Produktbild: Ein sicherer Ort

Ein sicherer Ort Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.10.2024

Verlag

Muery Salzmann

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

18,4/12,8/4 cm

Gewicht

472 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-99014-260-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.10.2024

Verlag

Muery Salzmann

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

18,4/12,8/4 cm

Gewicht

472 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-99014-260-8

Herstelleradresse

Müry Salzmann Verlags Gmb
Faberstraße 74
5020 Salzburg
AT

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  • Irene

    aus Wien

    5/5

    26.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine gelungene Fortsetzung der Dystopie-Reihe

    „Ein sicherer Ort“ von Johanna Grillmayer ist der zweite Band ihrer eindrucksvollen Dystopie-Reihe. Wie schon Band 1, besticht auch der Folgeband durch detaillierte Beschreibungen des Alltags der Überlebenden des „Ereignisses“ vor fast 20 Jahren, bei dem der Großteil der Menschheit ausgelöscht wurde. Wir befinden uns im Jahr 17/18 nach der Katastrophe und verfolgen das Leben der Hauptprotagonistin Jola und ihrer Gruppe, die inzwischen ins wärmere Burgenland gezogen sind und mit den dort ansässigen Menschen langsam wieder eine neue Gesellschaft aufbauen, was nicht ohne Probleme von statten geht. So bedrohen etwa die zunehmend heißen Sommer den Anbau von Nutzpflanzen und die Wasserversorgung. Auch die Stromversorgung durch Solarpanels ist gefährdet, da es für sie keine Ersatzteile mehr gibt. Jolas Kinder und jene ihrer Freunde wachsen langsam zu jungen Erwachsenen heran. Jola wird wieder schwanger, und die jüngeren Frauen sehen sich zunehmend sexueller Belästigung ausgesetzt, besonders durch die sogenannten „Pferdeleute“. Dieser Konflikt führt schließlich zu einer Welle von massiver Gewalt. Um Verbrechen zu bestrafen und für mehr Sicherheit zu sorgen, wird daraufhin ein Laiengericht eingeführt. Immer wieder gibt es Rückblenden in die Vergangenheit, so zum Beispiel auf die Reise von Jola, Em, Marek und Tom in die Hauptstadt Wien im Sommer 10. Die Gruppe findet eine verlassene und verfallene Stadt vor, die langsam von der Natur zurückerobert wird. Sie stoßen auf vereinzelte Grüppchen von Menschen, die sich in den leerstehenden Häusern und öffentlichen Gebäuden, wie etwa jene des ehemaligen Schönbrunner Zoos, verschanzt haben und zu überleben versuchen. Gefahr lauert auch dort an allen Ecken. Einige der Überlebenden schließen sich Jola und ihrer Gruppe an und verlassen die Stadt, die ihnen keine Zukunft mehr bietet. Die Autorin versteht es wie schon in Band 1 meisterhaft, die komplexen Beziehungsstrukturen zwischen den Protagonisten, den alltäglichen Kampf ums Überleben (Krankheiten!) und den Aufbau einer neuen Welt, in der es keinen Rassismus, Vorurteile, Sexismus und Religion mehr geben soll, glaubhaft zu beschreiben. Glück und Leid liegen eng nebeneinander und man kann sich mit dem Protagonisten sehr gut identifizieren. Am Ende des Buches gibt es schließlich noch eine große Überraschung, die die Vorfreude auf Band 3 noch vergrößert. Ich freue mich jedenfalls schon sehr auf die Fortsetzung!

  • Bewertung

    aus Villach

    5/5

    02.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine gelungene Fortsetzung

    Der Roman ist die Fortsetzung von „That’s life in Dystopia“ und ich meine, dass man den ersten Teil unbedingt davor gelesen haben sollte. Mittlerweile sind zehn Jahre seit „dem Ereignis“ vergangen, wo fast alle Menschen verschwunden sind, nur ein paar konnten aus unerklärlichen Gründen überleben. Jola und ihre Gruppe sind aus dem Sonnenhof ausgezogen und in die Nähe anderer Überlebender gezogen. Es hat sich eine Art Dorfgemeinschaft gebildet. Einzelne Mitglieder der Dorfgemeinschaft konzentrieren sich auf Spezialisierungen, die allen zugutekommt. Es findet auch regelmäßig Unterricht für die Kinder und Teenager statt. Der Kampf ums tägliche Überleben ist in den Hintergrund gerückt – es hat sich eine Art Routine eingestellt, um täglich ausreichend Essen auf dem Tisch zu haben. Es werden die Felder bestellt, Tiere im Wald gejagt und nach wie vor gibt es Geschäfte, die in der weiteren Umgebung geplündert werden können. Zu Beginn des Romans begeben sich einige Mitglieder der Community nach Wien, um zu sehen, ob es dort noch Überlebende des Ereignisses und ob es noch Brauchbares in den Geschäften gibt. Die Beschreibungen des ausgestorbenen Wiens sind großartig zu lesen. Probleme ergeben sich allerdings im Zusammenleben als große Gemeinschaft mit teilweise fremden Menschen. Männern, die ein Fehlverhalten an den Tag legen, die übergriffig, aggressiv und auch gewalttätig sind. Die Gemeinschaft stellt sich nun die Frage, wie mit ihnen umzugehen ist. Es wird ein Gericht eingesetzt, Strafen verhängt und sogar ein Gefängnis wird eingerichtet. Im Laufe der Geschichte wachsen die Kinder zu Teenagern heran, mit allen Allüren, die dieses Alter mit sich bringt. Auch der zweite Teil dieser Dystopie liest sich spannend, der Erzählstrang ist klug konstruiert. In dieser postapokalyptischen Welt muss vieles von dem, was es bereits vor dem Ereignis gab, neu verhandelt werden – wie Gerechtigkeit und Konsequenzen für Delinquent*innen in der Gemeinschaft. Das Besondere und Spannende an den Romanen von Johanna Grillmayer ist die nahezu realistische Welt, die sie beschreibt; mit allen Konflikten im Zusammenleben, die eben nicht überzogen oder typisch „dystopisch“ sind. Ein dritter Teil soll bald folgen… Absolute Empfehlung

  • Bewertung

    5/5

    10.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein großartiges Buch

    Wie schon der Vorgängerroman "That's life in Dystopia", hat mich auch "Ein sicherer Ort" gefesselt. Johanna Grillmayer beschreibt auf derart unaufgeregte aber zugleich unglaublich spannende Weise eine so komplexe Lebensrealität, Beziehungsstrukturen und Gesellschaftsprobleme. Die Figuren, Orte und Situationen des Romans scheinen so greifbar, die Themen, die aufgegriffen werden, trotz der außergewöhnlichen Situation, sehr aktuell. Zum Glück ist schon ein dritter Teil in Arbeit, ich kann es kaum erwarten! Ganz große Empfehlung.

  • Bewertung

    5/5

    22.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was braucht eine Gesellschaft?

    In dieser vielschichtigen und ausgesprochen spannenden Fortsetzung von ‚That‘s Life in Dystopia‘ haben Jola und ihre Patchwork-Familie im postapokalyptischem Österreich endlich einen sicheren Ort für ihren Lebensmittelpunkt gefunden. Vermeintlich. Denn als sich Erwachsene und Kinder endlich gut eingelebt haben, neue Beziehungen etabliert sind und die Felder fair aufgeteilt, tun sich Risse in der Community auf. Die Utopie einer diskriminierungsfreien, friedlichen Gemeinschaft erweist sich auch nach ‚dem Ereignis’ als schwer erreichbar. Die Protagonist*innen haben mit ebensovielen ihrer Welt spezifischen wie uns gegenwärtig vertrauten Problemen zu kämpfen: Wie sollen sie den Folgen der Klimakrise begegnen? Auf welche Weise können sie ihre Lieben beschützen? Wer hat das Recht über Unrecht zu richten? Da sind die neuerdings sexuell aktiven Teenie-Töchter noch Jolas geringste Sorge… Ein Roman, der zeigt, dass auch ‚die Guten' keine ‚richtigen' Antworten auf komplizierte Fragen haben. Neben Actionszenen und Alltagstroubles, gibt es darin auch Raum für die kleinen Momente des Glücks, wenn sich beispielsweise ein Kind an einer Popo-Geschichte erfreut. Johanna Grillmayer erschafft herzenswarme, gescheite, fehlbare Figuren, die man* wahnsinnig lieb gewinnt und neugierig durch ihre Post-Ereignis-Welt begleitet. Ich habe auch den zweiten Teil dieser großartigen Reihe regelrecht verschlungen und kann es nicht erwarten mehr zu lesen! (Dank einleitendem ‚Was zuletzt geschah‘ kann man* übrigens auch problemlos bei Teil 2 einsteigen.)

  • Bewertung

    5/5

    20.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sie ist wieder da!

    Jola, die Überlebende des "Ereignisses" aus "That's life in Dystopia" und ihre Familie sind zurück. Diesmal begleiten wir sie auf der Suche nach Überlebenden in die Hauptstadt und danach in eine neue Zukunft als Teil einer größeren Gemeinschaft mit all den zu erwartenden Herausforderungen, die solche Veränderungen mit sich bringen. Es ist wunderbar, wieder Zeit mit diesen sympathischen Menschen in so spannender Umgebung verbringen zu dürfen. Bitte mehr!

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