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Verbrannte Wörter Orientierung auf einem heiklen Terrain — Wo wir noch reden wie die Nazis – und wo nicht

Aus der Reihe Duden - Sachbuch
28

23,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

31185

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.03.2025

Verlag

Duden ein Imprint von Cornelsen Verlag GmbH

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,6/12,5/2,5 cm

Gewicht

410 g

Farbe

Lichtgrau / Schwarz

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-411-74010-9

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

31185

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.03.2025

Verlag

Duden ein Imprint von Cornelsen Verlag GmbH

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,6/12,5/2,5 cm

Gewicht

410 g

Farbe

Lichtgrau / Schwarz

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-411-74010-9

Herstelleradresse

Bibliograph. Instit. GmbH
Mecklenburgische Straße 53
14197 Berlin
DE

Email: info@cvk.de

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  • Bewertung

    aus Potsdam

    5/5

    27.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Verbrannte Wörter

    Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde gelesen und habe mich sehr gefreut, ein Teil davon zu sein. Ich studiere Germanistik und habe mich bereits öfter mit der Nazi-Zeit auseinandergesetzt. Gleichzeitig habe ich auch schon öfter Beiträge über Wörter gelesen, die von den Nazis genutzt wurden. Daher fand ich es umso spannender, ein zusammenhängendes Buch zu lesen. Im Buch werden 103 Wörter von A-Z erklärt. Matthias Heine erläutert diese zunächst ausführlich, indem er einen historischen Grundriss gibt und dann den Begriff im Kontext der Nazigeschichte einordnet. Am Ende des Abschnitts äußert er schließlich, inwieweit diese Begriffe heutzutage noch (bedenkenlos) genutzt werden können. Gerade das fand ich besonders spannend. Viele Begriffe haben mich überrascht, insbesondere gewisse Verben. Die militärischen Begriffe waren mir dahingehend einleuchtend. Ich fand es auch gut, dass der Autor nicht nur Wörter aufgeführt hat, die man eher weniger den Nazis zuordnet, sondern auch jene, die plausibel waren (wie Propaganda, "Heil Hitler", usw.). Vor allem da fand ich es spannend, den historischen Kontext zu erfahren. Ich finde das Buch durchaus hilfreich und spannend, vor allem dadurch, weil man sich bewusster mit der Sprache und dem Ursprung von Wörtern auseinandersetzt. Grundsätzlich muss ich jedoch anmerken, dass zwischenzeitlich meine Konzentration etwas gelitten hat, was aber eher daran lag, dass ich durch die Leserunde mehrere Abschnitte am Stück gelesen habe. Ich denke, dass sich das Buch vor allem gut als Nachschlagewerk eignet anstatt als Lektüre für zwischendurch. Insgesamt gibt es von mir 5 Sterne!

  • Pocahontas

    aus Baden-Württemberg

    5/5

    03.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ‼️Für jeden sinnvolles und interessantes Buch das die Hintergründe zu Begriffen nahbar erläutert ‼️

    Gerade habe ich das Buch „Verbrannte Wörter – Wo wir noch reden wie die Nazis und wo nicht- aktualisiert und erweitert“ beendet. Ich muss gestehen, dass es mich unwahrscheinlich interessierte, was die Geschichte hinter den Begriffen, wie wir sie heute kennen ist. Welche Worte kommen aus dem „Fundus“ der NS-Zeit, welche werden irrtümlich dahin verortet – und welche sind nutzbar? Oder welche sind „verbrannt“? Und warum ist das so? Was soll ich sagen? Lest selbst Cover: Das Cover fällt einem durch die Farbgebung und Gestaltung sofort ins Auge. Die Farbgebung ist in weiß, schwarz und rot gehalten. Klar, es handelt sich um ein zweifarbiges Band bei der Schreibmaschine, aber ich frage mich dennoch, ob die Farbgebung eine Anspielung sein soll – und wenn ja: worauf? Der Duden-Schriftzug rückt eher in den Hintergrund, gibt jedoch gleichzeitig eine gewisse Seriosität durch den wissenschaftlichen Hintergrund Aufbau Ich bezweifle, dass sich sehr viele Leser mit der Sprachgeschichte im Wandel der Zeit beschäftigen. Allerdings nimmt die Rhetorik bei bestimmten Parteien und Einzelpersonen zuweilen bedenkliche Züge an. Gerade deshalb – wenn auch nicht nur - lohnt der Blick auf diese. Es ist eine faszinierende Reise, in die uns dieses Buch mitnimmt – auch wenn einiges darin erschrecken kann. Das Ganze ist folgendermaßen aufgeteilt: Vorwort zu erweiterten Neuauflage 2025 Einleitung Danach folgen die Begriffe in alphabetischer Reihenfolge. Dementsprechend ist es ein informatives Nachschlagewerk, was mich anfangs zwar irritierte, aber dessen Sinn und Zweck sich ganz schnell erschloss. Kommentierte Auswahlbibliografie - Quellen - Sekundärliteratur Inhaltsverzeichnis Man sieht schon anhand dieser Aufteilung, dass es ein sinnvoller Weg ist, den der Autor da gegangen ist. Vieles wird sich einem erschließen, wofür es vorher keine (oder nur eine bruchstückhafte oder falsche) Erklärung gab. Ich fand es sehr informativ, welches Hintergrundwissen an einen herangetragen wird. Auch ist es faszinierend, dass so manches „neue Wort“ schon einige Jahrhunderte hinter sich gebracht hat. Es geht unter anderem darum, wie sich Wörter im Laufe der Zeit wandelten, wie sich neue Einflüsse darin manifestierten. Es sind immer gewisse historische Gegebenheiten, die der Sprache wieder eine neue Richtung geben. Mich hat das Buch sofort in den Bann gezogen. Und zugegebenermaßen tut es das auch jetzt noch, nach dem Lesen. Ich bin mir sicher, dass sich Viele keine Gedanken machen, wenn sie bestimmte Worte verwenden, die doch einen „Beigeschmack“ haben. Dass es nach jedem Begriff auch ein Fazit abgegeben wird, ob das Wort verwendet werden kann oder wo Vorsicht angebracht ist, rundet das Ganze ab. Und deshalb kann ich das Lesen dieses Buches wirklich nur ans Herz legen! Es lohnt sich! Und ihr werdet danach so manches Wort mit anderen Augen sehen … Generell fände ich es auch gut, wenn das Buch den Weg in die Schulen fände und dort auch diskutiert werden würde. Es ist sicher eine interessante und sinnvolle Ergänzung zum Geschichts- oder Deutschunterricht. Bewertung: Von mir gibt es eine absolut verdiente 5 Sterne⭐⭐⭐⭐⭐- Bewertung. Deshalb: eine klare und vollumfängliche Leseempfehlung! Info: Das Buch habe ich im Rahmen einer Leserunde bei LovelyBooks gewonnen und durfte mich mit anderen Teilnehmern austauschen. Selbstverständlich hat dies meine Meinung zum Buch in keinster Weise beeinflusst.

  • Pocahontas

    aus Baden-Württemberg

    5/5

    03.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ‼️Für jeden sinnvolles und…

    ‼️Für jeden sinnvolles und interessantes Buch das die Hintergründe zu Begriffen nahbar erläutert ‼️ Gerade habe ich das Buch „Verbrannte Wörter – Wo wir noch reden wie die Nazis und wo nicht- aktualisiert und erweitert“ beendet. Ich muss gestehen, dass es mich unwahrscheinlich interessierte, was die Geschichte hinter den Begriffen, wie wir sie heute kennen ist. Welche Worte kommen aus dem „Fundus“ der NS-Zeit, welche werden irrtümlich dahin verortet – und welche sind nutzbar? Oder welche sind „verbrannt“? Und warum ist das so? Was soll ich sagen? Lest selbst Cover: Das Cover fällt einem durch die Farbgebung und Gestaltung sofort ins Auge. Die Farbgebung ist in weiß, schwarz und rot gehalten. Klar, es handelt sich um ein zweifarbiges Band bei der Schreibmaschine, aber ich frage mich dennoch, ob die Farbgebung eine Anspielung sein soll – und wenn ja: worauf? Der Duden-Schriftzug rückt eher in den Hintergrund, gibt jedoch gleichzeitig eine gewisse Seriosität durch den wissenschaftlichen Hintergrund Aufbau Ich bezweifle, dass sich sehr viele Leser mit der Sprachgeschichte im Wandel der Zeit beschäftigen. Allerdings nimmt die Rhetorik bei bestimmten Parteien und Einzelpersonen zuweilen bedenkliche Züge an. Gerade deshalb – wenn auch nicht nur - lohnt der Blick auf diese. Es ist eine faszinierende Reise, in die uns dieses Buch mitnimmt – auch wenn einiges darin erschrecken kann. Das Ganze ist folgendermaßen aufgeteilt: Vorwort zu erweiterten Neuauflage 2025 Einleitung Danach folgen die Begriffe in alphabetischer Reihenfolge. Dementsprechend ist es ein informatives Nachschlagewerk, was mich anfangs zwar irritierte, aber dessen Sinn und Zweck sich ganz schnell erschloss. Kommentierte Auswahlbibliografie -Quellen -Sekundärliteratur Inhaltsverzeichnis Man sieht schon anhand dieser Aufteilung, dass es ein sinnvoller Weg ist, den der Autor da gegangen ist. Vieles wird sich einem erschließen, wofür es vorher keine (oder nur eine bruchstückhafte oder falsche) Erklärung gab. Ich fand es sehr informativ, welches Hintergrundwissen an einen herangetragen wird. Auch ist es faszinierend, dass so manches „neue Wort“ schon einige Jahrhunderte hinter sich gebracht hat. Es geht unter anderem darum, wie sich Wörter im Laufe der Zeit wandelten, wie sich neue Einflüsse darin manifestierten. Es sind immer gewisse historische Gegebenheiten, die der Sprache wieder eine neue Richtung geben. Mich hat das Buch sofort in den Bann gezogen. Und zugegebenermaßen tut es das auch jetzt noch, nach dem Lesen. Ich bin mir sicher, dass sich Viele keine Gedanken machen, wenn sie bestimmte Worte verwenden, die doch einen „Beigeschmack“ haben. Dass es nach jedem Begriff auch ein Fazit abgegeben wird, ob das Wort verwendet werden kann oder wo Vorsicht angebracht ist, rundet das Ganze ab. Und deshalb kann ich das Lesen dieses Buches wirklich nur ans Herz legen! Es lohnt sich! Und ihr werdet danach so manches Wort mit anderen Augen sehen … Generell fände ich es auch gut, wenn das Buch den Weg in die Schulen fände und dort auch diskutiert werden würde. Es ist sicher eine interessante und sinnvolle Ergänzung zum Geschichts- oder Deutschunterricht. Bewertung: Von mir gibt es eine absolut verdiente 5 Sterne⭐⭐⭐⭐⭐- Bewertung. Deshalb: eine klare und vollumfängliche Leseempfehlung! Info: Das Buch habe ich im Rahmen einer Leserunde bei LovelyBooks gewonnen und durfte mich mit anderen Teilnehmern austauschen. Selbstverständlich hat dies meine Meinung zum Buch in keinster Weise beeinflusst.

  • Bewertung

    aus Elz

    5/5

    29.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie die Sprache Geschichte verrät – spannend wie ein Krimi

    Matthias Heines Verbrannte Wörter ist ein Sachbuch, das sich liest wie ein Krimi – spannend, fesselnd und voller überraschender Wendungen. Doch anstelle von Mord und Ermittlungen geht es hier um Sprache: um Worte, die durch das Dritte Reich vergiftet, instrumentalisiert oder ins Zwielicht gerückt wurden. Heine gelingt es auf beeindruckende Weise, hinter die Fassade unserer Alltagssprache zu blicken und ihre dunklen Spuren zurück bis ins nationalsozialistische Deutschland zu verfolgen. Was das Buch so außergewöhnlich macht, ist die Detailtiefe, mit der Heine jedes Wort beleuchtet. Jedes Kapitel widmet sich einem Begriff – manchmal scheinbar harmlos –, und enthüllt, woher er stammt, wer ihn prägte und welche Rolle er im Sprachgebrauch der NS-Zeit spielte. Dabei zeigt sich, wie sehr Sprache ein Spiegel der Zeit ist – und wie mächtig Worte sein können. Heine schreibt mit journalistischer Präzision und literarischem Gespür. Er macht deutlich, wie Sprache als Propagandainstrument funktionierte, wie sie manipulierte, ausgrenzte und Gewalt vorbereitete – und wie wir heute noch unbewusst Relikte dieser Zeit verwenden. Besonders eindrucksvoll ist, dass das Buch nicht mit erhobenem Zeigefinger daherkommt, sondern Wissen vermittelt, das zum Nachdenken anregt. Und dieses Wissen ist enorm: Wer glaubt, die NS-Zeit gut zu kennen, wird hier staunen, wie viel sich allein aus einzelnen Wörtern über die Ideologie, den Alltag und die Mechanismen des Nationalsozialismus herauslesen lässt. Verbrannte Wörter ist nicht nur ein Beitrag zur Sprachgeschichte, sondern ein wichtiges Werk politischer Bildung. Es schärft das Bewusstsein für den bewussten Umgang mit Sprache und zeigt, wie Geschichte in unseren Worten weiterlebt – oft, ohne dass wir es merken. Für alle, die sich für Sprache, Geschichte oder beides interessieren, ist dieses Buch eine absolute Empfehlung. Selten war ein Sachbuch über Wörter so aufrüttelnd, so lehrreich – und so spannend.

  • Bewertung

    aus Wien

    5/5

    29.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr informativ mit einigen Aha-Erlebnissen

    Abby1810s avatar Abby1810vor 7 Minuten Das Wörterbuch"Verbrannte Wörter" von Mathias Heine ist bereits das zweite Buch dieses Autors, welches ich gelesen habe. Es ist wie gewohnt sehr informativ, ausführlich und lehrreich. Gewisse Wörter wie Euthanasie, Blockwart, Judenstern und Reichskristallnacht verbinden viele Menschen automatisch mit dem Nazionalsozialismus. Aber wie sieht es aus mit Wörter wie Krise, Eintopf, und gottgläubig? Kann es sein, dass so harmlos klingende Wörter, die wir mit ganz anderen Bedeutungen assoziieren, auch im Sprachgebrauch der Nazionalsozialisten ihren Ursprung oder ihre Bedeutung haben? Mathias Heine schreibt sehr informativ, aber nicht trocken. Er geht auf den Ursprung des Wortes zurück, und klärt die eventuelle Bedeutung während der Nazizeit nachvollziehbar auf. Anschließend erhält der Leser die Information, ob das jeweilige Wort heutzutage noch zum Wortschatz gehören sollte, oder besser nicht bzw. in welchem Kontext es noch gebraucht werden kann. Ich mag die Bücher des Autors sehr gerne. Dieses hier hat mich wieder einiges gelernt. Daher ist es sehr empfehlenswert

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