem Werk definitiv verkehrt - Dich erwartet im wahrsten Sinne des Wortes eine Fahrt ins Ungewisse, mit Höhen, Tiefen und leichten Verschiebungen beim Versetzen des Umlaufaufzugs - außerdem siehst Du bisweilen 2 Etagen gleichzeitig und weißt nicht unbedingt, was wahr und was Fiktion ist - genial gemacht! Mein persönliches Highlight waren die Outtakes, in denen ich mich mitten in den Szenen zu befinden glaubte, das war Film-Feeling pur! Bei der Fahrt mit dem Umlaufaufzug will man nicht in den Keller - nein, wirklich nicht...Aber das Buch, diesen Pseudo-Thriller, den sollte man wirklich unbedingt lesen, wenn man nicht immer nur 08/15 wünscht...!

  • odile

    5/5

    04.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Weiterfahrt möglich

    Schon als Kind war ich fasziniert von Umlaufaufzügen, auch Paternoster genannt. Da ich in einer Kleinstadt aufwuchs, kannte ich sie zunächst nur aus Film und Fernsehen. Mittlerweile sind sie nahezu verschwunden. Wen wundert es da, dass mich schon Titel und Cover von Reiner Jansens neuem Buch sofort in ihren Bann schlugen? Da wusste ich noch nicht, worauf ich mich eingelassen habe. Ein Pseudothriller, was soll das sein? Immer geneigt, Bildungslücken zu schließen, machte ich mich an die Lektüre. Torsten Todenhöfer ist gestresst. Erst lehnt Verleger Dressler sein neues Manuskript rundweg ab. Dann nötigt er ihm noch das Versprechen ab, seine Mörderbiografie in etwas Heiteres zu verwandeln. Ein Ding der Unmöglichkeit für Todenhöfer, der glaubt, dass ein Schriftsteller niemals seinen Stil ändern kann. Frustriert hüpft er in den eigentlich stillgelegten Paternoster des Verlags. Nach dieser Fahrt ist nichts mehr, wie zuvor. Umlaufzug ist mein erstes Buch vom Autor Reiner Jansen, der offensichtlich meine Faszination für Paternoster teilt. Darauf verweist auch die schöne Gestaltung des Covers mit dem Aufzug im Hintergrund und die beiden stilisierten Paternosterkabinen an jedem Kapitelanfang Der Umlaufaufzug dient als zentrales Element des Buches. Die Frage stellt sich, was macht dieses archaische Beförderungsmittel mit seinen Nutzern? Es ist faszinierend, wie der Aufzug Torstens Fantasie beflügelt. Der Paternoster als Guillotine oder U-Boot? Darauf muss man erst mal kommen. Zwischendurch bekommen wir Einblicke in die Gedankenwelt eines Auftragskillers, wenn auch eines fiktiven. So verwundert es nicht wirklich, dass sich die Leichen in Torstens Umgebung plötzlich häufen. Aber halt, Anton ist doch nur ein Buchcharakter? Für die Polizei gilt Todenhöfer als Hauptverdächtiger. Ist Torsten schizophren, verfügt er über eine dissoziative Identitätsstörung oder wer steckt hinter den Morden? Die Charaktere sind dem Autor gut gelungen. Die Hauptfigur Torsten verkörpert eine spannende Mischung aus Unsicherheit und Selbstüberschätzung. Kommissar Konrad, dessen Gesichtsnarben eine Rolle spielen, beweist viel Standvermögen, da er den Irrgarten im Keller nicht nur überlebt, sondern auch seinen Verstand behält. Seine Untergebene, Waltraud, ist eine Sympathieträgerin, deren Selbstmordversuch glücklicherweise scheitert. Sie scheint das Rätsel des Paternosters zu lösen und für sich nutzen zu können. Allen Protagonisten gemeinsam ist ihre Einsamkeit, was auch Psychiater Schlegel mit einschließt. Das Thema Krankheiten, wie Tourette-Syndrom, Lipödem, Demenz oder Autismus prägt oder betrifft fast jeden der Protagonisten. Jensens eher nüchterner Schreibstil, garniert mit Witz und Raffinesse, gefällt mir gut. Erst kritisiert er Fehler seiner schreibenden Kollegen, um umgehend den gleichen Fauxpas anzubringen. Die kurzen Kapitel und die häufigen Perspektivenwechsel sorgen für anhaltende Spannung. Eigentlich bin ich eher eine Schnellleserin. Bei diesem Buch habe ich es vorgezogen, nur kleinere Happen auf einmal zu lesen. Dann pausierte ich bewusst und wertete mein Kopfkino aus. Anders hätte ich diesen eigenwilligen Mix aus Krimi, Kritik am Verlagswesen, Verunglimpfung von Bestsellerautoren, fantastischen Elementen und philosophischen Betrachtungen nicht richtig genießen können. „Umlaufaufzug“ hat mich gut unterhalten. Rückblickend war es richtig, sich einfach auf dieses Buch einzulassen, ohne Erwartungen und Vorbehalte. Bis auf ein paar Längen im Untergrund und den ein oder anderen mir etwas zu drastischen Seitenhieb auf Kollegen, habe ich nichts zu kritisieren. Vergesst auf keinen Fall die Outtakes am Ende des Buches. Unbedingt lesenswert! Übrigens, ich werde auch weiterhin Paternoster nutzen, wann immer sich mir die Möglichkeit bietet. Allerdings nicht ganz so exzessiv wie Waltraud. Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung für alle, die um die Ecke denken und sich auf Unkonventionelles einlassen können.

  • Bewertung

    aus Nittendorf

    5/5

    03.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Raffiniert

    Torsten Todenhöfer , ein junger Autor welche bisschen Probleme mit seinen Schreibstil hat, eigentlich sein Verleger die Probleme hat, Torsten muss das geschrieben umschreiben und das gefällt ihm nicht besonders gut, dann plötzlich ist sein Verleger tot , Torsten ist Verdächtig , sein erfundene Mörder mordet in Realität und durch seine versehentliche mit einen alten Umlaufaufzug Fahrt in Keller verschieben sich die Welten.....wirr und unlogisch ? ja, genau wie die Geschichte , oder anders gesagt raffiniert und ironisch. Das Buch ist sehr schwer zum katalogisieren, bestimmt keine Krimi, keine Fantasy und keine Roman, das ist die Mischung aus die drei Stillen mir große Prise Ironie und Kritik , der Autor hat kein Angst über jetzige topaktuellen Themen zu schreiben und uns nicht nur die Gesellschaftliche Probleme vor die Augen zu führen, nein in seinen nicht feinen aber öfter mit einen Hauch Philosophie Stil erzählt er uns über Einsamkeit, Krankheiten, Schmerz, Isolierung, Träumen und Hoffnungen. Der Schreibstil ist eigentlich einfach und flüssig aber hat das gewisse etwas welche braucht der ganze Aufmerksamkeit vor der Leser , obwohl mit Humor und heiter muss ich bei Lektüre viel nachdenken über das gelesene , durch die vielen Personen und Ereignissen sorgt die Geschichte um perfekte Verwirrung, ich wusste ganze Zeit nicht was ist wahr und was nur eine Fiktion. Das große Plus Punkt hat der Autor verdient durch die bildhafte und plastische Sprache, die Beschreibung von die Irrgarten in Keller - filmreif, auch in Sachen wie Übertragung von die Gefühlen auf Leser , perfekt . Pseudo Thriller ? vielleicht ja, für mich mehr ein besonders raffiniertes Mischung , gut geeignet für alle Leser welche keine Angst von etwas " anderen " Geschichten haben ;)

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