Wohin wir auch schauen, das Thema Sex umgibt uns. Wir leben in einer Gesellschaft, die freie Liebe proklamiert. Gleichzeitig werden Bewegungen wie #Metoo laut, die auf den Missbrauch von Sex aufmerksam machen. Wie passt das zusammen? Und wie positioniere ich mich als Christ? Sam Allberry macht Mut, Fragen zu stellen: Warum wird die christliche Sexualethik bis heute so kontrovers diskutiert? Was sagt die Bibel wirklich über Sexualität, Partnerschaft und die wahre Liebe? Ist ihre Botschaft überhaupt noch relevant?
Dieses Buch möchte Orientierung schenken, indem es den Blick zum Erfinder selbst lenkt: Gott hat Sex als Ausdruck menschlicher Liebe geschaffen. Darüber hinaus bietet er uns eine Erfüllung an, die tiefer geht als alles, was die Welt zu bieten hat. Bist du bereit, dieses Geschenk zu entdecken?
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Homosexueller steht für klassisch bibeltreue Sexualethik ein
Bewertung am 06.09.2025
Bewertungsnummer: 2588090
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Sam Allberry hat sich getraut, zu dem auf den ersten Blick kontrovers wirkenden Thema „Interessiert es Gott, mit wem ich schlafe“ ein ganzes Buch zu schreiben. Zunächst hätte ich hinter dem Titel etwas anderes erwartet, wurde aber positiv überrascht. Das Buch ist so geschrieben, dass man es bedenkenlos auch Nicht-Christen und Christen mit nicht klassisch-bibeltreuer Sexualethik empfehlen und weitergeben kann.
Sprachlich richtet sich das Buch nicht (nur) an bibeltreue Christen, sondern an die Allgemeinheit. Im Detail wird begründet, wie die biblische Sexualethik aussieht, wie sie biblisch begründbar ist, welche Herausforderungen sie mit sich bringt, aber auch, welche großen Segnungen damit einhergehen. Sam Allberry, der selbst ausschließlich (!) homosexuelle Empfindungen hat, schafft es, ein sehr ehrliches, einfühlsames und dennoch klar auf biblischer Grundlage basierendes Buch zu schreiben. Besonders hervorzuheben ist, dass man es auch bedenkenlos an nichtgläubige Freunde weitergeben kann – das ist für mich das besondere Highlight dieses Buches.
Allberry argumentiert nicht unversöhnlich oder hart, sondern begegnet dem Thema als Sünder unter Sündern. Er tut dies auf eine sehr einladende Art und Weise und ermutigt dazu, selbst nach Jesus zu fragen, ihn einzuladen und auch diesen sensiblen Lebensbereich nicht wie selbstverständlich nur für sich selbst zu regeln, sondern Gott in allen Bereichen des Lebens Raum zu geben – auch in der eigenen Sexualität.
Anstatt einfach ohne Gott eine eigene Sexualmoral aufzubauen, lädt das Buch dazu ein, Gott auch in diesem Bereich wirken zu lassen. Aus meiner Sicht – und offenbar auch aus der ganz persönlichen Erfahrung von Sam Allberry – führt das Streben nach Selbstverwirklichung in der Sexualität letztlich nicht zu erfülltem, glücklichem Leben. Es ist nicht das Wichtigste im Leben und auch nicht die größte Quelle für echtes Glück und echte Freude.
Worin begründet sich deine Identität?
gerdys_buecher.reich am 12.10.2024
Bewertungsnummer: 2314699
Bewertet: eBook (ePUB 3)
Sam Allberry ist Pastor und hält weltweit Vorträge zu den Themen Sexualität und Identität, worüber er auch erfolgreich Bücher veröffentlicht hat. Er studierte Theologie an der Wycliffe Hall in Oxford, wurde von der englischen Kirche ordiniert und diente in ihrem Leitungsgremium, der Generalsynode. Heute ist er in der Immanuel Church in Nashville (USA) beheimatet.
Dieses Buch hätte ich mir als Teenager gewünscht!
Mit diesem Gefühl bin ich nach dem Lesen dieses Buches dagesessen. Dankbar, dass ich es jetzt lesen durfte und es für meine Kinder bereithalten kann.
Sam Allberry ist Pastor und Single. Weltweilt ist er mit Vorträgen zu den Themen Sexualität und Identität unterwegs. In „Interessiert es Gott, mit wem ich schlafe?“ Erörtert der Autor das heiß umkämpfte Thema. Denn Sex ist kein Thema, dem man sich entziehen kann, sondern omnipräsent. Und so ist es wichtig, sich Gedanken dazu zu machen und sich auch damit auseinanderzusetzen, was die Bibel, und was Gott, der Erfinder von Sex, dazu zu sagen hat.
Sam Allberry schreckt nicht davor zurück den Finger in wunde Punkte zu legen und Diskrepanzen aufzuzeigen. Denn einerseits wird freie Liebe zelebriert und andererseits ist der Aufschrei ob des massiven Missbrauchs überwältigend.
Ich fand es so schön zu lesen, wie der Autor herausgearbeitet hat welch großes Geschenk die Sexualität ist, und wie kostbar und wertvoll sie ist. Geschenk und Segen ist sie jedoch nur in einem von Gott gegebenen Rahmen, außerhalb kann sie großen Schaden anrichten. Interessant fand ich auch die Erörterungen zur Identität und wie sehr die heutige Gesellschaft sich auf ihre sexuellen Neigungen konzentrieren und ihre Identität auf diese gründen.
Eines der Hauptargumente Heute lautet, dass die christliche Sexualethik veraltet sei und nicht mehr passe. Hier zeigt der Autor auf, dass die biblische Auffassung schon immer umstritten und der Gesellschaft ein Dorn im Auge war.
Sam Allberry zeigt auf, was Gott sich in Bezug auf Sex gedacht hat und was das Ziel dabei war: Zwei Menschen, die sich völlig gegenseitig hingegeben sind.
Doch Sex ist nicht alles und wirkliche Erfüllung werden, wie niemals in einem Menschen finden, sondern einzig und allein bei Gott. Deshalb ist es auch möglich ein Leben ohne Partner zu führen und trotzdem glücklich und erfüllt zu sein. Eine andere Person wird es nämlich niemals schaffen unseren Seelendurst zu stillen.
Die Welt hat Sex zu einer Lustbefriedigung degradiert. Gott hat sich Hingabe, Zustimmung und Verpflichtung gedacht.
Das Buch hat einen sachlichen und ruhigen Schreibstil und das Herz des Autors für die Menschen, die ihre Identität noch nicht in Christus gefunden haben, ist spürbar. Es ist ein liebevolles Hinweisen und in die richtige Richtung zeigen. Der Autor versucht niemanden zu bekehren, bietet aber etwas viel Besseres an, als das, was die Welt und Gesellschaft haben. Er wünscht sich, dass der Leser zu der vollkommenen Liebe findet, die in Jesus ist.
Gott ist es nämlich wichtig, mit wem wir schlafen, weil er uns unendlich liebt und nicht möchte, dass Schmerz unser Leben bestimmt, da wir für uns schädliche Entscheidungen getroffen haben.
Eine klare Empfehlung ab dem Jugendalter!
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