Produktbild: Die Frauen von Maine

Die Frauen von Maine Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

20239

Erscheinungsdatum

07.09.2024

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

496 (Printausgabe)

Dateigröße

3718 KB

Auflage

1.Auflage 2024

Übersetzt von

Henriette Zeltner-Shane + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783608123487

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Verkaufsrang

20239

Erscheinungsdatum

07.09.2024

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

496 (Printausgabe)

Dateigröße

3718 KB

Auflage

1.Auflage 2024

Übersetzt von

  • Henriette Zeltner-Shane
  • Monika Köpfer

Sprache

Deutsch

EAN

9783608123487

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  • Klaus

    5/5

    15.09.2024

    eBook (ePUB 3)

    Frauenschicksale

    Jane lebt seit ihrer Kindheit in einem kleinen Ort an der Küste Maines. Im Sommer jobbt sie nebenher auf einem Touristenboot und erzählt den zahlenden Kunden von der Geschichte des Ortes. Auf einer dieser Fahrten entdeckt sie ein altes Haus, versteckt auf einer Klippe und dieses Haus wird ein wichtiger Teil ihres Lebens werden. Die Frauen von Maine ist ein sehr berührender Roman über Frauen, Familie, Liebe, Verlust, über Wurzeln, darüber, wie verschieden die Perspektiven auf die Vergangenheit sein können und darüber, wie diese verschiedenen Perspektiven dazu führen können, wie Geschichte, über Generationen hinweg falsch weitergegeben wird. Die Autorin schafft es mit ihrem Stil einen direkt mitzunehmen in die Geschichte, die mit Jane und ihrer Jugend beginnt. Man lernt die Familienverhältnisse kennen, erlebt das schwierige Verhältnis zu Janes alkoholkranker Mutter, die Freude, die Jane in ihren Büchern findet, am Lernen und die ersten Enttäuschungen, als sie realisiert, das sie ein Stipendium eben nur bekommt, weil sie durch ihre Lebensumstände dafür in Frage kommt. In dieser Phase findet Jane dann ihren Sehnsuchtsort, das Haus auf den Klippen, hier findet sie Zuflucht vor der Welt und beginnt sich schon früh zu fragen, wer wohl früher hier gelebt hat und wie das Leben dieser Menschen wohl ausgesehen haben mag. Jahre später begegnet der Leser Jane wieder, konfrontiert mit dem Tod ihrer Mutter, mit ihrer ungewollten Kinderlosigkeit, mit dem Scheitern ihrer Ehe und mittlerweile auch ihrem eigenen Alkoholproblem. Eine wirklich sympatische Hauptfigur ist Jane hier eher nicht, sie wirkt sehr egoistisch, selbstzerstörerisch, zerfließt vor Selbstmitleid und schwelgt in ihrer Wut und ihrem Hass auf ihre Mutter. In diesem Teil des Buches webt die Autorin geschickt die Schicksale der verschiedenen Frauen ein, die in den vergangenen Jahrhunderten im Haus auf den Klippen lebten, nach und nach entsteht so ein Bild der Vergangenheit, bis hin zu den indigenen Ureinwohnern, die im Buch bewusst an bestimmten Stellen "Indianer" genannt werden, eben weil es die Bezeichnung ist, mit der sie in historischen Berichten, Tagebucheinträgen und Dokumenten genannt werden. Hier spannt sich ein weiter Bogen, hin zur Entstehungsgeschichte des Ortes, zur Zeit der Ankunft der ersten Siedler in der "Neuen Welt" und hier kommt dann auch zur Sprache, wie verzerrt, die Ereignisse hier dargestellt werden, je nach dem, aus wessen Sicht sie erzählt werden. Da gibt es dann etwa auch die gewalttätigen Eingeborenen, die ganze Siedlungen niederbrennen, die heroischen Stadtväter, die unter Einsatz ihres Lebens das wilde Land in Besitz nehmen und auf der anderen Seite eben die, im Einklang mit der Natur und den Jahreszeiten lebenden Indigenen, die an ihren angestammten Lagerplätzen plötzlich auf Fremde treffen, die die Männer verschleppen, den Wald roden, Flüsse vergiften, Krankheiten verbreiten, gegen eine Kopfprämie ganze Familien ausrotten und darüber akribisch Buch führen. Das Buch verbindet über die titelgebenden Frauen von Maine eine unglaubliche Vielzahl von persönlichen Schicksalen und liefert so einen sehr authentischen Blick auf das jeweilige Zeitgeschehen. Gerade bei der Thematik rund um die indigene Bevölkerung wird auch deutlich gemacht, welche Aufklärungsarbeit selbst heute noch nötig ist, um historische Fakten ins richtige Licht zu rücken, um historische Ereignisse in den richtigen Kontext zu setzen, um den Menschen ihre Würde, ihre Traditionen, ihre Identität zurückzugeben. Hier bietet das Buch natürlich nur eine recht kleine Plattform und daher finden sich am Ende noch einige Hinweise auf weiterführende Literatur. Mich hat diese Verschmelzung der verschiedenen Thematiken sehr berührt, allerdings kann ich verstehen, dass einige Leser das eventuell als zu viel empfinden. Kurz ging es mir persönlich so, als die Autorin Spiritualität und Geister ins Spiel bringt. Allerdings wurde dieser Teil dann auch zum emotionalsten für mich, den es wird hier etwas beschrieben, das ich eins zu eins so selbst schon erlebt habe, mag man daran glauben, oder eben nicht. Im Grunde hat die Autorin den Stoff für mehrer Bücher in eins gefasst. Für mich macht genau das den Reiz der Geschichte aus, die am Ende geschickt wieder zum Ausgangspunkt, zu Jane, zurückkehrt. Ich habe Die Frauen von Maine gern auf ihren Lebenswegen begleitet.

  • Sylvia B.

    aus Fredersdorf-Vogelsdorf

    5/5

    10.09.2024

    eBook (ePUB 3)

    Die meisten Leben gehen an die Zeit verloren...

    Die Frauen von Maine von J. Courtney Sullivan Den Leser erwartet ein packender und bewegender Roman. Dieser ist spannend und flüssig geschrieben. Unsere Autorin erzählt die Geschichte aus ihrer Perspektive. Während der Anfang noch wie eine Beschreibung klingt, ändert sich dieses innerhalb des Romans. Im Mittelpunkt unserer Geschichte steht ein altes Haus auf den Klippen,dass seit 25 Jahren leer steht. Für Jane ist es ein Rückzugsort während ihrer Highschool Zeit.Gemeinsam mit ihrer Freundin Allison erkundet sie ihr“ lila Haus“... Ich lerne frühere Bewohner und tauche kurz in ihre Leben und die Verbindung zu diesem Fleckchen Erde ein. Dabei erfahre ich spannende und auch traurige Geschichten, Denn das Haus in Awadapquit beherbergt ihre Seelen... Der Fokus der Geschichte liegt auf den Frauen die dort gelebt haben...

  • Sabine

    5/5

    10.09.2024

    eBook (ePUB 3)

    Leise und berührend

    Das Cover ist mir zuerst ins Auge gefallen. Es ist ein bisschen wie ein Foto, dass an einer Wand hängen könnte. Die Farbgebung ist ruhig und trotzdem zieht es den Blick auf sich. Im Zusammenspiel mit dem Klappentext macht es neugierig. Durch den leisen, leichten und bildhaften Schreibstil bin ich direkt ins Buch gekommen. Es hat Freude gemacht Jane kennenzulernen. Ich war neugierig mehr und mehr zu erfahren und war traurig, aber auch beeindruckt, wie Jane ihr Leben "angegangen" ist. Trotz allem hat sie sich durchgekämpft und hat hoffentlich ihr Glück gefunden. ObwoDer Zeitsprung von 10 Jahren, hat mich im ersten Augenblick ein wenig verwirrt, aber als eine Figur aus dem ersten Part Erwähnung fand, konnte man doch einen direkten Zusammenhang erkennen, zumal ja auch die Geschichte über viele Jahre erzählt wird. Mit "Die Frauen von Maine" ist der Autorin ein besonderes Buch gelungen. Ein Haus sozusagen als Mittelpunkt der Geschichte. Es verbindet Generationen und auch ein wenig mit der amerikanischen Geschichte. Sowohl die Haupt- als auch die Nebenakteure sind gut vorstellbar dargestellt. Genauso wie die Weiterentwicklung als auch den Stillstand der Charaktere. Besonders an der Hauptfigur Jane wird deutlich, wie die Kindheit sie geprägt hat. Hat sie doch ihre Mutter besonders wegen ihrer Trunksucht verachtet, aber macht sie es besser? Insgesamt hat mich das Buch tief berührt, bewegt, nachdenklich gemacht und und und. Ich habe es mit allen Sinnen genossen und es hat mir kurzweilige Lesestunden beschert. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung und fünf Sterne.

  • meerblick

    5/5

    09.09.2024

    eBook (ePUB 3)

    Auseinandersetzung mit dem Leben

    Wann immer Jane Flanagan ihrem Alltag entfliehen kann, sucht sie Zuflucht auf dem Grundstück mit einem alten, hinter Gestrüpp verborgenen Haus, das an den Klippen Maines gelegen ist. Sie sucht die Stille, um Nachdenken zu können über ihr Leben mit der alkoholkranken Mutter. Hier oben an diesem verlassenen Ort mit dem Blick aufs Meer fühlt sie sich frei, kann ihre Alltagssorgen abstreifen. Die alte Villa umgibt eine geheimnisvolle Aura, das spürt sie, verwirrt sie und zieht sie gleichzeitig an. Jahre später nach dem Tod ihrer Mutter kehrt Jane an den Ort ihrer Kindheit zurück mit einem Sack voller Probleme. Und wieder strahlt das alte Haus, welches in der Zwischenzeit zu einer prunkvollen Villa umgebaut wurde, eine unwiderstehliche Anziehungskraft aus, die einen gewaltigen Einfluss auf ihr weiteres Leben haben wird. J. Courtney Sullivan beschenkt uns Lesende mit ihrem hervorragenden Roman 'Die Frauen von Maine'. Ihre Gedanken zur Geschichte indigener Vorfahren, zu Suchtkrankheiten und den wunderschönen Seiten des Lebens fasst sie in Worte, die tief unter die Haut gehen, die nachdenklich stimmen und gleichzeitig ein hohes Maß an Lesevergnügen bringen. Intelligent setzt sie ihre Charaktere in Szene, gibt ihnen Volumen und füllt sie mit einer unglaublichen Ausdruckskraft. Dieses Buch schafft mit seiner einfühlsamen Authentizität eine Wohlfühlatmosphäre und den steten Drang tiefer in die Geschichte einzutauchen. Damit schreit es förmlich nach einer Leseempfehlung.

  • meerblick

    5/5

    09.09.2024

    eBook (ePUB 3)

    Auseinandersetzung mit dem…

    Auseinandersetzung mit dem Leben Wann immer Jane Flanagan ihrem Alltag entfliehen kann, sucht sie Zuflucht auf dem Grundstück mit einem alten, hinter Gestrüpp verborgenen Haus, das an den Klippen Maines gelegen ist. Sie sucht die Stille, um Nachdenken zu können über ihr Leben mit der alkoholkranken Mutter. Hier oben an diesem verlassenen Ort mit dem Blick aufs Meer fühlt sie sich frei, kann ihre Alltagssorgen abstreifen. Die alte Villa umgibt eine geheimnisvolle Aura, das spürt sie, verwirrt sie und zieht sie gleichzeitig an. Jahre später nach dem Tod ihrer Mutter kehrt Jane an den Ort ihrer Kindheit zurück mit einem Sack voller Probleme. Und wieder strahlt das alte Haus, welches in der Zwischenzeit zu einer prunkvollen Villa umgebaut wurde, eine unwiderstehliche Anziehungskraft aus, die einen gewaltigen Einfluss auf ihr weiteres Leben haben wird. J. Courtney Sullivan beschenkt uns Lesende mit ihrem hervorragenden Roman 'Die Frauen von Maine'. Ihre Gedanken zur Geschichte indigener Vorfahren, zu Suchtkrankheiten und den wunderschönen Seiten des Lebens fasst sie in Worte, die tief unter die Haut gehen, die nachdenklich stimmen und gleichzeitig ein hohes Maß an Lesevergnügen bringen. Intelligent setzt sie ihre Charaktere in Szene, gibt ihnen Volumen und füllt sie mit einer unglaublichen Ausdruckskraft. Dieses Buch schafft mit seiner einfühlsamen Authentizität eine Wohlfühlatmosphäre und den steten Drang tiefer in die Geschichte einzutauchen. Damit schreit es förmlich nach einer Leseempfehlung.

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    Maria Brandstetter

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    4/5

    13.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Verbindung der Generationen

    Es ist nicht nur ein Roman über mehrere Generationen von schicksalsgeprägten Frauen, die mit einem besonderen Haus in Maine, verbunden sind. Sondern auch ein detailgenaues Porträt über die indigene Bevölkerung Amerikas, deren Sitten und Gebräuche. Hat mich sehr bewegt und gefesselt.

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