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Rembrandts Amsterdam Goldene Zeiten?

3

52,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.11.2024

Abbildungen

222 Abbildungen in Farbe

Herausgeber

Jochen Sander

Verlag

Hirmer

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

28,1/23,2/2,4 cm

Gewicht

1502 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7774-4408-6

Beschreibung

Portrait

Jochen Sander ist Stellvertretender Direktor und Sammlungsleiter Flämische, holländische und deutsche Malerei vor 1800 im Städel Museum Frankfurt.

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.11.2024

Abbildungen

222 Abbildungen in Farbe

Herausgeber

Jochen Sander

Verlag

Hirmer

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

28,1/23,2/2,4 cm

Gewicht

1502 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7774-4408-6

Herstelleradresse

Hirmer Verlag GmbH
Bayerstraße 57-59
80335 München
DE

Email: info@hirmerverlag.de

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  • Kristall86

    aus an der Nordseeküste

    5/5

    17.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Absolute Leseempfehlung!

    Klappentext: „Amsterdam steigt im 17. Jahrhundert zu einem der führenden Wirtschaftszentren in Europa auf. Stadt und Bevölkerung wachsen rasant, Handel und Künste florieren. Eine einflussreiche Bürgerschaft prägt die Geschicke der Stadt und feiert sich selbstbewusst in großartigen Gruppenporträts, geschaffen von den führenden Malern der Stadt, allen voran Rembrandt.Wie in keiner anderen Stadt bildet sich in Amsterdam das Gruppenporträt als Spiegel einer mächtigen gesellschaftlichen Elite aus, darunter vor allem die Mitglieder der Schützengilden und Regenten sozialer Einrichtungen. Doch hatte ihr Glück seinen Preis, denn die Blüte der Stadt wurzelte in kolonialistischer Handelspolitik und einer strikten Gesellschaftsordnung. Der Band zeigt beide Seiten der Medaille mit Bildern und Geschichten einer pluralen Gesellschaft, die von Reichtum und Ungleichheit, Glück und Verderben, Macht und Ohnmacht erzählen.“ Gleich vorab: das Buch ist viel mehr als ein unterstützender Katalog für die Ausstellung Rembrandts. Dieses Buch zeigt anhand seiner Kunst die damalige Zeit auf! In etwas mehr als dreizehn Kapiteln kommen verschiedene Personen aus Kunst- sowie Geschichts-Institutionen zu Wort, welche einerseits die Kunstwerke näher beleuchten aber auch anhand dessen die Zeit von damals deuten wollen. Es zumindest versuchen und selbstredend mit den belegten Fakten vergleichen. Mein Fazit für dieses Buch gleich vorab: Es ist hochinteressant, spannend, fesselnd und generell einfach nur großartig! Im Detail: Amsterdam wird mehr als intensiv beleuchtet. Jochen Sander untermalt diese Beleuchtung mit dem Wort „Boomtown“ - treffender geht es nicht! Warum wurde die Zeit damals überhaupt „Goldenes Zeitalter“ getauft? Tom van der Molen versucht hier dem Leser mehr als treffend eine Antwort dazu zu präsentieren. Es geht um Gruppenporträts, Porträts an sich und was sie aussagen, was der Künstler damit zeigen wollte aber auch verstecken und natürlich können wir anhand der Modelle ebenfalls in diese Zeit eintauchen. Um Rembrandt weltberühmte Nachtwache kommen wir hier nicht herum! Das ist auch gut so! Es geht aber auch um die Medizin der damaligen Zeit und was Amsterdam damit zu tun hat. Norbert E. Middelkoop klärt uns Leser diesbezüglich auf. Und so geht es das gesamte Buch hinweg durch - wir erhalten Einblicke, Aufklärung bzw. neue Sichtweisen auf die damalige Kunst an sich und natürlich auf Rembrandts Arbeiten. Am Ende des Buches gibt es zahlreiche Anmerkungen, einen sehr gut und detaillierten Glossar sowie eine Katalogisierung der ausgestellten Werke und wo sie in der Regel zu finden sind und abschließend gibt es eine ausführliche Bibliografie. Auch Optik und Haptik muss hier lobenswert erwähnt werden: Auch wenn dieses Buch einen flexiblen Einband hat, so ist dieser doch sehr hochwertig in der Qualität. Die Buchseiten sind von starker Struktur und matt. Somit ist das Lesen der Texte (eine sehr gute lesbare Schriftgröße wurde hier gewählt!) sowie das Betrachten der Kunstwerke ein echter Genuss! Selbstredend ersetzt dieses abuch nicht die Ausstellung im Städel Museum aber sie ist ein extrem guter Begleiter und Unterhalter. Die vielen Stimmen in diesem Buch zeigen eine längst vergangene Zeit die uns bis heute nach wie vor begeistert. Man muss kein Kunstkenner sein um die Werke zu mögen, aber man wird sie verstehen. Zumindest auf den ersten Blick. Dieses Buch schult dann den zweiten und dritten und auch vierten Blick und lässt uns gewissermaßen hinter die Leinwände blicken. Genau deshalb erhält dieses Werk auch eine ganz klare Leseempfehlung sowie verdiente 5 Sterne!

  • Kristall86

    aus an der Nordsee

    5/5

    17.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Gleich vorab: das Buch ist…

    Gleich vorab: das Buch ist viel mehr als ein unterstützender Katalog für die Ausstellung Rembrandts. Dieses Buch zeigt anhand seiner Kunst die damalige Zeit auf! In etwas mehr als dreizehn Kapiteln kommen verschiedene Personen aus Kunst- sowie Geschichts-Institutionen zu Wort, welche einerseits die Kunstwerke näher beleuchten aber auch anhand dessen die Zeit von damals deuten wollen. Es zumindest versuchen und selbstredend mit den belegten Fakten vergleichen. Mein Fazit für dieses Buch gleich vorab: Es ist hochinteressant, spannend, fesselnd und generell einfach nur großartig! Im Detail: Amsterdam wird mehr als intensiv beleuchtet. Jochen Sander untermalt diese Beleuchtung mit dem Wort „Boomtown“ - treffender geht es nicht! Warum wurde die Zeit damals überhaupt „Goldenes Zeitalter“ getauft? Tom van der Molen versucht hier dem Leser mehr als treffend eine Antwort dazu zu präsentieren. Es geht um Gruppenporträts, Porträts an sich und was sie aussagen, was der Künstler damit zeigen wollte aber auch verstecken und natürlich können wir anhand der Modelle ebenfalls in diese Zeit eintauchen. Um Rembrandt weltberühmte Nachtwache kommen wir hier nicht herum! Das ist auch gut so! Es geht aber auch um die Medizin der damaligen Zeit und was Amsterdam damit zu tun hat. Norbert E. Middelkoop klärt uns Leser diesbezüglich auf. Und so geht es das gesamte Buch hinweg durch - wir erhalten Einblicke, Aufklärung bzw. neue Sichtweisen auf die damalige Kunst an sich und natürlich auf Rembrandts Arbeiten. Am Ende des Buches gibt es zahlreiche Anmerkungen, einen sehr gut und detaillierten Glossar sowie eine Katalogisierung der ausgestellten Werke und wo sie in der Regel zu finden sind und abschließend gibt es eine ausführliche Bibliografie. Auch Optik und Haptik muss hier lobenswert erwähnt werden: Auch wenn dieses Buch einen flexiblen Einband hat, so ist dieser doch sehr hochwertig in der Qualität. Die Buchseiten sind von starker Struktur und matt. Somit ist das Lesen der Texte (eine sehr gute lesbare Schriftgröße wurde hier gewählt!) sowie das Betrachten der Kunstwerke ein echter Genuss! Selbstredend ersetzt dieses abuch nicht die Ausstellung im Städel Museum aber sie ist ein extrem guter Begleiter und Unterhalter. Die vielen Stimmen in diesem Buch zeigen eine längst vergangene Zeit die uns bis heute nach wie vor begeistert. Man muss kein Kunstkenner sein um die Werke zu mögen, aber man wird sie verstehen. Zumindest auf den ersten Blick. Dieses Buch schult dann den zweiten und dritten und auch vierten Blick und lässt uns gewissermaßen hinter die Leinwände blicken. Genau deshalb erhält dieses Werk auch eine ganz klare Leseempfehlung sowie verdiente 5 Sterne!

  • MaWiOr

    aus Halle

    5/5

    29.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Im 17. Jahrhundert war…

    Im 17. Jahrhundert war Amsterdam die Metropole Europas. Die Geschicke der Stadt wurden von einer einflussreichen Bürgerschaft geprägt, die sich in großartigen Gemälden von den bedeutendsten niederländischen Malern porträtieren ließ. Die Ausstellung „Rembrandts Amsterdam – Goldene Zeiten?“ im Frankfurter Städel Museum präsentiert die herausragende Bildniskunst Rembrandts und seiner Zeitgenossen (27.11.2024 bis 23. März 2025). Gezeigt werden rund 100 Gemälde, Skulpturen und Druckgrafiken sowie kulturhistorische Gebrauchsgegenstände aus führenden niederländischen und internationalen Museen. Der überwiegende Teil stammt aus dem Amsterdam Museum und wird nur äußerst selten verliehen. Weil das niederländische Museum jedoch derzeit aufwendig saniert wird, dürfen sie ausnahmsweise in Frankfurt gezeigt werden. In diesem Umfang waren die Kunstwerke in Deutschland noch nie zu sehen. Im Hirmer Verlag ist der reich illustrierte Katalog zu dieser einmaligen Ausstellung erschienen. In rund einem Dutzend Essays von renommierten Kunstwissenschaftler*innen werden die Gruppenporträts als Spiegel einer mächtigen Amsterdamer Bürgerelite vorgestellt und historisch eingeordnet. Die Texte gehen jedoch auch auf die Schattenseiten dieser Blütezeit, u.a. die kolonialistische Handelspolitik, ausführlich ein. Außerdem zeigen die Gruppenporträts die soziale Hierarchie in der Stadt – bis hin zu den Amsterdamer Zuchthäusern als Orte der Sozialdisziplinierung. So stehen Rembrandts Radierungen von Bettlern, Bedürftigen und Vagabunden exemplarisch für Menschen am Rande der Gesellschaft. Alle Ausstellungswerke sind in großformatigen Abbildungen dargestellt. Der Katalog wird zudem mit einem Glossar und einer umfangreichen Bibliographie ergänzt.

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