Produktbild: Vielleicht können wir glücklich sein
Band 3

Vielleicht können wir glücklich sein Roman

Aus der Reihe Heimkehr-Trilogie
38

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

25759

Erscheinungsdatum

01.08.2024

Verlag

DuMont eBooks

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

1719 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783755810636

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

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  • entspricht der Vorgabe WCAG Level A

Verkaufsrang

25759

Erscheinungsdatum

01.08.2024

Verlag

DuMont eBooks

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

1719 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783755810636

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  • Magdalena

    aus Köln

    5/5

    20.08.2024

    eBook (ePUB)

    Überleben im Krieg, allein mit vier kleinen Kindern

    Vielleicht können wir glücklich sein von Alexa Hennig von Lange ist der 3. Band der Heimkehr-Trilogie. Die Trilogie ist an das Leben der Großmutter der Autorin angelehnt, die 130 Tonbandkassetten hinterlassen hatte. Auf diesen berichtet sie aus ihrer Jugend Ende der 1920er und 1930er Jahre, ihrer Zeit als Leiterin des nationalsozialistischen Frauenbildungsheims in Sandleben vor und während des Zweiten Weltkrieges und vor allem auch aus ihrer Zeit als Mutter von vier kleinen Kindern. Band 3 spielt 1944/45. Klara hat sich schweren Herzens dazu entschlossen, die Leitung des Frauenbildungsheims an ihre frühere Schülerin Fritzchen abzugeben. Ihr Mann Gustav ist an Front, sie lebt mit ihren vier Kindern unweit ihrer früheren Wirkungsstätte. Ein14jähriges Pflichtjahrmädchen unterstützt sie im Haushalt und bei der Kinderbetreuung. Eines Tages wird bei einem der Kurkinder im Heim Diphterie diagnostiziert, eine Krankheit, die damals oft einen tödlichen Verlauf hatte. Klaras Gedanken sind oft bei dem jüdischen Mädchen Tolla, das sie vor Kriegsbeginn dem Zugriff der Nazis entziehen wollte. Tolla schreibt ihr Postkarten aus Theresienstadt, und Klara macht sich große Vorwürfe, dass sie das Mädchen nicht retten konnte. Kurz vor Kriegsende werden die umliegenden Orte vermehrt von den Alliierten bombardiert, das Lazarett ist überfüllt, russische Soldaten werden in Klaras Haus einquartiert. Auch der 14jährige Berti, den Klara von klein auf kennt, muss an die Front. Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen, in den Kapiteln wird abwechselnd Klaras und Isabells Geschichte erzählt. Isabell, Klaras Enkelin, und ihre Mutter Inge lösen den Haushalt der verstorbenen Klara auf. Dabei finden sie nicht nur die bereits erwähnten Tonbandkassetten, sondern auch Tagebücher, die Gustav geschrieben hatte. Auf den Tonbandaufnahmen finden sich auch Erinnerungen aus der Nachkriegszeit bis in die 1960er Jahre. Ob daraus ein neuer Roman entsteht? Ich würde mich sehr freuen! Der knapp sechs Jahre alte Georg-Friedrich ist mir ganz besonders ans Herz gewachsen. Ein kluger kleiner Junge, der sich hingebungsvoll um seine Schwestern kümmert und der Mutter hilft, wo er kann. Die Autorin hat das Leben als Mutter damals und heute (Isabell hat eine kleine Tochter) authentisch dargestellt. Ich mag es mir gar nicht vorstellen, wie es gewesen sein muss, den Krieg als Mutter mit vier kleinen Kindern zu erleben. Klara hatte es sogar geschafft, für die Kinder einen Weihnachtsmann und kleine Geschenke zu organisieren. Es wurde auch noch von ihr erwartet, dass sie den Posten der Frauenschaftsführerin übernimmt, nur eine hartnäckige und schlecht heilende Venenentzündung hatte sie davor bewahrt, diese Aufgabe zu übernehmen. Ein wunderbarer Abschluss der Trilogie, die ich sehr gern gelesen habe und allen LeserInnen von historischen Romanen ans Herz legen möchte. Zum Schluss möchte ich noch Isabell zitieren, die einen Roman über das Leben ihrer Großmutter schreiben möchte: „Natürlich hatten sie in der Oberstufe über die Zeit des Nationalsozialismus gesprochen. Aber all das, was sie als Jugendliche erfahren hatten, war so schwer erfassbar gewesen. Alles war seltsam eindimensional und unwirklich geblieben, so dass sie in dieser dunklen Ära zwischen den Daten, Zahlen und Fakten die Menschen gar nicht mehr erkennen konnte. Sie wollte fühlen, wie es damals gewesen sein könnte.“ Mit der Trilogie hat die Autorin es geschafft: Ich konnte die damaligen Ereignisse fühlen.

  • Kyra112

    aus Sachsen-Anhalt

    5/5

    01.08.2024

    eBook (ePUB)

    Schuld und Sühne

    Klara hat sich nun entschlossen, die Leitung des Heimes abzugeben und sich fortan um ihre Familie zu kümmern. Unterstützt wird sie dabei von einem Pflichtjahrmädchen. Doch der weitere Kriegsverlauf mit der Ungewissheit über Tollas Verbleib und Täves Überleben lasten schwer auf ihr.
Isabell unterstützt weiterhin tatkräftig ihre Mutter Inge beim Ausräumen von Klaras Haus in Oldenburg. Sie hört sich auch weiter durch die Erinnerungen ihrer Großmutter und baut sich nun ein völlig anderes Bild von ihr als Mensch auf. „Vielleicht können wir glücklich sein“ ist Band 3 von Alexa Hennig von Langes „Heimkehr-Trilogie“ und damit der krönende Abschluss. Ich finde, dieser Band ist der emotional schwierigste. Es geht hier um Verurteilung, ohne Vorverurteilung, es geht um Schuld und Sühne und die Frage, inwieweit sich Außenstehende überhaupt ein Urteil erlauben dürfen und können.
Gerade Isabells Gewissenskonflikt ihrer Großmutter gegenüber ist in diesem Buch mehr als spürbar. Sie bewegt sich auf einer Seite auf sie zu und bekommt ein positiveres Bild von ihr als Mensch, andererseits fällt es ihr schwer, sie nicht zu verurteilen. Gerade Tollas Verbleib ist dabei der entscheidende Faktor für Isabells Einstufung. Auch Isabells Mutter Inge hat schwer an den Erinnerungen ihrer Mutter, aber auch ihrer Nachkriegserinnerungen zu tragen, doch im Gegensatz zu Isabell sieht sie Klara in einem anderen Licht. Für mich wirkt dieses Buch wirklich sehr authentisch. Isabell und Inge gehören unterschiedlicher Generationen an und beide gehen unterschiedlich an diese Situation heran. Während Inge den Mensch sieht, sieht Isabell das große Ganze, bewertet das System und die Menschen dahinter, die in es eingreifen oder ihrer Meinung nach nicht eingreifen. Damit zeigt das Buch aber den Konflikt, den wir bis heute haben und führen. Wer entscheidet über richtig und falsch? Was ist richtig und falsch? Darf ich mir ein Urteil darüber erlauben, was richtig und was falsch ist? Mein Fazit: Ein wirklich emotionaler Abschluss dieser Reihe, der zum Glück viele Fragen offenlägest und nicht versucht, diese zwangsweise zu beantworten. Das Buch lässt Raum zu tiefgreifenden Überlegungen, aber zeigt doch, wie wichtig Familie in allen Zeiten ist. Für all jene, die die Reihe bereits kennen, eine absolute Leseempfehlung! Für die, die sie noch nicht kennen, ebenso, dennoch sollte man die Vorgängerbände erst lesen.

  • Bewertung

    aus Quickborn

    4/5

    24.08.2024

    eBook (ePUB)

    Glück entsteht zuerst im Kopf

    Mit dem dritten Roman ihrer Heimat-Trilogie vollendet Alexa Hennig von Lange die jahrelange Beschäftigung mit der Vergangenheit ihrer Großmutter zumindest auf dem Papier. Diese Vergangenheit ist so vielfältig und schicksalhaft, dass sie die Autorin wahrscheinlich aber auch jetzt noch bewegt. Kurzer Rückblick: Der erste Teil beschreibt die Entwicklung von Isabells Großmutter Klara zu einer dem Nationalsozialismus dienenden Leiterin eines Mädchenschulheims. Konträr zu ihrer Tätigkeit steht, dass sie ein jüdisches Mädchen aufnimmt und als ihre Tochter ausgibt. Im zweiten Teil muss sie dieses Kind weggeben, aber die geplante Rettung mit einem Kindertransport nach England scheitert. Klara hat unterdessen Gustav, einen Volksschullehrer kennengelernt und heiratet ihn. Als sie selbst Kinder bekommt, kann sie ihre leitende Funktion nicht mehr ausüben. Gustav wird eingezogen, als der zweite Weltkrieg beginnt. Klaras beste Freundin Susanne entzieht sich den Nationalsozialisten und geht nach Rom, Klara bleibt ohne viel Hoffnung und mit den Kindern zurück. Im letzten Teil geht es auf das Ende des Krieges zu, die unterdessen vier kleinen Kinder müssen versorgt und behütet werden, was sich als äußerst schwierig erweist. Parallel zu Klaras Geschichte ist es die Enkelin Isabell – die um die Jahrtausendwende auf die Tagebücher und Briefe ihrer verstorbenen Großmutter stieß –, die immer wieder als mahnende Stimme und Erzählerin in den drei Romanen erscheint. Auch ihr Freund Patrick, Vater ihrer kleinen Tochter, wird mit seiner pathetisch aufgesetzten Meinung zum Nationalsozialismus und zum Widerstand „political correct“ dargestellt. Klara wird als eine innere Antifaschistin gezeigt, die tunlichst in der Öffentlichkeit jede Regung zu vermeiden sucht, die sie auch nur in die Nähe von Widerstand bringen würde. Sie versteckt die Bilder und Karten von Tolla, die nun ab und an aus Theresienstadt schreibt, niemand, schon gar nicht die eigenen Kinder, soll von ihr erfahren. Die Angst ist täglicher Begleiter Klaras geworden. Tolla als Romanfigur ist rein fiktiv, sie hält durch ihr bloßes Dasein die Geschichte von Anfang bis Ende zusammen, mit ihr kommen Mitgefühl, Trauer und Angst in die Trilogie und damit auch zum Leser. Aus meiner Sicht ist vieles zu ausführlich beschrieben, bekommt manchmal einen unnatürlichen Klang. Sicher ist es schwierig, sich die heimlichen Gespräche von Klara mit ihrem Ehemann vorzustellen, was sie sich erzählt haben mögen. In mir lauert dabei immer die Vorsicht, wenn ein Wehrmachtsangehöriger nur über die üblen Taten der anderen berichtet und sich selbst nur in der Rolle des leidenden Zuschauers sieht. Wie unschuldig ist Gustav wirklich? Ich will nicht zu viel vorwegnehmen, mir hat das Buch bis zum Ende gefallen und ich wünsche mir, dass es möglichst viele andere auch zu Ende lesen. Aus Erfahrung weiß ich, wie schwer es ist über die eigenen Familienangehörigen zu schreiben und trotzdem eine gewisse Distanz zu halten, um das Geschriebene auch für die Leser spannend und interessant zu gestalten. Neben dem Buch habe ich auch noch das Hörbuch gehört, teilweise gefiel es mir sogar noch besser als das gedruckte Buch. Die Sprecherin Tessa Mittelstädt liest sehr authentisch und empathisch, da erscheint einiges viel natürlicher als im Buch. Manchmal übertreibt sie die schauspielerische Leistung ihrer Stimme etwas, besonders beim Versuch, die Kinder zu spielen. Aber insgesamt legt sie eine tolle Sprecherleistung hin. Fazit: Der Autorin gelingt ein Blick hinter die Kulissen derer, die nach dem 2. Weltkrieg als „Mitläufer“ und „unbelastet“ deklariert wurden, wie auch auf die Generationen, die danach kommen. Gute vier Sterne. #dumontbuchverlag #NetGalleyDE

  • Juma

    4/5

    24.08.2024

    eBook (ePUB)

    Glück entsteht zuerst im Kopf…

    Glück entsteht zuerst im Kopf Mit dem dritten Roman ihrer Heimat-Trilogie vollendet Alexa Hennig von Lange die jahrelange Beschäftigung mit der Vergangenheit ihrer Großmutter zumindest auf dem Papier. Diese Vergangenheit ist so vielfältig und schicksalhaft, dass sie die Autorin wahrscheinlich aber auch jetzt noch bewegt. Kurzer Rückblick: Der erste Teil beschreibt die Entwicklung von Isabells Großmutter Klara zu einer dem Nationalsozialismus dienenden Leiterin eines Mädchenschulheims. Konträr zu ihrer Tätigkeit steht, dass sie ein jüdisches Mädchen aufnimmt und als ihre Tochter ausgibt. Im zweiten Teil muss sie dieses Kind weggeben, aber die geplante Rettung mit einem Kindertransport nach England scheitert. Klara hat unterdessen Gustav, einen Volksschullehrer kennengelernt und heiratet ihn. Als sie selbst Kinder bekommt, kann sie ihre leitende Funktion nicht mehr ausüben. Gustav wird eingezogen, als der zweite Weltkrieg beginnt. Klaras beste Freundin Susanne entzieht sich den Nationalsozialisten und geht nach Rom, Klara bleibt ohne viel Hoffnung und mit den Kindern zurück. Im letzten Teil geht es auf das Ende des Krieges zu, die unterdessen vier kleinen Kinder müssen versorgt und behütet werden, was sich als äußerst schwierig erweist. Parallel zu Klaras Geschichte ist es die Enkelin Isabell – die um die Jahrtausendwende auf die Tagebücher und Briefe ihrer verstorbenen Großmutter stieß –, die immer wieder als mahnende Stimme und Erzählerin in den drei Romanen erscheint. Auch ihr Freund Patrick, Vater ihrer kleinen Tochter, wird mit seiner pathetisch aufgesetzten Meinung zum Nationalsozialismus und zum Widerstand „political correct“ dargestellt. Klara wird als eine innere Antifaschistin gezeigt, die tunlichst in der Öffentlichkeit jede Regung zu vermeiden sucht, die sie auch nur in die Nähe von Widerstand bringen würde. Sie versteckt die Bilder und Karten von Tolla, die nun ab und an aus Theresienstadt schreibt, niemand, schon gar nicht die eigenen Kinder, soll von ihr erfahren. Die Angst ist täglicher Begleiter Klaras geworden. Tolla als Romanfigur ist rein fiktiv, sie hält durch ihr bloßes Dasein die Geschichte von Anfang bis Ende zusammen, mit ihr kommen Mitgefühl, Trauer und Angst in die Trilogie und damit auch zum Leser. Aus meiner Sicht ist vieles zu ausführlich beschrieben, bekommt manchmal einen unnatürlichen Klang. Sicher ist es schwierig, sich die heimlichen Gespräche von Klara mit ihrem Ehemann vorzustellen, was sie sich erzählt haben mögen. In mir lauert dabei immer die Vorsicht, wenn ein Wehrmachtsangehöriger nur über die üblen Taten der anderen berichtet und sich selbst nur in der Rolle des leidenden Zuschauers sieht. Wie unschuldig ist Gustav wirklich? Ich will nicht zu viel vorwegnehmen, mir hat das Buch bis zum Ende gefallen und ich wünsche mir, dass es möglichst viele andere auch zu Ende lesen. Aus Erfahrung weiß ich, wie schwer es ist über die eigenen Familienangehörigen zu schreiben und trotzdem eine gewisse Distanz zu halten, um das Geschriebene auch für die Leser spannend und interessant zu gestalten. Neben dem Buch habe ich auch noch das Hörbuch gehört, teilweise gefiel es mir sogar noch besser als das gedruckte Buch. Die Sprecherin Tessa Mittelstädt liest sehr authentisch und empathisch, da erscheint einiges viel natürlicher als im Buch. Manchmal übertreibt sie die schauspielerische Leistung ihrer Stimme etwas, besonders beim Versuch, die Kinder zu spielen. Aber insgesamt legt sie eine tolle Sprecherleistung hin. Fazit: Der Autorin gelingt ein Blick hinter die Kulissen derer, die nach dem 2. Weltkrieg als „Mitläufer“ und „unbelastet“ deklariert wurden, wie auch auf die Generationen, die danach kommen. Gute vier Sterne. #dumontbuchverlag #NetGalleyDE

  • Philiene

    aus Süsel

    4/5

    14.08.2024

    eBook (ePUB)

    Schöner Abschluss der Reihe

    Ich habe bereits die beiden Vorgänger dieses Romanes gelesen und wollte daher unbedingt wissen wie Klaras Geschichte weiter geht und was aus Tolla geworden ist. Wieder begleiten wir Isabell bei ihrer Suche in den Aufzeichnungen ihrer Großmutter, in diesem Buch geht es dabei auch um die Tagebücher ihres Großvaters und die Briefe die sich Klara und ihr Mann in geschrieben haben. Für mich war dieser Teil etwas schwächer als die ersten Teile, das lag vor allem am Teil rund um Isabell. Mir waren die vielen ausführlichen Beschreibungen rund um deren Baby einfach zu viel. Natürlich war es interessant die großen Unterschiede in der Kindererziehung 1944 uns 2000: zu lesen und vielleicht wollte die Autorin auch genau das aufzeigen, aber manchmal war mir das einfach zu viel. Die Recherche dagegen und Isabells Umgang mit dem Tod der Großmutter fand ich sehr gelungen. Großartig dagegen wieder der Teil in der Vergangenheit. Dieses Mal geht es in erster Linie um die Jahre 1944 und 1945. Die Situation einer Frau mit vier kleinen Kindern allein zu Hause war gelungen beschrieben. Wahnsinn was damals sechs jährigen schon zugetraut und zugemutet wurde. Auch Klaras Angst ihre Haltung offen zu zeigen und ihre Versuche sich nicht vor den Karren der Nazis spannen zu lassen haben mir gut gefallen. Dazu die ewige Frage was wurde aus Tolla. So spannend und vor allem emotional. Kurz gesagt ein gelungener Abschluss mit ganz kleinen Schwächen

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