"Es konnte ganz entspannt sein deren Erwartungen nicht erfüllen zu müssen, weil man es in deren Gedanken, deren Welt eh schon tat."Charlie Miller war unvergleichlich typisch sie selbst. Immer, zu jedem Moment. Sie trug etwas mit sich, das nicht jeder sofort wissen sollte, denn sie traute sich noch nicht es anderen mitzuteilen. Es lag an Charlie selbst den Mut zu finden, jedem, aber vor allem der Familie, zu zeigen, wer sie wirklich war. Denn das war es, was sie glücklich lassen werden sollte, oder nicht?"Bald werde ich es tun. Werde ich? Traue ich mich? Ich will, muss. Werde. Bald."Eine queere Story zum Selbst der Realität.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Bewertung
5/5
25.01.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Schön und berührend
Schmerz und Angst sind anfangs sehr Thema. Wie oute ich mich vor anderen Menschen? Wie werden sie reagieren? Wenn die eigenen Eltern dich nicht so akzeptieren können, wie du bist, wie gehe ich damit um?
Ich gehe weiterhin meinen eigenen Weg, entschließt Charlie und folgt ihrem Herzen.
Ein sehr schöne Geschichte, bei der man gut mitfühlen kann, vor allem, wenn man selbst manches kennt. Sehr gut und erfrischend geschrieben, mal was Neues, was man nicht ständig so liest.
Bewertung
5/5
30.07.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Unfassbar nachvollziehbar
Eine Prise Salz mit Rost handelt von dem Weg der Selbstfindung, dem Prozess und Schwierigkeiten des Outings, den Reaktionen des Umfelds darauf und dem zu-sich-selbst-stehen.
Protagonistin Charlie zeigt viele Apsekte auf, in denen man sich selbst wiederfindet, sich verstanden fühlt.
Eine schöne Message dabei: Verstell dich nicht, steh zu dir selbst und höre nicht auf die Menschen, die dich nicht so akzeptieren wie du bist. Du bist nicht alleine.
Eine große Empfehlung an alle, die ebenfalls LGBTQ+ angehören, aber eine genau so große Empfehlung an alle anderen!
Bewertung
5/5
11.06.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Unglaublich realistisch rübergebracht
Hab das Buch durch Zufall entdeckt. Als jemand, der selbst zu LGBTQIA+ gehört und im gleichen Spektrum wie die Protagonistin Charlie liegt [lesbisch bzw. wlw] ist alles sehr gut nachvollziehbar. Aber eigentlich spielt die eigene Sexualität des Lesers bei der Geschichte keine Rolle, da trotzdem nachvollziehbar. Es geht hauptsächlich um den inneren Prozess, der gedanklich in einem vorgeht, wenn man sich outen will, aber noch nicht traut, weil man beispielsweise Angst vor den Reaktionen hat. Bei Charlie sind es nicht unbedingt andere, fremde Menschen, sondern, wie bei so vielen anderen auch, hauptsächlich die Verwandeten, in dem Fall hier ihre Eltern. Gerade wenn man noch nicht so viel Erfahrung sammeln konnte, offen mit sich selbst, also wie und wer man ist, umzugehen, kann dieses Buch eine sehr große Komfortzone und Mutmache sein. Außerdem ist der Wechsel zwischen inneren Monologen und Szenen, die so passieren echt fließend und angenehm zu lesen geschrieben. Danke!
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